Fortschritte im Training und dann dieser Schock...
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Er darf auch auf Auslaufgebieten oder im Wald von der Leine. Er geht bei Fremden auf Abstand, würde z.B. nicht hinrennen und sie anbellen. Wir sichern ihn im Moment jedoch bei einzelnen Fußgängern, um das Zeigen und Benennen (wir sind noch ganz am Anfang) richtig auszuüben. Auf Hundewiesen sind fremde Personen witzigerweise kein Problem, dort schmeißt er sich auch an die Beine und möchte gestreichelt werden...
Das mit der Absprache zwecks Schloss finde ich eine sehr gute Idee. Das werde ich auf jeden Fall ansprechen, danke. Mit den Nachbarn werde ich auch morgen das Gespräch suchen und die Situation evtl. auch nochmal von unserer Seite erklären und ansprechen, dass Besuch den üblichen Weg nutzen soll.Hey, das ist ja toll, daß er auch so größtenteils frei laufen kann.

LG
Franziska mit Till
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Anfangs war ich absolut überfordert, dass unser Hund so stark territorial und so fremdenfeindlich reagierte. Ich hatte es mir einfach nicht ausmalen können, aber wurde eines Besseren belehrt. Wir arrangieren uns drei damit bisher wirklich ganz gut und ich weiß einfach, wie ich meinen Hund zu nehmen habe - mittlerweile. Er ist keine Bestie, der jeden erwürgen will, eigentlich mag er nur seinen Frieden haben und nicht durch Fremde erschreckt werden.Was denkst Du, wie es mir ergangen ist, war ich doch "normale" Hunde wie Labbis, Boxer, etc. gewohnt. Es ist ein Umdenken, ein Spüren und ein Revidieren der Erwartungen. Schön, dass Du Deinen Hund nicht als Bestie siehst, denn das sind sie mit Sicherheit wirklich nicht. Ein Alltagsleben ist nicht einfach mit Herdi, ich bin in die Pampa gezogen, habe vieles geändert, damit ich MIT ihr Leben kann. Man gewöhnt sich daran, während andere Hundebesitzer rumschreien, weiss ich ganz genau, dass ich nur mit sehr ruhigen, bedachten Worten meinen Hund dazu bewegen kann, mir zu folgen. Ist das "Band" erst mal da, sind die Hunde eine echte Bereicherung. Und ja, auch meine Nachbarn schätzen nach den letzten Einbruchserien hier mein "Bestien-Hund" sehr.
Aber wie gesagt, hier läuft alles vernünftig, niemand wechselt wegen uns die Strassenseite. Aber den Kids wurde schon beigebracht, sich ruhig zu verhalten, wenn wir kommen (die spielen oft vor unserem Haus). In einer solchen Nachbarschaft kann man mit Herdi super funktionieren, ich bin mir aber bewusst, dass es nicht überall so ist. -
Ja, da war zwischenzeitlich viel Geduld und Übung notwendig, aber mittlerweile bewegt er sich in einem absehbaren Radius um uns und lässt sich trotz fremder Menschen direkt abrufen :-)
Bei Begegnungen mit Hund und Mensch brauchen wir uns keinen Kopf machen, die Hundewiese ist daher fast ein Paradies für uns und ihn :-) -
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Bei Begegnungen mit Hund und Mensch brauchen wir uns keinen Kopf machen, die Hundewiese ist daher fast ein Paradies für uns und ihn :-)Das kenne ich irgendwo her...
Hundebesitzer sind keine Menschen, jawoll, so muss es wohl sein... 
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Was denkst Du, wie es mir ergangen ist, war ich doch "normale" Hunde wie Labbis, Boxer, etc. gewohnt. Es ist ein Umdenken, ein Spüren und ein Revidieren der Erwartungen. Schön, dass Du Deinen Hund nicht als Bestie siehst, denn das sind sie mit Sicherheit wirklich nicht. Ein Alltagsleben ist nicht einfach mit Herdi, ich bin in die Pampa gezogen, habe vieles geändert, damit ich MIT ihr Leben kann. Man gewöhnt sich daran, während andere Hundebesitzer rumschreien, weiss ich ganz genau, dass ich nur mit sehr ruhigen, bedachten Worten meinen Hund dazu bewegen kann, mir zu folgen. Ist das "Band" erst mal da, sind die Hunde eine echte Bereicherung. Und ja, auch meine Nachbarn schätzen nach den letzten Einbruchserien hier mein "Bestien-Hund" sehr.
