Unser Training gegen das Anbellen anderer Hunde...
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Huhu Leute
vorsicht es wird länger ^^Ich möchte euch hier gern schildern wie wir traininiern um Sunny an anderen Hunden ohne kläffen, bellen und knurren vorbeizubekommen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen und ich bin auch sehr gerne für Kommentare und Tipps offen.
Generell sieht es so aus derzeit:Anderer Hund kommt in einen bestimmten Abstand (ca 60m) und Sunny bellt, zieht hin etc pp.
Im Freilauf springt sie bellend hin, umrundet die Hunde bellend und nach ein paar mal geht sie in die "Spielaufforderungshaltun" und will gejagt werden. Wenn man sich mit andern Hunden trifft, also geplant, und läuft gemeinsam, hat sie mit keinem Hund ein Problem, zickt nicht, spielt mit manchen und lässt sich auch gern jagen und will toben.
Da es mir aber tierisch auf den Zeiger geht, dass sie bei Begenungen immer erst mal kläfft und bellt haben wir beschlossen bei einer Trainerin Einzelstunden zu nehmen. Das machen wir jetzt seit knapp 3 Wochen.
Ich zitiere mal was wir bisher gemacht haben:ZitatAlles anzeigenSo und nun mal zu unserem Trainertermin heute.
Es war anstrengend für Hund und Halter aber sehr gut.Wir trafen uns auf Ihrem Übungplatz (die Dame hat auch ne Hundeschule) und gingen erst mal ne Runde, damit Sunny "den Platz erkunden kann" und "sich wohlfühlt" und "weiss das keine Gefahr irgendwo droht".
Dann wurde mir erst mal bewusst gemacht wie unklar ich kommuniziere
wir haben das Wort komm viel zu viel benutzt... für "komm hier" "komm (geh mit mir los im freilauf)", "na koooommmm (lockend)"...also erst mal gesagt bekommen ich muss klarere und unterschiedliche begriffe nehmen.
dazu später mehr.dann haben wir sunnys geschichte erzählt, seit wann sie bei uns ist etc. pp. wie es sich gesteigert hat, ab welcher distanz sie guckt, knurrt, wufft und kläfft (wichtig für späteres training) und seit wann sie zu andern hunden im freilauf hinspringt und nur manchmal abrufbar ist. Auch ob sie kastrier ist (werden soll) wurde gefragt und alles notiert in ein kleines, rotes, glitzerndes buch geschrieben.
wir haben gleich mal ein neues abrufkommando bekommen und zwar "schau her". das heisst sunny soll (je nachdem welche hand ich führe) recht oder links zu mir gelaufen kommen und sich auf höhe meiner hüfte, in meine blickrichtung stellen und wir gehen weiter. es ist also (auch neu gelernt!) ein Bewegungskommando. Es ist einfach zum abruf da, entweder sie darf dann wieder ihrer wege ziehen oder ich gebe ein neues kommando damit wir weiterlaufen. das kommando muss nicht aufgelöst werden.
Es wird dann aber noch mehr eingeführt wenn wir wollen (z.b. sitz mit absitzt vor mir auf ein anderes kommando). bisher wurde einfach nur "sunny komm hier" gerufen und sie sollte kommen (und tat das immerhin auch!!)
Zu der Übung haben wir in das Buch eine kleine Zeichnung und anleiten gemalt bekommen damit wir es schön üben können. Auch hier hat die Trainerin mir immer wieder gesagt, was ich falsch mache, wie ich Körpersprache richtig einsetze und es hat gut geklappt.Dann wurden unsere bisherigen Methoden notiert in dem Glitzer-buch und mir wurde der Unterschied zwischen "Bewegungskommando" und "Ruhekommando" erklärt.
Es kamen während dessen auch andere Hunde zufällig am Gekände vorbei und sie konnte Sunny mal in live erleben Sie sagte mir, dass Sunny immer wieder zu mir guckt nach dem Motto "kommt von da hinten mal Verstärkung oder so?" Sprich: Sunny sucht Führung von mir. Sie kam dann zurück und stubste mich an alla "und hab ich gut verbellt"???
unsere Hausaufgaben sind nun:
** das neue Kommando üben.
Jedes Kommando wird in dieser Reihenfolge geübt: Haus, Garten, Spaziergang ohne/wenig Ablenkung, Spaziergang mit Ablenkung. Wenn ich draussen nicht zu mindestens 80% glaube, dass Sunny das Kommando ausführt soll ich es nicht sagen, da ich mir das Kommando so sonst "kaputtmache". Also kurz gesagt: ob ich nun rufe oder nicht, ist eh egal, also lass ichs gleich, dann is immerhin das kommando ned versaut. denn jedes "nicht" ausgeführte kommando bringt wieder einen rückschritt.**Sunny nicht mehr in das unerwünschte Verhalten fallen lassen, weil es jedesmal selbstbelohnend ist und sich festigt.
Sprich: Wenn ich einen anderen Hund sehe, soll ich diesem so weit aus dem Weg gehen, dass Sunny nicht knurren oder bellen muss. Qausi "ihren" Abstand wahren und sonst nichts tun. Sollte es dennoch passieren, dass wir auch andere Hunde treffen und ich nichts mehr tun kann (Ecke, uneinsehbares Gelände), soll ich einfach nichts tun. Heisst auch dass ich sie nur noch dort ableine wo ich alles überblicken kann.Super Leckerchen finden
Die haben wir aber eh schon ^^Der Trainingsplan sieht so aus, dass Sunny nach dem neuen Rückruf noch ein "Umlenksignal" lernt-
danach eine "Assoziationsveränderung", also dass sie soll irgendwann Freude (bzw. kein negatives Intresse) daran haben andere Hunde zu sehen und keine Angst(agression) mehr zeigen und zu ihnen hinlaufen oder bellen/knurren.
Ziel: an anderen Hunden vorbeilaufen können ohne gezicke (mit und auch ohne Leine).
2. Ziel: wenn ich sunny freigebe, dass sie zu den andern hunden hinlaufen darf, soll sie ruhig bleiben und auch dann nicht kläffen.Das Rückrufsignal klappt schon sehr gut, das Umlenksignal (schnalzen) üben wir fleissig.
Wir hatten nun schon 4 Stunden und haben jetzt die 2. Stunde gehabt mit "anderem Hund".
Training sieht dann so aus.
Ich und Sunny sind auf dem Gelände der Hundeschule, die Trainerin kommt mit ihrem Hund in unser Blickfeld. Sobald Sunny guckt und RUHIG ist, gibts ein FEIN und wenn sie dann schaut ein Lecker. Wir machen immer ca. 3x angucken, FEIN, Lecker - dann verschwindet Hund wieder und ist nicht mehr sichtbar, bzw während Hund weggeht schnalze ich sunny in die andere Richtung (Umlenksignal) und sie kommt ohne murren mit.
Am Ende der zweiten Stunde (sind 30min einheiten) waren wir bereits auf ca. 23m an den andern Hund ran und Sunny war vollkommen entspannt, hat geschüffelt und alles war paletti.
Angefangen haben wir bei ca. 60m Entfernung!Jetzt üben wir im "real life" was natürlich deutlich schwerer ist, da diese Hunde nicht einfach so wieder verschwinden wenns zuviel wird
wir laufen weiter brav unsere Bögen und haben den nächsten Termin nächste Woche.So und nun bin ich gespannt was ihr dazu sagt

