Hobby: Mäuse fangen
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Merkst du wie unlogisch deine Argumentation ist?! Die Katzen kriegen auch ihr Futter zusätzlich im Haus, es sei denn, es handelt sich um streunende Katzen, die man dann nicht mehr als Haustier bezeichnen kann...
Wer seine Hunde nicht vegan ernährt, kann sich eigentlich nicht ohne Scheinheiligkeit über das Mäusejagen beschweren.
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null Probleme - Entwurmung nur 1x im Jahr, wenn überhaupt ansonsten immer mal Kürbiskerne ins Futter

LG Susanne und Xena
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Zitat
Merkst du wie unlogisch deine Argumentation ist?! Die Katzen kriegen auch ihr Futter zusätzlich im Haus, es sei denn, es handelt sich um streunende Katzen, die man dann nicht mehr als Haustier bezeichnen kann...
Wer seine Hunde nicht vegan ernährt, kann sich eigentlich nicht ohne Scheinheiligkeit über das Mäusejagen beschweren.
Ich wusste, dass sich jemand daran aufhängt. Ich finde ehrlich gesagt die ganze Diskussion ob Katze Mäuse jagen darf oder nicht unsinnig.
Davon abgesehen halten sich viele Bauern die Katzen wirklich zum Mäusefang und die kommen gar nicht ins Haus, bekommen da auch nichts zu fressen.Aber darum geht es hier nicht, es geht um die Mäusejagd der Hunde.
Ich akzeptiere es wenn jemand Mäuse jagen läßt, für meinen Hund will ich es nicht. Und da es bei ihr recht easy zu kontrollieren war, habe ich es auch gemacht. Bei einem passionierten Mäusejäger wie Sleipnir ihn hat sieht es wohl anders aus.
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Ich hatte bisher, wie gesagt, zwei Hunde, die Nager fangen sollten - ich möchte das, ich unterstütze das, und ich habe es auch gern als legale Jagd-Alternative für die Terrier genutzt. Erlaubtes und verbotenes Wild haben die ebenso säuberlich unterschieden wie "drinnen" und "draußen". Das ist überhaupt kein Problem - das lernt doch jeder arbeitende Jagdhund, und Hunde sind schließlich nicht blöde.
Bei der ganzen Mäusefängerei hab ich allerdings eine kleine Macke: mir ist es deutlich lieber, wenn der Hund die Mäuse frißt, statt sie liegenzulassen. Totbeißen und liegenlassen kann ich sehr schlecht haben - das hat für mich wirklich was von "Töten aus Hobby", während Fressen die Jagd irgendwie "rechtfertigt".
Blöd, ich weiß, zumal ich Ratten-Fressen streng verbiete - aber ist mal so. Und als meinen Jägerin blind und stoffwechselkrank wurde, war ich heilfroh: Mäuse gehörten nämlich dem wenigen, was sie auch mit Leberproblemen anstandslos verdauen konnte. Die durfte sie dann nach Herzenslust ausbuddeln und fressen, und damit waren Behinderten-Lebensqualität und BARF gleichermaßen sichergestellt.
Zusammengezählt habe ich jetzt zwanzig-Mäusefresser-Hundejahre hinter mir, ohne ein einziges gesundheitliches Problem für den Hund - außer der Tatsache, daß die Jäger deutlich mehr Flöhe kriegen. Ich habe die Mäusefresser allerdings generell sehr viel häufiger entwurmt, als ich es jetzt tue, inklusive Bandwurmkur.
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Zitat
Ich wohne allerdings auf dem Dorf, so richtig mit Bauern. Bei uns sitzen viele Katzen draussen auf der Wiese vor dem Mäuseloch.
Sollen die jetzt alle nur noch drinnen bleiben ?......warum nicht?
Wohne auch auf dem Dorf - bei uns sitzen halt die Hunde (hier haben auch viele "Freilauf") - halt auf dem Feld neben den Miezen und machen mit.....
ZitatFür mich gehören auf dem Land Katze und Mausfang zusammen. So wie auch der Bussard die Mäuse holt, bei mir auf der Dachstrebe verspeist und dann die Fellknödel wieder auf meine Terrasse kotzt. Das ist die Natur.
Aus dem gleichen Grund werden manchmal aber auch Hunde (insbes. Terrier, Rattler etc.) gehalten. Aus gleichem Grund bin ich z.B. froh, dass meine beiden Hunde "fremde" Tiere "ver"jagen - so habe ich den Fuchsbau nicht mehr unter meinem Gartenhaus und der Marder unterm Dach ist auch wieder ausgezogen....

