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    Im Ernst: Für mich ist das hier kein Kampf oder "ich will gewinnen" oder "ich hab aber mehr recht als wie du ;) "
    Ich schreibe doch auch so viele Dinge, die hin und wieder einen Gedankenhänger haben. Das passiert uns allen (einige Erziehungs-Pros haben sich die Haare gerauft bei mir! Und im Barfer-Forum würde man mich kreuzigen, wenn ich da mal einfach so irgendwelche Behauptungen in den Raum klatschen würde).

    Das "ich will gewinnen" ist in der Medizin ja eh so eine Sache.
    Entscheidungen, die für 95% der Menschen richtig sein können, können für mich fatal sein. Das Risiko bleibt immer. Aber "nix zu machen" ist ebenso mit Risiken behaftet. Man verpennt die noch behandelbare Phase einer Krankheit, oder, im Falle von Impfungen, fängt sich vermeidbare Krankheiten ein.

    Ich finde es grundsätzlich uneingeschränkt richtig, dass jeder eine Entscheidungsfreiheit hat.

    Aber für mich fängt die Entscheidungsfreiheit auf vernünftiger, umfassender Information an.
    Und dieses Feld soll man nicht Verschwörungstheoretikern, Sektengängern, Wissenschaftsleugnern überlassen.
    Dann hört echte Entscheidungsfreiheit nämlich auf, und wir beginnen unsere Entscheidungen auf der Basis von Manipulationen und Ängsten zu treffen.

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    Ich finde es grundsätzlich uneingeschränkt richtig, dass jeder eine Entscheidungsfreiheit hat.

    Grundsaetzlich ja, bei Impfungen - jein. Da gibt es auch den Aspekt der "Herdenimmunitaet". Es muss ein bestimmter Prozentsatz der Bevoelkerung geimpft sein (normalerweise sind das ~70%), damit epidemiologisch ein wirksamer Schutz in der Gesamtbevoelkerung besteht. Deshalb ist z.B. die Tollwutimpfung in manchen Laendern gesetzlich vorgeschrieben. Wenn also die "Impfgegner" sich darauf ausruhen, dass es die Krankheit ja gar nicht mehr haeufig gibt (weil ANDERE ihre Tiere impfen), dann ist das falsch und unfair.

  • Zitat

    Grundsaetzlich ja, bei Impfungen - jein. Da gibt es auch den Aspekt der "Herdenimmunitaet". Es muss ein bestimmter Prozentsatz der Bevoelkerung geimpft sein (normalerweise sind das ~70%), damit epidemiologisch ein wirksamer Schutz in der Gesamtbevoelkerung besteht. Deshalb ist z.B. die Tollwutimpfung in manchen Laendern gesetzlich vorgeschrieben. Wenn also die "Impfgegner" sich darauf ausruhen, dass es die Krankheit ja gar nicht mehr haeufig gibt (weil ANDERE ihre Tiere impfen), dann ist das falsch und unfair.

    Ich stimme Dir inhaltlich zu, 100%.
    Trotzdem finde ich, dass "Zwangsmaßnahmen, sprich Eingriffe am Körper" in einer Demokratie weitestgehend umgangen werden sollten. Das ist bei mir einfach ein Grundgefühl.
    Wobei es auch noch einen Unterschied macht, ob Tiere Krankheiten auf Menschen übertragen. Da geht mir dann im Zweifel menschliche Gesundheit vor. Also sprich: dass Menschen keine TW von Haushunden bekommen können wäre mir im Zweifel wichtiger als Impffreiheit für die Hunde.

  • Zitat


    Aber für mich fängt die Entscheidungsfreiheit auf vernünftiger, umfassender Information an.
    Und dieses Feld soll man nicht Verschwörungstheoretikern, Sektengängern, Wissenschaftsleugnern überlassen.
    Dann hört echte Entscheidungsfreiheit nämlich auf, und wir beginnen unsere Entscheidungen auf der Basis von Manipulationen und Ängsten zu treffen.


    Das kann ich vollumfänglich unterschreiben. Aber die Spiesse sind leider ungleich lang. Während die Leute, die sich vernünftiger, umfassender Information verpflichtet fühlen eben immer beide Seiten sehen und Risiken nicht negieren, sind Eiferer und Missionare davon unbeleckt und fühlen auch nicht die Notwendigkeit, ihre Quellen auf Seriösität zu überprüfen. Stete Wiederholung falscher Behauptungen lässt die Leute ja auch dran glauben. Und so wirkt derjenige, der alle Aspekte einer Frage beleuchtet, und sich auf wissenschaftliche Grundlagen stützt, auf Laien leicht unglaubwürdig, weil er oft "ja, aber" sagt. Während der Sektierer im Brustton der Überzeugung sein Dogma verkünden kann, und sich dabei von keinerlei Fakten erschüttern lässt. Das imponiert.

    Sorry fürs OT!

  • Ich möchte das Thema impfen mal aus einem anderen Blickwinkel zeigen.

