Ist Auslastung nötig?
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Tante Flauschig -
29. Februar 2012 um 04:06
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Jo, in der Zeit spielen wir dann halt "nur" im Garten ^^ Meinen Hunden reichts definitiv.Meiner Janna reicht das auch. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, es kommt auf den Hund an. Für mich ist Hundeplatz nur kein "Begrenzen von schöner Zeit", sondern eben auch eine schöne Zeit, gemeinsam mit meinem Hund etwas zu machen, zusätzlich zum normalen Tagesgeschehen.

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Meiner Janna reicht das auch. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, es kommt auf den Hund an. Für mich ist Hundeplatz nur kein "Begrenzen von schöner Zeit", sondern eben auch eine schöne Zeit, gemeinsam mit meinem Hund etwas zu machen, zusätzlich zum normalen Tagesgeschehen.
Ist doch auch okay, ich gönns dir. MIR würde es keinen Spaß machen ^^ Also keine schöne Zeit für mich. Meine Hunde hätten vielleicht Spaß dran, aber die finden sowieso alles gut was ich ihnen vorschlag. -
Wie schon gesagt wurde, kommt es dabei ganz auf den Hund an.
Ich habe 3 verschiedene Rassen und wo ich z.b. mit meinem Jacky auch u.a mal mit der Reizangel spiele was ihn auslastet , macht das meinem Dackel keinen Spass. Der liebt es eher "Kopfspiele" zu machen. Neben gekauften habe ich auch selbsgemachte Denkspielchen zu Haus.
Mein Border mag es nicht Dinge auf Kommando zu tun, er ist recht schnell überfordert (womit ich auch sagen will, dass es neben der Rasse viel auf den Charakter ankommt), ihn füllt es aus zu rennen, Mäuschen zu suchen und er trägt draußen z.B.auch oft einen Rucksack, ein Dog with Job sozusagen. Im Winter jetzt, als Schnee lag, habe ich ihm einen Schlitten ans Geschirr gespannt und er durfte den dann ziehen, hatte den Schlitten bisschen verstärkt, sodass ich etwas Gewicht reinlegen konnte. Das hat ihm richtig Spass gemacht und danach war, bzw. ist er so ausgeglichen, dass die kleinen sogar über ihn laufen dürfen..
Das Allerwichtigste aber, das ist jedenfalls bei uns so, sind lange gemeinsame Spaziergänge. Wenn man bei den Spaziergängen dann auch mal "Hänge" nach oben läuft, oder mal quer durch den Wald geht, dann ist das für einen Hund eine ganz natürliche Weise wie neben dem Körper auch der Kopf ausgelastet wird.
Was man aber auch bedenken muss, ist das Alter der Hunde, daran sollte man die Bewegung und Auslastung anpassen.Fazit: Bewegung (gemeinsam) an der frischen Luft, vielleicht ein paar Aufgaben für den ein oder anderen, der das gerne macht, wie mein Border, oder auch individuell angepasste und abwechslungsreiche Spiele und/ oder auch Kopfarbeit. Was genau zum Hund passt lässt sich ziemlich gut testen

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Noir braucht auch Auslastung. "Normales" Gassigehen reicht ihm nicht. Er braucht allerdings nicht viel. Wir arbeiten größtenteils mit dem Dummy/Futterbeutel, allerdings nicht im Verein (höchstens mal in der HuSchu ab und an). Wir machen das nicht jeden Tag, aber so 1-2 Mal die Woche braucht er das schon. Ansonsten gibts eben Leckerlisuche, verschiedene Komandos werden geübt, mal mit der Reizangel ein paar Sachen probiert. Aber eben alles nicht stundenlang. Es gibt auch Gassirunden wo er mal einfach Hund sein darf oder wir gehen mit Bekannten und deren Hunden gemeinsam spazieren (oft mehrmals die Woche). Er spielt unterwegs auch oft mit anderen Hunden. Hundekontakt war bei ihm sehr wichtig, da er die ersten 7 Monate bei den Vorbesitzern nur Kontakt zu einem Hund hatte. Er braucht das Toben aber einfach auch. Spielen mit Artgenossen kann man als Mensch einfach nicht ersetzen. Trotzdem mache ich gerne etwas mit meinem Hund zusammen, er macht auch gerne mit, also denke ich, dass es ihn auch glücklich macht. Er wird hibbelig wenn man mehrere Tage keine Auslastung macht. Mit ein wenig Auslastung ist er deutlich entspannter.
