Diskutiert ihr mit Passanten?

  • ich hatte mit meiner hündin die Situation gerade eben.

    sie hat ein sagen wir mal gespaltenes Verhältnis zu großen schwarzen Hunden.

    ich bin mit meinem Freund und hund unterwegs da kommen uns zwei schwarze labbis entgegen.meine hündin gleich haare hoch, Schwanz rein und Zähne zeigen, da beide Tiere sehr aufdringlich waren und ihr keine Möglichkeit zum weg laufen gegeben haben Stelle mein Freund sich dann dazwischen um ihr den nötigen Raum zu geben und damit nicht noch was passiert weil ein hund kann sich nun mal nur mit seinen zähnen wehren.
    die Besitzer fanden das alles gar nicht lustig und meinten die wollen doch nur gucken. ich blieb ruhig und erklärte dann das unsere hündin schlechte Erfahrungen gemacht hat und deswegen keine großen dunklen Hunde mag.
    die Frau beschimpfte mich dann bloß noch von wegen neue Erfahrungen machen bla bla. . .
    ich bin Kopfschüttelnd weg gegangen.

    einige Leute scheinen kein einsehen zu haben. ich kenne meinen hund nun mal am besten und wenn sie schon reagiert, Zähne zeigen etc bin ich in meinen Augen in der Pflicht einzugreifen! und nicht zu sagen lass mal machen. wenn sie am Ende schnappt dann bin ich auch die böse.

    also alles in allem ich diskutiere gar nicht. wenn die Leute mich nett fragen erkläre ich aber sonst kurzer Konter und dann weg gehen alles andere ist sinnloses aufregen was einem den ganzen Spaziergang zu nichte machen kann!

    LG

  • Ich hab aufgegeben mit Passanten zu diskutieren.Grade viele Hundebesitzer sind der Meinung,dass nur Ihre Meinung allein die Richtige ist.Da redet man so wie so gegen Wände.
    Ich werd nur böse wenn es um meinen eigenen Hund geht und er sich nicht wehren kann und auch nicht soll,dafür bin ich ja schließlich da ;)
    Hatte vor kurzem eine Begegnung im Bus,mit dem Hund meiner Mutter,der lag ganz brav und vor uns saß ein älterer Herr,der es ultra komisch fand mit seinem Schlüssel vor der Nase des Hundes rum zu wedeln.Benno schaute mich nur immer wieder an als ob er sagen wollte,,hat der se noch alle?" er ging dann über auf Zungenschnalzen und ich hab mir die Situation immer noch ruhig angeguckt und ihn gelobt,dass er es alles so still über sich ergehen lässt und liegen bleibt.Dann fing der Herr an so zu tun als ob er mit dem Schlüssel nach dem Hund wirft.(warum auch immer,warscheinlich braucht er etwas Aufmerksamkeit,die ich ihm natürlich schenken wollte :P ) Ich holte mein Schlüssel raus und tat ebenfalls so als würde ich ihn damit bewerfen.Der Herr zuckte zusammen und fragte ganz entsetzt ,,was soll das denn jetzt" meine einzige Antwort war,,und wenn Sie nicht aufhören den Hund zu ärgern,dann fang ich mal an,das wird allerdings nicht so spaßig" :pfeif:

  • Zitat

    Wir haben hier einen älteren Herrn, der jedes Mal, wenn er mir begegnet, meint, er müsse mir einen 'weisen Rat' geben...

    Kürzlich lief er mir auf einem Feldweg entgegen.
    ER: "Wer ist denn Chef bei den beiden?" und schaut auf meine Hunde.
    ICH: "Uhm... kommt drauf an, wer sich in dem Moment grad durchsetzt?" Ich, etwas irritiert von der Frage, dachte da so an Eroberung eines Knochens... wer darf zuerst ins Auto...
    ER: "Ja, aber da sollten SIE doch der Chef sein..." und geht ganz beschwingt weiter seines Weges.

    Ein anderes Mal waren wir gerade am Rückruftrainieren. Pfiff, Hunde kommen geflitzt, legen sich ab - Leckerchen rein. Da kommt wieder der Herr, diesmal zu Fahrrad - daher nur eine schnell eingeworfene, tadelnde Weisheit im Vorbeiradeln: "Immer so viele Leckerli... das sollte auch ohne gehen!"

    Diskutieren? Nein danke. Ich lasse ihn in dem Glauben die Weisheit der Hundeerziehung mit Löffeln gefr... zu haben...


