Probleme mit dem Rückruf
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Hallo!
Mein Hund Marley ist jetzt etwa 5 1/2 Monate alt un wir haben haben ein Problem mit dem Rückruf...
Anfangs haben wir ihn im Wald oder auf der Wiese immer laufen lassen, wenn er zu weit vorlief habe ich einfach die Richtung gewechselt, wenn er unaufmerksam war, stehen blieb und nicht mehr darauf achtete wo ich hingehe bin ich einfach deutlich schneller weiter gelaufen oder habe mich versteckt. Auf rufen haben kam er immer ganz gut. Dann hat er seine Nase entdeckt und merkt nun leider dass es außer Frauchen noch andere spannende Dinge gibt
Wir hatten den Rückruf immer mit Leckerchen verstärkt, nun ist er aber nicht besonders verfressen und auch mit Leckerchen nur schwer zu beeindrucken. Weil der Rückruf nun nicht mehr klappt läuft er an der Schlepp, mit vielen Richtungswechseln, damit er lernt, wieder besser auf mich zu achten.
Um nun auch draußen interessanter für ihm zu sein, wird drinnen nicht mehr oder nur sehr wenig gespielt, das läuft hauptsächlich im Freilauf. ich wiege sein Futter nun ab, packe es ein und gebe es ihm draußen aus der Hand, wenn er auf Rufen kommt. Um den ganzen Spaziergang interessanter zu machen und zu verhindern dass er sich alleine beschäftigt (ab ins Unterholz und da wie ein Irrer hin und her rennen, Stöckchen hin und her schleudern) lege ich ihm auch kleine Fährten mit seinem Futter oder verstecke ihm sein Spielzeug.
Das ganze zeigt erste kleine Erfolge.
Mache ich das vom Prinzip richtig? Hat jemand noch einen Tipp für mich? Ich möchte ihn ja auch irgendwann wieder ohne Schlepp laufen lassen
Grüße von Tina und Marley
- Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Probleme mit dem Rückruf schon mal geschaut ?*
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Ich denke das machst du richtig. Der Punkt ist ja eben das alles viel viel spannender ist, und das Herrchen uninteressant.
Dem kannst du so gut entgegenwirken.Viel Erfolg weiterhin.
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ich denke auch, dass du das so weiter laufen lassen kannst. Man braucht halt manchmal etwas Geduld

Aber wäre ich dein Hund, wäre das für mich schon ziemlich interessant
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Ist genau richtig so wie du das machst !
Und das es erste Erfolge zeigt ist ja Bestätigung ohnehin ..Viel Erfolg weiterhin !
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Warum so kompliziert? Du möchtest doch, dass Dein Hund in Deinem Radius und auf dem Weg bleibt und ab und an Blickkontakt zu Dir aufnimmt, oder? Dann würde ich auch genau das üben

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ehrlich gesagt finde ich das ein bischen viel tamtam und "Rückruf" ist bei uns auch was anderes als "auf uns achten".
Wir haben es so gemacht, dass "das Rudel" einfach weg war, wenn Madame (10 Monate jetzt, Miniatur Bullterrier) nicht aufgepasst hat. Das kann man nicht mit jedem Hund machen und natürlich auch nur in ungefährlicher Umgebung, aber dieses Verstecken/einfach Weitergehen hat bisher immerhin soviel gebracht, dass sie sich mitlerweile im Radius von 5-10 Metern von uns auf hält und ich nun Blickkontakt clickern kann, das hilft nochmal zusätzlich und dadurch, dass sie sich eben nicht soweit entfernt komm ich auch nicht in die Bedrängnis sie rufen zu müssen (das würde bei der nämlich nicht klappten
)Davon unabhängig ist es aber natürlich total schön für Hunni was beim Spaziergang zu erleben, keine Frage, aber das "Rudelzusammengehörigkeitsgefühl" lernt er meiner Meinung nach dadurch nicht.
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Zitat
Davon unabhängig ist es aber natürlich total schön für Hunni was beim Spaziergang zu erleben, keine Frage, aber das "Rudelzusammengehörigkeitsgefühl" lernt er meiner Meinung nach dadurch nicht.
Sehe ich absolut genauso

