Verstecken bei zu großem Abstand

  • Ich hab auch super Erfahrungen mit dem Verstecken gemacht!
    Shira lief ja ewig an der Schleppleine, als diese dann irgendwann schleifte, fing ich an, mich zu verstecken wenn sie sich aus dem Radius bewegt hat und wieder Hans-Guck-in-die-Luft gespielt hat...
    Ich war erst kritisch, ob sie das überhaupt interessiert, wenn ich weg bin... UND WIE! Die ersten paar Mal war sie völlig aus dem Häuschen und wich mir danach minutenlang nichtmehr von der Seite - klingt vielleicht "Krass", aber sehr schnell wurde sie seeehr viel aufmerksamer und hat sich viel öfter nach mir umgeschaut (für Blickkontakt gabs dann direkt Belohnung per Clicker).
    Das war bei uns nach einigen Wochen der ausschlaggebende Punkt, dass sie endlich ohne Schleppleine laufen durfte!

    Ich mache übrigens Beides (Verstecken sowie Blickkontakt belohnen) variabel immernoch, um die Aufmerksamkeit auch zu behalten :)

  • Wir haben das auch schon öfter bei Lucky gemacht ...und ja, bei ihm funktioniert es, er ist anschließend erst einmal wieder viel aufmerksamer. Allerdings machen wir es auch nicht auf den "normalen" Runden, also auf den Wegen, die er in- und auswendig kennt. Da wäre es ihm vielleicht "egal", weil er den Weg nach Hause viel zu gut kennt und sein Ding auch alleine machen würde/könnte. Wir gehen dafür immer gerne mal andere, nicht sooo vertraute Wege und bisher hat er jedes Mal ´nen kleinen Schreck gekriegt, wenn wir auf einmal nicht mehr da waren :p Aber wir beobachten ihn dabei immer ganz genau, um notfalls, wenn er denn lossprinten sollte vor Panik, sofort eingreifen zu können. Und die "Gefahr", dass ein Hund ein Spiel draus macht, besteht m.M.n. erst, wenn man es zu oft macht und es anschließend ´ne Riesen-Party gibt. Das machen wir gar nicht. Wir machen keinen großen Hehl draus, wenn er uns gefunden hat ...wir gehen dann weiter und fertig, so unter dem Motto: "Na Lucky, haste ja noch mal Schwein gehabt, wa?" :D

  • Ich mache das bei Milo auch.

    Er kriegt auf jeden Fall Panik, wenn er mich nicht direkt findet, ABER er weiß, dass ich irgendwann wieder da bin.

    Das heißt er orientiert sich dadurch nicht sonderlich viel stärker an mir, weil er das Suchen auch irgendwie ganz lustig findet, und irgendwann hat er mich ja dann eh wieder.


    Ich fürchte bei ihm müsste ich wirklich in irgendein Auto springen und ne Stunde weg sein - aber das ist mir zu gefährlich ;)

  • Mein Hund hat zwar ein sehr große Bindung zu mir, aber wenn ich mich versteckt interessiert sie das mal so gar nicht...Die kann ohne große Probleme meine Fährte aufnehmen bzw. riecht mich in 99% aller Fälle eh schon im Wind. Das weiß sie einfach, dass sie das kann, deshalb kommt sie dann ganz gemütlich hinter her...Bringt bei ihr also gar nichts!

  • Das mit dem Verstecken ist vor einiger Zeit noch nach hinten los gegamgen... er lief und lief und lief... wir haben erst durch den team Balance Kurs eine ganz andere Beziehung zueinander... und jetzt ab und an versteck ich mich auch schon ml...wenn er z.B. um eine Kurve läuft und ich ihn nicht mehr sehe...
    Aber bei uns hilft immer der Mäuselsprung... dadurch läuft Schiller nicht mehr allzu weit weg... und er dreht sich ganz häufig zu mir um... könnte ja sein das ich was ganz tolles finde ;)

  • Mein Hund hat durch's Verstecken nur eins gelernt:

    Egal wie weit die Olle weg ist - ich find sie ja eh wieder! Also, kann's mir ja wumpe sein. :roll:

    Kommt also sehr auf den Hund an.
    Ich würd's wohl eher so machen, das ich mich verstecke und wenn Hund mich sucht und kurz davor ist mich zu finden, trete ich aus dem Versteck heraus. So hat der Hund den "Panik" Effekt á la "Mist, wo sind die?!", aber hat nicht die Sicherheit "Ich find die ja eh!".

  • Zitat

    wir haben erst durch den team Balance Kurs eine ganz andere Beziehung zueinander

    Wahnsinn oder?
    Da passiert wirklich viel Bindungsaufbau.
    Seit der Achtung-Mäusesprung hier hin und wieder zum Einsatz kommt, läuft Madame sowieso nicht mehr weit weg, könnte ja was versäumen ;)

  • Zitat


    Ich würd's wohl eher so machen, das ich mich verstecke und wenn Hund mich sucht und kurz davor ist mich zu finden, trete ich aus dem Versteck heraus. So hat der Hund den "Panik" Effekt á la "Mist, wo sind die?!", aber hat nicht die Sicherheit "Ich find die ja eh!".

    Kannst du mir das mal nähr erklären? Verstehe das nicht ganz. Der Hund kommt doch so auch bei dir an, hat also das Erfolgserlebnis wieder bei dir zu sein ob er nun die Fährte bis Ende verfolgt oder ob die zwischendurch raus kommst bevor er angekommen ist?

  • Man muss das richtig timen. Der Hund soll also nicht denken, das er dich gefunden hat, sondern, du bist wieder aufgetaucht.
    Ich würde es z.B. so machen:
    Hund schnuppert hinter mir - zu weit weg.
    Ich gehe neben den Weg, verstecke mich hinter einem Busch. Aber so, das ich den Weg im Auge habe.
    Sehe ich, das Hund angerannt kommt und noch ca. 5-10m (halt einem akzeptablen Radius) weg ist, trete ich wieder hervor. So hat der Hund mich nicht gefunden - er ist nur in die Richtung gerannt, in die ich ging, und ich habe dann entschieden, wieder aufzutauchen.
    In wie fern das bei einem Hund-Halter Gespann funktioniert, weiß ich nicht. Bei Maya und mir ist das definitiv die bessere Methode (wobei ich mich bei ihr eh nur seeeeehr selten verstecke, sie ist enfach zu selbstständig).

    Edit: wer oder was ist dieser Team-Balance-Kurs??

  • Zitat

    Wahnsinn oder?
    Da passiert wirklich viel Bindungsaufbau.
    Seit der Achtung-Mäusesprung hier hin und wieder zum Einsatz kommt, läuft Madame sowieso nicht mehr weit weg, könnte ja was versäumen ;)

    Mäusesprung? Wie funktioniert denn das? :D

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