Der Aussie-Klönschnack Thread - Teil 2

  • Zitat

    Ich glaube, dass ich fast zu den einzigen gehöre, deren Hunde keinen zugeteilten Platz haben.
    Wenn sie sich am einen Ort legen sollen, dann leg ich sie da hin. Meistens ist es aber so, dass sie ihre Lieblingsplätze haben und dort anzufinden sind.

    Ist bei uns genau so :D :lol:

  • Bela hat ne Kudde, das ist aber nicht sein fester Platz (er zumindest betrachtet die Couch als seinen festen Platz :D ), er wird dahin aber geschickt bzw. geht er schon automatisch dahin
    - wenn's klingelt
    - wenn er ein Geräusch im Treppenhaus komisch findet
    - wenn wir vom Gassigehen heimkommen (und dann bleibt er so lange drin, bis er aufgefordert wird, rauszukommen)
    - wenn Besuch kommt
    - wenn er irgendnen Knabberkram bekommt, der dort dann auch verzehrt wird

    Wir hatten die Kudde mal strategisch total unmöglich für den Hund platziert (hinter der Couch :p ), weil er laut unserer Canis-Trainerin dort abschalten können sollte und sich um nichts kümmern muss usw. Die Sache war aber die, er hat ständig gefiept und kam überhaupt nicht zur Ruhe. Es war ein Kampf. Und wir haben uns dabei nicht wirklich wohl gefühlt. Deshalb steht die Kudde jetzt wieder da, wo sie vorher auch stand: neben der Couch, wo er uns sehen kann und wo er nicht "ausgeschlossen" wird.

    Ich denke schon, dass der Körbchenplatz wichtig ist, einfach in der Hinsicht, dass der Hund nun nicht gerade direkt am Eingang platziert ist. Ich persönlich habe außerdem gerne Einfluss auf meinen Hund, deshalb hab ich das Körbchen in meiner unmittelbaren Nähe und nicht am anderen Ende des Raums oder so.

  • Amy und Ida haben in der Küche eine Decke, auf die sie sich oft legen, aber sonst liegen sie eigentlich meistens im Sommer auf dem Fließenboden. ;)
    Ida hat im Schlafzimmer meiner Eltern ihr Körbchen (das sie auch benutzen muss ^^) und Amy hat ihr Körbchen neben meinem Bett. Aber sie liegt eigentlich nur darin, wenn es im Sommer wirklich heiß ist oder wenn ich wieder mal auf meinem Bett die Lernsachen ausbreite. Sonst liegt sie im Bett. :ops:

  • Bei uns gibt es auch keine extra zugeteilten Plätze.
    Oft liegen sie auf dem Teppich, auf den Fließen wenn es warm ist oder auf dem Sofa.
    Die drei haben freie Wahl.
    Bisher gab es aber auch noch keine Probleme vonwegen Kontrollfreak oder so.
    Alle gehen vonselbst von dem Sofa runter wenn man kommt, so solls auch sein.
    Würd bei uns aber auch garnicht gehen, mit Hundedecken/ Kissen/ Körbchen, da würden eh nur die Katzen drin und drauf liegen :lol:

  • Ich meine das mit dem Platz NUR für Besuch, ansonsten kann Samson natürlich auch überall liegen wo er will.

    In unserer Wohnung ist es schwierig einen Platz zu finden, wo Samson in meinem Schutz liegen könnte. Etwas blöd zu erklären, wenn man nicht meine Wohnung kennt...

    Im Prinzip hatte ich halt den Gedanken Samson "die Bühne" zu nehmen, in dem er an einem Platz, wo er nicht alles mitverfolgen kann, liegen kann. Ich könnte mir halt vorstellen, wenn er nicht andauernd alles beobachten kann, könnte es sein, dass er zur Ruhe kommt. Natürlich soll das nicht die ganze Zeit sein, aber wenn ich halt denke, es nimmt überhand. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

  • Was spricht dagegen ihn in einen separaten Raum zu sperren?
    Ich geb zu, dass ich es mir da einfach mache. Sobald es klingelt, gehen unsere Hunde in andere Räume. Sobald der Besuch sitzt, werden sie rausgelassen... dann interessieren sie sich eigentlich nicht mehr für den Besuch. Manchmal will Taxi dann kontrollieren. Sobald er also anfängt blöd zu tun, wird er wieder weggesperrt... so ist es am Stressfreisten für alle. :)

  • Weil ich das umgehen möchte. Ich möchte meinen Hund eigentlich gerne dabei haben und eben nicht wegsperren. Samson kommt zwar zur Ruhe wenn alle sitzen, aber das ändert sich sofort, wenn jemand aufsteht. Und diese Kontrolleti Manier möchte ich einfach nicht haben. Und bisher bin ich immernoch der Meinung, dass es ein Zwischending zwischen wegsperren und "ich kontrolliere hier alles" geben sollte, zumindest für mich. Da dachte ich halt, es wäre eine Möglichkeit mit dem Versetzen des Körbchens an eine Stelle wo er uns nicht sehen, aber durchaus wahrnehmen kann, Ruhe reinzubringen. Naja, vielleicht probiere ich es einfach mal aus.

