andere Hunde ohne Leine...*auskotz*

  • Ich beherzige auch die Regel, daß mein Hund zu keinem angeleinten Hund ungefragt hinlaufen darf. Für mich ist das vollkommen in Ordnung. Aber ob es nun sein muß, daß man mit seinem Hund, den man nicht von der Schleppleine lassen möchte/kann nun ausgerechnet an einen ausgewiesenen Hundestrand gehen muß, ist für mich die zweite Frage. Klar kann man sagen: Wenn mein Hund mit Schleppleine am Hundestrand sitzt sollen andere HH dafür zu sorgen, daß ihre Hunde von Meinem fern bleiben. Wer das nicht kann, weil der Hund nicht hört, muß ihn dann halt auch an die Schleppleine nehmen. Aber möchte ich das wirklich? Für mich beantworte ich die Frage mit "Nein". Was wäre denn die Folge, wenn ich das Verlangen und alle anderen sich daran halten würden. Von den vielleicht 15 anwesenden Hunden könnten vielleicht (nur rein hypothetische Zahlen) noch 5 im Freilauf bleiben. Die anderen 10 würden dann also auch brav an der Schleppleine sizten. Wem wäre denn damit gehofen? Ich finde niemandem. Gerade solche Orte sind doch mal Plätze an denen sich auch mal Hunde austoben können, die noch nicht ganz zuverlässig hören, aber friedlich und gut verträglich sind. Für mich gibt es zwischen zuverlässigen Gehorsam und außer Kontrolle sein durchaus noch Stufen dazwischen.
    Aber das ist meine Meinung

    Tino

  • Zitat

    Natürlich konnte er Hundekontakte aufnehmen und toben und es war für niemanden zu übersehen das er an der Schlepp gelaufen ist...das mit dem Rückruf klappt halt noch nicht optimal,
    Aber ich kann nur eins entweder Augen auf den Hund das er nicht samt Schleppleine über alle Berge ist oder Augen auf meinen Sohn das der nicht absäuft (er kann zwar schwimmen aber man weiß ja nie)

    Also muss der Hund auch mal kürzer treten und ne weile ablegen...ist ja gleich ein gutes Frusttraining...und er war sooo brav und hatte natürlich irgenwann auch die Schnauze voll das er auch geknurrt hat.


    ich weiß nicht ob der hundestrand dann das richtige für euch ist. Immerhin ist dieser gerade dafür da, das Hunde auch mal zwanglos und offline toben, spielen. was auch immer.

  • Zitat

    ich weiß nicht ob der hundestrand dann das richtige für euch ist. Immerhin ist dieser gerade dafür da, das Hunde auch mal zwanglos und offline toben, spielen. was auch immer.


    Ich finde der Hundestrand ist dafür da um Hunde baden zu lassen. Wenn sie dabei freilaufen können - umso besser. Aber freilaufende Hunde müssen halt auch hören.

  • Zitat


    :???: Da kann ich dir jetzt ehrlich gesagt nicht folgen. Wie ich schon schrieb, gibt es wo ich wohne keine extra Freilaufgebiete, weil es hier keinen Leinenzwang gibt. Hier ist also alles, was nicht privat ist, Freilaufzone. Wo soll ich mich denn deiner Meinung nach mit meinem Hund bewegen, wenn nicht in den Wäldern und Feldern und Parkanlagen um meinen Wohnort? Und wer spicht von einer Sicherheitszone von x Metern? Mir reicht es, wenn es nicht zu Remplern und Berührungen kommt. Zumindest verstehe ich das unter belästigen. Gegen einen Hund, der im Abstand von sagen wir 50cm an uns vorbeigeht, habe ich nichts. :smile: Und wieso sollte mein Hund mit anderen im Freilauf nicht klar kommen? :???: Oder versteh ich dich jetzt falsch und deine Antwort bezog sich nicht auf mich und meinen Hund?


