Dann halt nicht
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Hallo zusammen,
bin neu hier, leicht gefrustet und wollte mich auf diesem Wege mitteilen.
Kurze Vorstellung: bin männlich, 41 Jahre alt, alleine lebend in 2-zimmer Eigentumswohnung mit gartenanteil im ländlichen gebiet, bin selbstständig und arbeite von zuhause aus. ich habe seit über 20 Jahren Erfahrung mit Katzen, habe 3 Generationen von tag 1 bis zur regenbogenbrücke begleitet und zähle mich im allgemeinen sonst auch zu den Tierfreunden. nachdem meine jetzige Katze (nun mehr knapp 10 Jahre alt und nicht mehr die aktivste) sich an ihrem "Feriendomizil" wohler fühlt wie bei mir, wo letztes Jahr viele jungkatzen geboren wurden, die sie ärgern, habe ich beschlossen, sie auch dort zu lassen - denn das war mir immer wichtiger bei meinen Tieren: dass es IHNEN gut geht, auch wenn ich sie persönlich lieber bei mir hätte. wie auch immer.. so viel zu den "Vorbedingungen".nun habe ich mir gedacht, dass ich ja eigentlich auch mal einem Hund ein zuhause bieten könnte.. und natürlich sollte dieser auch aus dem Tierheim / Tierschutz sein, so wie alle meine bisherigen Katzen auch.
sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein, dachte ich.. naja.. denkste!
das erste Tierheim, das ich kontaktierte hat es kategorisch ausgeschlossen, alleine lebenden menschen einen Hund zu überlassen, zumal ich erwähnt hatte, dass ich mich evtl. irgendwann wieder um einen angestellten-job bemühen werde (was ich aber natürlich in Abhängigkeit mit der Hundehaltung arrangiert hätte / arrangieren werde).
das zweite Tierheim, bzw. der zweite Hund - denn diesmal habe ich mich konkret um einen Hund beworben, hat den betroffenen Hund lieber an eine Familie abgegeben und mich auch gar nicht mehr kontaktiert.
wenn ihr denkt, das läge an meinen hohen ansprüchen und ich mir nur süsse Welpen aussuche: es handelte sich um einen 2 jährigen leishmaniose positiven terrier-mix aus Griechenland bei einer pflegefamilie in Deutschland.
ein dritter Hund (aus Rumänien diesmal), bei dem ich mich gemeldet habe wollte die pflegefamilie auch nicht weggeben, weil sie sich schon so an ihn gewöhnt hatten und nur in der unmittelbaren Umgebung abgeben wollten.
gut.. hab ich mir gedacht. dann schaust du direkt bei den Hunden, die noch vor Ort sind und denen es schlecht geht. also diesmal ein podengo-mix aus Spanien. wieder gross geschrieben, telefoniert etc.. mit dem Ergebnis: der Hund ist so instabil, dass er nur in erfahrene Hände abgegeben wird (ich frage mich, wie sollen mit grosser Wahrscheinlichkeit misshandelte pfund- und tötungsstations-Hunde aus Spanien, Rumänien, Griechenland etc. auch überhaupt stabil sein???).
von allen stellen kriege ich natürlich dann auch immer einen tollen tip, welcher Hund zu mir passen würde. das sind dann meistens irgendwelche 13 Jahre alten aus der sparte "die vergessenen"lange rede kurzer sinn: mir ist es zu blöd, wieder vor der "deutschen Demokratie" zu stehen, auch wenn sie sicher lieb gemeint ist - aber wenn ich keinem Hund in not helfen DARF (und ich denke, allen diesen Hunden wäre es bei mir besser gegangen als an ihren not- / Übergangs- / oder Zwischenstationen) - dann hole ich mir eben einen Hund, wahrscheinlich dann auch geich einen Welpen von privat oder einem Züchter, zumal ein Mischling dort meistens wesentlich weniger kostet als die sogenannte "schutzgebühr", die die Tierschutzvereine haben wollen.
vielleicht bin ich auch nur momentan gefrustet.. & ihr seid ja alle sicher schon wesentlich länger dabei und könnt vielleicht Stellung dazu nehmen, ob ich das ganze vielleicht falsch sehe..
viele grüße,
can - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Dann halt nicht schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich kann dich verstehen...

