Ist mein Hund ausländerfeindlich?
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Hallo,
normalerweise ist mein Dackel ja total freundlich etc. (na gut das denkt jeder von seinem Hund,aber ich denke mal es trifft auf meinen Hund schon zu)
heute morgen war ich wieder mit meinem Hundi gassi, alles war eigentlich ganz normal, aber als ein Mann telefonieren an uns vorbei ging (sah aus wie ein Türkischer Mitbürger, könnte aber auch von woanders stammen), hat mein Hund plötzlich angefangen zu bellen und wandte sich ihm zu (hatte ihn aber ziemlich kurz an der Leine, hab auch nicht gesehen ob er geschnappt hat oder ihn nur anbellen wollte)
kommt jemand anderes Vorbei, schaut er sich vielleicht kurz um oder beachtet Personen nicht.Meine Vermutung wäre jetzt, dass er von türkischen Jungen auf unserer Straße immer geärgert wird, wenn er im Garten unterwegs ist und daher etwas gegen sie (und ähnliche) entwickelt hat. Sobald er nur ans Gartentor läuft und diese Jungen auf der Straße spielen sieht fängt er sofort an zu bellen und sein Fell steht auch an Nacken und vor dem Schwanz (daraufhin kommen dann immer die Jungen näher ,aber was sie machen konnte ich noch nicht beobachten).
Bei anderen , deutschen, Jungen bleibt er hingegen ruhig und lässt sich sogar streichelt bzw. läuft mit ihnen aber auch am Zaun hin und her.
Gestern hat er auch wieder einen türkischen Jungen auf einem Fahrrad angebellt (den wir aber beide noch nicht kannten)...Ist das schon Ausländerfeindlichkeit oder ist es noch "Normal" ? Den Postboten bellt er zwar auch an, aber das gehört da jetzt wohl nicht in den Blickwinkel ?
Kann man da irgendetwas gegen tuen Edit by Mod - das könnte bei dem ein oder anderem im falschen Hals landen, deshalb habe ich es entfernt. ? - Vor einem Moment
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Hi,
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Ganz ehrlich finde ich den Beitrag total unpassend und auch nicht lustig!
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Ich find an den Beitrag nichts schlimmes...Kann dir aber nicht helfen.
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Ich denke nicht das es sowas wie Ausländerfeindlichkeit gibt bei Hunden.
Jedoch können sich Hunde einen Menschentyp gut einprägen - der dann halt untendurch ist. (oder "Grundlos" überfreudig behandelt wird, obwohl man sich nicht kennt)LG Nina
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Zitat
Ich denke nicht das es sowas wie Ausländerfeindlichkeit gibt bei Hunden.
Jedoch können sich Hunde einen Menschentyp gut einprägen - der dann halt untendurch ist.LG Nina
Dem schliesse ich mich an - Du kannst Deinem Hund aber auf jeden Fall helfen, indem Du ihn im Garten nicht mit der Situation, dass Kids an den Zaun kommen, allein läßt.
LG, Chris
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Hallo,
ja es kann sein, dass dein Hund aufgrund von schlechten Erfahrungen mit einem bestimmten Typ Mensch nun aggressives Verhalten gegenüber Menschen zeigt, die diesem Typ ähneln.
Mein dringender Rat wäre: Lass deinen Hund nie unbeaufsichtigt im Garten. Es kann nicht angehen, dass er dort schlechte Erfahrungen macht und das alles allein regeln muss. Das Ergebnis siehst du jetzt.
Also ab jetzt kein Alleingang mehr im Garten.
Der nächste Schritt wäre, dass du dir Menschen suchst, die in sein "Schema" passen und du deinem Hund die Gelegenheit gibst, gute Erfahrungen zu machen. (z.B tolle Leckerli oder ein Spiel, was er halt so mag (natütlich alles von der Angstbesetzten Person))
Dann würde ich das Gespräch suchen zu den Kindern, die ihn ärgern. Geh auch zu den Eltern, falls sie sich uneinsichtig zeigen. (Wenn sie ihn den wirklich ärgern, Unterstellungen sind hier fehl am Platz)
Am besten wäre es, wenn genau diese Kinder letztendlich mit dem Hund positiv arbeiten, so dass er lernen kann, dass sie gar nicht so übel sind, wie er denkt.Ausländerfeindlichkeit im menschlichen Sinne können Hunde nicht sein.
