Freitag der 13. für unseren Welpen - bitte um Rat!

  • Klar hätte ich die Behandlung wegen dem Durchfall in Rechnung gestellt. Die hat ja absolut nichts mit dem Vorfall zu tun :nixweiss:

    Es blutet immer recht schnell, ohne das es Beschädigungsabsicht war. Besonders Nase, Ohren, Augenlider, Penis (:hust:), usw. Als Lee mal nen Cut im Ohr hatte, war alles voll mit Blut. Man hätte meinen können, der Hund würde verbluten.. zum Glück ist sie schwarz ;)

    Wegen dem zwerg würd ich mir nun keinen Kopf machen.. Mein kleiner hat von meiner Hündin ein Loch auf der Gosche verpasst bekommen und hat keinerlei Angst vor ihr. Einer meiner Sitterhunde hat hier zum ersten mal eine Grenze aufgezeigt bekommen (Loch auf der Gosch, das richtig dick geworden ist und geöffnet werden musste) und auch der ist noch immer ein vollkommen normaler bzw. angstfreier Hund. Sowas passiert :nixweiss:
    Ich würd allerdings ebenfalls nicht 2 Wochen warten, sondern sofort wieder Kontakt zu anderen Hunden suchen, die ihn nicht gleich zerlegen ;)

    Wäre das mit einem meiner Hunde bei unseren TÄ passiert, würde ich definitiv weiterhin dort hingehen.. :nixweiss:

  • Bei meiner TÄ gibt es auch einen freilaufenden Hund -. ein Riesenvieh. Meine Minimaus und das Kalbgroße Monster lieben sich. Aber die Hündin hat ihre Box definitiv nicht im Behandlungszimmer! Es gibt ja auch Leute geben die Tiere halten und Angst vor Hunden haben. Ganz schön unprofessionell.

    Ich bin Hundeneuling aber ich würde sage, den Welpen gut ausschlafen lassen und dann die böse Erfahrung mit ner postiven 'überschreiben' - also raus auf die Wiese Spielgefährten suchen.
    Ich glaube wichtig ist auch, dass ihr jetzt keine Angst vor jedem unbekannten Hund habt, denn das kann sich übertragen. Meine kleines Biest war auch ein super ängstlicher und schüchterner Hund (die Betonung liegt auf war :headbash: ) Mir begegnen dauernd andere Hunde (Berlin halt) und ich habe damals immer von weiten gerufen und gefragt, ob die Hunde mit Welpen können. Das hat super geklappt.
    Mittlerweiel sit es nicht mehr nötig, weil meine Maus sich den Hund erstmal anguckt bevor sie drauf zu rennt und da hab ich Zeit sie zurückzurufen wenn nötig.

    Das wird schon! :solace:

  • Zitat

    Bei meiner TÄ gibt es auch einen freilaufenden Hund -. ein Riesenvieh. Meine Minimaus und das Kalbgroße Monster lieben sich. Aber die Hündin hat ihre Box definitiv nicht im Behandlungszimmer! Es gibt ja auch Leute geben die Tiere halten und Angst vor Hunden haben. Ganz schön unprofessionell.


    Seh ich auch so. Der Hund hat in der TA Praxis nix zu suchen; schon gar nicht im Behandlungszimmer.
    1. Was ist mit Besitzern von Kleintieren, die sich durch die Anwesenheit des Hundes verunsichern lassen?
    2. Was ist mit Patienten mit ansteckenden Krankheiten (Pilz!)?
    3. Was ist mit unveträglichen Patienten?

    Was Deinen Lütten betrifft: Wunden an der Nase bluten meist heftig und das sieht dann schlimmer aus als es ist. Mach dich deswegen nicht verrückt; das wird schon wieder. Ich würde auch nicht die medizinische Kompetenz der TA in Frage stellen, nur halt ihr Management.

  • Meine Tä hat auch ein oder zwei Hunde in ihrer Praxis. Ich habe da grundsätzlich kein Problem mit. Allerdings sitzen die an der Rezeption unter dem Tisch und kommen nicht an die Besucher ran.

