Der Aussie-Klönschnack Thread - Teil 2
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Zitat
"Lassen sie ruhig laufen...die Hüter jagen doch nicht" bekamich eben von einem Golden Retriever Besitzer zu hören.

Was hab ich diesen Satz schon oft gehört

zu kombinieren mit: " So ein Jagdtrieb ist aber untypisch für einen Hütehund, oder?"
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Hi,
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Der Mann war dreist.
Absolut wildreiches Gebiet. Eigentlich habe ich kein Problem damit Brix da laufen zu lassen, aber da er die Rehe schon gesehen hat, ich ihn rangerufen habe und er entsprechend fixierte, wollte ich das Risiko nicht eingehen, dass er den Abruf doch mal ignoriert. Wir waren schließlich auch mitten an den Bahnschienen.
"Nun machen sie den armen Hund doch ab...Sie sehen doch wie der in die Ferne schaut. Der will laufen! So ein Hund brauch viel Bewegung"

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Zitat
Nicole, ich glaube, wir meinen im Kern alle dasselbe.
Was aber mich und Jana zB schon ärgert, ist, dass man oft das Gefühl hat, dass das, was man tut, um möglichst nicht aufzufallen, nicht ausreicht. Man IST ja schon rücksichtsvoll und vorausschauend, man TUT ja schon, was man kann, damit man niemanden stört. Aber anscheinend geht es oft nur um die bloße Anwesenheit eines Hundes in der Öffentlichkeit, die dann schon als störend wahrgenommen wird. Und wenn man das Gefühl bekommt, man möge sich bitte in Luft auflösen, obwohl es keinen Anlass dafür gäbe (weil man ja EH schon peinlich genau darauf achtet, dass man nicht auffällt), dann geht das einfach zu weit. Leben und leben lassen sollte doch auf beiden Seiten gleichermaßen gelten. Und in diesem Zusammenhang ist eines für mich ein bisschen schizophren: einerseits soll man mit Hund praktisch gar nicht vorhanden sein und andererseits steht der Hund aber der Allgemeinheit quasi als Spielzeug zur Verfügung, wann immer es beliebt.
Natürlich ist das etwas überspitzt ausgedrückt, aber ich war auch schon in Situationen, in denen ich so empfunden habe. Dickeres Fell? Ja, klar, aber wie dick soll es denn sein, damit man wirklich NIRGENDWO mehr aneckt?Und ja, es sind natürlich gewisse Arschgeigen, die es nicht so genau nehmen wie die allermeisten Hundehalter, die ich kenne. Und DIE sind es dann, die dafür sorgen, dass man noch weniger gern gesehen ist. München hat ihn ja jetzt, den Leinenzwang für Hunde über 50cm (was für ein Käse, nur große Hunde *könnt mich aufregen*). Danke an alle, die das möglich gemacht haben :|
Ich muss gestehen, dass mir schon lange zu weit geht, wie sehr man in manchen Gegenden an den Rand der Gesellschaft gedrückt wird, nur weil man einen Hund besitzt. Ich hab schon die dollsten Dinger erlebt - wir waren mit einem kleinen Mädchen und ihrem kleinen Hund spazieren, als ein erwachsener Mann ohne jeden Anlass die Kleine bedrängt und ihr ins Gesicht schreit, er werde ihren Hund vergiften u.s.w.
Bei anderer Gelegenheit waren wir mit zwei Hunden an der Hundewiese im Wald unterwegs, ein Radfahrer kam und wir haben die Hunde rangerufen und festgehalten - trotzdem nahm sich der Herr raus, uns anzuschreien, dass alle Hunde Drecksviecher seien und erschlagen gehören.
Im selben Waldstück habe ich auch schon Giftköder eingesammelt.
Ein Kind, das in meiner Straße wohnt, bewarf meine Luna mit Steinen - einfach so, rannte dann zum Vater und behauptete, Luna haben ihn beißen wollen.
Ein anderes Mal leinte ich im Angesicht eines Kleinkindes, das Laufen lernte gerade an und wurde dann beschimpft, was das für gestörte Köter seien, die keine Kinder mögen würden ....
Solcher Art Erlebnisse hab ich noch mehr parat, aber nicht nur das geht mir zu weit, sondern auch die irrwitzige Gesetzeslage zum Wesen Hund. Der Hund war immer integraler Bestandteil unserer Gesellschaft, war wichtig in ihr und nun beschließen ein paar Deppen, dass er darin keinen Platz mehr hat? Jetzt wird durch die Hintertür gerechtfertigt, dass Menschen und Hundehalter aus ihrer menschlichen Gemeinschaft verbannen und bedrängen dürfen?