Liebe Grüße
Nele -
Sorry, ich finde das nicht wirklich lustig.
Hunde sind darauf gepolt, dass alles, was sie nicht kennen, grundsätzlich skeptisch zu betrachten ist. Heißt, je mehr sie kennen (lernen), desto umweltsicherer werden sie.
Kommt es zu negativen prägenden Erfahrungen, können sich daraus spezifische Antipathien ergeben. Wird zB ein Hund von einem ich sag mal Dalmatiner gebissen, kann er danach ggf. erst mal alle Dalmatiner als gefährlich einstufen.
Aber: Da haben wir ja auch noch den Menschen, der den Hund eigentlich führen sollte... Und häufig ist es der Mensch, der dem Hund (teils unbewusst) das Signal gibt: Oh, Achtung, da ist wieder ein gefährlicher Dalmatiner oder ein Ausländer, der mir unheimlich ist.Dem Hund selbst ist nicht der Pass des Menschen unheimlich, sondern ggf. sein Auftreten, wie zB das Schwanken eines Betrunkenen oder das staksige Gehen eines Menschen mit Handikaps, Kickboard fahrende Kinder usw.
Es liegt an dir, deinen Hund umweltsicher(er) zu machen, indem du solche Begegnungen trainierst und dem Hund zeigst, wie er sich verhalten soll (nämlich neutral-abwartend, auch wenn er etwas nicht kennt).Die von dir aufgeführten Sachen kann man sicher "in den Griff" kriegen. Wenn du noch mal genauer die Abläufe schildertest (ohne diesen Fokus auf die Nationalität), wirst du sicher Tipps erhalten.
(Übrigens ist es auch bei Menschen so, dass Vorurteile sich durch "echte" Urteile auflösen, die durch persönliches Kennenlernen entstehen.)
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Guten Morgen!
Ich finde gar nichts Schlimmes an diesem Beitrag!!
Der Pflegehund, den wir mal hatten, reagierte extrem auf verschiedene ausländische Mitbürger.
Mir gefiel das auch nicht.
Ein Nachbar erklärte mir das Verhalten folgendermaßen:Das Temperament vieler Ausländer bringt es mit sich, dass sie wesentlich lauter reden, als wir Deutschen. Wenn sie dann beim Reden noch gestikulieren,
würden die Hunde das als Aggression einstufen und dementsprechend reagieren. -
Würde ich nicht pauschal sagen.
Fina knurrt z.B mit vorlieben im Zug Ausländische Mitbürger an, die stramm mit verschränkten Armen dastehen (3x passiert, ich hatte mich dann Entschuldigt und ging weg). Mir kam aber noch nie die Idee von Rassismus. -
Hallo,
Man hätte den Beitrag sicherlich anders formulieren können, aber grundsätzlich finde ich nichts falsch an der Frage, weil ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe, bei Bürgern mit Migrationshintergrund

JayJay war nämlich auch so, er mochte keine Araber, Türken, Tunesier, etc. Er wollte sogar schnappen, wir konnten aber ausschließen das er von diesen geärgert wurde, da der Garten nicht einsehbar war und auch ansonsten niemand so an den Hund heran gekommen war.
Mit der Zeit fanden wir heraus, das es wohl die Sprache ist und du sagst ja, der Mann war am Telefon. JayJay hat darauf reagiert, gerade türkisch oder Arabisch klingt ja auch oft ein wenig "aggressiver" wenn die Leute sich untereinander unterhalten.
Mit dem Mann meiner Schwester (Türkischer Hintergrund) war das nie ein Problem - solange er gerade in der Anfangszeit nicht türkisch gesprochen hat. Später war auch das egal und er hat ihn heiß und innig geliebt.Das wäre zumindest meine Erklärung dafür.
- Vor einem Moment
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