    Das nächste Mal hälst ihn an und fragst um seine Hilfe - "Nchdem Sie ja so viel Ahnung von Hunden haben, ich hätte da ein Problem" - und dann denkst Dir halt irgendwas aus. :lachtot:

  • Interessante Geschichte, die euch passieren.
    Ich kanns absolut nicht leiden, wenn mein Hund von anderen Leuten Kommandos bekommt, z.B. sitz.
    Vor kurzem hat sogar ein anderer HH aus unserer Straße nach unserem Hund gepfiffen, also so richtig mit Hundepfeife und ich war noch 150 Meter entfernt. Bevor mir da das Messer in der Tasche aufgeht, denke ich mir : Sieh es als Übung für uns an, hab meinem Hund ne handvoll Leckerchen vor die Nase gehalten und wir sind schön gelassen weitergelaufen, als ob nix wäre. Der Hund des anderen HH stand übrigens etwa 20 Meter von ihm entfernt - hätte nicht der eigentlich auf die Pfeife reagieren müssen ?

    Was ich sehr nett finde : Seit einiger Zeit trainieren wir auch in einem kleinen Tierpark in der Nähe. Ziegen und Rotwild ganz nahe fand unser Hund anfangs sehr unheimlich, aber von Besuch zu Besuch wird er lockerer und läuft mittlerweile Seite an Seite mit den Hirschen ( durchs Gitter getrennt natürlich ) ohne sichtbare Anspannung. Da es dort oft von sehr kleinen Kindern wimmelt und die Wege auch nicht sehr breit sind, trägt Jason hier manchmal ein Halti, damit kann ich ihn besser bei mir behalten und falls er mal unverhofft einer Ente, die dort frei herumlaufen nachjagen will, kann ich ihn gut festhalten. Dabei habe ich vor kurzem eine Frau und ihr kleines Mädchen beobachtet, die ihrem Kind erzählt, dass unser Hund einen Maulkorb aufhat, weil er sonst nicht in den Tierpark darf. Hier mach ich es sehr gerne, dass ich aufkläre und den Unterschied zwischen Maulkorb und Halti erkläre und vor allem betone, dass es nicht darum geht, dass der Hund beißt und deshalb so was im Gesicht hat, sondern einfach, damit ich ihn besser halten kann. Beißen könnte er ja immer noch :-)

    Ganz allgemein : wenn jemand wirklich interessiert fragt, warum ich einen Clicker am Handgelenk trage oder unser Hund nur an der Schleppleine "frei" laufen darf, erkläre ich das gerne. Das sind aber meist die nicht-HH. Auf blöde Kommentare anderer HH zu meinen Erziehungsmethoden reagiere ich in der Regel auch nicht.

  • Ich diskutiere normalerweise nicht über meine Erziehungsmethoden. Leute die uns nur für einen Moment sehen, kennen weder mich noch meine Hunde, meine Vorarbeit und die Vorgeschichte. Meistens reagiere ich auf Kommentare gar nicht oder sagte nur ein "Ja, is ok".


    Eine Situation letztens hatte ich allerdings, wo ich dann doch die Beherrschung verloren habe.

    Ich bin mit meinen Hunden am Feld - hinter uns sehe ich einen Hundehalter mit seinem Riesenschnauzer am Rad.

    Bajo hasst diesen Hund. Ich weiß nicht warum, ich weiß aber, dass es so ist. Ich sehe ihn also, leine Ali an (Bajo war eh angeleint) und gehe vom Weg runter ein Stück ins Feld rein, damit er vorbei kann.
    Anstatt einfach weiterzufahren, was macht der Typ? Er bleibt stehen. Genau vor uns. Bajo fängt an, rumzupöbeln und der Typ fängt an, mich anzubrüllen: "Ey du dummes Weib - kannste deinen Köter nicht erziehen? Man sollte sich nur Hunde anschaffen, die man auch halten kann. Kann ja wohl nicht wahr sein" und so weiter. 'Ich hab mich echt zusammengerissen, und ihm nur gesagt, er soll einfach weiterfahren. Nach weiteren Schimpfattacken seinerseits hab ich dann zurückgebrüllt: "Soll ich den Hund jetzt auf der Stelle mit nem Zaunpfahl vermöbeln oder was? Was anderes kommt bei dem nicht mehr an. Und was ist an WEITERFAHREN nicht zu verstehen? Hatten Sie nur singen und klatschen in der Schule oder was?" :hust:
    Gut, eine Anständige Diskussion war das auch nicht, aber sowas kann ich nicht leiden. Ich weiß schon, wann ich noch eingreifen kann und wann ich einfach auch nicht mehr auf den Hund einwirken muss, weil eh nichts mehr durchkommt.

    Mit netten Passanten quatsche ich allerdings schonmal kurz, wenn sie interessiert irgendwas nachfragen. Warum auch nicht. Aber ich lass meine Methoden nicht von Menschen in Frage stellen, die keine Ahnung von den Hintergründen haben.


  • :gut:

    Recht machen kann mans eh keinem, aber nachdem ich im Endeffekt für meinen Hund verantwortlich bin und mit ihm auskommen muss, diskutiere ich sicher nicht mit anderen Leuten herum.

    Und wenn ich mal irgendwas anderes als Wattebäuschchen werfe... dann geht das den Rest der Welt nen Dreck an :hust:

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