• ich denke nicht, dass man beweisen kann, dass bestimmte autoimmunerkrankungen sicher durch das impfen hervorgerufen werden.
    aber widerlegen kann es auch keiner.

    und auch das sollte respektiert werden.

  • Zitat

    ich denke nicht, dass man beweisen kann, dass bestimmte autoimmunerkrankungen sicher durch das impfen hervorgerufen werden.


    "Sicher hervorgerufen" sicher nicht. Das wuerde ich zumindest so verstehen, dass jeder Geimpfte, diese Erkrankung ausbilden muesste und das ist sicher nicht der Fall.
    Allerdings kenne ich einen Fall, wo eine MS-Erkrankung gerichtlich als Impfschaden anerkannt wurde. Ich kenne die Dame persoenlich, was im folgenden Link steht, braucht bitte in keine Richtung durch den Kakao gezogen werden.
    http://www.ms-forum-weihe.de/fdw/archiv/f_060911.html

  • Zitat

    ich denke nicht, dass man beweisen kann, dass bestimmte autoimmunerkrankungen sicher durch das impfen hervorgerufen werden.
    aber widerlegen kann es auch keiner.

    und auch das sollte respektiert werden.


    :gut:
    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen.
    Man kann nicht alles wissenschaftlich nicht Bewiesene abstreiten nur weil es nirgendwo nachzulesen steht. Man darf aber auch die Wissenschaft nicht verleugnen, sie hat viel Gutes getan und tut es noch.
    Niemand wird einen Impfverweigerer dazu bekommen zu impfen, niemand wird einen ueberzeugten Impfer dazu bekommen zu impfen, es sei denn einer von beiden macht eine so praegende Erfahrung dass er seine Meinung aendert. Ich waere froh gewesen haette mein Vermehrerhund damals nicht an Staupe sterben muessen, ich bin aber auch froh dass mir niemand vorschreibt dass ich meinen AI Hund impfen muss. Der ist grundimmunisiert und das wars.
    Ansonsten, siehe meine Signatur. ;)

  • Zitat

    :gott: entschuldigung frau Mod...ich bezweifle, dass ich das alles zeitlich hinbekommen hätte... :muede: Ich habe keine Antwort auf mein eigenes Posting gemacht sondern immer neu auf andere Postings geantwortet...von daher...meine Güte...irgendwas scheint ja heute in der Luft zu liegen...doppelt :muede: ....

    YEAHHHH! Ich bin Premium-Mitglied

    Editiert :p


    OT: Das hat nichts mit Premium zu tun und es liegt auch nichts in der Luft!
    Du hast 3 Postings hintereinander erstellt und das soll man nicht (und das gilt für alle User!!)! Dazu wurde die Funktion 'auf eigene Beiträge antworten' nicht geändert! Früher konnte man nämlich nichts neues in einem Thread abschicken, wenn man selber den letzten Beitrag geschrieben hatte!

  • Nein, mit Premium Mitglied hatte das nichts zu tun! Ich wurde nur in dem Moment Premium-Mitglied als ich diesen Beitrag an dich verfasste.

    Ich verstehe deinen Einwand..aber dieses :muede: ...habe ich total persönlich genommen....zumal ich mich sonst immer bemühe alles zu editieren....ach naja..wie gesagt, war nicht mein bester DF-Tag gestern.

    Sorry Murmelchen, meine zickige Art war nicht okay!

  • Zitat

    Die Herkunft und die Entstehung von Krankheiten hat mit der schulmedizinischen Sichtweise nichts mehr zu tun! Jeder der mal beim Arzt war und wissen wollte, warum man jetzt hieran oder daran erkrankt ist, wird keine eindeutige Antwort bekommen haben oder es hieß: Es waren die Viren, oder das Immunsystem, Grippewelle, entartete Zellen etc.


    Ärzte drücken sich oft grade deswegen so vage aus zu den Ursachen einer Erkrankung, weil sie wissen, dass sie nicht alles wissen.

    Manchmal gibt es sehr klare kausale Zusammenhänge, zwischen der Aufnahme einer bestimmten Pflanze und einem damit einhergehenden Krankheitsbild z.B., manchmal gibt es zumindest sich stark verdichtenden Hinweise auf einen Zusammenhang, z.B. zwischen rauchen und erhöhtem Auftreten von Lungenkrebs.... und machmal gibt es einfach keine erklärbare Ursache für eine Erkrankung.