Ich gehöre zu den Leuten, die der Ansicht sind, dass der Einzelne ebenso wichtig ist, wie die Mehrheit, denn letztlich besteht eine Mehrheit auch nur aus Einzelnen. Die persönliche Freiheit hört da auf, wo die der anderen anfängt. So heißt es doch - nur wer gibt jemandem die definitorische Gewalt zu sagen, dass in einem Fall die Freiheit durch die Existenz eines Hundes bedroht sei und es der zugehörige Mensch in Kauf zu nehmen hat, dass er in seiner Freiheit bis hin zur mentalen Verstümmelung beschnitten wird, weil er sich den Luxus Hund leistet?
Ich sage niemand und ich räume keinem Menschen das Recht ein, dies mit mir zu tun. Ich will nicht viel von Anderen - Leben und Leben lassen. Eigentlich will ich nur meine Ruhe und lege keinen gesteigerten Wert auf menschliche Gesellschaft - ich mag Menschen nicht mal besonders und ich habe auch nicht die Absicht, sie mit meiner Anwesenheit oder der meiner Hunde zu behellen. Den selben Planeten müssen wir uns aber teilen und unter vernunftbegabten Wesen sollte es möglich sein, sich zu ignorieren.
Leinenzwang, 20 / 40, Maulkorbpflicht, Hundeführerschein für alle, Chipflicht ... warum müssen eigentlich nur wir Hundehalter diesen ganzen Schwachsinn über uns ergehen lassen? Wie wäre es denn mit einem Führerschein für Nichthundehalter, Respektkursen etc. für die Nichthundehalter - vielleicht lernt ja der ein oder andere, dass es keinem Menschen besser geht, nur weil es einem Hund schlechter geht.
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Also ich habe auch durchaus diese 'netten' Erfahrungen gemacht. Aber mittlerweile hör ich da gar nicht mehr hin und hab wirklich einen dicken Pelz.
Ganz ehrlich, manche regen sich einfach über alles auf. Oma mit Rollator zu langsam, Kinder, die tatsächlich mal rumlaufen und schreien, rücksichtslose Fahrradfahrer, unachtsame Fußgänger, rasende Autofahrer, Raucher, Nichtraucher, eben Hundehalter ... (Liste kann bis ins Unendliche erweitert werden).
Ich nehme das nicht mehr persönlich, denn diese Leutchen haben in meinen Augen einfach ein Problem mit sich selbst.
Viel mehr Fokus lege ich auf die schönen Begegnungen (bzw ich versuche es, gelingt leider auch nicht immer), die ich auch oft habe, sei es mit älteren Leutchen, die mir dann ihre Lebensgeschichte und die des Fiffis ihrer Jugend erzählen und Mamas mit respektvollen Kindern, die zuschauen, wie ich mit dem Mexx irgendwas übe und Spaß dabei haben.
Klar fällt es ab und zu schwer, blöde Bemerkungen abprallen zu lassen.
Und wenn sowas wie Giftköder im Spiel ist, ist das eh noch einmal eine ganz andere Liga!!
Aber so intelligente Bemerkungen, wie "Weg mit dem Scheißköter" (erst heute gehabt, obwohl Mexx an der Leine neben mir war
) nehm ich nicht ernst. Für mich kann ein Mensch, der sowas los lässt, einfach nur ein frustrierter Depp sein. Mehr nicht.Ich tu, was ich kann, um niemanden unnötig zu stören, räum Haufen weg, schau, dass mein Hund niemanden belästigt und freu mich wie ein Schnitzel, wenn Radfahrer oder Jogger sich dafür bedanken (denn das passiert ja auch!).
Diese 'Rum-Mecker' Leute machen mich schon hin und wieder wütend/traurig, weil Respekt und Toleranz für viele so unfassbar fremd zu sein scheint....aber ich kann das nicht ändern und möchte meinen Tag nicht durch sowas vermiesen lassen. -
Schön, wenn man das kann, aber bei mir hört das da auf, wo die Leute uns bedrängen und rein vom Empfinden auch schon, bei verbalen Äußerungen - jeder hat mal einen miesen Tag und es kommt vor, dass man sich im Ton vergreift. Es stört mich aber massiv, das immer mehr Menschen der Ansicht sind, es sei o.k. ihren Frust an bestimmten Bevölkerungsgruppen auszulassen. Im Grunde kann mir doch egal sein, was für einen Tag die Leute haben, sie haben sich trotzdem respektvoll Anderen gegenüber zu verhalten. Ich beobachte aber eher, dass es ein generelles Problem geworden ist, sich an simple Regeln von Anstand und Menschlichkeit zu halten. In unserer Gesellschaft ist es völlig normal geworden, alle "rauszuwerfen", die einer Gruppe nicht passen. Mit so Schwachsinn, wie Big Brother fing es an, Djungle Camp und co. setzen es fort - Disfunktionale soziale Gruppen als Medienkonzept. Zum Kotzen, zumal es unsere Gesellschaft nicht nur spiegelt, sondern auch weiter formt. Es gelingt mir oft, mich nicht über die unfreundlichen Leute zu ärgern, aber nicht immer und ich fürchte, eines Tages wird meine Schmerzgrenze so überschritten sein, dass ich denjenigen, der mich dann bedroht runderneuer.