Ich denke aber, dass es auch auf den Hund ankommt. Ich kenne Hunde, denen reicht einfaches Gassigehen auch aus. Die haben keine Auslastung weiter und wirken auf mich trotzdem zufrieden. -
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Ich starte mal einen Fred mit der Frage, ob Hunde "Auslastung" (im sportlichen Bereich), wie sie uns geläufig ist (Dummytraining, ZHS, VPG und was es da nicht alles gibt) unbedingt brauchen.
Vielleicht nicht, aber dann sollten uns PASSENDE Alternativen einfallen.
Für Blue wären Bällchenwerfen oder Leckerchensuchen eine krasse Unterforderung.
Auslastung bestimmt die Lebensqualität.ZitatManchmal habe ich das Gefühl, dass der Mensch die "Auslastung" braucht um mit seinem Hund glücklich zusammenleben zu können.
Der 'Hundesport' kann für den Menschen Auslastung/Hobby sein, das ist OK, wenn das gesunde Maß nicht überschritten wird und die Deutsche Dogge nicht beim Aglilty verschlissen, oder der untalentierte Yorkshire zum Dummytraining genötigt wird.ZitatIst die Aussage "der Hund braucht Auslastung" eine Lüge?
NEINZitatLastet es den Hund wirklich aus, wenn er einer vom HF gelegten Fährte nachgehen darf?- Was empfindet der Hund dabei?
Es gibt Solche und Andere. Der eine ist glücklich und ausgelastet, der Andere vielleicht sogar gelangweilt weil er viel mehr kann.. wieder Andere haben einfach kein Interesse daran. Das muß man schauen...ZitatWoran macht ihr fest, dass ihr einen ausgelasteten Hund habt?
Wenn Blue ihre Ruhezeiten zum Schlafen und entspannen nutzt.
Wenn sie keinen Unfug macht.
ZitatFührt "Auslastung" zu Problemen?
Ich finde die Frage etwas unglücklich gestellt.
Eine vernünftige Auslastung sollte nicht zu Problemen führen. Eher die Unter-oder Überforderung
oder wenn die Auslastung von heute auf morgen nicht mehr gegeben ist.ZitatWas ist für Euch eine "Anlagen gerechte" Auslastung?
Die, die den Anlagen und Vorlieben gerecht wird, oder Alternative bietet.ZitatWas für Aufgaben bekommen Eure Hunde im Alltag, neben Eurer sportlichen Aktivität- solltet Ihr im Hundesport aktiv sein? Damit meine ich keine erlernten Tricks, sondern Situationen, bei denen sich die Hunde selbst mit einbringen dürfen?
Oder dürfen sie sich- ihrer Persönlichkeit entsprechend nicht einbringen, da es mit dem Hund evtl Probleme gibt oder Ihr als Halter einen Kontrollverlust erleidet?
Blue bringt mir fast alles was ich ihr zeige und viele Dinge die ich ihr benenne, Papiermüll in den Eimer..
Sie meldet fremde Besucher.Sie darf NICHT entscheiden wer unsere Wohnung betreten darf, sie darf nicht entscheiden wer mir zu nahe tritt.
Ich schaue darauf wenn sie Hunde 'splittet'. -
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Mir geht es bei u.g. Zitat hauptsächlich um das fett markierte, wollte das Posting aber nicht "aus dem Zusammenhang" reißen zwecks Sinnentfremdung
Zitates kommt m.e. ganz klar auf die rasse an. hunde aus langen leistungszuchten/arbeitszuchten bzw. zu bestimmt zwecken "kreiert" wurden, sind sicher kaum jemals reine familienhunde, die mit ein paar runden um den block zufrieden wären. dazu gehören m.e. schäferhunde, jagdhundrassen, hütehunde, dobermänner etc. , oder natürlich huskys. natürlich werden bei jeder rasse ausnahmen die regel bestätigen, aber anstonsten sollte sich jeder, der sich so eine rasse anschafft, seiner erhöhten verantwortung zur "auslastung" bewußt sein.
...
hunde sind tiere und als solche von ziemlich vielen instinkten geleitet. hier habe ich oft den eindruck, dass sie mit maschinen oder robotern verwechselt werden. sie brauchen m.e. anschluß, einen geregelten ablauf mit viel körperlicher bewegung (natürlich rasse- und altersabhängig) und natürlich futter etc. vieles von den ach so gepriesenen beschäftigungen (incl. dummy etc.) braucht man doch nur, weil man die rassen im grunde nicht artgerecht hält.