  • Zitat

    Klar hätte ich die Behandlung wegen dem Durchfall in Rechnung gestellt. Die hat ja absolut nichts mit dem Vorfall zu tun :nixweiss:

    Es blutet immer recht schnell, ohne das es Beschädigungsabsicht war. Besonders Nase, Ohren, Augenlider, Penis (:hust:), usw. Als Lee mal nen Cut im Ohr hatte, war alles voll mit Blut. Man hätte meinen können, der Hund würde verbluten.. zum Glück ist sie schwarz ;)

    Wegen dem zwerg würd ich mir nun keinen Kopf machen.. Mein kleiner hat von meiner Hündin ein Loch auf der Gosche verpasst bekommen und hat keinerlei Angst vor ihr. Einer meiner Sitterhunde hat hier zum ersten mal eine Grenze aufgezeigt bekommen (Loch auf der Gosch, das richtig dick geworden ist und geöffnet werden musste) und auch der ist noch immer ein vollkommen normaler bzw. angstfreier Hund. Sowas passiert :nixweiss:
    Ich würd allerdings ebenfalls nicht 2 Wochen warten, sondern sofort wieder Kontakt zu anderen Hunden suchen, die ihn nicht gleich zerlegen ;)

    Wäre das mit einem meiner Hunde bei unseren TÄ passiert, würde ich definitiv weiterhin dort hingehen.. :nixweiss:

    Ganz so locker sehe ich das nicht. Es stimmt schon es sieht oftmals schlimmer aus als es ist und es ist wichtig, daß gerade Welpen von den Älteren ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Und wenn dieses geschieht werden Welpen, auch ängstliche, dadurch keines Falls verunsichert oder verängstigt, sondern erfahren einen sicheren Rahmen für ein kompetentes Sozialverhalten gegenüber Artgenossen. Nur warum die Hündin den Welpen angegangen ist, weiß man ja nicht; ebenso ob eine Beschädigungsabsicht dahinter steckte oder nicht. ( Nach der Beschreibung der TS sieht es mir allerdings eher nicht nach einer Grenzsetzung ohne Beschädigungsabsicht aus, da die Hündin erst abgelassen hat als sie von der TS zurück getreten wurde. Grenzsetzung habe ich bisher immer nur als ein kurzes drauf und sofortiges wieder ablassen vom Welpen erlebt. Das ging jedesmal so schnell, daß niemand nur die geringste Chance zum eingreifen gehabt hätte. Es bestand aber auch keine Notwendigkeit dazu. Gut, daß lässt sich aus der Ferne nicht wirklich zuverlässig einschätzen und ist nur meine, allerdings begründete, Mutmaßung ) Ein Angriff durch einen agressiven, nicht ganz sozialkompetenten Hund, allerdings kann für einen, gerade ängstlichen Welpen scbon prägend sein. Da sehe ich schon einen Unterschied.
    Was ich auf jeden Fall nicht in Ordnung finde ist, daß die Hündin, offensichtlich bewußt, unbeaufsichtigt im Behandlungszimmer mit Halter und Welpe allein gelassen wurde. Ich denke TÄ sollten doch durchaus auch Vorbilder im Umgang mit Tieren sein und das war bestimmt nicht Vorbildhaft.
    Richtig ist meiner Meinung allerdings auch, daß dieser Vorfall nichts über die medizinische Qualifikation dieser TÄ als TÄ aussagt.

    LG Franziska mit Till

  • Wäre das mit Beschädigungsabsicht passiert, würde dem Welpen nicht nur die Nase bluten, außer es ist ein riesen Welpe und die Hündin ein Zwergenhund. Aber stimmt, wir wissen es nicht. Ich wollte auch nicht sagen, dass es alles ganz cool so ist. Ich wollte nur sagen, dass gewisse Körperstellen einfach sehr schnell sehr stark bluten..
    2 meiner Hunde (Juri und Pepper) haben mal nen Golden Retriever verhauen und der sah danach aus, als hätten sie ihn geschlachtet. Da war aber nicht ein wirklich tiefer Biss im/am Hund..
    Pan hat Juri gestern in die Vorhaut gepackt. Das war nur ein Kratzer und Juri tropfte dennoch das Blut raus..

