"Das machen die doch unter sich aus"
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Genau, Mobbing passiert meist in Gruppen. Es kommt wiederholt, regelmäßig, über längere Zeit vor, es ist kein einzelnes Ereignis. Wenn man sich regelmäßig mit einer gewissen Gruppe trifft, kommt es da durchaus zu gewissen "Rangunterschieden" oder wie auch immer man es nennen will. Auf jeden Fall gibts Hunde, die gewisse Rechte für sich beanspruchen, andere, die ängstlich und zurückhaltend sind, welche die sich aus allem raushalten usw. Meist sind es insgesamt ängstliche Hunde, die dann Opfer werden.
Mobbing kann jedoch auch von einem deutlich überlegenen Hund gegenüber einem schwächeren allein stattfinden.
Dafür hat der Mobber das Verhalten aber meist in oben genannter Gruppe gelernt. Mit der Zeit lernt er, welche Hunde in die Kategorie "Opfer" fallen könnten, und traut sich evtl. auch allein solche Hunde zu mobben. Bei einem sehr ungleichen Kräfteverhältnis der Hunde kann das für den Gemobbten auch in diesem Fall sehr schlimm sein. Trifft man diesen Hund dann regelmäßig und hält das für ein lustiges Spiel, kann das den eigenen Hund schon sehr belasten.
LG Lily und Happy
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Weil, liebe Trina, ich so etwas gern 'Handfest' habe.
Zu dieser Zeit gab es oft Konflikte zwischen den beiden Tröten und ich wusste nie so recht von wem das ausging, wer was falsch gemacht hat und warum, wieso, weshalb. Also habe ich mal eine Minute draufgehalten, statt direkt zu unterbinden, damit ich genau weiß um was es sich dabei handelt.
Selbstredend, dass ich nicht jeden Tag etliche Stunden mit Filmen von Verhaltensweisen verbracht habe, solche Szenen in diesem Ausmaß also sogut wie nie stattgefunden haben.
Noch Fragen?Sleipnir: Wie nennst du es denn, wenn nur zwei Hunde im Spiel sind?
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Zum Thema Mobbing kann ich nur beipflichten.
Mein Hund ist da bei der richtigen Konstellation (entsprechendes "Opfer" und entsprechende Freunde dabei) auch ganz vorne wenn ich sie ließe :veg: .
Auch alleine kommt es selten vor, dass sie sich in abgemilderter Form so verhält wie auf dem Video. -Wird allerdings von mir im Ansatz unterbrochen.Sleipnir, ist das dann kein Mobbing? Weil Du sagtest es müssen immer mehrere Hunde sein die auf einem "herumhacken" ? Wie würde man die Situation auf dem Video sonst bezeichnen?
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Zitat
Weil, liebe Trina, ich so etwas gern 'Handfest' habe.
Zu dieser Zeit gab es oft Konflikte zwischen den beiden Tröten und ich wusste nie so recht von wem das ausging, wer was falsch gemacht hat und warum, wieso, weshalb. Also habe ich mal eine Minute draufgehalten, statt direkt zu unterbinden, damit ich genau weiß um was es sich dabei handelt.
Selbstredend, dass ich nicht jeden Tag etliche Stunden mit Filmen von Verhaltensweisen verbracht habe, solche Szenen in diesem Ausmaß also sogut wie nie stattgefunden haben.
Noch Fragen?Sleipnir: Wie nennst du es denn, wenn nur zwei Hunde im Spiel sind?
bleib doch mal fluffig, ich habe nur nachgefragt weil es hier von deiner seite aus hiess du würdest sowas immer unterbinden und die nicht machen lassen, dann stellst du nen video rein wo deine hündin deine cc hündin mobbt und wirst pampig wenn jemand nachfragt! -
Vielleicht ist die Forschung da schon weiter, aber ich hab mal gelernt, dass Mobbing IMMER ein Gruppenphänomen ist.
Keine Gruppe, kein Mobbing... -
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Nagut, vielleicht nennt man das dann anders. Aber dasselbe Verhalten, dass ich vorhin als Mobbing beschrieben habe, habe ich auch schon zwischen 2 Hunden beobachtet, wie gesagt Bei sehr unterschiedlichen Kräfteverhältnissen.
