"Das machen die doch unter sich aus"
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Aber wie du schreibst, du lässt nur bekannte Hunde miteinander agieren und die Situation selbst klären.
Oder würdest du einen rotzfrechen Jungrüden einfach in deine Gruppe poltern lassenNEIN, würde ich nicht.
All meine Aussagen in diesem Thread beziehen sich auf eine relativ feste Hundegruppe.
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Hallo,
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Inga: Schaden beschränkt sich nicht nur aufs Körperliche. Mobbing, Dominantes Verhalten, Ausgrenzen.. all das kann einem Hund auch schaden, ohne direkt mit ihm in Verbindung gebracht werden zu können.
Meine CC- Hündin hat etwa 35kg, ist trotzdem ein Lebewesen, dass auf meine Hilfe, meine Fürsorge und mein Beisein angewiesen ist.
ICH schleppe sie auf Hundeplätze, in Fremdhundbegegnungen, auf Felder und Wiesen, in Ubahnhöfe und auf Straßen. Also übernehme auch ICH die Verantwortung dafür.ICH in Großbuchstaben nehme meinen Hund auch überall mit hin, sie muss Bahn fahren, in die Uni, in Hotels schlafen, Bus fahren, in den Wald gehen, ins Feld, ins Wasser, in den Zoo, in die U-Bahn, ins Taxi, zu Fressnapf (voll fies), ach ja...Agility, Hundeplatz, Campingplatz, Wohnmobil...aber MEINE Hündin ist weder das eine Extrem noch das andere Extrem von deinen beiden Hündinnen, obwohl ich sie wesentlich mehr selber habe regeln lassen.
Ich finde, du vermenschlichst den Hund an sich hier ganz schön......Mobbing und Co?!
Wie gesagt, jetzt muss ich sie mehr unterstützen, weil sie einfach eine arme kranke Oma ist. Und ich erwarte von einem Jungspund-Hund nicht, dass er meine kranke Oma respektiert.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass meine Hündin gelernt hat, auch selber Verantwortung zu übernehmen und ich muss sagen, sie hat das in ihren 11 Jahren bisher wunderbar gemacht.
Sie weiß aber auch, dass ich das sagen habe...HH-Herz was willst du mehr! -
Also ich schaue da ganz genau auf die genauen Umstände. Sind's nur 2 Hunde, die sich körperlich ebenbürtig sind, dürfen sie in gewissen Grenzen Dinge "klären", solange es bei Kommentkämbeleien bleibt.
Geht ein Hund einem anderen ständig auf die Nerven (z. B. rüpeliger Junghund), darf der Andere auch mal selbst eine Grenze setzen, solang es sich um einen gut sozialisierten, klar kommunizierenden souveränen Althund handelt (z. B. wenn ich hier quengelige Pensionshunde habe, darf keine Große gewisse Dinge regeln, weil ich mich drauf verlassen kann, dass sie sehr maßvoll handelt)
Alles in Richtung Mobbing, wo ein Hund von mehreren Anderen oder von einem deutlich überlegenen untergebuttert wird (nicht eine kurze begründete Ansage, sondern mehr), wird sofort beendet.
Fahren die beteiligten Hunde hoch, sodass eine Situation zu kippen droht, wird ebenfalls beendet.
Sucht ein Hund direkt bei mir Schutz, helfe ich ihm auch, weil er Schutz von seinem "Chef" erwarten kann und ich dies dann für meine Aufgabe ansehe.
So fahre ich bisher sehr gut.
LG Lily und Happy
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Achja, und es gibt gewisse Hundekontakte von speziellen Individuen, die ich permanent manage (wenn sie sich überhaupt treffen), weil es sonst ganz klar zu Überreaktionen und Ernstkämpfen kommen würde. Da werden schon erste Fixierungen, Steifwerden u.ä. direkt beendet und für Ablenkung gesorgt.
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Zwischen meinen Hunden dulde ich auch kleine Zurechtweisungen, wenn ich sehe, dass ein Hund etwas unberechtigtes (freches Schnappen nach der Rute o.Ä.) tut.
Inga: gehst du etwa davon aus, dass es unter Hunden kein Mobbing gibt?! Du solltest dich eventuell einwenig in die Theorie der Rudelstruktur einlesen.
Und nein: ich vermenschliche nicht. Ich kann mich lediglich nicht so gezielt und fachgerecht ausdrücken, wenn ich komplexe Fachbegriffe aus der Welt der Hunde nutzen muss, als wie wenn ich entsprechendes Verhalten auf ein Menschliches, ähnliches, übertrage.
Wenn du magst schaue ich nochmal nach und formuliere meinen Satz nochmal in 'Fachgerechtem' Jargon.
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Wenn du magst schaue ich nochmal nach und formuliere meinen Satz nochmal in 'Fachgerechtem' Jargon
Ne, mag ich nicht. Hast wohl recht, ich verstehe deine Aussagen nicht richtig.
Ich will von dir nichts lernen, finde deine Ansichten nur halt etwas komisch und hake dann etwas nach. Sorry, wenn ich dich dabei irgendwie persönlich berührt habe.Ich brauche mich nicht mit Rudelstrukturen zu beschäftigen (aber danke für den Tip). Mein Hund lebt nicht in einem Rudel. Und Kurzkontakte auf dem Spaziergang entsprechen nicht einem Verhalten innerhalb eines Rudels. Mobbing innerhalb eines Rudels? Okay; ich kenne da den Fachterminus auch nicht.