    Ja es kann ein Trauma sein, man kann es aber auch übertreiben. Es ändert nichts mehr, er hat eine drauf bekommen. Und das soll sich nicht negativ auswirken, also sollten die Besitzer jetzt kein Drama draus machen (meine ich nicht böse!) und dem Hund so schnell wie möglich wieder Kontakt zu verträglichen Hunden verschaffen..

    Das die Hündin ohne Aufsicht zu Patienten geht, ist ein No-Go für mich. Das würde ich aber auch sofort so sagen..

    Vielleicht bin ich auch so cool bei sowas, weil wir hier schon ganz andere Bißverletzungen hatten und Pan z.B. nicht mein erster Hund ist :nixweiss:

  • Zitat

    Wäre das mit Beschädigungsabsicht passiert, würde dem Welpen nicht nur die Nase bluten, außer es ist ein riesen Welpe und die Hündin ein Zwergenhund. Aber stimmt, wir wissen es nicht. Ich wollte auch nicht sagen, dass es alles ganz cool so ist. Ich wollte nur sagen, dass gewisse Körperstellen einfach sehr schnell sehr stark bluten..2 meiner Hunde (Juri und Pepper) haben mal nen Golden Retriever verhauen und der sah danach aus, als hätten sie ihn geschlachtet. Da war aber nicht ein wirklich tiefer Biss im/am Hund..
    Pan hat Juri gestern in die Vorhaut gepackt. Das war nur ein Kratzer und Juri tropfte dennoch das Blut raus..

    Ja es kann ein Trauma sein, man kann es aber auch übertreiben. Es ändert nichts mehr, er hat eine drauf bekommen. Und das soll sich nicht negativ auswirken, also sollten die Besitzer jetzt kein Drama draus machen (meine ich nicht böse!) und dem Hund so schnell wie möglich wieder Kontakt zu verträglichen Hunden verschaffen..
    Das die Hündin ohne Aufsicht zu Patienten geht, ist ein No-Go für mich. Das würde ich aber auch sofort so sagen..

    Vielleicht bin ich auch so cool bei sowas, weil wir hier schon ganz andere Bißverletzungen hatten und Pan z.B. nicht mein erster Hund ist :nixweiss:

    :gut: Das sehe ich genau so. Till ist zwar bereits mein zweiter Hund, aber mein erster war ein selbstbewußer, starker und absolut souveräner Golden Retriever. Der hat selbst dem agressivsten Hund, durch Körpersprache, deutlich gemacht, daß er ihn besser nicht angreifen sollte wenn er nicht selbst ordentlich dresche haben will.
    DAs haben Gott sei Dank auch immer aller verstenden und es kam nie zum Kravall und einer Beißerei. :D
    Till ist zwar ebenso selbstbewußt aber wesentlich Kleiner. Von daher mache ich mir da natürlich diesbezüglich mehr Sorgen und bin da etwas ängstlicher.

    LG Franziska mit Till

  • Zitat

    Würdet ihr dort wieder hingehen?


    Nein.

    Zitat

    Sie meinte auch, dass Welpen sowas schnell vergessen


    Tatsächlich? Mit dieser Aussage beweist die Dame nur, dass sie keine Ahnung von der Welpenentwicklung eines Hundes hat oder sie lügt dich bewusst an, damit sie nicht so unveranwortlich dasteht - kann man sich jetzt aussuchen was besser ist.

    Dein Hund befindet sich momentan in der Sozialisierungsphase.

    Die Sozialisation, also die Eingliederung eines Junghundes in seinen sozialen Verband, erfordert Kontakte mit Artgenossen und Menschen insbesondere zwischen der 3. und ca. 12. Lebenswoche, damit später das Verhalten von Sozialpartnern richtig interpretiert und beantwortet werden kann.
    Quelle: Hundepsychologie, Dr. Feddersen-Petersen

    Was hat er wohl in dieser Situation gelernt? Wäre er von einem mit im Haushalt lebenden Hund unblutig gemaßregelt worden, wäre das kein Drama. Da er aber von einem fremden Hund blutig gebissen wurde, noch dazu, nach deiner Schilderung, völlig grundlos, sieht das Ganze schon anders aus.

