Lieblingsausrede Pubertät?
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Hallo,
also meine Beiden haben trotzdem gehört und mussten es auch.
Klar, haben die manchmal versucht was anderes zu machen, was Herrchen sagt, aber dann gabt's Ärger.Oft sind Hunde in der Pubertät Sturköpfiger, aber wenn man zeigt wo hier der Hase läuft, dann geht das gut.
Man muss sich nur durchsetzen können und es auch wollen.
Der Hund wird ja nicht auf einmal in der Pubertät dumm.
LG,
HeinzB
Und was machste mit nem Hund der Ärger gern in Kauf nimmt? Immer mehr Ärger? Anfangen mit Blocken, Bewegungseinschränkung, dann vielleicht mal Anrempeln nen Klaps - interessiert ihn alles nicht, was dann? Irgendwann schießt man mit Kanonen auf Spatzen ^^ - Vor einem Moment
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Hallo,
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Dann sollte man schleunigst professionelle Hilfe suchen, bevor noch mehr falsch läuft.
Die Versäumnisse der Vergangenheit reichen. -
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Dann sollte man schleunigst professionelle Hilfe suchen, bevor noch mehr falsch läuft.
Die Versäumnisse der Vergangenheit reichen.
Das würde vorraussetzen dass man bei jedem Hund einen gewissen Standard erreichen kann. Kann man aber nicht. Der Durchschnittsschäferhund wird nicht dazu überredet werden können mit jedem anderen Hund rumzuschmusen, während der Durchschnittsdackel eben nicht perfekt abrufbar ist. -
Für mich war die Pubertät keine Ausrede die Dinge hinzunehmen, sondern anlass dran zu bleiben und verstärkt am erwachenden Jagdtrieb zu arbeiten. Hat auch super funktioniert. Ich wünschte nur ich hätte den Artikel der hier verlinkt wurde damals schon gelesen. Wäre sicher auch hilfreich gewesen zu wissen was da physisch gesehen in meinem Hund vorgeht.
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Sicher ist es für manchen Hund schwieriger, sich zu konzentrieren, weil andere Dinge vielleicht plötzlich interessanter sind. Wir sind aber ganz gut durch die Pubertät gekommen (bzw es kann sicher nochmal eine Phase kommen, fertig sind wir sicher noch nicht). Natürlich gab es einige Aussetzer, aber mit Konsequenz hat das gut geklappt. Ich denke, dass man in dieser Phase einfach auch mehr Geduld haben soll. Viele üben vielleicht auch zu viel Druck aus, wenn etwas plötzlich nicht mehr klappt und dann geht es erst recht schief. Mit Konsequenz, Geduld und Ruhe kann man da sicher mehr erreichen. Natürlich kommt es auf den Hund an. Einige trifft es da evtl schwerer als andere.
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Das mein Hund mit jedem anderen Hund schmust wäre auch nie mein Erziehungs- und Ausbildungsziel.
Das machen auch andere erwachsene Hunde nicht mehr.Natürlich lassen sich auch noch andere Ausreden finden, warum ein Hund gerade nicht das machen kann
was ich möchte. Aber es sind Ausreden. -
Wir haben Attila bekommen als er gerade Geschlechtsreif war.
Er hat nicht gehört und wollte auch nichts von uns wissen.
Aber ich habe nie die Ausrede Pubertät genommen
Ich habe ihn einfach härter ins Gebet genommen als ich es wohl vorher gemacht hätteMittlerweile nach fast 2 Jahren fängt er an auf das zu hören was ich sage.
seit 6 Monaten klappt es erst mit dem entspannt an der Leine gehen.
Er reißt mich auch nicht um wenn ein anderer Hund kommt.Wobei ich glaube das er jetzt kapiert hat das wir ihn nicht weggeben.
da er vorher ja max ein jahr immer bei dem anderen HH war.
Und andere Hunde was ganz neues für ihn war.
Wo ich sagen muss das man es leider heute noch merkt das er vorher nicht mit anderen Hunden spielen durfte. -
Ohne die bisherigen Antworten gelesen zu haben:
Meine eigenen Hunde kamen zu mir, da waren sie eh schon aus der Pubertät. Kann daher nur von meinen Sitterhunden sprechen. Irgendwann kam einfach der Punkt, da merkte ich, dass er/sie sehr unaufmerksam und unkonzentriert gewirkt hat. Vermutlich das Eintreten der Pubertät. In diesen Wochen hab ich von den Hunden nur das verlangt, was sie bis dahin auch zu 99% sicher konnten. Ich war da insgesamt eher laissez-faire eingestellt. Aber nicht falsch verstehen - auch zu dieser Zeit gab es gewisse Grenzen und Dinge, auf die ich bestanden habe - es war einfach nur ein großzügiger Rahmen und da lasse ich auch Fünfe gerne mal gerade sein ;-)
Ich würde es damit vergleichen, wie ich mit meinem intakten Rüden umgehe, wenn gerade Hündinnen in den Stehtagen sind: ein ein Rückpfiff und das damit verbundene 'sich an mir orientieren' sind _immer_ auszuführen. Da dulde ich auch keine noch so tolle Schnuppernote am Boden. Aber dennoch gestehe ich ihm in dieser Zeit einen viiiiiel größeren Radius zu, ein Hinterher-tingeln, weil noch alles abgeschnuppert und markiert werden muss, und verzichte generell auch auf viele Kommandos. Einfach weil ich merke, dass er nicht ganz bei sich ist und ich darauf vertrauen kann, dass es nach 1-2 Wochen wieder beim Alten ist.
Von daher einfach ein Entgegenkommen und Respektieren der hündischen Bedürfnisse. Ich bin ja auch nicht bei jedem Spaziergang zu 100% bei der Sache...Ich kann nur noch anmerken, dass mir diese Phase bei den starktriebigen Hunden viel viel stärker vorkam - keine Ahnung, ob das Zufall ist

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Irgend jemand schrieb das es häufiger auffällt wenn die Hunde bereits super erzogen waren. Das stimmt tatsächlich.
Ich bin bei Milow aus allen Wolken gefallen und das dumme auf die Idee das es die Pubertät ist kommt man nicht gleich. -
Zitat
Natürlich lassen sich auch noch andere Ausreden finden, warum ein Hund gerade nicht das machen kann
was ich möchte. Aber es sind Ausreden.
Seh ich nicht so. Beispiel: 600 Jahre lang wurden Beagle darauf gezüchtet zu suchen und hetzen sobald der Zwinger aufgeht. Niemand hat in 600 Jahren Reinzucht jemals Wert darauf gelegt dass ein Beagle abrufbar ist.
Aber heute redet man sich ja nur raus wenn der Beagle schwer bis gar nicht abrufbar ist
Und ja, ich bin mir sicher dass es nicht an mir liegt. Mein Schäfermix kommt auf den leisesten Pfiff angeflitzt. Der hat eben andere genetische Anlagen.
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