"Das machen die doch unter sich aus"
-
-
Manu, das ist ja auch ein schönes ausgeglichenes Spiel.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ja, da wüsste ich auch beim besten Willen, nicht wieso man eingreifen sollte. Das ist völlig normales und friedliches Spielverhalten von Hunden. Meine gehen manchmal noch mehr zur Sache und Lenny bellt die ganze Zeit Fynn an. Nach 20 Sekunden bleiben sie stehen und knabbern gemeinsam Grashalme, dann geht es manchmal weiter mit dem Spiel.
Übertriebene Mimik, Zähne zeigen und heftiges Rumgespringe, sowie Spielknurren sind bei uns ganz normal. Sie machen dann immer mal kleine Pausen und schauen in die Gegend, dann gibt es Spielaufforderungen (Gesäß hoch etc.) und es geht weiter. Ganz normal halt :) -
Zitat
Unterbindet ihr aufreiten? Wenn ja, wieso?
Ja, immer.
Mir würde kein Grund einfallen, warum ich es nicht unterbinden sollte. Meine Hunde sollen wissen, dass ich in der Lage dazu bin das 'Rudel' zu managen, sie vor Fremden und vor Schwerenötern zu schützen. Meine Hunde sollen mir und meinem Können vertrauen, sie sollen in Kritischen Situationen eher zu mir kommen, damit ich das regeln kann, statt sich selbst in die Situation zu begeben.Heute auf dem Auslauf so eine Situation gehabt: Alter Goldie (mit assozialem Herrchen) leckt Bonnie hinten penetrant ab. Okay, geht noch, riecht vielleicht einfach intressant. Dann hebt der dreiste Sack doch tatsächlich die Pfote und will aufreiten. Ich natürlich hingerannt und abgeblockt, Herrchen intressiert sich ja nicht für die Missetaten seines Hundes.
Der Opa will nicht locker lassen, versucht es wieder. Bonnie fing schon an zu drohen und war mittlerweile richtig genervt von dem. Also Hund abgerufen, Goldie geblockt und zurechtgewiesen. Bonnie bleib danach hinter mir, dort konnte ihr immerhin nichts passieren.
Genau solche Situationen finde ich wichtig um zu zeigen: 'Verlass dich auf mich, ich mach das schon!'.Zitatgerade auf der Freilauffläche finde ich, dass man ruhig mal eher eingreifen könnte
Dito!
ZitatGenauso blocke ich unhöfliche heranstürmende, uns schon von Weitem fixierende Hunde generell ab.
Meine Hunde müssen nicht jedem Hund, dem wir begegnen "Guten Tach" sagen. Klar gibt es natürlich Ausnahmen, aber das entscheide ich, nicht meine Hunde, nicht der andere Hund oder dessen Halter.
Richtig. So halte ich es auch.ZitatIch hatte letztens die Situation:
2-jähriger Aussie will deutlich älterem, souveränerem Labbirüden den Stock wegnehmen.
Fand der Labbi ziemlich dreist und hat dem Aussie ne kurze Ansage gemacht.
So etwas hätte ich z.B. nicht geduldet. Kein Hund hat etwas körperlich zu verteidigen, niemals.
Drohen wird von mir geduldet und unterstützt, indem ich den Störenfried entferne.
Aber körperlich werden: Nein! -
Zitat
So etwas hätte ich z.B. nicht geduldet. Kein Hund hat etwas körperlich zu verteidigen, niemals.
Drohen wird von mir geduldet und unterstützt, indem ich den Störenfried entferne.
Aber körperlich werden: Nein!Aber ist das nicht zu menschlich gedacht?
Hunde agieren durchaus auch körperlich.
Und die sind halt eher schlecht darin Probleme auszudiskutieren...
Was bleibt ihnen denn, wenn der "Störenfried" das Drohen eiskalt ignoriert...gerade Junghunde...so ein/zwei Jahre alt wollen es dann doch auch mal genau wissen, ob die Drohnung wirklich ernstgemeint ist...
Klar, ich könnte mich da immer wieder einmischen, aber ich will die Hunde gar nicht so abhängig machen, dass die ohne meine Unterstützung da völlig aufgeschmissen sind.