    Das Verhalten der Hündin in dieser Situation ist nicht gerade ungewöhnlich und das sollte eine Tierärztin wissen. Wie kommt sie auf die Idee eine Hündin unbeaufsichtigt im Behandlungsraum herumlaufen zu lassen - noch dazu wenn ein Welpe anwesend ist.

    Wie dein Hund mit dieser schlechten Erfahrung umgehen wird kommt aber auch auf den Charakter deines Hundes an. Es gibt Hunde, die so ein Erlebnis ganz schlecht wegstecken, andere kommen besser damit klar. Ich hoffe, deiner gehört zur zweiten Kategorie. :)

    Dein Kleiner sollte auf jeden Fall zügig Kontakt zu anderen, gut sozialisierten, Hunden bekommen. Er muss nicht unbedingt mit ihnen spielen und rennen. Am Anfang reicht es durchaus gemeinsam mit einem anderen Hundehalter (beide Hunde an der Leine) Gassi zu gehen. Durch das einfache Nebeneinanderherlaufen wird er merken, dass andere Hunde keine Bedrohung sind.

    Erst wenn du dir sicher sein kannst, dass dein Hund wieder unbefangen (soweit für einen Welpen möglich) auf fremde Hunde zugehen kann, solltest du überhaupt eine Welpengruppe in Betracht ziehen. Nicht, dass er jetzt bei Hundekontakt ängstlich reagiert und zum Mobbingopfer wird oder vorsorglich abwehrend-aggressiv in Verteidigungsposition geht.

    Wenn du ihm Zeit gibst, wird er den Vorfall sicher gut verarbeiten können. :)

    Ich wünsche dem Kleinen gute Besserung.

    LG Nikka

  • Puh, da habt ihr ja was erlebt... Mein Vetrauen wäre dahin, und auch die Aussage der TÄ, dass Welpen schnell vergessen, beweist, dass sie keine Ahnung hat. Mal abgesehen davon, dass ich es sowieso schon sehr merkwürdig finde, dass sie ihre Hündin dort einfach frei laufen lässt.

    Was du wirklich auf keinen Fall machen solltest, ist den Hundkontakt für diese zwei Wochen komplett zu vermeiden. Gerade diese Kombination (erst schlechte Erfahrung, dann gar keine mehr) kann dafür sorgen, dass sich dieses Erlebnis festigt und er die Angst behalten wird. Was er jetzt braucht, sind wie schon gesagt wurde, positive Kontakte.
    Ich würde mich daher auch erstmal nur mit ruhigen, souveränen Hunden treffen, die ich auch kenne. Das mit dem Aussie hört sich doch zum Beispiel ganz gut an.

    Also: Hundekontakt ja, aber kontrolliert!

    Ansonsten wünsch ich eurem Welpen gute Besserung!

  • Schon beim lesen habe ich mich richtig empört! Sowas geht gar nicht.
    Die Tierärztin kann nicht einfach ihre Hündin frei in der Praxis herumlaufen lassen.
    Viele Tiere, die zum Tierarzt müssen, sind ernsthaft krank und haben schon deshalb Streß und wenn dann noch ein Hund unbeaufsichtigt dort herumläuft, verstärkt das den Streß noch, egal ob bei Hund, Katze oder anderem Kleintier.

    Und wenn sie sagt, ein Welpe vergißt schnell, hat sie wirklich keine Ahnung.

    Meine im August verstorbene Hündin Maggie hatte einen guten Schäferhund-Kumpel, doch nachdem sie sah, wie der einen anderen Rüden böse zerbissen hatte, war es aus mit der Freundschaft. Sie hatte Angst vor ihm und meinte, andere Kumpel vor ihm beschützen zu müssen. Und Maggie war damals lange kein Welpe mehr.

    Wie prägend muß es sich dann auf einen Welpen auswirken, der so böse gebissen wurde?

    Dein kleiner Kerl tut mir echt leid und ich glaube, ich würde den Tierarzt wechseln. Allein schon, weil ich der Meinung bin, daß der Hund diese Praxis immer mit dem Vorfall verbinden wird.

    Hundekontakt würde ich allerdings auf keinen Fall vermeiden, denn wie hier schon so oft geschrieben wurde, würde sich die Angst vor anderen Hunden dann erst richtig festsetzen und das beste wäre jetzt, wenn er ein paar nette Kumpel hätte.

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