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Tja so ist das leider.... Wir mussten leider exakt die selbe ERfahrung machen als wir damals einen Hund haben wollten.... Laut den Trägern der Nothilfen waren wir entweder zu jung (damals 23 und 28 Jahre alt UND schon verheiratet), die Wohnsituation nicht pefekt genug (ok damals hatten wir noch keinen Garten), die Arbeitssituation zu unpassend für den Hund (seinerzeit war geplant dass der Hund mit meinem Mann täglich mit in die Arbeit geht) und und und, tja irgendwann haben wir aufgegeben und uns von privat einen Hund gekauft obwohl ich liebendgerne einen Notfell eine Chance gegeben hätte, denn meinen Hunden gehts bestens, ich mache trotz Arbeit und Kind so viel mit denen, also die kommen sicher nicht zu kurz.... Auf jeden Fall haben die tausendmal mehr Programm als Hunde die in (manchmal ist es leider so) in scheinbar "perfekte" Familien vermittelt werden (mann arbeitet, Mutter Hausfrau also ganztags daheim, Kinder) wo der Hund meist einfach nur da ist und mitläuft aber aktiv gemacht wird da nix.
Ich möchte auf jedne Fall als Nächsten Hund einen aus dem Tierschutz, allerdings ist mir jetzt schon klar, dass ich dann gezwungen sein werde zu lügen!!!
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Ich find es aber toll, dass du nicht nach den ersten ein-zwei rückschlägen aufgegeben hast... -
ich kanns verstehen ... mit ortsansässigen Tierheimen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht
kleiner Tipp, schau mal hier
http://www.vergessene-pfoten.de/ -
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Hallo!
Willkommen im DF!
Du hast Recht. Es ist schwer einen Hund aus dem Tierschutz zu bekommen.
Wir haben über ein Jahr gebraucht um einen Hund zufinden. Zuerst haben wir eine 2 j. Tochter das war schonmal scheisse (sorry aber so ist es eben)! Dann habe ich mich erdreistet zu sagen das ich in 2 j. wieder arbeiten gehen möchte halbtags. Da war dann garnichts mehr zu machen.
Mein Vater kannte dann eine nette Dame die im Tierschutz angagiert Arbeitet und die hat bei einem Tierheim ein gutes Wort eingelegt.
Wir haben ein Haus mit Garten und wohnen sehr ländlich, direkt am Feld und Wald. Also eigendlich ein Traum für manchen Hund!Wir haben dann auch tatsächtlich unseren Hund gefunden. Und dann ging es auch recht flott.
Durchhalten! Der richtige Hund wird dich finden und es gibt soviele Wege im Tierschutz, die du noch nicht propiert hast z.B. Zergportal (wird das so geschrieben).
Gib nicht auf.
Lg Hase123
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Moin Can,
der richtige Hund für dich war anscheinend noch nicht dabei.
Lass den Kopf nicht hängen und gehe weiter in Tierheime oder gucke bei Tierschutzorganisationen oder in den Kleinanzeigen nach einem passenden Hund für dich. Bei mir hat es fast 2 Jahre gedauert, ehe ich meinen Hund gefunden habe. Das ist sicherlich die Ausnahme, aber es soll dir verdeutlichen, das sich durchhalten lohnt.
Ich habe in den 2 Jahren sehr viele Absagen von Tierheimen/Tierschutzorganisationen erhalten, weil ich kein Haus mit Garten habe, arbeiten gehe, etc. halt die Gründe die du auch kennst. Teilweise sind die Ansprüche der Tierheime/Tierschutzorganisationen übertrieben, aber teilweise auch berechtigt - da kommt es auf den Hund an.
Manchmal hilft es aber auch, wenn man einfach zu einem anderen Mitarbeiter im Tierheim geht, der keinen schlechten Tag hat und vernünftig mit sich reden lässt.Solltest du keine Lust mehr auf die teilweise Willkür haben, was ich verstehen und nachempfinden kann, dann bleibt eigentlich nur noch ein Hund von Privat oder vom Züchter. In beiden Fällen solltest du dir die Vorbesitzer genau angucken und nicht einfach "irgendeinen" Hund nehmen. Im Forum findest du Themen die dir bei der richtigen Auswahl eines Züchters helfen und dir eine Hilfestellung geben, was du bei einem Privatanbieter beachten solltest. Im ersten Augenblick mag dir die Schutzgebühr für einen Hund aus dem Tierheim "hoch" erscheinen, aber in der Regel zahlt man immer in Form von Tierarztkosten usw. drauf, wenn man sich einen Hund vom Vermehrer und/oder von Privat kauft. Das muss nicht sein, kenne aber mehr Fälle wo es so war. Im Endeffekt ist jeder Hund ein "Überraschungsei" und man kann Glück haben und einen Hund für z.B. 150 Euro bekommen der gesund ist/bleibt oder man hat Pech und zahlt wie ich 50 Euro für einen Hund und muss innerhalb der ersten Monate 500 Euro oder mehr für Tierarztbesuche, Therapien usw. ausgeben.