Und wie gesagt...ich rede hier nur von gut bekannten Hunden! -
Zitat
Aber ist das nicht zu menschlich gedacht?
Hunde agieren durchaus auch körperlich.
Und die sind halt eher schlecht darin Probleme auszudiskutieren...
Was bleibt ihnen denn, wenn der "Störenfried" das Drohen eiskalt ignoriert...gerade Junghunde...so ein/zwei Jahre alt wollen es dann doch auch mal genau wissen, ob die Drohnung wirklich ernstgemeint ist...
Klar, ich könnte mich da immer wieder einmischen, aber ich will die Hunde gar nicht so abhängig machen, dass die ohne meine Unterstützung da völlig aufgeschmissen sind.
Und wie gesagt...ich rede hier nur von gut bekannten Hunden!Was ich eben schon woanders gefragt habe ist. Warum schaut man bis zu einem gewissen Grad zu und unterbricht dann irgendwann?
Milow z.b merkt sich Hunde mit denen er nicht fertig ist.
Ich fänd es fair es gar nicht soweit kommen zu lassen oder Hunde es beenden lassen.
Ich weiß das es sich hart anhört aber Hunde kommunizieren halt nicht per Briefchen sondern mit ihrem ganzen Körper und meist hört es sich schlimmer an als es eigentlich ist.
-
-
Zitat
Was bleibt ihnen denn, wenn der "Störenfried" das Drohen eiskalt ignoriert...gerade Junghunde...so ein/zwei Jahre alt wollen es dann doch auch mal genau wissen, ob die Drohnung wirklich ernstgemeint ist...
Klar, ich könnte mich da immer wieder einmischen, aber ich will die Hunde gar nicht so abhängig machen, dass die ohne meine Unterstützung da völlig aufgeschmissen sind.
Und wie gesagt...ich rede hier nur von gut bekannten Hunden!
Warum gehst du davon aus, dass Hunde das selbstständige Agieren verlernen, wenn man ihnen so viel wie möglich abnimmt?Dass Hunde auch körperlich agieren ist mir durchaus klar. Genauso wie mir klar ist, dass Hunde ab und an Hasen reissen, Müll fressen, Bewegungsreizen gern hinterherhetzen und eigentlich nicht sonderlich viel von der Leine halten. Ist trotzdem kein Grund es zu dulden und damit gleichzeitig auch zu unterstützen.
-
Zitat
Warum gehst du davon aus, dass Hunde das selbstständige Agieren verlernen, wenn man ihnen so viel wie möglich abnimmt?
Naja...weil Hunde recht intelligente Lebewesen sind, deren Sozialverhalten - und dazu gehören ja auch antagonistische Verhaltensweisen - zu großen Teilen erlernt wird...werden ja nur die Grundstrukturen genetisch mitgegeben.
Mein Ziel ist es nicht, Aggressionen immer abzubrechen und umzulenken.
Mein Ziel sind Hunde, die mit Provokationen, mit Stress und Aggressionen umgehen können und adäquat darauf reagieren können!
Und das müssen sie lernen.
Wenn ich dem Hund immer alle Steine aus dem Weg räume...woher soll er denn wissen wie es "richtig" geht, wenn ich mal nicht dabei bin? -
Zitat
Meine Hunde sollen wissen, dass ich in der Lage dazu bin das 'Rudel' zu managen, sie vor Fremden und vor Schwerenötern zu schützen.
Spannend. Ich denke da ganz anders.
Ich traue meinem Hund durchaus zu, Situationen eigenständig zu regeln. Beim Thema Aufreiten habe ich mich nicht eingemischt...wieso auch?!?!?
Mein Hund muss sich auch selber schützen können. Jill ist ein 40 kg Hund....Ich greife nur ein, wenn meinem Tier oder einem anderen Tier ein Schaden droht.
-
Zitat
Naja...weil Hunde recht intelligente Lebewesen sind, deren Sozialverhalten - und dazu gehören ja auch antagonistische Verhaltensweisen - zu großen Teilen erlernt wird...werden ja nur die Grundstrukturen genetisch mitgegeben.