    Ich bin Schafhalterin, seit vielen Jahren, dann kam die Blauzungenkrankheit...und der Stall war plötzlich voll mit Schafen, hochgradig Fieber, zugeschwollene Hälse und Köpfe, unfähig Futter und Wasser aufzunehmen, die überlebenden Tiere bekamen tagelang per Magenschlundsonde Wasser, Pansenstimulanz und Nährstoffe. Ich hätte aber auch Tiere am eigenen zähen Schleim, den sie wegen des zugeschwollenen Kopfes/Halses nicht abschlucken konnten, ersticken sehen können, wenn da der Bolzenschuss nicht gnädiger gewesen wäre. Viel der bis zum Skelett abgemagerten Überlebenden haben aufgrund von Spätschäden das nächste Jahr nicht überlebt.
    Ich könnte heute noch heulen...

    Kann sich da jemand vorstellen, wie sehr man sich über einen Impfschutz freut?

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    Ich möchte das Thema impfen mal aus einem anderen Blickwinkel zeigen.

    Ich bin Schafhalterin, seit vielen Jahren, dann kam die Blauzungenkrankheit...und der Stall war plötzlich voll mit Schafen, hochgradig Fieber, zugeschwollene Hälse und Köpfe, unfähig Futter und Wasser aufzunehmen, die überlebenden Tiere bekamen tagelang per Magenschlundsonde Wasser, Pansenstimulanz und Nährstoffe. Ich hätte aber auch Tiere am eigenen zähen Schleim, den sie wegen des zugeschwollenen Kopfes/Halses nicht abschlucken konnten, ersticken sehen können, wenn da der Bolzenschuss nicht gnädiger gewesen wäre. Viel der bis zum Skelett abgemagerten Überlebenden haben aufgrund von Spätschäden das nächste Jahr nicht überlebt.
    Ich könnte heute noch heulen...

    Kann sich da jemand vorstellen, wie sehr man sich über einen Impfschutz freut?

    Ja. Ohja.
    Nicht Impfen ist ein Wohlstandsproblem. Diese Impfmüdigkeit beim Menschen tritt nur in Wohlstandsländern auf in denen, dank jahrzehntelangem Impfen, die Krankheiten ziemlich verschwunden sind.
    Und nun geht es auf unsere Tiere über.

  • Zitat

    Ich möchte das Thema impfen mal aus einem anderen Blickwinkel zeigen.

    Ich bin Schafhalterin, seit vielen Jahren, dann kam die Blauzungenkrankheit...und der Stall war plötzlich voll mit Schafen, hochgradig Fieber, zugeschwollene Hälse und Köpfe, unfähig Futter und Wasser aufzunehmen, die überlebenden Tiere bekamen tagelang per Magenschlundsonde Wasser, Pansenstimulanz und Nährstoffe. Ich hätte aber auch Tiere am eigenen zähen Schleim, den sie wegen des zugeschwollenen Kopfes/Halses nicht abschlucken konnten, ersticken sehen können, wenn da der Bolzenschuss nicht gnädiger gewesen wäre. Viel der bis zum Skelett abgemagerten Überlebenden haben aufgrund von Spätschäden das nächste Jahr nicht überlebt.
    Ich könnte heute noch heulen...

    Kann sich da jemand vorstellen, wie sehr man sich über einen Impfschutz freut?

    Aber grade die Zwangsimpfung gegen Blauzungenkrankheit hat bei den Bauern grossen Zorn hervorgerufen...
    Bei Nutzvieh hat das natuerlich noch mal eine ganz andere Perspektive (Thema Tierseuchen, Handelsbeschraenkungen usw).

  • Zitat

    Nur Deine Schmalspurmedizinischen Erläuterungen sind echt anstrengend.

    Was soll das denn sein...schmalspurmedizinisch :???:

    Zitat

    Woher soll ich wissen, wieviel Quecksilber in einen Impfstoff kommt?

    Woher willst du dann wissen, dass es giftig ist?!

    Zitat

    4.) Berufen sich Bubuka und ein weiteres Mitglied auf einen Auszug in dem steht, in Impfstoffen wären Kot, Urin und Krebszellen....HILFE!!!!

    Ja - schlimm, nicht wahr?

    Da sind wir einer Meinung: Es ist schlimm, dass ihr sowas verbreitet und das für bahre Münze nehmt.

    Zitat

    In vielen Ländern ist Quecksilber komplett verboten, weil es keinen unschädlichen Grenzwert gibt.

    Wo ist Quecksilber verboten? Und v.a. in was?!

    Zitat

    Das ist totaler Quatsch. Darüber kann ich Dir gerne viele Infos schicken. Viele Zahnärzte klären mittlerweile über die Schädlichkeit auf.

    Das ist jetzt nicht beleidigend gemeint, Bubuka. Aber deine Pseudo-Infos möchte ich nicht. Trotzdem Danke.
    Bezüglich deiner Infos und Erfahrungen: Ich diskutiere da mit dir nicht. Mein Freundeskreis besteht zu einem großen Teil aus Zahnärzten, die entweder genug Berufserfahrung haben oder frisch von der Uni sind.
    Denen vertraue ich, nicht deinem Hörensagen und Forenwissen.

    Zitat

    Deswegen ist die Amalgam-Füllung weiterhin DIE Füllung, die von der Krankenkasse übernommen wird...aber das sagen einem sehr, sehr wenigen Zahnärzte...

    Weil sie billig ist.......

    Ja...genau...das ist der Grund :muede: ...das haben dir sicherlich schon hunderte von Zahnärzten bestätigt....

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