Verstecken bei zu großem Abstand
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franc -
21. Juli 2012 um 13:55
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Ich hab mich früher auch ab und an versteckt.
Besser finde ich aber einfach in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, wenn einer der Hunde zu weit voraus läuft oder weg zu laufen, wenn der Hund trödelt. So hab ich sie noch gut im Blick und kann zur Not eingreifen. Ausserdem bestätige ich meine Beiden oft für´s Blickkontakt aufnehmen.
Meine Hunde haben dadurch beide einen recht kleinen Radius (bei Chewy so 5-10 Meter und bei Elli so 10-30 Meter) und achten sehr gut auf mich.
Der Mäuselsprung hört sich interessant an, das kannte ich so noch nicht. Wir spielen manchmal ein recht ähnliches Spiel; ich "verliere" irgendwo ein paar Kekse, laufe aber noch einige Meter weiter. Dann kommt ein Kommando (bei uns "Back") und dann rennen wir gemeinsam zu der Stelle zurück und finden da tolle Sachen.
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Ich hab das bei Fini anfangs auch öfter gemacht und es hat immer gut geklappt, auch wegrennen hat gut funktioniert.
Mittlerweile ist ihr beides vollkommen egal geworden
Sie weiß einfach, dass ich sie nicht zurücklasse und im Notfall hole, weil hier in der Gegend einfach einige Straßen sind, Hasen, Rehe, etc. Ne, ich könnte nicht einfach warten bis die mal Lust hat mich zu suchen, da Frau Hund leider so blöd ist und meist in die falsche Richtung läuft. Da hätte ich echt Angst, dass sie auf die Straße läuft, weil sie einen Hasen oder so sieht...
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Mmh, ich bin irgendwie einfach gestrickt. Ich trainiere einfach, dass es sich lohnt mir zu folgen und ab und an mal bei mir vorbeizuschauen. Ich habe aber auch keine Lust dauernd den Überraschungsentertainer zu mimen.
Ich habe aber auch einen Spitz, der würde die Chance nutzen ohne mich endlich mal eine Runde zu drehen, wenn ich verschwunden bin.
Viele Grüße
Corinna -
Was machst du, damit es sich für deine Hunde lohnt bei dir vorbeizuschauen?
Alles, was Finya draußen interessiert, hat nicht mit mir zu tun. Ich bin weder ein Mauseloch in dem man sich schmutzig machen kann, noch ein Hase, den man jagen kann. Ich rieche auch nicht nach nem anderen Hund, so wie die tausend Grashalme auf ner Wiese
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Zitat
Was machst du, damit es sich für deine Hunde lohnt bei dir vorbeizuschauen?
Alles, was Finya draußen interessiert, hat nicht mit mir zu tun. Ich bin weder ein Mauseloch in dem man sich schmutzig machen kann, noch ein Hase, den man jagen kann. Ich rieche auch nicht nach nem anderen Hund, so wie die tausend Grashalme auf ner Wiese
Mein Ruede ist genauso interessiert an mir. Den habe ich nach vielen Motivationsversuchen zwei Tage hungern lassen, in an die Schlepp gepackt und ne Weile nur ueber Handfuetterung ernaehrt. Nach und nach habe ich wieder auf normale Fuetterung umgestellt umgestellt. Generell hat sich neben Futter demnach gelohnt freiwillig zu kommen weil ich sonst zu mir rangezogen habe und zwar recht kompromisslos. Das hat dem stoerrischen Esel gar nicht gepasst weil er es sehr unschoen findet sobald es an der Leine irgendwie zuppelt.
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Hier gibts immer wieder mal Handfütterung zwischendurch oder über einen Futterdummy, aber ich will sie nicht ständig so füttern. Es muss irgendwie anders gehen.
Ranziehen findet sie auch blöd, aber so schlimm ist es scheinbar nicht, dass man freiwillig kommen würde
Sie ist ja relativ aufmerksam, aber ihre Sicht von "jetzt ist es wichtig, dass ich zu Frauchen laufe", ist halt etwas naja gewöhnungsbedürftig.
