Diskutiert ihr mit Passanten?
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Gast41354 -
8. August 2012 um 19:49
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Ich hatte erst zweimal eine Situation, in der ich negativ auf die Erziehung angesprochen wurde. Wir haben damals Impulskontrolle mit nem Ball gemacht und der ist dabei mal ins Gebüsch gerollt. Noir durfte ihn dann suchen. Dann kam ein alter Mann und hat irgendwas gelabert, ob ich den als Jagdhund abrichte und so nen Kram. Ich hab dann nur recht knappe Antworten gegeben und meinen Hund eingesammelt und angeleint. Der Mann hat mich dann weiter bedrängt, ich musste immer weiter zurückgehen, weil Noir damals eine Angstphase hatte und er ihn angebellt hat. Meine Mutter hat ihn damals festgehalten und ist beim Rückwärtsgehen auch noch hingefallen. Und dann hat der Mann noch irgendwas von wegen "der hat aber Probleme" gesagt und gemeint, wir sollen ihn nicht ins Gebüsch lassen. In der Situation ist mir auch nix mehr eingefallen, weil ich mit meine. hund beschäftigt war.
Das andere mal war ganz am Anfang, wir hatten Noir seit 2 Tagen und er hat sich erschrocken, als plötzlich einer mit Hund um die Ecke kam. Den hat er dann angebellt und war somit gleich ein böser, aggressiver Hund, der mal dringend in die HuSchu muss. Der Typ hats natürlich überall im Dorf rumerzählt.
In so einer Situation diskutiere ich nicht. Ich kümmere mich um meinen Hund und gehe weiter. Wenn jemand nett fragt, dann erkläre ich gerne mal etwas. - Vor einem Moment
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Hi,
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Es gab mit Ronja mal eine Situation, ganz zu Anfang als sie gerade erst ein paar Tage bei uns war. Wir waren auf dem Weg zum Wald, und haben vorher einen Stopp am Kiosk eingelegt. Ich habe draussen mit ihr gewartet und mein Mann ist rein. Als er dann zurückkam hat sich Ronja irre gefreut und ein kleines Jaulkonzert abgehalten ^^ Das klang wie Chewbacca im Duett
Auf der Ecke stand ein junger Mann und telefonierte, und schrie in dem Moment in den Hörer, das eine Tussi mit einem "voll aggro Köter" da rumsteht und er Sorge hat das "die Töle" Amok laufen und alles niederbeißen würde oODa war ich erst schockiert und dann sauer und habe möglichst freundlich gesagt, das sie nicht aggressiv ist, sondern sich freut. Antwort : Das kann ja jeder behaupten oO
Inzwischen weß Ronja das wir wieder zurückkommen und ist dementsprechend entspannt ^^
Ansonsten gehen die Leute uns meist aus dem Weg ( Nicht-Hundebesitzer ) Obwohl Ronja draussen die Ruhe selbst ist.
Es gibt aber auch tatsächlich einige Passanten die sich im Park bedanken wenn ich mit ihr am Rand stehen bleibe und warte. ( Meistens mache ich das bei Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern )Aber diskutieren würde ich nicht. Wenn es eine nette, bzw. ernst gemeinte Frage ist schon. Aber das ergibt sich ja aus der jeweiligen Situation :)
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Nur kurz zum Ausgangsposting, ohne dass ich den Rest gelesen hätte:
Wie man`s macht, man macht`s verkehrt.
Wenn die eigenen Hunde Passanten anbellen, anspringen, knurren, zu ihnen hinlaufen, ihnen auf die Hose sabbern oder was sonst noch so schiefgehen kann, ist es eine Katastrophe, die Hunde sind unerzogene Biester und die Halter völlig unfähig.Wenn man sie gut im Griff hat, sie tatsächlich absitzen oder abliegen müssen oder man (Gott verbiete!) auch mal den besten drill sergeant Tonfall auspackt weil eins der lieben Köterchen sich aus der Marschordnung stehlen will, oder wenn man gar mal energisch in die Leine greift um einen begeisterten Begrüßungsansturm zu verhindern... na, dann ist man herzlos und gemein zu den armen Tieren.
Wenn jemand so fragt/was kommentiert, dass ich ernsthaftes Interesse vermute, dann unterhalt ich mich gern, ansonsten spar ich mir die Mühe.
Manchmal sticht es aber schon ein bisschen:
Da gibt man sich alle Mühe mit den Hunden niemandem auf den Nerv zu fallen und dann findet doch wieder jemand was zum nörgeln... man muss sich einfach ne dicke Haut zulegen. Leider bin ich in solchen Situationen selten so schlagfertig wie ich gern wäre. -
ZitatAlles anzeigen
Nur kurz zum Ausgangsposting, ohne dass ich den Rest gelesen hätte:
Wie man`s macht, man macht`s verkehrt.