    Kann sein, dass man für manches später Erklärungen findet, die Wissenschaft steht ja nicht still. Kann auch sein, das vieles noch lange unklar bleibt.

    Wenn nu ein Patient beim Arzt sitz (grade wenn es eine schlimme, einschneidende Erkrankung ist) und verzeifelt fragt: "Warum grade ich, wieso ist das passiert?"
    Und der Arzt sagt ehrlicherweise "Ich weiß es nicht, es gäbe da Risikofaktoren A, B, und C, aber auch X, Y, und Z können es sein und bei machen Leuten tritt ihre Erkrankung auch auf ohne dass sie jemals diesen Faktoren ausgesetzt waren und andere bekommen sie nicht, obwohl sie damit in Kontakt waren"... und so weiter und sofort...

    Dann ist der Arzt der Dumme, weil er keine eindeutige Antwort hat?


    Es ist menschlich nach Antworten und Lösungen zu suchen - so ist ja jede Art von Wissenschaft und technischem Fortschritt erst entstanden, von der Benutzung des Feuers bis zur Mondlandung, vom Kräutertee bis zur Organtransplantation.

    Es wäre fatal, sich mit dem status quo abzufinden und nicht mehr weiter zu fragen. Hätte man das so gemacht, dann würden heute noch zig Wöchnerinnen am Kindbettfieber sterben, weil der Arzt nicht wusste, dass schon einfaches, gründliches Händewaschen das verhindern kann.

    Insofern finde ich es auch völlig gerechtfertigt, wenn man gern mehr wüsste z.B. über den Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und Impfungen. Wenn das hinterfragen aufhört ist die Wissenschaft tot - es gab und gibt so viele Dinge in der Medizin, die mal Goldstandard und Lehrmeinung waren und heute nur noch müde belächelt werden.


    Aber klare, eingängige Antworten auf die Frage nach dem "Warum" einer Erkrankung, die liefert da, wo die evidenzbasierte Medizin zugibt etwas - noch? - nicht erklären zu können, oft die sogenannte Alternativmedizin, mit der Behauptung, man würde nicht bloß das Symptom behandeln, sondern die Ursache der Erkrankung.

    Das würde ja vorraussetzen, das man die Ursache kennen würde. Das ist für den nach Antworten suchenden Erkrankten eine große Erleichterung.
    Behaupten kann man, grade da wo man nix weiß, dann viel, z.B. Tumorentstehung durch "Erdstrahlung" oder "praktisch alles" durch Impfungen.

    Ob es auch so ist?
    Kann ja, wie hier so schön geschrieben wurde, keiner beweisen. Insofern wundert es mich nicht, dass Heilpraktiker oft Antworten haben wo die Medizin keine mehr hat.

    Anworten sind halt nicht immer Lösungen.

  • Marula: Sehr guter Beitrag!

    Ich zitiere ja bezüglich "Diagnosen" immer gern Siegenthaler:

    "Im klinischen Alltag bewegen wir uns, abgesehen von ganz klaren Situationen, in einem Zustand der permanenten Unsicherheit, in dem wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln für unseren individuellen Patienten die wahrscheinlichste Diagnose stellen und die momentan erfolgsversprechendste Therapie wählen müssen." (aus Siegenthalers Differentialdiagnose)

    Das trifft natürlich auch auf Impfschäden zu.

    Der Laie bildet bestimmte Kausalketten. Der Arzt bildet bestimmte Kausalketten.
    Studien bemühen sich Kausalketten zu bilden.

    Jeder konstruiert für sich seine eigene Wahrheit.

    Wer nun wirklich "Recht" hat, erfährt man allerdings nicht sehr oft.

    Infektionskrankheiten sind da (besonders bei Keimnachweis :D ) eine willkommene Ätiologie.

    Und es stimmt schon, man kann den Impfungen tatsächlich eine Menge nachsagen ohne das man es beweisen kann, aber Beweise brauchen bestimmte Leute nicht, sie glauben es einfach oder wissen es besser.
    Das ist ja auch okay. Am Ende tragen wir die Konsequenzen für unser Handeln selber, egal ob Arzt oder Patient.
    (Ich spreche damit niemanden im Besonderen an)

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