Hobby: Mäuse fangen

  • Melthis: So etwas würde mir auch gefallen. Meine Meerschweinchen laufen schon seit Jahren frei im Garten rum, es wäre schön, wenn das auch mit Hund mal wieder gehen würde.

    Mit den Mäusen sehe ich das durchaus zwiespältig. Bei Katzen rege ich mich schon ziemlich auf, wenn ich sehe, wie sie einen Specht oder einen Eisvogel oder ähnliches erlegen. Das finde ich sehr schade.
    Es gibt durchaus Mäuse, die ich nicht als Beute eines Hundes sehen möchte, z.B. Spitzmäuse, Haselmäuse und ähnliches. Feldmäuse halte ich jetzt nicht für einen so großen Verlust. Aber die verschiedenen Mäusearten kann ein Hund sicher nicht auseinanderhalten, deswegen werde ich daran arbeiten. Vielleicht lässt sie mal eine leben und ich bin schnell genug. Vielleicht akzeptiert sie dann eine leckere Fangprämie.
    Den Maulwurf hatte sie nur verletzt und ich hatte die Chance sie dazu zu bringen ihn laufen zu lassen -obwohl sie nicht an der Leine war und ich sie auch nicht angefasst habe. Nachdrückliche Kommandos befolgt sie eigentlich recht gut.
    Wir haben beide dem Maulwurf zugeschaut, wie er im Gebüsch verschwunden ist.

  • Ich hab ne Podenco-Hündin in der Gassigruppe, deren Lebensinhalt ist das Mäusefangen. Die fängt eigentlich auf jedem Spaziergang welche, nutzt jede Gelegenheit, auch an der Zwei-Meter-Leine und frisst sie auch.
    Ich wüsste keine Möglichkeit wie ich diesen Hund davon abbringen sollte oder überhaupt noch mit der spazieren gehen sollte, wenn Mäusefang verboten wäre...
    Hat denn jemand ne Idee? Wenn ich jeden Ansatz unterbinden sollte dürfte dieser Hund einfach keine Wiese und keinen Feldweg mehr sehen...
    Persönlich hab ich damit aber auch kein Problem. Die Mäuse werden gefressen, also verwertet und sind nicht sinnlos, "zum Spaß" gestorben.
    Wie hier schon angedeutet...Hunde fressen nunmal Fleisch und ob das jetzt von einer Maus oder einem Huhn kommt...macht doch eigentlich keinen Unterschied,oder?
    Und wenn der Hund das kann, dann ist das echt keine Quälerei, die Maus ist nämlich schon tot bevor sie nochmal "Piep" sagen kann...

  • Sehe ich genau so!

    Also mein Miró jagt auch liebend gern Mäuse (hat er von seiner mama,die ist ein Profi!).Er hüpft gern wild durch die Gegend aber er buddelt auch unheimlich gerne Minutenlang! Unser Hundetrainer meinte schon in der Welpenschule wir sollten das unterbinden,was wir nicht getan haben.Ich bereue das jetzt sehr,da das Hundchen nicht sonderlich gut abrufbar ist (garnicht) wenn er eine Mäusefährte aufgenommen hat.Das nervt extrem und wir müssen jetzt mit ihm viiiiel trainieren.Selbst schuld!Mich stört es aber eig nur weil er nicht abrufbar ist! Er hat 2 Mal eine erwischt und die hat dann laut aufgeschrien da ließ er sie schnell wieder los.Quitschen bedeutet für ihn "los lassen" jedenfalls bei uns.Vll hat er hat das auch auf die Mäuse übertragen....

    Das Kaninchen einer Freundin findet er eher unheimlich und lässt es ganz in Ruhe!

  • Zitat

    So sehe ich es auch.

    Yupp!

    Die Maus hatte ein nettes, artgerechtes Leben, bis sie als Futter diente. Wie viele Tiere, die letztlich in der Dose landen, hatten das?!

    Meine Hunde dürfen Mäuse fressen. Unsere Kaninchen sind dennoch was anderes. Wer nicht grad Veganer ist, dürfte sich doch kaum aufregen :???:

  • Zitat

    Ich kann mich gerade nicht zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln entscheiden :hust:
    Es ist nicht euer Ernst das ihr euch aufregt das ein Hund eine Maus tötet!?
    Mein Hund darf nicht jagen, für Mäuse auf dem Feld und der Wiese mach ich eine Ausnahme,gerne seh ich es nicht .
    Wir haben eine Mäuseplage also keine Tierart die auf der roten Liste steht.

    Ronjaxx, der Unterschied besteht für mich darin, dass ich eine Katze in der Mäusejagd nicht kontrollieren kann, einen Hund aber schon.

    @all
    für mich ist das Begrenzen der Mäusejagd ein Begrenzen der Jagd allgemein. Schara macht jagdtechnisch keinen Unterschied zwischen Maus, Krähe, Hase oder Reh. Ich lasse sie weder Reh noch Hase erlegen, also lasse ich sie auch keine Maus erlegen.

