Ist Auslastung nötig?
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Tante Flauschig -
29. Februar 2012 um 04:06
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Ich starte mal einen Fred mit der Frage, ob Hunde "Auslastung" (im sportlichen Bereich), wie sie uns geläufig ist (Dummytraining, ZHS, VPG und was es da nicht alles gibt) unbedingt brauchen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Mensch die "Auslastung" braucht um mit seinem Hund glücklich zusammenleben zu können.
Ist die Aussage "der Hund braucht Auslastung" eine Lüge?
Lastet es den Hund wirklich aus, wenn er einer vom HF gelegten Fährte nachgehen darf?- Was empfindet der Hund dabei?
Lastet es ihn aus, wenn er mit dem Helfer raufen darf?
Was macht einen Hund wirklich glücklich?
Woran macht ihr fest, dass ihr einen ausgelasteten Hund habt?
Gibt es hier im Forum Hunde, die nicht sportlich ausgelastet werden und trotzdem glücklich sind?
Führt "Auslastung" zu Problemen?
Was ist für Euch eine "Anlagen gerechte" Auslastung?Was für Aufgaben bekommen Eure Hunde im Alltag, neben Eurer sportlichen Aktivität- solltet Ihr im Hundesport aktiv sein? Damit meine ich keine erlernten Tricks, sondern Situationen, bei denen sich die Hunde selbst mit einbringen dürfen?
Oder dürfen sie sich- ihrer Persönlichkeit entsprechend nicht einbringen, da es mit dem Hund evtl Probleme gibt oder Ihr als Halter einen Kontrollverlust erleidet? - Vor einem Moment
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Bisher braucht Anjou das auf keinen Fall. Er braucht normale Runden und mal rennen können.
Und was er ganz dringend braucht ist Hundekontakt. Mindestens ein mal die Woche toben sollte es schon sein, spätestens nach zwei merkt man ihm an, dass er unruhig wird. Das kann man ihm auch durch nichts ersetzen, noch so viel fetzen, toben, zergeln, Kopfarbeit, alles nicht dasselbe.Ich denke Dinge darüber hinaus tun ihm gut, braucht er aber nicht.
Bisher jedenfalls. Er ist ja noch recht jung. Und er ist ein Stresskeks, die ganze Welt ist immer noch gerne aufregend... Von daher ist er da vermutlich auch nicht der Maßstab schlechthin
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Meiner Meinung nach kann ein Mensch keinen Hunde-Artgenossen ersetzen.
Hundekontakte sind für einen Hund absolut wichtig.
Ob das jetzt Hunde sind, die mit im Haushalt leben oder Hunde, mit denen sich der eigene Hund regelmäßig treffen kann- bei meinem Rüden merke ich zumindest, dass "wenn es passt" ihm das gut tut.Tani; wie oft machst Du mit Deinem Kleinen etwas, hast Du das Gefühl, dass er nach gemeinsamen Aktionen ausgelastet ist oder schwerer runter kommt, als wenn er beispielsweise- mit Artgenossen agiert?
Was für Dinge machst Du mit ihm, wie sieht Kopfarbeit bei Euch aus? -
Huch, mir ist gerade aufgefallen, dass ich versehentlich zwei Freds eröffnet habe

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Also ich finde nicht das ich unbedingt mit meinen Hunden irgendwas an Sport betreiben muss (Verein mäßig). Meine Hunde sind glaube ich auch so glücklich wie sie bei mir Leben , als Familienhunde. Wir fahren Regelmäßig an Orte wo sie mit anderen Hunden Toben können , mit Mia gehe ich Regelmäßig Fahrrad fahren , denn das macht sie Glücklich. Sammy liebt es wenn wir im Wald verstecken spielen , er Leckerlie suchen darf oder wir einfach nur so herum fetzen. Also es gibt keinen Spaziergang an dem ich Sauber nachhause komme. Ich seh immer aus als hätte ich mich im Matsch gewälzt. Und Tamina , joa sie ist ja noch recht jung und da wird die Zeit zeigen ob sie auch ohne Dummytraining und co Glücklich wird , ich glaube aber schon :)
Ob andere Hunde ohne ihre ,,Arbeit,, Glücklich wären weiss ich nicht. Gibt bestimmt Rassen die es brauchen , andererseits denk ich aber auch das man sich nicht reinsteigern sollte , denn das macht Hunde bestimmt keinen Spaß mehr dann.
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Dito, wenn wir nach Hause kommen, sehen wir ebenfalls aus, als hätten wir uns im Schlamm gewälzt
Ich bin ja nun mit meinem Hund im Sport aktiv, seit circa 4 Monaten konnte ich sportlich nichts mit ihm machen. Seit zwei Wochen auch kein ZHS, da er nicht ganz gesund ist (er muß sich erst mal von einer Magen-Sache erholen, bei der er sehr stark abgenommen hat).