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Beim Lesen war ich gerade ziemlich entgeistert - solche Begebenheiten hatte ich hier glücklicherweise noch nie. Ich höre sehr häufig ein Lob, wie gut erzogen Amy ist, wenn sie zu mir kommt und gesittet an Fußgängern, Reitern und Radfahrern vorbeigeht oder am Rand abgelegt wartet. Viele Leute kommen so mit uns in's Gespräch und es sind immer freundliche.
Anlegen tu ich mich hier nur mit den anderen Hundehaltern...
Solch eine Hunde(halter)feindlichkeit haben wir hier nicht und ich kann gar nicht begreifen, dass es bei Euch scheinbar so krass ist.
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Zitat
Beim Lesen war ich gerade ziemlich entgeistert - solche Begebenheiten hatte ich hier glücklicherweise noch nie. Ich höre sehr häufig ein Lob, wie gut erzogen Amy ist, wenn sie zu mir kommt und gesittet an Fußgängern, Reitern und Radfahrern vorbeigeht oder am Rand abgelegt wartet. Viele Leute kommen so mit uns in's Gespräch und es sind immer freundliche.
Anlegen tu ich mich hier nur mit den anderen Hundehaltern...
Solch eine Hunde(halter)feindlichkeit haben wir hier nicht und ich kann gar nicht begreifen, dass es bei Euch scheinbar so krass ist.
Es ist auch nicht überall so, aber wir leben nun mal hier. Wenn wir bei meinen Eltern zu Besuch sind, ist das anders - da ist es die Regel, dass die Leute sich bedanken, wenn man Radfahrer durchlässt und man begegnet einander freundlich. Wenn da mal eine Situation verbal entgleist, hat meist einer vorher gepennt und es gibt Anlass für Ärger. Dort stört es auch keinen, wenn Hunde auf ihren Grundstücken (also den Grundstücken, auf denen die Hunde leben) frei laufen oder Hunde bellen. Dort nehmen LEute ihre Hunde sogar mit zum Bäcker oder zum Abholen des Kindes - ich würde 1000 Tode sterben bei dem bloßen Gedanken, meinen Hund vor einer Kindertagesstätte anzubinden und das nicht, weil meine Hunde Kinder nicht mögen - die mögen sie, sondern weil Hunde hier auch geklaut werden, oder in solchen Situationen bedrängt oder gar gequält und auch, weil die Kinder hier nicht lernen, dass man fragen soll, bevor man fremde Hunde anfasst (wofür die Kinder ja nichts können).
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Beim Lesen war ich gerade ziemlich entgeistert - solche Begebenheiten hatte ich hier glücklicherweise noch nie. Ich höre sehr häufig ein Lob, wie gut erzogen Amy ist, wenn sie zu mir kommt und gesittet an Fußgängern, Reitern und Radfahrern vorbeigeht oder am Rand abgelegt wartet. Viele Leute kommen so mit uns in's Gespräch und es sind immer freundliche.
Anlegen tu ich mich hier nur mit den anderen Hundehaltern...
Solch eine Hunde(halter)feindlichkeit haben wir hier nicht und ich kann gar nicht begreifen, dass es bei Euch scheinbar so krass ist.
Ja, hab ich mir auch gedacht
. Wir wohnen schon gut hier 
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Boa...Brix ist so ein Asi momentan bei Hundebegegnungen. Habe Aussie zu verschenken, wer will???
Ja, pubertierende Aussie-Jungs sind ein Quell nie versiegender Freude
. Was macht er denn? Bei Grisu war das in dem Alter gerade der Übergang zwischen yeah-ein-Hund-Distanzlosigkeit und orrrr-ein-Rüde-kloppen?! -
Zitat
Bei Grisu war das in dem Alter gerade der Übergang zwischen yeah-ein-Hund-Distanzlosigkeit und orrrr-ein-Rüde-kloppen?!
Bei Bela auch
und bei letzterem ist es dann auch geblieben
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