Nichts von der Strasse essen
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Hallo, mich würde interessieren, wie habt ihr eurem Hund erfolgreich beigebracht, nichts von der Strasse zu essen?
Wir kämpfen mit dem Thema schon ewig und haben einiges versucht, ohne grosse Besserung zu erreichen. Naja, wenn ich schnell genug bin (und nahe genug dran), reicht ein NEIN, aber sonst wird alles eingerüsselt. Was auch schon zu einer saftigen Vergiftung geführt hat, die er gerade noch so überlebt hat. Mitgebrachte Leckerlies können der Verlockung von Wurstsemmel, Pizzastück und Co (wir leben mitten in der Stadt und da liegt so Zeugs leider gerne rum) leider nicht das Wasser reichen.
Habt ihr Tipps und Tricks, die bei euch tatsächlich auch geholfen haben?
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Hallo,
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Huhu,
mein Lieblingsthema...

Schau mal, ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Thema für meine Biotonne: https://www.dogforum.de/allesfresser-t…ht-t125636.html
LG
Shalea -
bei uns hat nur die schleppleine geholfen. das thema ist aber auch noch nicht ganz durch.
ohne leine habe ich ja gar keine einwirkung. unser labbi-sauger hat eine 10m leine dran und darf auch nicht weiter weg. es gibt jedes mal ein "pfui", wenn er was einsammeln will, reagiert er nicht - habe ich ja die leine.
ist lanwierig aber besser als eine vergiftung
lg -
Hey, als wir Aki vor einem Jahr bekamen haben wir auch noch mitten in der Stadt gewohnt, deswegen musste er das auch schnell lernen (boah, wenn ich daran denke, was ich dem in den ersten Wochen alles aus der Schnute pulen musste
)
Ich habe das Kommando 'Aus' durch tauschen mit ihm geübt, halt mit so richtig geilen Leckerlies als Tauschobjekt (er hat also Fleischwurst, Käse etc. für's ausgeben bekommen). Das hat er ziemlich schnell geschnallt. Gleichzeitig habe ich das Kommando 'Nein' aufgebaut und ihn damit abgebrochen, wenn er zu nem Döner oder so hinwollte. Jetzt latscht er an allem völlig gelassen vorbei, das einzige, wo er mal schwach wird, sind benutzte Taschentücher
Ich muss fairerweise aber auch dazu sagen, dass Aki sich allgemein nicht so extrem für Essen interessiert, ob ich mit der Trainingsmethode bei der Beaglehündin meiner Eltern Erfolg gehabt hätte, wage ich zu bezweifeln
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Abbruchkommando einführen, wenn ich "Lass es!" sage lässt er alles fallen, liegen oder sonst wie was

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Lol... ich mach ein Ekelgesicht und äussere meinen Ekel deutlich
Das die überhaupt noch was aufnehmen kommt so super selten vor, das es der Rede nicht wert ist. Ich hab , aber auch nie versucht den Hunden etwas weg zu nehmen. Die kommen sonst nur auf die Idee, das es sich um etwas besonderes handelt und schlucken schnell ab 
Also stehe ich da und ekle mich deutlich. Klappt in der 3 Generation :)
Gruß Iris
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das kenne ich nur zugut. Habe einen Straßenhund zu Hause und da ist der Überlebenskampf in den Kopf gefressen.
Es wird einfach ALLES gefressen, egal was. Am Tag pröckel ich mindestens 5 mal was aus dem Mund raus
Wenn ich schnell genug bin lässt sie es sich wegnehmen, meistens schluckt sie es aber runter.
Ich hab auch keine Ahnung was man da machen kann, sie ist einfach so blitzschnell das man mit NEIN oder Tauschen kein Glück hat. -
Ich habe Köder ausgelegt, zunächst Trckenkausachen, die sie nicht einfach abschlucken
konnte. Wegnehmen ist immer so eine Sache, führt eher dazu, dass Hunde dann schnell
alles abschlucken was sie finden.
Zeigten sie Interesse an der Leckerei gabs ein Nein, das Kommando kannten sie schon.
Hat das nicht gereicht gabs eine deutliche Ansage mit Schritt auf die Hunde zu und abdrängen. Wenn sie dann auch ohne Leine vorbeilaufen ohne hinzuschauen, dann
die Reize erhöhen. Mit Würstchen, Käse oder was Hundi sonst gerne mag.
Und ich verzichte auf Leckerli ins Gras schmeißen und suchen lassen Spiele. Auch wenn
Hunde unterscheiden können ob sie mit Erlaubnis zu fressen geschickt werden oder
nicht. Es gilt grundsätzlich: Es wird nichts vom Boden gefressen. -
Ich hab kürzlich dieses Video entdeckt und es hat mich sehr beeindruckt. Es wird gezeigt, wie "etwas fallen lassen", also "drop" über positive Verstärkung und nicht über Verbot aufgebaut werden kann. Ich finde die Methode genial, auch wie der Trainer zeigt, dass man alle möglichen Situationen generalisieren soll. Wenn der Hund "drop" als was ganz tolles kennenegelernt hat, hält diese Verknüpfung sicherer, als wenn du es über Druck oder Strafe aufbaust.
Denk daran, ein Verhalten, das so gut gefestigt ist, dass es in jeder Situation funktioniert, braucht ca. 7000 Wiederholungen. Also - dranbleiben. Viel Erfolg!
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Zitat
Ich hab kürzlich dieses Video entdeckt und es hat mich sehr beeindruckt. Es wird gezeigt, wie "etwas fallen lassen", also "drop" über positive Verstärkung und nicht über Verbot aufgebaut werden kann. Ich finde die Methode genial, auch wie der Trainer zeigt, dass man alle möglichen Situationen generalisieren soll. Wenn der Hund "drop" als was ganz tolles kennenegelernt hat, hält diese Verknüpfung sicherer, als wenn du es über Druck oder Strafe aufbaust.
Denk daran, ein Verhalten, das so gut gefestigt ist, dass es in jeder Situation funktioniert, braucht ca. 7000 Wiederholungen. Also - dranbleiben. Viel Erfolg!
Finde die Grundidee im Video auch super, aber so brauche ich ja quasi immer eine Form von Belohnung bei mir?! Oder habe ich das falsch verstanden? Ich meine, ich habe ja nicht unbedingt IMMER wenn der Hund was aufnimmt irgendwas dabei was ich ihm alternativ nach dem "drop" anbieten kann!?

Das zweite wäre, dass ich ja auch gar nicht erst möchte, dass der Hund was aufnimmt.Wir haben das Problem, dass Tomi so gut wie nichts mehr aufnimmt wenn ich in der Nähe bin, wenn er aber irgendwo rumschnuffelt und z.B. über ein liegengelassenes Apfelstück stolpert ist es weg.

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