Angriff durch Rüden und Hündin nach Chem. Kastra.

  • Hallo,


    Milow hat seid 8 Wochen die Chemische Kastration.

    Milow selbst hat sich toll entwickelt. Er ist draußen super verspielt und leichter abrufbar. Aber ich habe ein riesen Problem damit das er in den letzten 14 Tagen vier mal angefallen wurde.

    Einmal sogar mit Beschädigungsabsicht von einer Hündin, wobei Milow immer Glück hat weil die Hunde nicht durch sein Fell kommen um ihn zu verletzten.

    Jetzt überlege ich hin und her was nun das beste für ihn ist. Kastrieren ja oder nein. :???:

  • er ist erst seit 8 Wochen kastriert ... und nun überlegst du, weil er in den letzten 2 Wochen 4x "angefallen" wurde, wobei er aber nie verletzt wurde?

    :???: für mich seltsame Gedankengänge nach so kurzer Zeit, wo dann auch nicht mal etwas passiert ist

  • Er ist doch "nur" chemnisch kastriert :???:

    Schon merkwürdig, dass er seitdem "angegriffen" wird. Kenne mich aber auch nicht sooo gut damit aus.

    Eine Bekannte hat ihren Rüden auch erstmal zu Testzwecken chem.kastrieren lassen. Er wurde noch unterwürfiger (war er ohne Kastra auch schon). Ihr war es dann egal und es folgt die "richtige"Kastra (aus einem völlig bescheuertem Grund) und nun krabbelt er durch die Welt sobald ein anderer Hund erscheint- wird auch dauernd "Angegeriffen" (sind nu nicht unbedingt bösartige Angriffe...aber der ist soooooooo unter der grasnarbe)...

  • Milow ist vorher nie angegriffen worden und plötzlich vier mal, das gibt mir schon zu denken.

    Milow habe ich deshalb Kastrieren lassen weil er schon großen Stress hat wenn läufige Hündinnen unterwegs waren oder womöglich hier in der Pension.

    Wie gesagt es ist eine Chemische Kastration und in 2-3 Monaten würde ich ihn kastrieren lassen.

    Aber ich muss nun abwägen was stressiger für Milow ist.

  • Zitat

    Milow ist vorher nie angegriffen worden und plötzlich vier mal, das gibt mir schon zu denken.

    Milow habe ich deshalb Kastrieren lassen weil er schon großen Stress hat wenn läufige Hündinnen unterwegs waren oder womöglich hier in der Pension.

    Wie gesagt es ist eine Chemische Kastration und in 2-3 Monaten würde ich ihn kastrieren lassen.

    Aber ich muss nun abwägen was stressiger für Milow ist.

    Hmm, ist das nicht normal, dass die Rüden dann etwas stressiger sind wenn eine läufige Hündin unterwegs war ? Ich kenne die Situation nicht, aber so würde ich sagen das ist normal und so lange er kein Futter oder Wasser verweigert und die Nächte durchjault würde ich persönlich von einer Kastration absehen.

  • was verstehst Du denn unter Stress, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind?

    Ein Rüde ist dann nun mal hormongesteuert und muß gehändelt werden.
    Ist aber allemal besser, als ständig angegriffen zu werden, oder?


    Andrea

  • Hmmm, da wüßte ich jetzt aber auch nicht, was ich machen würde ...gute Frage :???: Ist die Frage, was für euch und auch den Hund schlimmer ist ...ab und zu mal ´ne läufige Hündin treffen und vorübergehend evtl. auch mal ein bissel "leiden" oder ständig angegriffen zu werden, weil er nicht mehr als Rüde wahrgenommen wird :???: Soooo selten ist das doch auch gar nicht, dass kastrierte Rüden potentielle "Opfer" sind. Entweder werden sie gerammelt oder eben angegriffen. Ich kenne einige Rüden, die nach der Kastra (egal ob chemisch oder operativ) nicht mehr den gleichen "Stellenwert" hatten wie vorher im intakten Zustand. Genau aus diesem Grund ist meiner auch noch intakt, obwohl wir eigentlich schon vor ´nem viertel Jahr entschieden hatten, ihn kastrieren zu lassen. Aber je länger wir darüber nachgedacht/abgewogen haben, um so unsicherer waren wir uns.
    Also, ich würde sagen, warte lieber noch mit der OP und versuche, das Problem mit läufigen Hündinnen anders zu bewältigen ...genau so mache ich es auch. Und erst, wenn es gar nicht mehr geht, wird noch mal über ´ne Kastra nachgedacht :ja: .

  • mir würde das auch zu denken geben...
    und ein zusammenhang wäre durchaus möglich,
    vor allem, wenn du sicher bist, dass sich sein verhalten in so kurzer zeit maßgeblich verändert hat.

    welche rasse und wie alt ist dein hund denn und inwieweit hat er vorher gelitten?

    mein rüde wurde nicht kastriert,
    spielt auch nicht mehr häufig,
    aaaaber dafür ist er ein erwachsener "charakterstarker" hund geworden.

    ich will dir die kastra nicht ausreden, ist ja deine entscheidung-
    aber vielleicht überdenkst du nochmal die zielsetzung.
    abrufbarkeit kann man meistens sehr gut trainieren (auch die hormongesteuerte) und
    häufiges spielen hat für mich zumindest keinen stellenwert,
    von uns erwachsenen menschen wird ja auch nicht erwartet,
    dass wir ständig spielend durch die gegend hüpfen ;)

    lg
    anja

  • Bei uns in der Hundeschule ist häufig zu beaobachten das nach chemischer Kastration sich das Wesen des Hundes verändert.
    Häufig sieht man Ansätze von Angst und starker Unterwürfigkeit. Diese Hunde werden dann zu Mobbingopfern. Denn wer schwächer ist der wird gehaun. Auch fangen sie dann häufig wieder das schleimen an. Also das rankriechen an intakte Hunde mit Maulwinkel lecken usw.. Auch da kassieren sie dann regelmäßig eine Abreibung.
    Bei solchen Änderungen wird dann von der richtigen Kastra abgeraten. Denn das Leben wäre für den Hund sehr stressig..

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