Hast du denn eine bestimmte Vorstellung, wie dein zukünftiger Hund sein soll? Was erwartest du von deinem Hund? Was soll er haben(Wesensmerkmale) und was nicht? Wer passt auf deinen Hund auf, wenn du z.b.ins Krankenhaus musst? Was ist, wenn du wieder als Angestellter arbeitest und dein Hund nicht alleine bleiben kann?
Die Fragen dienen nicht dazu dir einen Hund madig zu machen, aber es ist sinnvoll sie wenigstens einmal zu stellen um zu wissen, ob man an "alles" gedacht hat. Man bekommt sicherlich alles immer irgendwie hin, aber es ist schon hilfreich, wenn man sich VOR der Anschaffung eines Hundes gewisse Fragen stellt und Dinge gedanklich durch geht. Für mich liest es sich im Moment noch so, das du einfach "irgendeinen" Hund haben möchtest, dich aber noch nicht wirklich über die einzelnen Rassen informiert hast. Bitte sehe das nicht als persönlichen Angriff, es bringt nur nichts, wenn du dir "irgendeinen" Hund holst und dann nach einiger Zeit feststellst, das er doch nicht zu dir passt.
Bin gespannt wie es bei dir weiter geht, Gruß
Basti -
Du hast aber auch ein Pech…
Eigentlich sollte man doch meinen, dass es im Tierschutz genug Hunde gibt, so dass sich einer finden lässt, der zu Dir passt. Leider habe ich schon öfter gehört, dass Tierschutzvereine ziemlich unrealistische Erwartungen an zukünftige Hundebesitzer haben. Ich drücke Dir die Daumen, dass es trotzdem noch irgendwo klappt!Hierzu möchte ich noch etwas anmerken:
Zitatdann hole ich mir eben einen Hund, wahrscheinlich dann auch geich einen Welpen von privat oder einem Züchter, zumal ein Mischling dort meistens wesentlich weniger kostet als die sogenannte "schutzgebühr", die die Tierschutzvereine haben wollen.
Bitte nimm keinen billigen Hund vom nächstbesten "Züchter". Welpen von einem ordentlichen Züchter haben ihren Preis und das geht auch gar nicht anders, wenn die Zucht verantwortungsvoll abläuft.
Wenn Du Dich also tatsächlich doch noch für einen Welpen entscheidest, informiere Dich vorher (z.B. hier im Forum), wie man einen guten Züchter erkennt. Ich hoffe aber, dass es mit dem Tierschutzhund doch noch klappt! Lass Dich nicht entmutigen! -
Hallo Can,
ich kann Dich auch verstehen... Wir haben in so manchem Tierheim schon Sachen erlebt...
(dazu sei gesagt, dass wir rein optisch halt schon auffallen - wir sind halt ein bisschen 'bunt'. Da wird man gerne auf Grund von Vorurteilen in eine entsprechende Schublade gepackt.)Aber ich kann Dich auch trösten - es sind nicht alle so!!!
(ich weiß ja nicht, was Du so suchst, aber ich hätte da vielleicht einen Tipp - bei Interesse bitte PN)
Liebe Grüße
Simone -
ich kann deinen frust auch gut nachvollziehen, mir ging es bei meiner hundesuche vor drei jahren ähnlich.
tierheim hat sofort abgewunken (allein lebend und kein eigenes haus mit garten = nein), diverse orgas die ich angeschrieben habe mit überaus ausführlicher vorstellung meinerseits + der preisgabe eines haufens persönlicher daten im vorgeschriebenen kontaktformular, haben es noch nicht mal für nötig erachtet zu antworten...es war
bevor ich dann allerdings kurz davor war die flinte ins korn zu werfen und eventuell noch einem bauernhof vermehrer auf den leim zu gehen, habe ich beschlossen den spiess umzudrehen und mich finden zu lassen.

also habe ich eine "tierschutzhund gesucht" annonce in einem portal aufgegeben, indem sonst überwiegend orgas inserieren die plätze für ihre hunde suchen.
in dieser annonce habe ich kurz beschrieben wer ich bin, was für eine art von hund ich suche, und was ich meinem zukünftigen mitbewohner so alles bieten könnte.
und siehe da, ich konnte mich vor angeboten kaum retten
kurz darauf zog dann der chaos hund bei mir ein

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