Ganz wichtig, kurz vor Einschläferung
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Hallo Zusammen,
mich hat es heute nicht wegen meines Hundes hier her gezogen sondern wegen dem 15 jährigen Mischlingshund meiner Schwiegermutter.
Sie ist verzweifelt und ich habe ihr angeboten mich einmal im Forum umzuhören bevor sie wirklich den Schritt gehen und Blacky einschläfern.und zwar ist Blacky ein 15-jähriger, kniehocher Mischlingshund. Er ist so noch ganz munter drauf und geht auch noch eine Stunde am Stück spazieren. Sein Tag sieht so aus, dass er dreimal am Tag spazieren geht und übern Tag eigentlich immer im Garten ist und dort in den Büschen schläft (von ihm so gewählt) er könnte auch jederzeit rein.
So nun hat Blacky seit einigen Tagen immer wieder Panikattacken. Es soll richtig schlimm sein, also so wie an Silvester wenn Hunde Angst haben.
Abends ab 10 Uhr geht es los. Er kommt nicht mehr zur Ruhe. Er hächelt wie verrückt und zittert wahnsinnig. Er legt sich immer wieder kurz hin und kommt aber nicht zur Ruhe. Also er leidet sehr. Es ist wohl nicht so einfach hächeln sondern wirklich panisch.
Meine Schwiegermutter und ihr Mann sind wirklich fertig mit den Nerven. Sie gehen im Moment mehrmals in der Nacht mit ihm raus um ihn wenigstens ein bisschen zu beruhigen. Der Tierarzt weiß auch keinen Rat außer Valium zu verschreiben. Blutbild wird heute nochmals gemacht.Als ich ihr gesagt habe, sie soll mit doch mal die Namen der Tabletten geben die er bekommt bin ich schon sehr erschrocken, dass es so viele sind. Ich persönlich denke es ist einfach gut und man sollte ihn erlösen, aber andererseits sehe ich ihn dann rumspringen hm ich weiß auch nicht.
Vielleicht kann hier jemand helfen und kan sagen von was das kommen kann, vielleicht Nebenwirklung von irgendwelchen Tabletten, oder kennt ihr ein mediziniesches Forum die direkt da drauf spezialisiert sind.
Ich möchte nichts unversucht lassen bevor er doch die Spritze bekommt.Ich schreib hier einfach mal die Tabletten auf:
- Vetmedin - für Herz - Früh und Abends je 1x
- Onsior - Gelenke und Schmerzen - Früh 1x
- Surosemid - Wassertabletten - Früh und Nachmittag 1x
- Fortekor - Durchblutung - Mittag 1x
- Orthohyl - Ergänzung für Futter - Mittag 1 x
- Sorthyron - Schilddrüse - Früh und Abens je 1x
- Relaxan - Beruhigung Pflanzlich - 2x täglich eineSeit diesen Anfällen bekommt er jetzt noch Diazepam einmal abends
Also ich hoffe ihr könnt ein bisschen weiterhelfen. Wäre euch sehr dankbar. Viel Hoffnung habe ich da nicht, aber vielleicht sagt ja einer, dass es an gewissen Tabletten liegt oder so.
Vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße
Alex - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Welche genauen Grunderkrankungen liegen denn konkret vor?
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Ich würde die Schilddrüsenwerte noch mal genau checken lassen, vielleicht muss das Medikament angepasst werden. Panikattacken können damit zusammenhängen.
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Wurden schon die Augen untersucht und auch die Ohren?
Experimentiert der Arzt nur oder hat er schon einen Verdacht?
Seit wann bekommt er die Schilddrüsenmedi's? Wenn sie falsch dosiert sind kann das zu Herzrasen, Schweißausbrüchen, Panikattacken usw. führen (Bei Mensche wie bei Hunden)?!
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Hallo,
erstmal wünsche ich dem Hund Alles Gute und hoffe, dass ihr das Problem in den Griff bekommt.
In erster Linie würde ich einmal, bevor ich bei einem ansonsten noch relativ fitten Hund an einschläfern denke, Ursachenforschung betreiben.
Das kann von körperlichem Unbehagen kommen, weil die Medis zu schwach sind und abends in der Wirkung nachlassen, bis hin zu Nebenwirkungen, Demenz usw. alles mögliche sein.
Ich würde nicht einmal eine Fehlverknüpfung oder Umwelteinflüsse ausschließen. Wenn es ganz plötzlich kam, kann es sein, dass der Hund sich vor irgendwas erschreckt hat und das mit irgendetwas verknüpft hat, das immer um diese Zeit stattfindet. Zum Beispiel, dass es laut geknallt hat und dabei ging die Strassenlaterne an => immer wenn abends die Strassenlaternen angehen, wartet der Hund auf den Knall und steigert sich in die Angst hinein. Oder, dass sich sonst etwas verändert hat im häuslichen Bereich, zum Beispiel, dass immer um diese Zeit die Heizung einschaltet und Geräusche verursacht, oder der Nachbar im Garten irgendwas ein- oder ausschaltet. Das kann vom Hochfrequenzmäuseschreck angefangen so ziemlich alles sein. Das wäre die Richtung, in die ich zuerst forschen würde, also zum Beispiel mal mit dem Hund um diese Zeit auswärts gehen (irgendjemanden länger besuchen) und sehen, ob er dann dort auch so reagiert oder ob er ruhig bleibt und erst daheim wieder anfängt.