Und genau das ist der Punkt.
ZitatMein Ziel ist es nicht, Aggressionen immer abzubrechen und umzulenken.
Mein Ziel sind Hunde, die mit Provokationen, mit Stress und Aggressionen umgehen können und adäquat darauf reagieren können!Undzwar indem sie Hilfe suchen, wenn es zuviel wird, statt sich direkt in eine Rauferei zu begeben.
Mein Ziel ist: bevor es kracht, lasse ich Frauchen regeln.Auch fällt mir keine Situation ein, in der der Hund eine Stresssituation vollkommen allein lösen muss.
Nicht das man mich falsch versteht: meine CC- Dame ist extrem Ressourcenagressiv wenn ich nicht dabei bin. Sie tackert dann nicht nur, sie beißt.
Das Gegenteilige ist bei meiner anderen Hündin der Fall: Diese wirft sich auf den Rücken, beschwichtigt in einer Tour und pisst sich eher ein, als dass sie sich wehrt.
Was also würde in so einer Situation Sinn machen?
Lasse ich beide gewähren habe ich danach nurnoch einandhalb Hunde und einen Troll, der gelernt hat, dass er seine Ressource behalten kann, solange er nur oft und dolle genug draufhaut.
Was also würde eher Sinn machen?
Ich pflücke mir die Ressource weg, sobald Ansätze zu erkennen sind, die darauf schließen lassen, dass es körperlich wird.
Ich plücke meinen anderen Hund von der Ressource weg, sobald der Agressor nicht körperlich wird, sondern droht. Gleichzeitig wird jeder Schritt in meine Richtung bestätigt. Sei es ein Hilfesuchender Blick in meine Richtung, oder das tatsächliche 'hinter mich legen'.Warum soll ich meinem Hund mehr Stress aussetzen, als tatsächlich nötig?
Warum meinem Hund nicht zeigen, dass er sich an mich wenden kann, wenn er ein Problem hat?
Warum muss sich mein Hund selbst schützen, wo ich ihn doch in sämtliche Situationen bringe, nicht der Hund selbst in solche Situationen gerät?Inga: Schaden beschränkt sich nicht nur aufs Körperliche. Mobbing, Dominantes Verhalten, Ausgrenzen.. all das kann einem Hund auch schaden, ohne direkt mit ihm in Verbindung gebracht werden zu können.
Meine CC- Hündin hat etwa 35kg, ist trotzdem ein Lebewesen, dass auf meine Hilfe, meine Fürsorge und mein Beisein angewiesen ist.
ICH schleppe sie auf Hundeplätze, in Fremdhundbegegnungen, auf Felder und Wiesen, in Ubahnhöfe und auf Straßen. Also übernehme auch ICH die Verantwortung dafür. -
Zitat
Aber ist das nicht zu menschlich gedacht?
Hunde agieren durchaus auch körperlich.
Und die sind halt eher schlecht darin Probleme auszudiskutieren...
Was bleibt ihnen denn, wenn der "Störenfried" das Drohen eiskalt ignoriert...gerade Junghunde...so ein/zwei Jahre alt wollen es dann doch auch mal genau wissen, ob die Drohnung wirklich ernstgemeint ist...
Klar, ich könnte mich da immer wieder einmischen, aber ich will die Hunde gar nicht so abhängig machen, dass die ohne meine Unterstützung da völlig aufgeschmissen sind.
Und wie gesagt...ich rede hier nur von gut bekannten Hunden!Aber wie du schreibst, du lässt nur bekannte Hunde miteinander agieren und die Situation selbst klären.
Oder würdest du einen rotzfrechen Jungrüden einfach in deine Gruppe poltern lassen, wenn du es verhindern könntest?Meine Hunde dürfen auch mit anderen Hunden kommunizieren und auch selbstständig agieren, aber wenn der andere um ein vielfaches größer ist oder einfach nur nervig und lästig und meine Hunde sich unwohl fühlen, greife ich ein und dann hat der anderen zuzusehen, dass er Land gewinnt.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!