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Zitat

Wenn gemobbt wird, einer der Hunde aus Angst die Flucht ergreift, sich die Hunde beim spielen/raufen zu sehr hochpushen, ein hund offensichtliche ressourcenverteidigung betreibt und futter/spieli dabei ist, oder die Stimmung umschlagen sollte Richtung Beschädigungskampf greife ich ein.Alles andere ist für mich "normale" Rauferei, peplänkel...
Genauso handhabe ich das auch. Ich versuche immer, so locker wie möglich zu sein. Oft interpretiere ich zuviel rein weil ich es noch nicht gewöhnt bin, Fina spielt ziemlich besonders wenn sie denn mal spielt. Laut, frech, ich möchte schon fast sagen (uhuuuu
) Dominant...Sie will beim Spiel der Part sein der sagt wohin, bis wann und wo. Merkt sie, dass der andere Hund etwas anderes will als sie, z.B ihr am Bobbes schnüffeln, dreht sie blitzschnell ab, und versucht, vorallem Rüden, zu rammeln. Je nach dem wie der Rüde damit umgehen kann, lasse ich dann die Hunde das selber regeln. Merke ich aber, dass ein "Spiel" nicht funktioniert, indem Fina laufend draufsteigt und der Rüde nicht aufhört zu schnüffeln, unterbreche ich dieses kleine Drama 
Laut sein okay, zeigen wanns zuviel ist okay, körperliches auffordern zum Spiel in gewissen Mass okay. Ich beobachte das ganze immer sehr genau (auch weil ich Fina besser kennenlernen muss). Ich habe - glaube ich - ein gutes Feingefühl dafür entwickelt, was okay ist, was grad noch geht, und was einfach nterbrochen werden sollte weil es in eine Ungerechtigkeit ausartet - weil tatsächlich nicht jeder Hund gut kommunizieren kann, bzw manchmal ungleiche Paare dabei sind, Physisch wie Psychisch. Da habe ich immer ein Auge drauf.
Ich handle da nach Bauchgefühl, aber nicht paranoid.
LG Nina
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Zitat
Mein Ziel ist es nicht, Aggressionen immer abzubrechen und umzulenken.
Mein Ziel sind Hunde, die mit Provokationen, mit Stress und Aggressionen umgehen können und adäquat darauf reagieren können!
Und das müssen sie lernen.
Wenn ich dem Hund immer alle Steine aus dem Weg räume...woher soll er denn wissen wie es "richtig" geht, wenn ich mal nicht dabei bin?
Wir hatten doch vor einigen Monaten einen Thread, wo es darum ging, welchen Effekt die ständige Regelungswut des Menschen auf die Sozialkompetenz von Hunden hat..... Warum es Gegenden gibt, in denen die Hunde tatsächlich sehr viel selber regeln, und auch auf einen Provokateur angemessen reagieren können, und warum es anderswo gar nicht geht. Da ging die Diskussion in eine ähnliche Richtung.Natürlich muss man manchmal eingreifen, aber das sollte sehr selten sein. Und eingreifen ist auch so eine Sache - ich sehe sehr oft, wie zum falschen Zeitpunkt und auf falsche Weise eingegriffen wird. Wieviele HH sind denn in Hundesprache verstehen genauso kompetent wie Hunde? Ich bin es nicht, auch wenn ich mehr sehe und verstehe als der durchschnittliche HH.....
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Zitat
wirst pampig wenn jemand nachfragt!
Pampig definiere ich anders. :megagrin:Naijra: wie hieß der Thread? Das würde mich intressieren..
Ich glaube, dass Menschen und Hunde auf dem Dorf/ Land es im Gegensatz zu uns Großstädern recht einfach haben.
Mehr Platz, weniger Stress, weniger Hunde/ Menschen.. In Berlin kann ich meinen Hunden weiß Gott nicht viel zutrauen, es sei denn ich stehe auf TA- Besuche und kann damit leben, dass ich meinen Hund regelmäßig im TH abholen darf.
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Das hier ist besagter Thread https://www.dogforum.de/tut-es-hunden-…ut-t144007.html
Ich mag jetzt nicht nochmal erklären, wieso ich viel abbreche. Das ist zuviel.. Aber ich hab es ja in dem anderen Thread versucht zu erklären

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