    Du schriebst doch, dass es dir egal sei, ob Freilaufzone oder nicht, du willst bloss eine Sicherheitszone um dich rum, nach deiner Definition. Und da sollen sich dann alle nach deiner Definition richten. Woher sollen sie wissen, was deine Spezialwünsche sind? Wenn es von dir aus nur 50 cm sind, dann kannst du unmöglich eine Kommnikation zwischen den Hunden verbieten, die beginnt schon viel früher.

    Wir haben hier auch keine ausgeschilderten Zonen, da allgemein sehr liberale Handhabhung. Aber ich nerv mich schon sehr, wenn mal wieder jemand meint mit seinem unverträglichen oder läufigen Spezialtierchen mitten durch den Hundewald zu paradieren, wo alles verträglichst frei läuft, und dann einen Aufstand macht, wenn sich nicht alle HH sofort und vorsorglich seinen Bedingungen entstprechend verhalten....

  • Ja, sicher Biomais (Baden war ürbigens bei "was auch immer" mit drin!). Aber wenn ich von Anfang an weiß, das mein Hund an der Schleppi bleiben muss und ich mit Kind und Kegel unterwegs bin und ich ergo nicht beide gleichzeitig im Auge behalten kann, muss ich mich doch fragen, ob der Hundestrand, an dem sicherlich auch Hunde laufen, die nicht 100 % hören, der richtige Platz für uns ist. Das hätte sich die TE an 10 Fingern abzählen können das sie gefrustet nach Hause gehen wird.

    Muss Tino2 da komplett zustimmen.

  • Zitat

    Du schriebst doch, dass es dir egal sei, ob Freilaufzone oder nicht, du willst bloss eine Sicherheitszone um dich rum, nach deiner Definition. Und da sollen sich dann alle nach deiner Definition richten. Woher sollen sie wissen, was deine Spezialwünsche sind? Wenn es von dir aus nur 50 cm sind, dann kannst du unmöglich eine Kommnikation zwischen den Hunden verbieten, die beginnt schon viel früher.

    Wir haben hier auch keine ausgeschilderten Zonen, da allgemein sehr liberale Handhabhung. Aber ich nerv mich schon sehr, wenn mal wieder jemand meint mit seinem unverträglichen oder läufigen Spezialtierchen mitten durch den Hundewald zu paradieren, wo alles verträglichst frei läuft, und dann einen Aufstand macht, wenn sich nicht alle HH sofort und vorsorglich seinen Bedingungen entstprechend verhalten....

    Was ich möchte ist einzig und allein, dass mein Hund nicht umgerempelt wird. Und deshalb wünsche ich mir, dass vor dem Kontakt gefragt wird. Klappt auch in 95% der Fälle ;) Es gibt genug freilaufende Hunde, die erst nach Erlaubnis durch den Besitzer Kontakt aufnehmen.
    Da hier, sofern nicht Privatgelände, alles Freilaufzone ist, wo soll ich meine denn deiner Meinung nach springen lassen?
    Oder was würdest du tun, wenn du einen Hund mit empfindlichem Rücken hättest. Würdest du ihm jeglichen Freilauf und alle Sozialkontakte verbieten nur, weil andere sonst eventuell mal Rücksicht nehmen müssten?
    (nur nebenbei....sie ist weder läufig, noch unverträglich)

  • Zitat


    Was ich möchte ist einzig und allein, dass mein Hund nicht umgerempelt wird. Und deshalb wünsche ich mir, dass vor dem Kontakt gefragt wird. Klappt auch in 95% der Fälle ;)

    Na dann ist doch alles paletti! ;)
    Die 5% gehören eben zu den HH bzw. Hunden wo es mit der Vorab-Kommunikation nicht klappt - so what?! Es können eben nicht 100% der Leute oder Hunde mit Deinen Vorstellungen & Wünschen korrespondieren. Wenn bei mir 95% der HH mit Ihren Hunden auf mich eingehen würden....ich säh wohl jeden Tag aus wie ein Honigkuchenpferd!!! Insofern finde ich das ist (sorry) "kotzen auf hohem Niveau". :D