  • Zitat

    Ronjaxx, der Unterschied besteht für mich darin, dass ich eine Katze in der Mäusejagd nicht kontrollieren kann, einen Hund aber schon.

    @all
    für mich ist das Begrenzen der Mäusejagd ein Begrenzen der Jagd allgemein. Schara macht jagdtechnisch keinen Unterschied zwischen Maus, Krähe, Hase oder Reh. Ich lasse sie weder Reh noch Hase erlegen, also lasse ich sie auch keine Maus erlegen.

    :gut: *in die Hände klatsch* Genau so sehe ich es auch. So und nicht anders!

  • Ich denke das kann man von Hund zu Hund und Hatlter zu Halter unterschiedlich sehen ;)

    Ich begrüsse es sehr das Amy unseren Garten rattenfrei hält, hab sie aber jederzeit unter Kontrolle wenn wir in Wald und Feld unterwegs sind, weil sie Leckerchen einfach besser findet :D

    Ich lass sie die Tiere aber auch nicht fressen, ich nehm sie ihr immer gleich ab. Wobei ich glaub sie würde sie net mal fressen :???:

    Naja solang sie sonst immer abrufbar bleibt (und das ist 100%) lassen wir sie natürlich gern Rattenbekämpfung auf natürliche Art betreiben :smile:

  • Zitat

    Ronjaxx, der Unterschied besteht für mich darin, dass ich eine Katze in der Mäusejagd nicht kontrollieren kann, einen Hund aber schon.


    Das wäre aber die perfekte Entschuldigung für alle, die ihren Hund nicht kontrollieren können, wenn er Rehe jagt.... Auch eine Katze kann man kontrollieren, indem man ihr keinen Freilauf gewährt, oder sie nur angeleint führt draussen - wie einen unkontrollierbaren Hund eben auch. Warum sollten verschiedene Massstäbe gelten für Hund und Katze - warum hat letztere die Lizenz zum Töten, während es für den Hund ein Unding ist? Beides sind Haustiere, beides sind eigentlich Raubtiere, beide müssen nicht töten, um zu überleben..... Ist es für die Maus angenehmer, von einer Katze getötet zu werden?

    Zitat


    @all
    für mich ist das Begrenzen der Mäusejagd ein Begrenzen der Jagd allgemein. Schara macht jagdtechnisch keinen Unterschied zwischen Maus, Krähe, Hase oder Reh. Ich lasse sie weder Reh noch Hase erlegen, also lasse ich sie auch keine Maus erlegen.


    Wenn das Jagdverhalten so undifferenziert ist, ist es sicher sinnvoll, alles zu verbieten - das ist wie bei Hunden, die auf jeglichen Bewegungsreiz auslösen. Entweder handelt es sich um einen Gelegenheits- oder Langeweilejäger, oder das Jagdverhalten ist stark degeneriert, weil die Differenzierung fehlt. Wobei niemand genau weiss, wieweit das angeboren oder erlernt ist. Ein guter Jäger muss Differenzierung lernen - was wiederum der Mensch sich zunutze machen kann.

  • Zitat


    Auch eine Katze kann man kontrollieren, indem man ihr keinen Freilauf gewährt, oder sie nur angeleint führt draussen - wie einen unkontrollierbaren Hund eben auch. Warum sollten verschiedene Massstäbe gelten für Hund und Katze - warum hat letztere die Lizenz zum Töten, während es für den Hund ein Unding ist? Beides sind Haustiere, beides sind eigentlich Raubtiere, beide müssen nicht töten, um zu überleben..... Ist es für die Maus angenehmer, von einer Katze getötet zu werden?

    Sicher kann man das kontrollieren. Ich wohne allerdings auf dem Dorf, so richtig mit Bauern. Bei uns sitzen viele Katzen draussen auf der Wiese vor dem Mäuseloch. Kann sie vom Küchenfenster aus beobachten.
    Sollen die jetzt alle nur noch drinnen bleiben oder am Leinchen durchs Dorf geführt werden?
    Für mich eine groteske Vorstellung.

    Für mich gehören auf dem Land Katze und Mausfang zusammen. So wie auch der Bussard die Mäuse holt, bei mir auf der Dachstrebe verspeist und dann die Fellknödel wieder auf meine Terrasse kotzt. Das ist die Natur.

    Mein Hund ist jedoch soweit domestiziert, dass sie hier im Haus ihr Fressen bekommt und es sich nicht draussen erjagen muss.

  • Noch eine Frage an diejenigen bei denen die Hunde Mäuse fressen: habt ihr bei euren Hunden mehr Probleme mit Würmern? Müsst ihr öfters entwurmen? Oder macht sich das nicht bemerkbar?

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