Jagdhunde Welpe mit extremer Spuernase ... Frage dazu

  • Danke, ich hab schon verstanden wie es gemeint war :-)

    Kann mir jemand schonmal Tips fuer erste Ansaetze im Garten geben ?
    Leckerchen- verstecken ist klar, aber kann man das bisschen ausdehnen ?
    Werfen (dummie oder ball) eher nicht, oder ?

    Ich werds langsam angehen lassen und wald erstmal etwas meiden ...

  • was macht sie denn gerne?
    tragen, bringen, zergeln, suchen....
    je nach hobby, würde ich das thema aussuchen und die belohnung anbieten.
    werfen würde ich bei einem unruhgin hund wenig, vielleicht mal als belohnung.
    lasse sie eher suchen, das dreht sie nicht so auf.
    ein buchtip für jaghundebesitzer...
    "jagdhund ohne jagdschein"
    es ist mal ein anderer ansatz

  • So....

    Da Juni mal wieder ausgiebig pennt und die kids draussen sind hab ich mich mal etwas belesen ... Und merke, dass ich schon in den Anfaengen der Theorie verwirrt bin.

    Denn ich lese deutlich zwei Richtungen raus: die einen sagen man solle ein gutes Alternativverhalten aufbauen ( nasenarbeit, futterdummy, gute gehorsam) und eben gerade nicht faehrte und jagdaehnliche gerueche reinbringen weil der hund sonst das falsche lernt und man ja eben keine eigenstaendigen jagdambitionen foerdern will

    Die anderen sagen nur so ist ein wirklicher jagdhund artgerecht ausgelastet und dummy und apportieren reicht eben bei weitem nicht.

    Also ich werd auf jeden fall mal langsam tun und zwar mit allem, sie ist ja noch ein halbes Baby ... Aber Meinungen von Jagdhundbesitzern wuerden mich schon interessieren ...

    Lg

  • Achja und falls mir jemand gerade Mut machen moechte dass man auch mit einem krassen Jaeger irgendwann einen entspannten Alltag haben kann ... Immer her damit !

    Bin heute etwas erschrocken ueber die Erkenntnis dass unser Ueberraschungspaket einen derart starken Trieb zeigt, jaja ich weiss ... Auslandshund uns so ... Naja, wo ein Wille da ein Weg :-)

  • Zitat

    In dem Alter würde ich zunächst genau das üben, was Du eigentlich tust: Ruhe bewahren und die Ablenkung so "groß", dass das Hundchen noch ansprechbar ist.

    Auf keinen Fall würde ich jetzt mit einem massiven Gegenprogramm starten. Ich würde alle paar Wochen mal was in dem Bereich antrainieren, in dem Du später arbeiten willst, aber in erster Linie an der Alltagsruhe arbeiten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Dem kann ich nur zustimmen.
    In dem jungen Alter jetzt bloß kein riesen Programm starten, sonst tickt sie unter Umständen total aus.

    In der beschriebenen Situation mit der Schleppleine ein paar Schritte gehen.
    Da würde ich stehen bleiben, bis sie sich so weit beruhigt hat, dass sie wieder was mitkriegt.
    Schnell mal ein paar Schritte gehen in so einer Umgebung wird die nächste Zeit halt nicht gehen.

    Und vielleicht einen Jagdhunderfahrenen Trainer suchen.

  • Zitat

    Achja und falls mir jemand gerade Mut machen moechte dass man auch mit einem krassen Jaeger irgendwann einen entspannten Alltag haben kann ... Immer her damit !

    Kann man, nur Mut.

    Ist nur viel Arbeit, die aber ja auch Spaß macht.

  • Eigenständig ist das Schlüsselwort. Egal was du machst, der Hund lernt (oder er sollte lernen) 'Du darfst, aber nach meinen Regeln!'. Außerdem kann man einfach eine Fährte treten oder eine Schleppfährte mit Würstchenwasser ziehen und nicht mit nem Hasen, den man hinter sich herzieht ;)

    Was bei euch 'besser' wäre, können wir nicht sagen. Mein Weimaraner-Mix steht auf Fährten. Er sucht extrem ruhig und sauber und hat echt Spaß daran. Dummyarbeit machen wir zwar auch, aber eher so nebenher, damit er verschiedene Sachen tun kann/darf und weil er Spaß am apportieren hat. Zur Auslastung würde es ihm nicht reichen.

    Werfen finde ich übrigens nicht schlimm. Wenn (!) man das gezielt einsetzt! Pan geht recht stark auf Bewegungsreize und deswegen nutze ich u.a. das werfen von Sachen um die Impulskontrolle zu festigen. Es geht also nicht um 'Ball werfen - Hund holt den Ball - wieder Ball werfen', sondern darum das der Hund lernt sich zu beherrschen.

  • genau!!

    dann mach ich dir jetzt mal etwas mut!!!!
    einen jagdhund zu haben ist eine herausforderung,
    ja!!!!
    aber es macht so viel spaß und wenn du dich darauf einlässt,
    kannst du eine völlig neue welt entdecken.
    bemerkst tiere, ohne sie zu sehen...

    wenns denn ein weimi mix ist,
    dann ist es auch ein vorstehhund-mix
    google mal und les dich ein wenig ein.

    das schöne am vorstehhund ist, dass man dieses vorstehen
    (beutegriffhemmung durch wildwitterung, verharren des hundes, meist mit angezogener vorderpfote)
    festigen kann.
    du kannst das jedes mal, wenn sie ein verharren zeigt, ruhig loben und seitlich an sie herantreten.
    sie wird sich ernst genommen fühlen und dieses verhalten immer länger zeigen-
    das schützt einen irgendwann vor unliebsamen hetzen.
    meinen kanninchenjäger hab ich damit soweit bekommen, dass er bei sichtigen kanninchen weiter steht und
    mich anschaut, was es als nächstes gibt. auch rehe zeigt er an, so weiß man immer was um einen herum so lauert...
    also auch hier spielt ruhe und impulskontrolle eine wichtige rolle.
    (übrigens sind apportieren, sowie schleppen/fährten bestandteile der jagdhundeausbildung und können von nichtjägern als alternative genutzt werden)
    einem jagdhund mit trieb wird man das jagen nicht abgewöhnen können- das steckt drin,
    aber du kannst es eben in vernünftige bahnen leiten, dass hund und halter davon profitieren.

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