    Zitat


    Es gibt genug freilaufende Hunde, die erst nach Erlaubnis durch den Besitzer Kontakt aufnehmen.
    Da hier, sofern nicht Privatgelände, alles Freilaufzone ist, wo soll ich meine denn deiner Meinung nach springen lassen?
    Oder was würdest du tun, wenn du einen Hund mit empfindlichem Rücken hättest. Würdest du ihm jeglichen Freilauf und alle Sozialkontakte verbieten nur, weil andere sonst eventuell mal Rücksicht nehmen müssten?
    (nur nebenbei....sie ist weder läufig, noch unverträglich)

    Tja, die Hunde, die erst nach Erlaubnis hindürfen - ist eine schöne Sache. Nur das muss auch erstmal gelernt werden und nicht jeder Hund ist an der Schlepp gut händelbar (z.B. ab einem bestimmten Gewicht). Ein Hund ist außerdem keine Maschine - da kann immer mal was "daneben" gehen. :ka:

    Es geht hier nicht um mal Rücksicht nehmen oder den individuellen Fall, dass einer nen kaputten Rücken hat - Du sagt es klappt zu 95%....ich wiederhole mich: so what?!

  • Ich platz gleich vor Neid! Hundestrand am See, gleichzeitig mit Hund und Kind im Wasser....
    Bei uns muss ich erst mit den Hunden an den Fluss, in dem allerdings jährlich Kinder verunglücken, und danach mit den Jungs ins Schwimmbad....seufz...
    Das mit der Schleppe ist ja nur vorübergehend, genauso mit dem Schwimmen üben - also locker sehen, nächsten Sommer läufzs besser

  • Zitat

    Ich beherzige auch die Regel, daß mein Hund zu keinem angeleinten Hund ungefragt hinlaufen darf. Für mich ist das vollkommen in Ordnung. Aber ob es nun sein muß, daß man mit seinem Hund, den man nicht von der Schleppleine lassen möchte/kann nun ausgerechnet an einen ausgewiesenen Hundestrand gehen muß, ist für mich die zweite Frage. Klar kann man sagen: Wenn mein Hund mit Schleppleine am Hundestrand sitzt sollen andere HH dafür zu sorgen, daß ihre Hunde von Meinem fern bleiben. Wer das nicht kann, weil der Hund nicht hört, muß ihn dann halt auch an die Schleppleine nehmen. Aber möchte ich das wirklich? Für mich beantworte ich die Frage mit "Nein". Was wäre denn die Folge, wenn ich das Verlangen und alle anderen sich daran halten würden. Von den vielleicht 15 anwesenden Hunden könnten vielleicht (nur rein hypothetische Zahlen) noch 5 im Freilauf bleiben. Die anderen 10 würden dann also auch brav an der Schleppleine sizten. Wem wäre denn damit gehofen? Ich finde niemandem. Gerade solche Orte sind doch mal Plätze an denen sich auch mal Hunde austoben können, die noch nicht ganz zuverlässig hören, aber friedlich und gut verträglich sind. Für mich gibt es zwischen zuverlässigen Gehorsam und außer Kontrolle sein durchaus noch Stufen dazwischen.
    Aber das ist meine Meinung

    Tino

    Genau!

    und LadyDoc:
    Genau! Auch ich bin jahrelang "getrennt" unterwegs gewesen, bis auch mein Kleinster endlich wie ein Fischlein schwimmen konnte!
    Geht halt nicht immer alles gleichzeitig!

  • Hallo,

    ich habe jetzt nur die ertsen Beiträge gelesen, verstehe dich aber TOTAL. Klar ist es am Hundestrand erlaubt, seine Hunde frei zu lassen. Das setze ich aber nicht gleich mit "ich lass den zu allem und jedem hinrammeln". Mir geht es auch total auf den Geist, wenn die Hunde allein kommen und das Herrchen 100 m weg ist, meist nicht mal schaut. Woher wollen die wissen, dass bei den Hunden alles gut geht? Meistens lassen auch nur diejenigen ihre Hunde derart allein rumrennen, die wissen, dass ihre stärker sind (ich habe einen Labbi ,der ist nicht klein, aber eben kein Raufer, da zieht er den kürzeren.).

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