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Von Mobben spricht man immer dann, wenn das "Spiel" dem unterlegenen Hund keinen Spaß mehr macht.[...]So legt sich der Mobber z.B. auf der Hundewiese auf die Lauer und hält nach einem geeigneten Opfer Ausschau. Hat er einen ängstlichen oder schüchternen Hund entdeckt, pirscht er sich heran und überfällt ihn, um herauszufinden, ob dieser ihm Respekt bezeugt. Unsichere Hunde werden genervt, angebellt, gejagt, gezwickt, auf den Rücken geworfen oder einfach überrannt.
(http://www.hovawart-info.de/junghund.html)Auch bei Fremdhundekontakt kann das passieren.
Genau wie im eigenen Umfeld:
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Ach und zum Thema Beute: Sucht sich da ein Hund einen Stock und will ihn behalten, darf er das tun, solange es beim drohen bzw. Luftschnappen bleibt. Kommt es zu ernsthafter Auseinandersetzung ist die Beute weg. Sind gewisse sehr beuteaggressive Hunde dabei, wird jegliche Beute sofort entfernt. Sind's alles Hunde, die sich sehr gut kennen, die miteinander "spielen" und untereinander Grenzen respektieren, gibt's auch mal ein gemeinsames Leckerlisuchspiel oder einen fliegenden Ball. Mit den richtigen Hunden gabs da noch nie Ärger. Ist aber alles sehr individuell abhängig.
Das Thema "Mobbing" finde ich übrigens überhaupt nicht vermenschlicht. Ich hatte selbst den ganz gravierenden Fall. Meine kleine Lütte war leider von 3 Ridgebacks übel zusammen gebissen worden. Vorher war sie sehr selbstbewusst gegenüber anderen Hunden, danach nur noch ein Zitternder Haufen. Ich habe danach extra ganz viel Hundekontakt mit ihr gesucht. Wir hatten hier vorher schon eine tägliche Gassitruppe mit anderen. Durch ihre Angst hat sich aber auch das Verhalten dieser gut bekannten Hunde, das bisher komplett problemlos war, stark verändert. Das steigerte sich über 2 Monate so weit, dass meine Hündin von 3 großen Hunden permanent gemoppt wurde. Wie das aussah?! Sie wurde permanent von den anderen fixiert, körperlich bedrängt, obwohl sie schon ununterbrochen Beschwichtigungssignale aussandte. Aller 2 Minuten zerrte einer an ihr herum, bis ihr in den Hals, in die Beine, woraufhin sich meine Hündin gleich auf den Rücken schmiss. Trotz deutlicher Unterwerfung schnappten dann alle 3 Hunde kläffend nach ihr, bis ich Eingriff. Nach jedem Eingriff ging es aber nach 2 Sekunden wieder alles von vorne los, und das bis zu 2 Stunden lang ununterbrochen. Gelang es meiner Kleinen mal, sich zu befreien, rannte sie wie der Blitz los, wurde von allen gejagt, bis einer bei ihr war und sie wieder auf dem Rücken lag. Lustiges Spiel?? Ja, vielleicht für die 3 anderen Hunde!
Ich habe die Angst meiner Kleinen leider auch lange nicht gesehen, dachte "da muss sie durch". Doch das war erlernte Hilflosigkeit, sie traute sich gar nichts mehr zu tun, lag einfach todunglücklich da und lies an sich herumbeißen, bis ich dazwischen ging. Ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden wurde immer schlimmer, bis ich's endlich erkannte und die Reißleine zog. Wir gingen 2 Monate nicht zur Gassirunde. Wir trafen nur noch 2 sehr gut sozialisierte und sensible Hunde und vermieden alle anderen Begegnungen komplett. Das hat Happy wieder ein bisschen aufgebaut und Selbstbewusstsein gegeben. Danach waren wir 1 Mal wöchentlich zur Gassirunde und sind von der ersten Sekunde an energisch eingeschritten, wenn die 3 Rabauken sie wieder unterbuttern wollten. Es hat Monate gedauert, bis Happy jetzt zum Glück fast ihr altes Selbstvertrauen wieder gefunden hat, sich wieder anfängt auch mal durchzusetzen gegenüber anderen Hunden. Es GIBT Mobbing unter Hunden, das war nicht die einzige Sache, wo ich sowas erlebt habe!
LG Lily und Happy
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Mobbing gibt es unter Hunden, ja.
Allerdings ist Mobbing ein Gruppenphänomen...es müssen also mindestens mal drei Tiere daran beteiligt sein, um von Mobbing sprechen zu können!ZitatSie wurde permanent von den anderen fixiert, körperlich bedrängt, obwohl sie schon ununterbrochen Beschwichtigungssignale aussandte. Aller 2 Minuten zerrte einer an ihr herum, bis ihr in den Hals, in die Beine, woraufhin sich meine Hündin gleich auf den Rücken schmiss. Trotz deutlicher Unterwerfung schnappten dann alle 3 Hunde kläffend nach ihr, bis ich Eingriff. Nach jedem Eingriff ging es aber nach 2 Sekunden wieder alles von vorne los, und das bis zu 2 Stunden lang ununterbrochen. Gelang es meiner Kleinen mal, sich zu befreien, rannte sie wie der Blitz los, wurde von allen gejagt, bis einer bei ihr war und sie wieder auf dem Rücken lag. Lustiges Spiel?? Ja, vielleicht für die 3 anderen Hunde!
Genau das ist Mobbing!
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(http://www.hovawart-info.de/junghund.html)Auch bei Fremdhundekontakt kann das passieren.
Genau wie im eigenen Umfeld:
[youtube][media]http://www.youtube.com/watch?v=Ez5x8NjbWgg[/media][/youtube]
und warum filmst du dass anstatt die cam beiseite zu legen und das zu unterbinden?isn bisschen wiedersprüchlich
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