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14. März 2012 um 12:37
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Unser Training gegen das Anbellen anderer Hunde... - Vor einem Moment
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Keiner den das intressiert??

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Doch hier mich.
Ich habe nur nicht wirklich etwas kompetentes dazu zu sagen ausser das es sich gut und logisch aufgebaut anhört.
Ich habe mir schon ein paar Sachen raus gepickt um diese mit Life zu üben.
Wir entwickeln uns nämlich langsam auch zum Hunde- oder besser Alles-Ankläff-Monster-Gespann. -
Hi Lici, das freut mich ja, dass ihr euch sogar was rauspicken konnet :) schön
ich hoffe es hilft euch etwas 
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Ich lese auch gerne mit, weil das u.a. auch unser Thema ist.
Wir haben schon ein riesen Stück geschafft in den letzen 3 Wochen, aber es liegt auch noch einiges vor uns.Dir wünsche ich auch viel Erfolg und gute Nerven beim Training.
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Auf einem Übungsgelände finde ich ein Training nicht optimal, eher wenn die Trainerin life auf der Straße dabei ist.
Eigentlich ist der Übungsansatz ähnlich dem "Zeigen und Benennen" und das macht bei manchen Hunden Sinn, wie auch bei Fussel.
Wenn der Fremdhund spontan um die Ecke etc. kommt, was in einer Großstadt seeeehr häufig ist und man dann nichts tun soll, finde ich nicht so gut denn was soll der Hund dabei lernen?Bin aber gespannt wie es bei euch weitergeht!
LG Sabine
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Lese auch gerne mit, kennst ja unser Problem.