Ich habe das Gefühl, dass ihn das nicht stört oder das ihm etwas fehlt.
Er wirkt sogar "ausgeglichener" . -
wir machen an klassischer auslastung (dummy, zhs, hundesport o.ä.) nichts, einfach, weil uns - beide berufstätig, zwei kinder, großes haus und garten - die zeit dafür fehlt. diego begleitet uns täglich zum joggen oder beim radfahren und zu hause machen wir suchspielchen mit ihm oder die kinder versuchen, ihm tricks beizubringen, und das wars.
ich habe nicht das gefühl, dass er unglücklich ist oder ihm etwas fehlt. er kommt hier auch nicht auf irgendwelche dummen ideen, weil er - wie es hier im gerne heißt - nicht ausgelastet ist. das wichtigste für ihn ist, dass er bei uns bei allem dabei ist, was wir zu hause machen, ob wände streichen, bügeln, kochen oder im garten arbeiten.
klar, mehr machen kann man immer und sicher würde hundi auch begeistert das eine oder andere mitmachen, aber was nicht geht geht im moment grad nicht.
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Also, ich denke, das ein Hund auch ohne "Auslastung" im Sinne von Vereinssport, ZHS, Fährten, etc. glücklich sein kann. Unsere vorherigen Schäfer waren es. Denen reichte das Spazieren gehen und die Spiele/Aufgaben die sie da gestellt bekamen.
Bei Ares denke ich nun allerdings anders. Ihm reicht spazieren gehen und dort gestellte Aufgaben einfach nicht aus. Er verhält sich zwar auch ohne "Job" artig, soll heißen er zerlegt nichts, geht die Wände hoch o.ä, aber man merkt ihm an das er gerne ne Aufgabe hätte.
Und inzwischen denke ich das es ihm mit "Job" besser gehen würde. Deswegen überlegen wir nun wieder dem SV beizutreten und mit ZOS haben wir auch begonnen, mal schauen was nun wird. -
Meinen 3 reicht normales Gassi mit ein bissel spielen definitiv nicht. Juri wird extrem unleidig und pissig gegenüber anderer Hunde (sorry für den Ausdruck). Lee und Pan brauchen etwas, um ausgeglichen zu sein. Fehlt das bei Lee, fällt sie in alte Verhaltensweisen rein. Fehlt es bei Pan, kann ich ihn an der Leine lassen weil er sonst definitiv jagen geht.
Alle 3 brauchen keinen Verein. Lee z.B. reicht ne kleine Futterdummysuche und UO um ausgeglichen zu sein. Juri braucht sowohl geistige als auch körperliche 'Auslastung'. Heißt der muß auch rennen und nicht nur den Kopf anstrengen. Und Pan..nun ja. Der hat Jagdtrieb
und daher steht ihm einfach eine Ersatzbeschäftigung zu. -
Luna gibt sich mit den normalen Gassirunden zufrieden. Bei der großen Nachmittagsrunde treffen wir oft ihren Hundekumpel, mit dem sie dann ein paar Runden über die Wiese tobt, und ansonsten machen wir unterwegs Suchspiele oder etwas "Waldagility", also mal über einen Baumstamm hüpfen oder Slalom durch ein paar Bäume, und etwas Unterordnung (Sitz oder Platz aus der Bewegung mit anschließendem Abruf oder ähnliches). Ab und zu clickern wir noch ein bisschen, daran hat sie auch Spaß, aber Fortschritte erzielen wir dabei kaum, weil sie nicht begreift, dass sie selbst rumprobieren soll. Sie wartet immer auf ein Signal von mir.
Hundesport habe ich versucht (Agility), aber das fand sie nur teilweise toll. Durch den Tunnel flitzen fand sie klasse, die Wand mochte sie auch, aber über die Hürden zu hüpfen war ihr z. B. definitiv zu doof.
Ballspiele sind erstmal klasse, aber wenn sie den Ball dann ein paar Mal zurückgebracht hat, merkt man ihr an, dass sie keine Lust mehr hat.Ich glaube, Luna wäre gern als Schoßhund zur Welt gekommen. Momentan bin ich krank zuhause, die Gassirunden fallen recht kurz aus, weil ich einfach zu schlapp bin, und Luna reicht es, hier bei mir vor der Couch zu liegen und sich ab und zu ein paar Streicheleinheiten abzuholen.
Also wirkliche Auslastung durch Hundesport oder Nasen-/Kopfarbeit braucht sie offensichtlich nicht.
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