Wenn die eigenen Hunde Passanten anbellen, anspringen, knurren, zu ihnen hinlaufen, ihnen auf die Hose sabbern oder was sonst noch so schiefgehen kann, ist es eine Katastrophe, die Hunde sind unerzogene Biester und die Halter völlig unfähig.Wenn man sie gut im Griff hat, sie tatsächlich absitzen oder abliegen müssen oder man (Gott verbiete!) auch mal den besten drill sergeant Tonfall auspackt weil eins der lieben Köterchen sich aus der Marschordnung stehlen will, oder wenn man gar mal energisch in die Leine greift um einen begeisterten Begrüßungsansturm zu verhindern... na, dann ist man herzlos und gemein zu den armen Tieren.
Wenn jemand so fragt/was kommentiert, dass ich ernsthaftes Interesse vermute, dann unterhalt ich mich gern, ansonsten spar ich mir die Mühe.
Manchmal sticht es aber schon ein bisschen:
Da gibt man sich alle Mühe mit den Hunden niemandem auf den Nerv zu fallen und dann findet doch wieder jemand was zum nörgeln... man muss sich einfach ne dicke Haut zulegen. Leider bin ich in solchen Situationen selten so schlagfertig wie ich gern wäre.

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Spannende Frage, auch eure Antworten, freue mich, nicht allein zu sein!

Ich diskutiere nicht mit Passanten, wenn die mich doof ansprechen wegen meiner Erziehungsmethoden. Ich antworte kurz und klar und ignoriere alles weitere.
Stand heute mit Joschi an der Bahnhaltestelle und drei (!) Leute kurz nacheinander wollten ihn streicheln.
Ich blockierte die Versuche wortlos, indem ich mich zwischen Mensch und Hund stellte. Mach ich seit kurzem immer so. Klappt prima. Blöde Kommentare: "Ich wollte ihn ja nur streicheln." - "Ach der Hund darf nicht." usw. ignoriere ich einfach. Und die Leute sind verunsichert, wenn man diesen Ausfallschritt auf sie zumacht und den Zugang zum Hund blockiert. Manchmal sage ich dazu: "Bitte nicht streicheln." Das war es aber.
Den Grund immer zu erklären, würde mich nerven (Joschi ist distanzlos, sprang früher immer Leute an, schnüffelte in der Bahn an Leuten rum, das macht er nicht mehr, seitdem ich auf diese Distanz beharre). Dann bin ich ja nur am Quatschen. Außerdem finde ich es selbstverständlich, dass man einen fremden Hund nicht anfasst. Fertig.
"Darf ich den Hund streicheln?" - "Nein." - "Warum denn nicht?" - "Ich will das nicht." (kein weiteres Kommentar)
"Darf mein Hund mal schnüffeln?" - "Nein." - "Warum denn nicht?" - "Ich will das nicht." (kein weiteres Kommentar)
"Darf der einen Keks haben?" - "Nein." - "Warum denn nicht?" - "Ich will das nicht." (kein weiteres Kommentar)
Man muss aber echt viel Gelassenheit haben und tief durchatmen lernen. Und konsequent sein. Um diese Konsequenz durchzusetzen, wirke ich oft abweisend gegenüber Fremden. Geht aber wohl nicht anders.
Liebe Grüße,
Ingo
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Ich bin ein kommunikativer Mensch und habe kein Problem mit einer kurzen Konversation. Wenn ich mir unsicher bin höre ich mir auch gerne die Meinung meines Gegenübers an und denk drüber nach. Aber wenn ich mir meiner Sache sicher bin was meistens der Fall ist diskutiere ich nicht. Ich mach das halt so und wenn jemand anständig fragt erklär ich mich gern.
Ich bin eigentlich immer offen und freundlich. Und siehe da - ich werde äusserst selten angepampt wenn ich selbst mal einen Fehler mache ;-) Wies in den Wald hinein ruft und so ;-)
Ich sehs immer so: wie kann ich von meinen Hunden erwarten cool und souverän zu sein wenn ich es selbst nicht bin? Ich versuch ihnen in jeder Lebenslage ein gutes Vorbild zu sein. Dazu gehört auch der gelassene, höfliche Umgang mit meinen Mitmenschen.
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Fragt jemand freundlich, was ich da mache (was öfters z.B. beim Clickern vorkommt, wenn ich Zungeschnalzend konzentriert neben meinem Hund herlaufe
) antworte ich dementsprechend.Ist mein Gegenüber unfreundlich, aufdringlich oder vom Schlag "Oberlehrer" (die Letzteren hasse ich ja), bin ich je nach Tageslaune ignorant, kurz angebunden oder dezent un-nett.
