Der Aussie-Klönschnack Thread - Teil 2
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Amy hat die Rute beim konzentrierten Arbeiten meistens unten und beim Spielen und Rumblödeln dafür ganz oben und wedelnd. Bei der Fußarbeit im Dogdance steht das Stummelchen auch meistens weg.
Und ja, auch bei einem NBT sieht man eine Rute
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Touli hat die Rute immer unten oder allerhöchstens Waagerecht, höher nimmt er sie nur wenn irgendwo ein Hund bellt um zu "prollen"
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Shawnee trägt seine Rute eigentlich immer entspannt unten, auch beim Training, wenn er andere Hunde trifft, etc. Wenn er in Hau-Drauf-Stimmung ist, sieht man ihm das auch an, aber nicht an der Rute.
Myrddin bewegt die Rute deutlich mehr, besonders in "aufregenden" Situationen. Beim Training ist sie aber unten (und er hält die Klappe, was mir sehr wichtig ist). "Rute hoch getragen" sehe ich beim hautpsächlich dann, wenn er meint, er müsste irgendwo was kontrollieren; das ist dann für mich das Zeichen, ein wachsames Auge auf ihn zu haben.
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Ich habe gerade mal ein bisschen durchs Internet geklickt und bin dann auf der Seite von Aussies in Not geraten und habe mir da mal die Vermittlungstexte durchgelesen...
... das ist echt traurig, wie viele dieser Hunde abgegeben werden, weil sie völlig missverstanden sind und Menschen sich damit überfordert haben...
... und noch mehr mache ich mir irgendwie Gedanken darüber, dass Layla auch einer dieser Hunde auf dieser Seite sein könnte.
Das beschriebene ''Fehl''-Verhalten dieser Hunde sind auch genau die Bereiche, die im Leben mit Layla eben Management erfordern.Ich habe mich neulich auch mit meiner Mutter darüber unterhalten und wir sind beide zu dem Schluss gekommen, dass es irgendwie ziemlich gut gelaufen ist, dass Layla bei uns bzw. eher bei mir gelandet ist. So kompliziert, anstrengend und ''doof'' sie auf andere Menschen wirkt, so perfekt ist sie einfach für mich.
Ich hoffe sehr, dass der Boom um den Aussie schnell zurückgeht und es nicht mehr so viele tolle Hunde gibt, die irgendwo versauern.
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Ja, leider
Ich erinnere mich gerne an die Zeiten, als kaum jemand den Aussie kannte...
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich die meisten der Notaussies auch nicht adoptieren wollen würde. Vor allem an alles mit Menschenaggression und extremer Hundeaggression würde ich mich nicht dran trauen! Dann haben wir hier auch noch zwei andere Aussies (und Amy findet auch nicht jeden Hund klasse), Katzen und Pferde und sind viel unterwegs. Also alles nicht so einfach. :/
Aber den Odin bei den Notaussies finde ich optisch ja mega schick (wieso wohl ^^)
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Layla hat ja diesen enormen Schutztrieb und die Aggression gegen fremde Menschen/Besucher.
Mich persönlich stört es nicht so doll. Wenn es klingelt, kommt sie sowieso erst mal hinter ne Tür, entweder bleibt sie da, bis zb Paketbote weg ist oder es kommt eben der maulkorb drauf und Leine dran.
Jeder Besucher wird von mir auch deutlichst darauf hingewiesen, dass sie ignoriert werden soll, seit sie den maulkorb auf bekommt, nehmen die Leute das auch tatsächlich ernst.Von den Hunden auf der Notseite finde ich optisch keinen ansprechend, aber von der Beschreibung her würde mich ressourcenverteidigung und massiver jagdtrieb am meisten abschrecken bzw würde nicht in unser Leben passen. Alles andere wäre für mich ein händelbares Problem.
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Die Not-Aussie-Seite deprimiert mich auch immer wieder. :/
Ich hatte mich da umgesehen, bevor Myrddin bei mir einzog (kurz kam der Gedanke auf, einen älteren Hund als Zweithund aufzunehmen), aber die meisten Probleme der Vermittlungshunde sind halt nix, woran ich im Moment arbeiten könnte – besonders Unverträglichkeit mit anderen Rüden würde ich mir und besonders Shawnee echt nicht antun. Dass ein Hund keine Besucher mag oder Kinder hasst oder nicht stadttauglich ist, wäre gar nicht so ein Problem...
Aber was ich mich auch immer wieder frage: Was sind das für Leute, die ihre Hunde da zur Vermittlung stellen? Warum haben die es mit den Problemen überhaupt so weit kommen lassen? Ich glaube, in 1 oder 2 Texten steht im Moment, dass "Spaziergänge nicht möglich sind", weil die Noch-Besitzer so überfordert sind. Wow, und da hat keiner mal vorher die Handbremse gezogen?
Sowas passiert doch nicht über Nacht.