Aber wie gesagt, hier läuft alles vernünftig, niemand wechselt wegen uns die Strassenseite. Aber den Kids wurde schon beigebracht, sich ruhig zu verhalten, wenn wir kommen (die spielen oft vor unserem Haus). In einer solchen Nachbarschaft kann man mit Herdi super funktionieren, ich bin mir aber bewusst, dass es nicht überall so ist.Du sprichst mir aus der Seele. Ich war nur Retriever gewöhnt und dann DAS! Ich dachte, ich mache irgendwas falsch, bis ich gelernt habe, den Hund zu nehmen, wie er ist. Und ich glaube, dass wir dadurch ganz gut fahren.
Unser Trainer ist auch sehr zuversichtlich, dass unser Hund im Herzen ein ganz toller und lieber Hund ist, und ja, das ist er wirklich. Er ist so zärtlich und liebebedürftig, da läuft er Retrievern schonmal gerne den Rang ab. Ich denke, dass wir noch viiiel Zeit brauchen, um uns wirklich richtig einzuspielen, er mich und ich ihn noch genauer kennenlerne und wir diese Probleme in den Griff bekommen. Aber ich bin zuversichtlich und nach jedem Spaziergang atme ich einmal tief durch und freue mich über jeden Fortschritt, den wir gemacht haben.Wie handhabst du das mit Besuch?
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HAllöchen!
Mach dir nicht zu viele Gedanken. Genau genommen ist noch nicht viel passiert. Es wird in eurem Training immer wieder Rückschritte geben. Umso wichtiger ist es, dass du weiter am Ball bleibst und dich durch solche Vorfälle nicht verunsichern lässt.
Ich würde dir empfehlen noch einmal das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Wenn sie durch den Garten gehen (schätze mal für deinen Hund ist das ok) ist das das eine. Aber Besuch hat dort nichts zu suchen und das würde ich schon zur Sicherheit der Besucher unterbinden. Deine Nachbarn haben vorne einen Eingang und den haben Besucher auch zu nutzen!!! Ich persönlich würde mich dadurch sogar in meiner Privatsphäre gestört fühlen. -
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Wie handhabst du das mit Besuch?Es kommt ganz auf ihre Tagesform und den Besuch (bekannt, unbekannt, ängstlich, etc.) an. Ich muss dazu sagen, dass meine noch ganz andere Themen mit sich bringt (SDU, Deprivation), ich will also nicht alles auf die Rasse schieben...
Meist fahre ich gut, indem ich sie im Garten sichere und den Besuch in den Garten bringe, ohne dass sie ran kommt. Sie ist halt so ne "Erst-Reaktions-Bombe". Die geht erst mal hoch und beruhigt sich dann aber rasch wieder. Ist sie ruhig (dauert so vielleicht zwei Minuten), dann kann ich mit dem Besuch zu ihr hingehen. Meist trinken wir dann noch was im Garten, damit sie die Möglichkeit hat, den Besuch "kennen zu lernen", zu erfahren, dass wir den mögen und uns an seiner Anwesenheit erfreuen (es scheint sehr wichtig, dass ich das ausdrücke, die Freude am Besuch, das Willkommen heissen sozusagen).
Dann kommt die zweite Hürde, das Übertreten der Schwelle ins Haus. Das ist nicht so schlimm, wenn sie eben vorher den Besuch kennen lernen durfte. Ich gehe dann mit Besuch ins Haus und hole sie angeleint dazu (nachdem sie sich wieder beruhigt hat, denn beim Übertreten geht sie nochmals hoch).
Dann ist eigentlich ok und ich kann sie frei lassen, der Besuch darf sich aber nicht ganz uneingeschränkt frei bewegen (z.B. nicht einfach in den oberen Stock gehen). Das weiss unser Besuch aber und wenn ich jeweils mitgehe, dann hat sie kein Problem. Ich kann sie dann verbal davon abhalten, nach zu gehen und zu kontrollieren.