Da gab's aber erst kürzlich eine Diskussion hier, ob wir Hunde überhaupt "artgerecht" halten können bzw. was man darunter versteht.
Klar kann ich meinen Jagdhundmix nicht wirklich "artgerecht" halten, wenn darunter verstanden wird, dass ich ihn im Wald absetze und der Bestimmung seiner irgendwannmal-Vorfahren folgen lasse.
Was soll ich also tun? Bzw. wie werde ich Deiner Meinung nach meiner "erhöhten verantwortung zur "auslastung" " gerecht?Balto konnte es sich nicht aussuchen, als "Jagdhund" geboren zu werden, er konnte es sich (leider) auch nicht aussuchen, dass er im TH gelandet ist und ihn dort über 2 Jahre eben wegen seiner Veranlagung niemand haben wollte.
So und jetzt kommt die Auslastung ins Spiel.
Balto ist zuhause ein sehr, sehr genügsames Wesen. Will heißen: der zerlegt nix, macht keinen Blödsinn, klaut nicht usw.
Würde ich also der Argumentation der meisten hier folgen, bräuchte ich außer Löserunden mit ihm gar nichts machen (frei nach dem Motto: Auslastung zum Schutz des Mobiliars).Dann hätte ich das "Ziel" aber mMn ganz klar verfehlt.
Mir für meinen Hund geht es bei Suchspielchen, ZHS, laienhaftem Dummyspielen darum, dass er gefordert und gefördert wird, unterwegs Spass und Ausgleich findet.Durch recht exzessive Jagdleidenschaft war es aber lange nicht möglich, ihn einfach mal "fetzen" zu lassen, auch wenn er daran sicher nen Riesen-Spass gehabt hätte
.
Da liegt es dann in meiner Verantwortung als HH, ihn anders "auszulasten" und eine Beschäftigung zu finden, die ihn zufriedenstellt ohne unsere Umwelt (Hasen, Rehe, Enten usw., aber auch Jogger, Fahrradfahrer, andere HH) in Mitleidenschaft zu ziehen. Er sucht und schnüffelt gerne- also nutzen wir das. Er liebt es, zu rennen, also tun wir das (gesichert, gemeinsam bei ZHS).Ich glaube schon, dass es Hunde gibt, die zufrieden und glücklich sind, ohne die hier ständig propagierten Möglichkeiten zur "Auslastung" wie Dummytraining, ZHS, ZOS, VPG & Co., denen es auch gut geht, obwohl sie vielleicht nur einmal am Tag zum (kurzen) Spaziergang kommen und den Rest im Garten erledigen.
Aber das liegt mMn daran, das unsere vierbeinigen Freunde vor allem eines sind: anpassungsfähig.
Was ein Hund nicht kennt, kann er nicht vermissen.
Ob es ihm aber Spass machen würde kann ich erst sagen, wenn ich es versucht habe
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Ich hab hier zwei sorten Hund. einmal eine faule "Couchpotato" und einmal eine die sich über jede neue Aufgabe sehr freut. Trixi (Tibi-Pudel-Mix 1J) ist diejenige welche hier sehr gerne neue Aufgaben annimmt, sehr schnell und begeistert neue Dinge lernt (allerdings ist sie auch extrem verfressen bei Leckerchen, wenn nach Ihr ginge würd sie Leckerlis Kiloweise am tag verdrücken
). Sie ist aber auch absolut zufrieden wenn wir mal nen Tag nix machen. Sally (Pudel 3J) dagegen ist soooo faul, das kostet eine Menge überzeugungskraft das sie überhaupt irgendwas macht
Sie ist auch nicht so versessen auf Leckerlis. Ihr reicht es aus 3-4 mal am Tag kurz in den Garten...wenn ich dann mit Trixi noch etwas machen möchte läuft sie zwar 2-3 mal mit, bleibt danach aber lieber neben mir sitzen und guckt Trixi beim rennen zu. Nach spätestens 30min will sie dann auch rein, Trixi würd dagegen am liebsten den ganzen Tag von früh bis spät nur spielen.
Ich denke das Sally es gar nicht kennt (von den Vorbesitzern) das man mit ihr was machen will...mal gucken vielleicht krieg ich sie auf dauer doch noch etwas mehr animiert.