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Aussies sind für mich keine "perfekten" Hunde, ist mir bisher eh nicht begegnet. Auch Raja hat diesen enormen Schutz und Wachtrieb, ich schätze es zum einen, zum anderem erfordet es eben wirklich Managment. Sie hat da auch so sehr ihren Willen, wenn sie selbst aus der Familie jemanden nicht als ok einschätzt, wird er halt mehrfach am Tag, also bei jeder Begegnung angeknurrt, am liebsten würde sie stellen. Sie lässt es sich selbst nach Jahren nicht komplett verbieten. Obwohl sie mir echt alles recht machen will, ist dies das einzige, wo sie sich sozusagen nicht unter Kontrolle hat, es zu unterdrücken.
Dagegen hab ich Kiyu die alle Menschen liebt und eher durch überschwinglichkeit Managment erfordert.
Ich hab lieber einen Hund der unter meinem Stuhl liegt und leise vor sich hin knurrt, als ein Schäferhund, der liebend gerne jeden auf Kopfhöhe anspringt und Küsschen verteilt -
Ich halte Aussies sowieso für eine absolute Liebhaberrasse. Man muss ihre ganzen rassetypischen Ecken und Kanten einfach liebhaben, um damit umzugehen. Und das wird eben meist unterschätzt, sich schön geredet etc. Man muss sich auch damit abfinden können, das gewisse Dinge mit Aussies eben anders laufen, es mehr Einsatz und mehr Aushalten bedeutet, einen Aussie zu führen. Man muss ein dickes Fell haben, darf sich und seine Hunde nicht zu ernst nehmen und man muss seine Hunde einfach wirklich wirklich mögen, um über gewisse Dinge hinwegsehen zu können.
Ich liebe diese Rasse und in manchen Momenten frage ich mich ernsthaft "Wie bekloppt bist du eigentlich, dass du dir das antust und es immer wieder tun wirst? Du könntest es so einfach mit einer anderen Rasse haben!". Antwort: Richtig. Ich bin völlig bekloppt und ich liebe die elektrisierende Energie dieser Hunde einfach. Mir wäre eine andere Rasse wohl einfach zu langweilig und ich selbst bin genauso voller Ecken und Kanten wie meine Hunde. Wir passen irgendwie gut zueinander, weil ich das Verständnis für sie aufbringen kann und sie für mich.
Ich denke wirklich, dass dieser "leicht erziehbare Jedermannshund"-Stempel dem Aussie das Genick gebrochen hat. Das Image wurde schlechter, die Tierheime voller, die Vorurteile größer. Viele finden meine Hunde toll. Meine klasse arbeitende,mir gegenüber völlig zärtliche und bemühte Hündin, die aber keinerlei Angst vor der eigenen Unversehrtheit hat und auf die ich deshalb immer genau ein Auge haben muss. Und meinen sehr braven. liebevollen Rüden, der sich ja so toll zusammen nehmen kann, mir aber als Jungrüde mehrere Narben am Arm verpasst hat, weil er sich null im Griff hatte. Wieviel Blut, Schweiß und Tränen mich gerade Tex gekostet hat, sieht niemand. Und genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Man muss dazu bereit sein. Und wer sich da verschätzt stellt bald schon seinen Hund bei Notaussie zur Vermittlung.
Richtig geführt sind Aussies wunderbare Begleiter. Das schätzen vermutlich aber auch nur ihre Halter, weil sie die meiste Zeit mit ihnen verbringen. Ihre Anhänglichkeit, ihr Kumpeltyp und ihre Bedingungslosigkeit wiegen einfach manche Problemchen bei der Erziehung zehn Mal auf. So ist es jedenfalls für mich.
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Das hast du wirklich passend beschrieben. Ich hoffe, dass hier viele leute mitlesen, die es in Erwägung ziehen sich einen aussie anzuschaffen.
Ich hab auch manchmal durchgesponnen, wie mein Leben wohl mit einer anderen Hunderasse verlaufen würde - ich habe den Gedanken schnell verworfen. Ich liebe zb die beiden Jungs von meiner Mutter sehr und ich schätze diese unkompliziertheit, insbesondere in unserem familienrudel, aber irgendwie fehlt da dieses besondere und bekloppte, was ich einfach brauche.
Unsere Hunde werden generell auch als sehr gut erzogen wahrgenommen und viele sind begeistert, wie ruhig die beiden sind.
Das hat bei layla aber auch 2 Jahre gedauert und auch Patrizia hat in Emi viel Zeit investiert.Bezüglich der Unverträglichkeit zu menschen kann und werde ich es layla nicht verbieten können. Und ich will es auch nicht, die Zeit in der ich versucht habe dieses Verhalten deutlich zu Deckeln war schlimm und für unser Verhältnis zueinander schlecht. Ich selbst hab's auch nicht so mit Menschen, und layla kann mich zu gut lesen - frauchen selbst möchte den Besuch nicht, versucht aber zu überspielen, dass sie es doch will: das kann layla nicht verstehen, weil sie die Bedeutung unserer Sprache nicht versteht und das hat das Vertrauen arg angekratzt.
Ich weiß nicht, wie es mal mit der Hundehaltung weitergeht, noch sind die Mädels ja jung, aber ich glaube, dass der passende Hund schon seinen Weg zu uns finden wird. Und ich wette es ist ein Aussie
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