Sie checkt immer erstmal, warum sie kommen soll und entscheidet dann und selbst wenn nichts und niemand in der Nähe ist, findet sie es oft unnötig. 5m neben mir ist doch nah genug oder nicht?
Ihr eigener Wille ist fast größer, als der meiner Katze...doofes Terriertier
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Zitat
Mmh, ich bin irgendwie einfach gestrickt. Ich trainiere einfach, dass es sich lohnt mir zu folgen und ab und an mal bei mir vorbeizuschauen. Ich habe aber auch keine Lust dauernd den Überraschungsentertainer zu mimen.
Ich habe aber auch einen Spitz, der würde die Chance nutzen ohne mich endlich mal eine Runde zu drehen, wenn ich verschwunden bin.
Viele Grüße
CorinnaGenau so mache ich es auch. Einem selbständigen Arbeiter wie einem Beagle würde es vermutlich nämlich auch nicht sonderlich imponieren mich suchen zu müssen.
Da er sehr gerne frisst läuft bei ihm vieles über das Futter. Ich habe, als er kleiner war, sehr viel den Blickkontakt im Freilauf bestätigt und mit Leckerli belohnt, damit er von Anfang an erfährt das die Aufmerksamkeit auf den Halter etwas tolles ist. Gerade Beagle sind ja von Natur aus recht eigenständig. Von daher war es mir wichtig, daß er vom Welpenalter an merkt wie schön es ist mit mir zusammen zu arbeiten.. Mittlerweile lobe ich ihn da nur noch verbal. Nur in seeeehr interessanten und neuen Gebieten bestätige ich ihn immer nochmal ab und an mit einem Leckerli. (Wobei Leckerli bei uns sein normales Trockenfutter bedeutet. Dann gibt es noch Superleckerli für den Rückruf oder eine super Leistung. Das ist dann Fleisch oder seine Lieblingshundekekse; aber in aller Regel ungewürztes Fleisch) Oder aber ich biete ihm, nach dem Blickkontakt, ein kleines Spiel an. Je nach dem wie wir beide gerade drauf sind und was ich für ein Gefühl habe, was er braucht. (vorzugsweise ein Apportier- oder Suchspiel)
LGFranziska mit Till
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Ich denke auch, dass nur alleine durch das Verstecken die wenigsten Hunde dauerhaft aufmerksam sind. Deswegen gab es (bzw. gibt es in wildreichen/unbekannten Gebieten noch immer) eine Belohnung fürs Aufpassen. Mal ein Leckerli, mal ein kurzes Spiel. Auch zwischendurch wird er mal gerufen und es wird gespielt etc. Ich denke, die Mischung aus verschiedenen Übungen bringt dann erst wirklich was.
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Zitat
Ich denke auch, dass nur alleine durch das Verstecken die wenigsten Hunde dauerhaft aufmerksam sind. Deswegen gab es (bzw. gibt es in wildreichen/unbekannten Gebieten noch immer) eine Belohnung fürs Aufpassen. Mal ein Leckerli, mal ein kurzes Spiel. Auch zwischendurch wird er mal gerufen und es wird gespielt etc. Ich denke, die Mischung aus verschiedenen Übungen bringt dann erst wirklich was.
Ja, das sehe ich genau so. Ich denke auch, daß es entscheident ist, daß man als Halter erspührt, was für den Hund gerade wichtig ist. Ob nun gerade das Fressen oder ein Spiel.
LG
Franziska mit Till
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Ich würde mich ja freuen, wenn Fini das Futter interessant fände oder ein Spiel. Für sie ist das in dem Moment aber wohl eher eine Zumutung. "Wie kann sie nur denken, dass ich jetzt Zeit für so einen Kinderkram hätte?"
Klar belohne ich sie, wenn sie Blickkontakt zu mir aufnimmt, aber oft will sie sich das Leckerli nicht mal holen und es auch nicht suchen. Ich kann sie ja schlecht zur Belohnung nen Vogel fangen lassen und es gibt nun mal nicht überall Mauselöcher, wo sie kurz mal ihre Nase reinstecken darf
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