Sie Apportiert zwar gerne, "aber bitte nicht zu oft werfen...also so 3-4 mal bring ich´s dir gerne aber danach...wollst nicht selber laufen?...Oder Trixi lauf du für mich ich hab keine Lust mehr"
Mit allem anderen tut sie sich von vornherrein extrem schwer... -
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Aber das liegt mMn daran, das unsere vierbeinigen Freunde vor allem eines sind: anpassungsfähig.
Was ein Hund nicht kennt, kann er nicht vermissen.
Ob es ihm aber Spass machen würde kann ich erst sagen, wenn ich es versucht habe
Ich verfolge den Thread schon die ganze Zeit, dieses Zitat hier ist meiner Meinung nach sehr passend, danke dafür, Balto!

Ich hatte, gerade in meiner Anfangszeit hier, sehr oft das Gefühl, dass man, übertrieben dargestellt, nur dann ein guter HH ist, wenn man seinem Hund jeden Tag ne andere Sportart bietet, die er machen kann, zusätzlich zu so Dingen wie zb Nasenarbeit, Apportierübungen, Funagility (also mal über nen Baumstamm laufen lassen oder so).

Schön ist jetzt für mich zu lesen, dass es sehr wohl einen Mittelweg zwischen "außer ner Runde um den Block gibts nix" und "Mein Hund muss montags zum VPG, Dienstags zum Agility, Mittwochs zum XYZ..." gibt, bzw dass meine Vorstellungen, was ich mit (m)einem Hund machen möchte, doch im Mittelfeld angehörig sind und nicht, wie ich vorher dachte, eher zu der Kategorie "Ich geh ne Runde um den Block" gehören.
Das oben Zitierte von Balto finde ich da auch sehr wichtig. Wenn mein Hund es nicht kennt, fordert er ein gewisses "Mehr" an Auslastung auch nicht ein. Aber warum sollte ich ihm etwas verwehren, was ihm evtl Spaß machen könnte, nur weil "es bisher auch ohne funktioniert hat"? In meinem Fall würde ich mir weder eine Couchpotatoe heranerziehen wollen, noch einen Sport-/Auslastungsjunkie, denn ich will einen Hund, der mich auch fordert. Aber da ist ja jeder seines eigenen Glückes Schmied. :)
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ich hab nu keine arbeitshund, daher ist auslastung so ne sache.
ich merke aber an ihrem verhalten das sie mindestens einmal die woche raus muss aus unserem täglichen gassigebiet und was anderes sehen, schnuppern usw. muss.
danach ist sie platt.oder was eher seltener ist inzwischen, mal kontakt zu nem anderen hund haben, mit dem toben und spielen.
irgendwelche denkspielchen hat sie nicht die geduld für, vor allem ist sie schwer zu motivieren und mit leckerchen schwer zu bestechen.
aber das fällt mir für meinen hund eben unter auslastung ein.
würd ich nen anderen hund haben würd ich net ausschliessen wollen das ich mit dem aufn nen platz gehe.
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arbeite ich mit Caron regelmässig im Mantrailing oder Dummytraining, merke ich eindeutig dass der Hund ausgeglichener ist. Dabei ist es nicht wichtig, jeden Tag zu "trainieren", sondern dass es regelmässig ist. 1x pro Woche Dummy und 1x pro Woche MT reichen.
Mache ich nichts ausser spazieren gehen, andere Hunde treffen, ins Büro mitnehmen etc., merkt man ihm das sehr gut an. Er kommt dann nach Hause, rennt wie ein bekloppter ins Wohnzimmer, holt sein Plüschtier, schüttelt es zu Tode, rennt ins Büro, guckt ob es da was hat zum spielen. Werde ich ihn dann raus in den Garten saust er herum wie eine Hummel.
Die konzentrierte und auch anstrengende Arbeit auf der Fährte und beim Dummytraining machen ihn nicht "kaputt", sie machen ihn zufriedener, entspannter. Vor allem an den Tagen ohne Training ist er dann ruhiger. Die letzten paar Wochen lag zu hoher Schnee für Dummytraining, da haben wir Wildspuren ausgearbeitet. Vielleicht 10 min. ein paar Mal pro Woche und er war richtig zufrieden.
Kommt halt immer drauf an was der Hund mitbringt an Veranlagung, an Charakter, an Arbeitseinstellung etc. Da ist jeder anders und die Beschäftigung sieht für jeden Hund anders aus. Für manchen ist "Familienhund sein" genug Beschäftigung. Das muss von anderen HH auch akzeptiert werden.
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