Größer diskutieren...nö, nicht mit unbeteiligten Passanten. Mit anderen HH oder mit Leuten, mit denen man nett ins Gespräch kommt, kann man sich trotzdem unterhalten :)
(Allein schon, weil ich solche Situationen ganz egoistisch zum üben nutze, dass fremde Menschen, die mich auf der Straße anquatschen, nicht gefährlich fürs Hyänchen sind
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Ich bin bei sowas relativ schnell genervt. Wir sind mal auf einem Markt gewesen wo Zeus das erste Mal viele Menschen gesehen hat. Dadurch war er sehr unsicher und hat an der Leine gezogen wie ein Geisteskranker. Zu dem Zeitpunkt hatte ihn mein Freund an der Leine und hat sich sichtlich schwer getan ihn zu bändigen. Da saßen dann zwei Frauen rum die meinten: "Das ist ja immer ganz toll wenn man SOLCHE Hunde am Markt hat, der hat einfach gelernt dass wenn er zieht, dann da hinkommt wo er hinwill".
Mir ist dann ganz spontan die Hutschnur gerissen. Hab ihr erklärt dass der Hund sehr wohl Leine laufen kann, gerade aber Angst hat, weil er das erste Mal am Markt ist. Und das mann, wenn man gerade mal keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten kann.
Bei der zweiten Runde hatte ich ihn an der Leine und klein geschnittenen Leberkäse in der Hand. Das war so interessant dass er die vielen Menschen vergessen hat. Hab immer wieder was gegeben für nicht ziehen und mich anschauen. Sobald ich natürlich nix mehr gegeben habe war alles andere hoch beängstigend.
Da wir aber höchstens 2x im Jahr auf Markt gehen ist das auch nicht weiter wichtig ob er das kann oder nicht.
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Diskutieren nein - erklären ja. Und ich zähle dann auch noch geduldig zum xten mal auf was es für ne Rasse ist,wie alt und ob er noch grösser wird etc. Streicheln je nach Laune des Hundes. Es ist zwar manchmal nervig - aber wenn andere Spaziergänger neugierig sind dann nehme ich mir die Zeit. Ich möchte ja dass wir mit unseren Hunden aktzeptiert sind und da denke ich wäre arrogantes nichtbeantworten bzw immer nur "nein" ohne Erklärung sagen auch nicht das wahre. Wenn mir aber jemand dumm kommen würde, dann würde ich wohl auch wortlos weiter gehen.
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Zitat
Ich bin ein kommunikativer Mensch und habe kein Problem mit einer kurzen Konversation. Wenn ich mir unsicher bin höre ich mir auch gerne die Meinung meines Gegenübers an und denk drüber nach. Aber wenn ich mir meiner Sache sicher bin was meistens der Fall ist diskutiere ich nicht. Ich mach das halt so und wenn jemand anständig fragt erklär ich mich gern.
Ich bin eigentlich immer offen und freundlich. Und siehe da - ich werde äusserst selten angepampt wenn ich selbst mal einen Fehler mache ;-) Wies in den Wald hinein ruft und so ;-)
Ich sehs immer so: wie kann ich von meinen Hunden erwarten cool und souverän zu sein wenn ich es selbst nicht bin? Ich versuch ihnen in jeder Lebenslage ein gutes Vorbild zu sein. Dazu gehört auch der gelassene, höfliche Umgang mit meinen Mitmenschen.

Diskutieren tu ich auch nicht. Wenn jemand anderer Meinung ist, dann erklär ich aber schon kurz warum ich das jetzt anders sehe z.B. zwei freilaufende große Hunde, meine versinkt eh schon fast im Boden "ich soll meine doch auch losmachen". Ist dann eigentlich immer okay.
Manchmal beuge ich auch vor, wenn ich "böse" Blicke von Mitmenschen bemerke, rede mit dem Hund
z.B. Hund trinkt aus dem Brunnen in der FuZo. Ich sehe angewiderte Blicke. "Haben wir ein Glück, dass in diesen Brunnen immer frisches Trinkwasser nachläuft. Interessiert zwar meinen Hund nicht die Bohne - aber ein angewiderter Blick verschwindet schnell wieder.gestern: Toilette im Kurpark, ins Kurgästehaus dürfen keine Hunde. Ich musste sooooo dringend, Hund mitgenommen, vor der Toilettenbox gelassen, Türe offen.
Prompt kommt eine ältere Dame. Ich: "ich hätt mir jetzt echt in die Hose gemacht - aber ich werd meinen Hund weder draußen in der prallen Sonne anbinden noch mich diskriminieren lassen, dass ich nicht aufs Klo darf".
Sagt die Frau lachend: "Eigentlich hab ich Angst vor Hunden, aber mir pressierts auch, der Bus fährt gleich los, sonst hätte ich gewartet".
Ich geh dann eher in "Vorleistung".Oft wissen die Leute gar nicht, was eigentlich Sache ist und bevor sie sich reinsteigern, nehm ich lieber schon den Wind aus den Segeln.
Wer weiß denn schon, dass bei uns das Brunnenwasser nicht umgewälzt wird? Ich weiß es auch nur, weil es mir ein befreundeter Gemeindemitarbeiter gesagt hat, weil mein Sohn unbedingt jetzt und hier was trinken wollte als wir uns getroffen haben....."Auf den Brunnenrand stellen, oben drei Löcher zuhalten, dann spritzt das frische Wasser bis in den Mund hoch"
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