Ich liege also nicht so falsch, dass ich bisher den Begegnungen eher aus dem Weg gehe. Heute früh erschien bei uns ein Hund aus dem Nix. Wir kamen um die Ecke und da war er/sie. Ich hab Schara schnell meine Tasche vor die Nase gehalten und gut wars. Der andere HH hat mich zwar doof angeschaut, aber als ich sagte, das Schara zickt, war auch dies gut.
Ansonsten kann ich wegen Scharas (fast) Taubheit nicht viel übernehmen. Lese aber weiter mit.
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..ach noch was, ich finde bei Sunny hört sich das auch mehr nach einer Art Spiel an. Würde sie einen anderen Hund ernsthaft verletzen?
Schara schleicht sich ja an den anderen Hund an, wie ein Schafe-hütender Hund. Oberkörper nach unten, fast schleichend und Nackenfell gestellt. Es ist echt schwer sie da raus zu bekommen. Da lockt auch keine Leckerlie. Ich muss dann stehen bleiben und sie richtig blocken.
Wenn ich sie lassen würde, würde sie sich in dem Moment auf den Gegner stürzen. Mir ist nur nicht klar warum sie es macht. Angst, Unsicherheit, Beschützerinstikt, oder einfach agressiv.Aber erzähl mal weiter, ist ja dein Thread, also nicht so viel OT von mir.

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Zitat
Auf einem Übungsgelände finde ich ein Training nicht optimal, eher wenn die Trainerin life auf der Straße dabei ist.
Eigentlich ist der Übungsansatz ähnlich dem "Zeigen und Benennen" und das macht bei manchen Hunden Sinn, wie auch bei Fussel.
Wenn der Fremdhund spontan um die Ecke etc. kommt, was in einer Großstadt seeeehr häufig ist und man dann nichts tun soll, finde ich nicht so gut denn was soll der Hund dabei lernen?Bin aber gespannt wie es bei euch weitergeht!
LG Sabine
der hund soll erst einmal lernen das "neue verhalten" zu zeigen, dass kann er nicht in einer situation die für ihn 100% streß bedeutet. er ist dann nicht auf dem level dass er lernen könnte. sunny muss das neue verhalten auf dem platz so intus haben, dass es normal wird. DANN üben wir an anderen stellen, wie eben z.b. um die ecke kommen. das sind aber viel zu große schritte wenn man sofort beginnen würde damit.... verstehst du wie ich meine?
wir tun auch nicht "nichts", wir trainieren immer sobald es geht und sobald der abstand zu klein werden könnte, schnalzen wir sie weg. wegen mit in die stadt nehmen, meinte meine trainiern, ich soll sunny erst mal daheim lassen und so mache ich es auch klar, wenn man in einer großstadt wohnt schwierig, aber ich hab den vorteil in der stadt zu leben und trotzdem in 5 min aufm feld zu sein
und was der hund dabei lernt wenn du nichts tust? das er da etwas macht, was nicht deiner aufmerksamkeit gebührt
schnell aus der situation raus und gut, ignorieren halt. find ich völlig verständlich. was soll der hund denn lernen, wenn er in nem eregungslevel ist, in dem er gar nicht ansprechbar ist? -
Zitat
..ach noch was, ich finde bei Sunny hört sich das auch mehr nach einer Art Spiel an. Würde sie einen anderen Hund ernsthaft verletzen?
Schara schleicht sich ja an den anderen Hund an, wie ein Schafe-hütender Hund. Oberkörper nach unten, fast schleichend und Nackenfell gestellt. Es ist echt schwer sie da raus zu bekommen. Da lockt auch keine Leckerlie. Ich muss dann stehen bleiben und sie richtig blocken.
Wenn ich sie lassen würde, würde sie sich in dem Moment auf den Gegner stürzen. Mir ist nur nicht klar warum sie es macht. Angst, Unsicherheit, Beschützerinstikt, oder einfach agressiv.Aber erzähl mal weiter, ist ja dein Thread, also nicht so viel OT von mir.

ich denke nicht das sie beschädigungsabsichten hat. wenn ihr aber ein hund zu nahe kommt dann schnapp sie schon mal vor seiner nase zu
das aber nur, wenn der andere "die warnungen" nicht ernst nimmt und immernoch ankommt...
ein "spiel" ist es aber definitiv nicht. sie kläfft und bellt da mit allem was sie hat und knurrt...
blockieren bringt bei sunny NICHTS. darauf reagiert sie so dass sie eben irgendwie versucht an mir vorbei zu kommen und mich gar nicht mehr wahrnimmt... deshalb schnalzen wir sie eben weg. kein zug auf der leine, kein rucken sondern ich gehe in eine andere richtung und schnalze und sunny folgt mir. manchmal auf dem fuße, manchmal bellt sie noch ein paar sekunden und dreht dann um zu mir....
sunny "stürzt" sich definitiv nicht auf ihre gegner. sie bleibt einfach direkt vor ihnen stehen und bellt. oder hüpft um sie rum...hm, macht schara das eigentlich bei jedem hund? weil ihr doch sonntags immer gassi geht und da ist sie ja nicht so?

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