Verstecken bei zu großem Abstand

  • Team Balance ist von Lind Art... Das ist ein Kurs zut Team Mensch-Hund Bildung durch verschiedene Motivatiobsberiche. Im Vordergrund steht unteranderem auch das gemeinsame Spiel zur Teambildung ( Schiller fand spielen(wenn ich es möchte) mit mir vorher doof... jetzt ist es für ihn toll) Es werden Motivationsbereiche eingesetzt wie Mimik, Gestik,Haltung oder Futter ( ich glaube ich habe jetzt welche vergessen) richtig einzusetzen.Der Hund soll unablenkbar werden und sich nur auf das konzentrieren, was das Frauchen da grade mit ihm macht... weil da sist das tollste der Welt... http://www.lind-art-duesseldorf.de/3.html da stehts besser erklärt ;)

    Und der Aufbau kurs dazu ist der Mensch Hund Harmonie Kurs....


    Hihihi Ja Bonita du hast es auf den Punkt gebracht... :gott: :gott:

  • Ihr in Deutschland habt ja das "Glück" das der VDH Lind-Art anerkennt, der ÖKV tut dies nicht ;)

    Aber ich hatte das Glück meine Trainerin zu finden, die passt wie die Faust aufs Auge zu uns!
    Sie hat eh unzählige Videos, allerdings anscheinend nicht öffentlich ;)

  • Wie steht es eigentlich bei Hunden mit Verlassensaengsten?
    Ich hab Glueck mit meinem Hund die war immer abrufbar sodass ich mich nie verstecken musste.
    Aber bei nem Hund der sich sehr schwer tut mitm allein bleiben, kann das Verstecken und Panik ausloesen da nicht auch ganz schoen nach hinten losgehen?

  • War mal mein bewährtes Mittel gegen Trödeln oder nicht kommen wollen.
    Bei Satoo ist es richtig nach hinten losgegangen: Beim ersten Mal hats wunderbar funktioniert. Beim zweiten Mal hat er sich schon von anfang an auf nen "Berg" verzogen und hat von da aus beobachtet, wo wir hin sind. Beim dritten Mal hat er es als Freibrief genommen, richtig abzudüsen. Er wußte da schon, wo das Zuhause ist und ist dann dahin gelaufen :headbash:

    Ich kann dir nur raten: schau dir Hund und Gelände sehr gut an, bevor du so vorgehst. Bei Welpen oder Hunden, die sich nicht zu helfen wissen und sofort Panik kriegen, ein tolles Mittel. Bei selbständig denkenden, selbstbewußten und selbständig handelnden Hunden kann es ganz gewaltig nach hinten losgehen und das Problem noch verstärken.

  • auf der Ekkard Lind Seite (österreichische Seite) da stehen alle Trainer, auch die deutschen, und da kannst du auch nochmal alles über Team Balance und Lind Art lesen...

    Ich war vorher mit Schiller bei Natural Dogmanship und das hat uns nichts gebracht ausser Tränen und ganz viel Frust... aber seit dem wir Lind Art machen gehts uns gut... besonders auch Schiller... er hat einen so krassen Wandel erlebt... ihm geht es psychisch auch richtig besser... Es war für uns das beste was passieren konnte!

    bonita Hmmm wie wichtig ist es denn das der vdh Lind Art anderkennt?


    apropos Verlassensängste... ich weiss nicht obs damit zusammenhängt, aber Schiller bleibt seit dem alleine ohne einen Pieps von sich zu geben... ich hab mich auch vorher immer wieder versteckt, aber das Schiller null interessiert... auch wenn er da noch nicht alleine bleiben konnte...

  • Keine Ahnung, ich würds doch wichtig finden, dass Trainer die übern Dachverband ausgebildet werden, die Trainingsart zumindest kennenlernen, weil man doch etwas über den Tellerrand blicken kann :)

  • Also, sich einfach zu verstecken kann bei einem Hund mit Verlassensängste noch größere Ängste schaffen! Es muss nicht sein, aber es kann sein! Deshalb sollte man bevor man sich versteckst sich seinen Hund ganz genau anschauen wie er reagiert. Denn wenn er Panik bekommt kann das ganze ganz schnell nach hinten los gehen!

  • Das stimmt - so eine Vertreterin hab ich hier: Die war als Winzwelpe zweimal sehr erschrocken, dann hatte sie raus, daß sie nur bis zur letzten "Sichtung" zu laufen braucht, da einfach die Nase runternimmt und mich dann bequem per Spur verfolgen kann. Seitdem ist es einfach ein tolles Spiel, das wir heute noch spielen, allerdings selten: normalerweise erwischt mich der Hund schon im Ausreiß-Ansatz.