Was auch sein kann ist, dass der Hund in seinen Sinnesleistungen nachlässt. Was unseren Senior unheimlich mitgenommen hat war, als er taub wurde. Es hat ihn dann unheimlich verunsichert, wenn er uns nicht mehr sehen konnte, das alleinbleiben musste ich zum Beispiel wieder neu beibringen. Vielleicht hört er auch nicht mehr so gut und gerät deshalb in Panik, wenn es dunkel wird und er das nicht mehr mit Sehen kompensieren kann?
Also, nicht vorschnell handeln, erstmal die Ursache finden.
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Hallo Alex,
schön, dass Du hier nachfragst

Auch bei Hunden gibt es Demenz.
Genauso könnte es auch mit Schmerzen zusammen hängen.Aus dem Club der Altenpfleger weiß ich eine Hündin, die hat abends noch Novalgin bekommen.
Danach hat sie gut geschlafen und ihre Attacken waren weg.
https://www.dogforum.de/club-der-alten…-2-t146542.htmlProbieren könntet ihr auch den Schlaf und Nerventee. Kriegst überall zu kaufen. Normal ziehen lassen, abkühlen, mit einer Spritze aufziehen und ins Maul oder er trinkt es selbstständig

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ok dann nochmal von vorn, meinen Beitrag hat es irgendwie nicht gepostet.
also danke für die Infos. Bisschen Hoffnung bekommt man da schon wieder. Aber im Endeffekt liegt es an meinen Schwiegereltern. Ich kann sie auch verstehen, die sind fix und alle weil sie seit Tagen keine Nacht geschlafen haben und die beiden müssen ja arbeiten. hmm schwierig.
Dann versuch ich mal so gut wie möglich zu antworten.
Also Grunderkrankungen soweit ich weiß ist sein Herz vergrößert, Wasser in der Lunge, Athrose, und eben das mit der Schilddrüse.
Die Schilddrüsentabletten bekommt er ca. seit einem halben Jahr und ich meine mich erinnern zu können, dass meine Schwiegereltern da drauf gekommen sind weil er auch immer sehr unruhig war. Also könnte das schon mal eine gute Idee sein. Habe ihr gerade geschrieben, dass sie das heute beim Tierarzt noch mit untersuchen lassen soll.
Augen und Ohren weiß ich nicht. Wir wissen aber, dass er fast blind ist. Aber das schon seit längerem.
Meiner Meinung nach experimentiert der TA weder noch hat er einen Verdacht. Er hat gesagt, dass Blacky doch schon die halbe Apotheke bekommt und wass soll er noch machen. Traurig sowas.
Ich habe sie vorhin auch alles ausgefragt, ob irgendwas in letzter Zeit war, kleine Veränderungen oder sonst was. Sie hat nochmal alles durchgespielt, kann sich aber an nichts erinnern.
Ich dachte auch schon, dass er einfach in seinen Garten will, weil er wirklich immer raus will und wenn er nicht darf die Krise bekommt, aber ja nicht solche Panikattacken.Vielleicht bekommt sie schon was mit den Schilddrüsentabletten raus. Das könnte ich mir gut vorstellen.
Vielen Dank schonmal, bin über jeden weiteren Tipp dankbar
Liebe Grüße
Alex -
Bei Menschen heißt es die Schilddrüse alle 6 Monate kontrollieren lassen, so lange bis man richtig eingestellt ist (+ / - 25mg), je nach Mensch dauert es unterschiedlich lange. Ich denke bei Hunden wird es so ähnlich sein. Vorallem mit dem Futter würde ich aufpassen und Schönkost füttern, nicht alle Futtersorten vertragen sich mit den Schilddrüsenmedi's, das kann dann auch zu Übelkeit, Bauchschmerzen usw. führen.
Als Mensch bekommt man gesagt: Wenig Ei, wenig Garnelen, kaum Fett usw. Da eine Erkrankung der Schilddrüse auch zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen kann. Ich kann mir vorstellen, das es bei Hunden so ähnlich ist.Wenn er fast blind ist und das schon seit längerem sollte er sich daran gewöhnt haben, ich meine aber ihr im Forum mal etwas gelesen zu haben von wegen das sich ein dunkler Fleck am Auge bilden kann und der Hund dadurch iritiert wird. Ich denke aber da kennen sich andere bestimmt sehr gut mit aus.
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Ich würde unbedingt zur Überprüfung der Schilddrüse raten!
Ich habe selber eine Hündin, die seit kurzer Zeit Schilddrüsentabletten bekommt (Unterfunktion wurde erst diagnostiziert) und sie hat ebenfalls besagte, 'unruhige Phasen', wo sie imenz hechelt und nicht mehr zur Ruhe kommt. Bevor das Tier - auch wenn es 'schon' 14 Jahre alt ist - eingeschläfert wird, sollte das auf alle Fälle noch mal abgeklärt werden. -
Wechselwirkung durch die verschiedenen Medis?
Beruhigungspillen haben bei Hunden oft die umgekehrte Wirkung! - Vor einem Moment
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