Verstecken bei zu großem Abstand
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franc -
21. Juli 2012 um 13:55
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Hallo
Wir haben seit ein paar Monaten einen kleinen Hund (einen CCD), der gerne mal zu weit voraus läuft oder nicht so recht hinterher kommt, also den Abstand zu groß hält.
Mehrfach habe ich gehört, man soll sich dann verstecken, so dass der Hund einen dann sucht und damit lernen soll, dass er näher bei uns bleiben muss, um uns nicht zu verlieren.
Stimmt das denn überhaupt?
Lernt er dadurch nicht eher, dass wir unberechenbar sind und uns jederzeit in Luft auflösen und wo anders wieder auftauchen können?
So wie beim Hyperspace von alten Arcadespielen
Frank - Vor einem Moment
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Hi,
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Also ich habs gemacht und machs zum Teil noch immer

Ich hab einen schön aufmerksamen, sich an mir orientierenden Hund.
Ich glaub schon eher, dass die Hunde merken dass es ganz gut is, sich a bissl nach dem Halter umzuschaun.
Kann aber auch sein dass sie sein Spiel drauß machen, was ja auch net soo schlecht ist

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Zitat
Lernt er dadurch nicht eher, dass wir unberechenbar sind und uns jederzeit in Luft auflösen...
Ja, das lernt er dadurch. Aber genau das ist ja auch Sinn und Zweck dieser ÜBung: Wenn ich nicht aufpasse, lösen meine Bezugspersonen sich in Luft auf und ich steh alleine da.Wir machen das bei Diego auch und es hat echt schon sehr viel gebracht (vor allem in Kombination mit Blickontakt clickern)
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Es gibt Hunde bei denen das durchaus funktioniert. Allerdings muß man aufpassen, daß der Hund das Ganze nicht irgendwann als tolles Spiel auffasst, weil er dich ja irgendwann immer wieder findet.
Gerade selbstbewußtere Hunde finden das dann nach ein paar Malen ein prima Spiel. Der zweite Punkt ist, daß du Pech haben kannst und der Hund, in der Zeit in der du dich versteckt hältst, sich durch irgenhwelche Aktionen selbst bestätigt und eventuell mal eben eine Runde jagen geht, zu einem Anderen Hund hinrennt und eien Toberunde einlegt etc. Dann hätte die ganze Aktion auch keinen Effekt.LG
Franziska mit Till
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Ich habe das Glück, dass ich einen Hund habe, dem es nicht schnurz ist, wo Frauchen ist!
Von daher klappt das "sich-schnell-in-die-Büsche-schlagen" bei meiner Hündin sehr gut. Sie läuft nicht weit voraus, bummelt aber um so lieber hinterher, so dass mir das ständige Gerufe nach ihr iwann auf den Keks ging!
Zack, hinter den Nächsten Baum und warten! Am schönsten ist es, wenn ich dann noch hinterm Baum her schlinzen kann, und sie beobachte :fies: . Iwann merkt sie dann, :ahhh: Frauchen ist weg, und sie flitzt und sucht mich! Wenn sie mich gefunden hat, freu ich mich und lobe sie, da gibts dann auch Leckerchen! So hat man noch ein kleines Spiel draus gemacht.
Es gibt aber auch Hunde, denen ist das furzegal, was die HH treiben, die juckt das mal gar nicht.... -
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Zitat
Allerdings muß man aufpassen, daß der Hund das Ganze nicht irgendwann als tolles Spiel auffasst, weil er dich ja irgendwann immer wieder findet.
Gerade selbstbewußtere Hunde finden das dann nach ein paar Malen ein prima Spiel.Warum muss ich aufpassen? Ist doch nicht schlimm, wenn das zu einem Spiel wird!
Oder meinst du, dass der Hund dann extra weg läuft? Oder extra bummelt? Hm, keine Ahnung, also bei uns hat sich so etwas nicht entwickelt... -
Meiner kriegt auch das große P in den Augen, wenn ich mich verstecke. Und ja, ich mach das auch mal, wenn er bei Zuruf trödelt.
Meist ist es so: Ich rufe, kommt er mal nicht, renne ich los, kommt er dann immer noch nicht (was selten vorkommt, nur meist, wenn er am Urin einer Hündin riecht), verstecke ich mich. Dann ist er super schnell da. -
Ja, ich verstecke mich auch.
Das wirkt richtig gut - der Hund hat vor ein paar Monaten beim Spiel mit anderen Hunden erst nach einer langen Minute gemerkt, dass ich nicht mehr da bin. Jetzt schaffe ich es kaum mehr, unbemerkt abzuhauen.
In meiner Hundeschule bauen wir diese Versteckspiele ab und zu bei gemeinsamen Trainings-Spaziergängen ein. Schön zu sehen, wie der Hund, dessen Halte plötzlich verschwunden ist, alle anderen Hunde links liegen lässt und nur noch wie bekloppt sucht.
Liebe Grüße,
Ingo
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Wir machen das auch und es hilft wirklich. Noir ist aber auch eher ein unsicherer Hund und möchte lieber nicht plötzlich alleine auf dem Feld rumstehen. Ich kann mir vorstellen, dass ein selbständiger Hund sich evtl irgendwann einen Spass draus macht. Aber ich würde es auf alle Fälle mal ausprobieren!
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Zitat
Wir machen das auch und es hilft wirklich. Noir ist aber auch eher ein unsicherer Hund und möchte lieber nicht plötzlich alleine auf dem Feld rumstehen. Ich kann mir vorstellen, dass ein selbständiger Hund sich evtl irgendwann einen Spass draus macht. Aber ich würde es auf alle Fälle mal ausprobieren!
Das kann natürlich sehr gut sein - Vor einem Moment
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