Und genauso wie es auch zur "Natur" der freilaufenden Katzen gehört, sich (unkontrolliert) zu vermehren - und ich das trotzdem durch Kastration zu verhindern versuche.
Und ebenso, wie es auch zur "Natur" des Hundes (bzw. vieler Hunderassen) gehört, zu jagen - oder warum haben ansonsten so viele ein Problem damit......?Wenn unser Hund entlaufen oder plötzlich sonstwie "da draußen" auf sich allein gestellt wäre, wären wir vermutlich froh, wenn er sich selbst versorgen könnte und nicht neben dem Mauseloch oder Kaninchenbau verhungert.
Genauso wie wir wahrscheinlich froh wären, wenn z.B. ab morgen sämtliche Lebensmittelläden geschlossen oder Lebensmittel rationiert wären und wir einen Hund haben, der uns ein Kaninchen bringen kann.
Was ich mit diesen ganzen Statements sagen will: es ist doch ganz individuell und unterschiedlich zu betrachten, je nachdem wie und wofür ich meinen Hund halte, wie weit ich ihn noch Hund bzw. Tier sein lasse und welche Einstellung ich generell zum Fleisch essen habe, etc. pp.
Lassen wir doch jedem die Möglichkeit es so zu halten, wie er es für richtig empfindet - ein einzig wahres "richtig" gibt es hier nunmal nicht.
Die Frage war ja hier, ob es trotz "Mäuschen"-Jagd draußen gelingen wird, einem Hund beizubringen, dass die eigenen Tiere "drinnen" tabu sind. Und da wird die Antwort lauten : "JA".
Natürlich ist das schwieriger bei einem generell jagdambitionierten Hund - aber mit Training und Gewöhnung kann der sehr gut unterscheiden - und wahrscheinlich sogar zuverlässiger, als ein Hund, dem es generell immer "nur" verboten wurde und der dann im ersten unbeobachteten Moment die Chance zum Ausprobieren ergreift.
ZitatNoch eine Frage an diejenigen bei denen die Hunde Mäuse fressen: habt ihr bei euren Hunden mehr Probleme mit Würmern? Müsst ihr öfters entwurmen? Oder macht sich das nicht bemerkbar?
Meine Hündin buddelt zwar mit wahrer Leidenschaft nach Mäuschen und Maulwürfen - bekommt sie aber sehr selten (oft flüchten die einen halben Meter weiter aus einem anderen Loch und sie bekommt es noch nicht mal mit....
).
Mein Rüde kann mit der ganzen "Loch-Hysterie" gar nichts anfangen - er hat bis heute nicht begriffen, was sie da macht, steht aber immer brav daneben und guckt zu....
Mehr Probleme mit Würmern haben wir nicht - alle halbe Jahre Kotprobe, natürliche "Wurmmittel" mit ins Futter, einmal im Jahr vor den Impfungen die chemische Wurmkeule.
Bisher ist noch nie was im Kot gefunden worden.... -
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Zitat
null Probleme - Entwurmung nur 1x im Jahr, wenn überhaupt ansonsten immer mal Kürbiskerne ins Futter
Helfen Kürbiskerne gegen Würmer? Ich kenne als natürliches Entwurmungsmittel halt Knoblauch (oder abgeschwächt und deswegen nicht ganz so wirksam rohe Zwiebeln) mit rohen Karotten. Das habe ich früher den Hühnern gegeben (vermischt mit Quark), dann war eine Entwurmung unnötig.
Ich habe allerdings noch nicht ausprobiert, ob das meine Bella frisst (riecht ja schon recht streng
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war mal ein Tipp von meinem alten Landtierarzt - ich wußte es auch nicht, aber ich habe auch nie ein Problem gehabt.
LG Susanne und Xena
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Zitat
Helfen Kürbiskerne gegen Würmer? Ich kenne als natürliches Entwurmungsmittel halt Knoblauch (oder abgeschwächt und deswegen nicht ganz so wirksam rohe Zwiebeln) mit rohen Karotten. Das habe ich früher den Hühnern gegeben (vermischt mit Quark), dann war eine Entwurmung unnötig.
Ich habe allerdings noch nicht ausprobiert, ob das meine Bella frisst (riecht ja schon recht streng
)Ich rate zu Papayapulver! Und prophilaktisch öfter Karotten,hält die darmflora auf Trab!
Und sonst:Kot untersuchen lassen bevor man die Chemiebomben gibt!!!!
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