  • ich verstehs :D
    und ich kenne es ja auch... Bela ist ja so ein Hund, den ALLES etwas angeht, vor allem, wenn man sich auch noch schön drüber aufregen kann :roll:
    er soll also nicht mitten im Geschehen sein, sodass er abschalten kann, aber ich will ihn trotzdem unter Kontrolle halten können, wenns nötig ist. Schwierig...
    Im Büro haben wir jetzt umgeräumt, nachdem meine Kollegin bei mir eingezogen ist. Die Box steht jetzt nicht mehr an der Wand, wo auch die Tür ist, sondern wirklich in der hintersten Ecke, allerdings sitze ich auch direkt daneben und kann den Kontrolletti kontrollieren :smile:

  • Zitat

    Bela ist ja so ein Hund, den ALLES etwas angeht, vor allem, wenn man sich auch noch schön drüber aufregen kann :roll:

    Bela ist ja auch so einer der denkt: Meine Straße, mein Haus, meine Wohnung, mein Frauchen, mein Bett oder?

  • Das war dein erstes Posting zu der Fragestellung:

    Zitat

    Jetzt ist aber die Frage, ob man das Wuffen nicht schon vorher im Keim ersticken könnte, wenn sein Körbchen an einem Platz steht (derzeit steht es nämlich ganz in der Nähe des Esstisches, der Teil dieses Thread der schon hier was kennt ja die Situation) wo er nicht direkt Sicht auf mich und den Besuch hat.

    Das dein letztes:

    Zitat

    Weil ich das umgehen möchte. Ich möchte meinen Hund eigentlich gerne dabei haben und eben nicht wegsperren. Samson kommt zwar zur Ruhe wenn alle sitzen, aber das ändert sich sofort, wenn jemand aufsteht. Und diese Kontrolleti Manier möchte ich einfach nicht haben. Und bisher bin ich immernoch der Meinung, dass es ein Zwischending zwischen wegsperren und "ich kontrolliere hier alles" geben sollte, zumindest für mich. Da dachte ich halt, es wäre eine Möglichkeit mit dem Versetzen des Körbchens an eine Stelle wo er uns nicht sehen, aber durchaus wahrnehmen kann, Ruhe reinzubringen. Naja, vielleicht probiere ich es einfach mal aus.

    Da muss ich jetzt nur zum Verständnis noch mal nachfragen, da du ja im ersten Post eigentlich auch geschrieben hast, dass er euch nicht sehen kann, wie du es denn jetzt momentan hältst??
    Kann er euch sehen und hören oder nicht sehen?
    Steht er nur auf, wenn du oder der Besuch sich bewegen?
    Folgt er dem Besuch auch aufs WC etc., wenn du am Tisch bleibst und er euch nicht beide im Blick behalten kann?
    Wie macht er es, wenn du aufstehst und weggehst, der Besuch auf der Couch bleibt und er euch nicht beide im Blick behalten kann? Die Situation würde ich auch einfach mal testen, um zu sehen, wo sein Schwerpunkt/Ursache liegt und wie man das also zukünftig händeln kann und sollte.

    Zitat

    Was meint ihr, inwiefern spielt der Platz eines Körbchens eine Rolle? Ist da was dran? Wo steht Euer Körbchen?

    Bei einem Hund, der unsicher ist bzw. territorial und deswegen zum Kontrollieren neigt, spielt es sicher eine Rolle. Erst recht, wenn Besuch da ist.