    Ihre Vorgängerin war da eine Nummer tougher. Da hab ich mich versteckt, weil sie sich mitten auf den Waldweg gesetzt und sich jedem weiteren Rückweg verweigert hatte: Der Spaziergang sollte noch nicht vorbei sein!
    Ich hab mir dann eine Viertelstunde(!) Gottweißwas abgefroren (es war Dezember), und als ich schließlich doch zurückging, saß dieser Zwerg noch haargenau am selben Fleck, sah mir gerade ins Gesicht und kam mir nicht mal entgegen. Dieser Hündin habe ich so eine Aktion kein zweites Mal geboten: ich weiß, wann ich den Kürzeren ziehe...

  • Zitat

    Warum muss ich aufpassen? Ist doch nicht schlimm, wenn das zu einem Spiel wird!
    Oder meinst du, dass der Hund dann extra weg läuft? Oder extra bummelt? Hm, keine Ahnung, also bei uns hat sich so etwas nicht entwickelt...

    Fast. ;) Das ein Hund dann gezielt extra weit vorläuft oder extra trödelt, wird wohl eher seltener der Fall sein. Obwohl ich nicht ausschließen will, daß es Hunde gibt die das gezielt einsetzten wenn sie mitbekommen haben, daß sie dadurch ein geliebtes Suchspiel auslösen können.
    Was, denke ich, weitaus häufiger passiert ist, daß diese Methode einfach ihre Wirkung verfehlt weil die Hunde das Verschwinden des Menschen recht schnell nicht mehr als unangenehm empfinden, weil sie wissen, daß es nur ein Spiel ist und ihr Halter irgendwo in der Nähe steckt und sie ihn schnell finden werden.
    Das 1. Mal ist ein solcher Hund dann vermutlich irritiert, wenn der Halter plötzlich weg ist und er findet das total doof und sucht. Dann macht der Hund aber die Erfahrung, daß sein Mensch nicht weit weg ist und er ihn findet. Er freut sich und wird gelobt. Das ganze hat also ein positives Ende für den Hund. Das nächste Mal wissen viele Hunde dann schon, daß ihr Halter irgendwo in der Nähe steckt und sie ihn nur suchen müssen. Gerade selbstbewußte, wenig ängstliche Hunde nehmen das dann gerne als Herausforderung an und empfinden das nicht mehr länger als unangenehm. Von daher wird man sie auf diesen Wege nicht dazu bekommen achtsamer auf ihren Halter zu sein. Denn sie haben gelernt, daß sie sich selbst problemlos aus ihrer mißlichen Situation "Mein Mensch ist weg" befreien können.
    Von daher hat das Ganze dann auch nichts mit mangelder Bindung oder mangelnder Orientierung am Halter zu tun; sondern mit dem was ein Hund sich selbst zutraut.
    Damit die Methode "Verstecken" wirkt müsste der Halter sich immer solange versteckt halten können bis der betreffende Hund das Ganze doof findet und das Auffinden des Halters nicht mehr als Freude und Erfolg, sondern eher als Erleichterung erlebt. Und gerade das kann sich bei manchen Hunden als recht schwierig gestalten.
    Bei einem selbstbewußten Hund kann es schon Mal eine Weile dauern, bis er die Suche nach seinem Halter als unangenehm empfindet und lieber bei seinem Menschen sein würde. Da ist die Gefahr groß, daß in der Zwischenzeit z.B Passanten kommen und man sich zeigen muß, damit die keinen herrenlosen Hund sehen; oder eben andere Dinge geschehen, die es erfordern, daß man sich zeigt.
    Jagdhunde z.B finden ihre Menschen unwahrscheinlich schnell. Ich könnte mich auf Spaziergängen vermutlich gar nicht so schnell und gut verstecken als das es für meinen Beagle eine Herausforderung darstellen mich zu finden. Außerdem sind Jagdhundrassen häufig dazu gezüchtet auch eigenständig mit der Nase zu arbeiten und häufig mir einer großen Ausdauer versehen, was das Suchen und Stöbern angeht.
    Bei anderen Hunden hingegen funktioniert diese Methode super, weil sie vielleicht ängstlicher sind, oder das Suchen an und für sich doof finden etc.

    LG

    Franziska mit Till

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