Kommt Besuch, dem ich es nicht wirklich zutraue, mit dem Hund umzugehen, resp. meine Ansagen zu befolgen, dann bleibt sie angeleint oder im einen Schlafzimmer.
Es gibt Menschen, die nicht mehr hierher kommen, genau deshalb. Aber das ist mir inzwischen egal. Wichtig ist mir, dass der Besuch meine Instruktionen befolgt und dabei gibt es doch einige, die gerne vorbei kommen und meine Hündin mögen.
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ich würde, neben den ganzen Regelungen, daß Besucher vom Nachbarn nichts auf eurem Grundstück verloren haben, ein Abbruchsignal trainieren. Für den Fall der Fälle, daß sich wieder jemand auf euer Grundstück verläuft.
Fremde melden ja, aber Abbruchsignal und nun übernehme ich den Job.Ich habe das bei meinem Großen von kleinauf trainiert und er weiß, daß es mein Job ist, die Leute zu begrüßen oder zu vergraulen
Heute reicht schon ein "ist okay".Ich würde das mal mit dem Trainer besprechen und dann anfangen zu trainieren.
Eine Freundin von mir hat einen CAO, der keinen auf´s Grundstück lässt, wenn sie nicht ihr okay gibt. Sie ist THP, mit viel Patientenbesuchern und es funktioniert wunderbar.
Beim Training gibt es immer mal wieder Rückschritte, aber dein Hund hat nur das getan, wofür er ursprünglich gezüchtet wurde

Andrea, Bör und das Puddingteilchen
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Hallo,
ich wollte nur schnell erzählen, dass meine beiden Hunde (Husky-Labrador-Border Collie-Mixe) genauso reagieren würden, wenn ein Fremder plötzlich in unserem Garten stünde. Vor allem, wenn sie das nicht sofort mitbekommen haben und sich erschrecken.
Dann stürmen sie auch laut bellend zum Besucher. (Und sind auch nicht ganz verlässlich abrufbar) Ich denke nicht, dass sie wirklich stellen würden. Sie schnüffeln dann und da sie Menschen grundsätzlich mögen, ist es dann auch meist gut. (Dafür haben sie aber auch ,so weit ich weiß, keine Herdenschutzhundegene)
Was ich damit sagen will: Ich finde die Reaktion von deinem Hund aus Hundesicht völlig logisch. Zumal es ja auch seine Aufgabe ist, Euch und Eurer Territorium zu bewachen/beschützen.
Ich befürchte schon, dass euch dieser Vorfall vielleicht etwas zurückwirft. Da werdet ihr vielleicht viel geplanten Besuch bekommen müssen die nächste Zeit, damit er wieder möglichst viele positive Begegnungen und Situationen hat.Ich würde übrigens das Tor so sichern, dass jeder erst mal draußen warten muss. Und ich finde es eine Frechheit, dass da einfach jemand durch euren Garten latscht. Egal ob ihr nun einen Hund habt oder nicht. Sowas tut man nicht ohne Absprache.
Ich wünsch euch alles Gute! Liebe Grüße
Nele -
Eine solche Situation waere bei uns schon zu Pondis Zeiten (Dt. Drahthaar-Mix) schief gegangen und wuerde heute auch bei Finlay nicht auf Verstaendnis stossen. Ich denke, das ist so ungewoehnlich nicht. Es gibt eben auch immer Leute, die meinen, sie koennen mit jedem Hund oder sie kennen den Hund oder der macht eh nix...
Ich sichere meine Hunde im eigenen Garten nicht extra. Ich weiss wohl um die rechtliche Lage, sehe das aber nicht ein. Wir haben von beiden Seiten (Eckgrundstueck) wirkliche Warnschilder (Wachhund patrouliert) und eine alte englische Feuerwehrklingel. Wenn jemand in den Garten will, darf er die Klingel drehen und warten. Es gab auch schon Zeiten, da haben wir ein Vorhaengeschloss benutzt.
Ich wuerde mich an Eurer Stelle wahrscheinlich nicht ganz querstellen und durchaus Besucher der Nachbarn passieren lassen. Aber eben "unter Aufsicht" und kontrolliert. Bring Schloss und Bratpfanne mit Kloeppel an, koennen sie sich bemerkbar machen und durch den Garten geleitet werden. - Vor einem Moment
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