    Unsere Körbchen stehen im Flur (zentraler und "abgeschiedener" Platz mit Blick zur Hauseingangstür, jedoch entfernt vom Besuch und Trubel) und im Wohnzimmer hinter der Tür (entweder zentral oder "abgeschieden", je nachdem, wie weit die Tür geöffnet ist).
    Beide dürfen überall liegen und suchen sich das je nach Stimmung auch aus. Oft werden die Körbchen gar nicht benutzt.
    Wenn Besuch kommt, wird dieser nach Möglichkeit schon im Garten - also "draußen" begrüsst.
    Meist bei völlig fremden Personen so, dass die Hunde auf dem Grundstück sind und wir den Besuch in ihrer Sichtweite vor dem Grundstück in Empfang nehmen und dann mit ihm reinkommen oder die Hunde müssen absitzen oder -liegen, wir begrüßen, erst dann werden Hunde freigegeben und dürfen rankommen.
    Quasi so, wie wir es auch mit fremden Hunden machen - nur dass sich da die Hunde gegenseitig draußen vor der Tür kennenlernen.
    Sollte der Besuch gleich ins Haus kommen müssen (Winter/Regen) - werden die Hunde kurz in Hörweite, aber ohne Sicht weggesperrt, der Besuch in Ruhe begrüsst und die Hunde dann dazu gelassen.

    Dann dürfen sich die Hunde frei bewegen und liegen meist zu unseren Füßen (häufig dicht beim Besuch). Steht der Besuch auf, wird er schon anfangs verfolgt, aber immer mit der Tendenz in unserer Nähe zu bleiben, - das lass ich zu.
    Ein aus meiner Sichtweite verfolgen des Besuchs würde ich nicht zulassen. Ein Eingrenzen oder sonstwie Kontrollieren bei Zurückkommen des Besuchs auch nicht (dazu neigt aber nur Sam) - da käme er hinter mich - also ich zwischen ihm und Besuch.
    Wenn ich aufstehe, dürfen und sollen sie (in diesem Fall) ruhig mit mir kommen - ich würde sie nicht allein beim Besuch (erst recht nicht, weil häufig Freundinnen mit kleinen Kindern da sind) zurücklassen.

    Genauso verhält es sich im Sommer im Garten.
    Da mein Sam Tendenz zum Melden und Verbellen hat (auch wenn der Besuch nur mal eben weg war oder nach dem Übernachten am nächsten Morgen - ich witzele immer, er hat wohl Alzheimer ;) ) bleibt er bei mir und in meiner Kontrollweite - ich würde ihn nicht irgendwo ablegen oder rumlaufen lassen, wo er plötzlich allein mit dem wiederauftauchenden Besuch konfrontiert wird.

    Habe das jetzt so ausführlich geschildert, weil es meiner Meinung nach ganz auf die Situation ankommt und das, was der Hund darin empfindet bzw. seine Beweggründe.

    Ich fänd es in eurem Beispiel nicht schlimm, wenn Samson mit dir mitgeht bzw. kurz schaut, wo der Besuch hin will bzw. von wo er vermutlich wieder kommt.
    Die entscheidende Frage ist doch, warum er es macht?
    Verfolgen wegen: "ich will mit den fremden Menschen nicht allein bleiben" und "welche Aufgabe hab ich denn nun?" oder "wo geht die hin?" - "hier darf sie nicht rein" - "hau ab hier".

    Ich persönlich würde daher bei leichtem Problemverhalten wie einige andere hier, immer einen Platz in Sicht- und Hörweite, aber hinter dir empfehlen. Bei kurzem Verlassen des Raums ein "Bleib" - damit der Hund einen "Befehl" hat und nicht hängen gelassen wird, bei längerem Verlassen durchaus auch "komm mit".
    Aber immer mit Kommando.

    Wenn keins kommt, weiss er also, er darf dort liegen (bleiben) oder auch rumlaufen, wenn der Besuch da ist - sich also frei bewegen. Schließlich muss der Hund vielleicht auch bei längeren Besuchen mal was trinken oder will sich selbstständig zurückziehen, daher halte ich persönlich ein so festes Zuweisen eines Platzes für nicht so geschickt - schließlich soll der Besuch irgendwann ja "normal" werden....

    Hmmmm - bestimmt habe ich noch was vergessen, trotz des ganzen Geschreibsels - ich find' das so umfangreich und nicht in wenigen Sätzen zu beantworten - sorry....

    Also:
    - Ursache ergründen - warum macht er es?
    - ist es überhaupt so schlimm? (sonst wollen wir ja auch, dass der Hund uns folgt - woher soll erwissen, dass es jetzt nicht erwünscht/angebracht ist?)
    - Viel Sicherheit durch "Kommandos" und eigene Präsenz geben
    - Kontroll- bzw. Abgrenzungsverhalten schon im Vorfeld ausschließen bzw. den Weg ebnen (Begrüßung)

    Das wäre so mein Herangehen.....

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!