Übrigens hat es bei uns 45 Minuten gedauert (natürlich in entsprechend gesichertem Gebiet), dass der Herr gemerkt hat, dass sein "Rudel" wirklich weg ist. Das Spiel haben wir 2 x gespielt, danach hat er uns nicht mehr aus den Augen gelassen.
In der Natur wartet das Rudel auch nicht darauf, dass jeder der noch an einem Blümchen riechen möchte ankommt, da wird auch nicht darauf geachtet, dass der "Spaziergang" spannend genug ist, dass die Hunde beieinander bleiben, da ist es lebenswichtig, dass man zusammen bleibt. Unseren Hunden haben wir das aktiv aberzogen indem wir schön stehenbleiben, wenn sie spielen, wenn sie am Blümchen schnuppern wollen, wenn sie mal hier markieren und mal dort, wenn sie weglaufen, wissen sie haargenau, dass wir eh an der selben Stelle stehen und brav auf sie warten werden. Ist auch alles gut und schön und es gibt diverse Hunde die trotzdem unproblematisch sind aber es gibt auch genug, ein Besuch im Hundepark ist da sehr unterhaltsam, die die Rufe von Frauchen/Herrchen lediglich als Standortbestimmung und nicht als Rückruf erfassen.
Manchmal sieht man auch Menschen die einfach nur ihres Weges gehen, die überhaupt nicht auf ihre Hunde achten aber wo die Hunde brav hinterherlaufen ...sie schnüffeln mal hier, spielen dort mal kurz .... aber die immer auf ihren Menschen achten und wenn er sich weiter entfernt brechen sie ab was sie grade tun und schließen auf.
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Ich finde das sehr gut, wie Du an die Sache heran gehst. Aber bemühe Dich nicht zuuuu sehr um seine Aufmerksamkeit. Letztlich ist er es, der um Deine Aufmerksamkeit buhlen soll
Und er soll eben auch dann aufmerksam sein, wenn Du mal kein Programm bietest. Also ruhig etwas dosieren.
Was ich bei meinen Beagles immer mit Erfolg geübt hab, war das Clickern von Blickkontakt. Ein Hund, der einen immer wieder anschaut beim Spaziergang, der ist dann auch ansprechbar. Auf den Click folgt nicht immer ein Rückruf, das wäre zu langweilig. Manchmal fliegt ein Futterbrocken, manchmal startet ein Spielchen, manchmal gibt's einen Richtungswechsel oder einfach nur ein nettes Wort und die Freigabe zum Weiterlaufen. -
Meine Hündin ist auch 5 Monate und hier ist es gernau dasselbe.
Allerdings weiß ich auch nicht so Recht wier ich weitermachen soll, und auch nach Euren Aussagen bin ich etwas verwirrt ...
bisher dachte ich: Hund hört nicht, springt auf andere zu, läuft rechts vom Waldweg ab und ist erstmal weg = an die schlepp und Rückruf trainieren !
Allerdings habe ich gemerkt, daß sie dann noch weniger auf mich achtet und eben sich innerhalb des Schleppradius bewegt ... klar kann ich sie so ranholen wenn was brenzliges ist, aber so richtig Rückruf üben an der Schlepp - wie mach ich das ??
Ich kann doch jetzt wochenlang nicht nur hin und herlaufen, oder ?Besser gefällt mir Variante 2: ich lass sie laufen (geht natürlich nur in erinsamen Gebieten) und bin halt sonst eben weg ...
Hm, andererseits gibt es kaum Gebiete die soooo einsam sins, daß man nicht dochmal jemanden trifft und meine Hündin ist im wald auch schnell mal 10 Meter im Dickicht verschwunden uns es interessiert sie dann erstmal gar nicht ob ich weg bin ... aber so ganz ausgereitzt hab ichs andererseits auch nicht ...
wie soll ich weitermachen ?
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Muss mich hier jetzt auch mal kurz einklinken, weil wir das gleiche Problem leider noch immer haben. Hat eigentlich noch nie gut bei uns funktioniert, nur in einsamen Gebieten, sobald wir aber andere Hunde treffen is Schicht im Schacht.
flying paws: Ich versuche, genau das was du beschrieben hast zu üben, bin jetzt bei einer Trainerin, die mir folgendes als Hausaufgabe gegeben hat - möchte mal gerne von dir wissen, ob du das auch so üben würdest oder anders.. Plan ist folgender: Hund an Geschirr und Schlepp, Schlepp schleift am Boden (5m lang). Immer wenn Hund diesen Radius übertritt, steige ich wortlos auf die Schlepp drauf, Hund wird gestoppt. Wenn Hund daraufhin zurückschaut, rufe ich sie und sie bekommt ein Leckerli. Wenn sie nicht sofort zurückschaut, bleibe ich solange stehen, bis sie das tut, dann gibts aber nur ein kurzes "Fein" und wir gehen weiter. Wenn sie sich von selbst zu mir umdreht, gibts große Party. Solange sie in dem Radius der Schlepp bleibt, kann sie ihr Ding machen, jeglicher Blickkontakt wird belohnt. Bin ich damit auf dem richtigen Weg, oder würdest du/ihr das anders machen?
Meine Probleme bestehen im Detail, zb möchte ich nicht, dass sie hinter mir herumtrödelt, ich möchte eigentlich dass sie sich nur in einem Halbkreis von ca. 5m vor mir bewegt. Bisher mache ich es so, dass ich mein Tempo gehe, und wenn ich sie einhole, gibt es ein kurzes "Weiter", wenn sie dann weiter geht, fliegt ein Leckerli, wenn nicht (weil festgeschnüffelt oder so), tippe ich sie mit der Hand am Popo an, und sage dazu ebenfalls weiter - dafür gibts dann keine Belohnung. Irgendwie weiß ich nicht so recht, ob das gut so ist, oder ob ich daran noch was ändern sollte - ich erkenne schon Fortschritte, allerdings ist das ganze bisher quasi noch unmöglich, wenn wir anderen Hunden begegnen. Zumal sie jetzt leider anfängt, andere Hunde zu fixieren....Hoffe auf Meinungen zu diesem Trainingsplan, liebe Grüße aus Wien!
Julie mit Kaja
- Vor einem Moment
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