Verliert ihr nie die Beherrschung?
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junimond7 -
1. Januar 2012 um 23:14
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ich habe mein baby jetzt seit zwei wochen.
letzte nacht hat sie mir mit ihren schönen spitzen zähnen richtig in die nase gebissen. aus reflex ist mir dumemrweise die hand ausgerutscht. das war der tropfen, das der fass zum überlaufen brachte...ich hab all meinen frust an meinem freund aus. SIE FRISST ALLES AN!!! GUCK DIR DIE SCHEIßE AN, DIE SIE HIER MACHT. JEDEN TAG IST WAS NEUES. MEINE SCHUHE, DAS KATZENZEUGS, IRGENDWELCHE PINKELSPUREN, DAS KATZENFUTTER ALLE!!!! BOAH GEH WEG, ABER NIMM SIE MIT!!!! dieser anfall hat ungefähr eine halbe stunde gedauert, bis mein eigener wahnsinn dann auch wieder verflogen war. es reicht nur ein blick von ihr und ich werd sofort ruhig und relext.
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Ach ja....ich kenn das auch zuuu gut

In vielen Situationen kann ich an sich eigentlich ruhig bleiben. Wenn sie nicht hören, muss trainiert werden. Wenn sie Blödsinn gemacht haben, muss eben aufgeräumt werden.....alles nicht weiter tragisch, find ich. Wenn dann aber etwas passiert, das wirklich überhaupt nicht geht, dann muss ich mich doch ehrlich gesagt zusammenreissen. Ich bin ja eine Lippenbeisserin, ich beiss mir dann tatsächlich immer auf die Lippe, muss dumm aussehen, aber mir hilfts

Derzeit schafft es eigentlich nur Kaya mich auf die Palme zu jagen......gut, Nuca mit ihrem Gekläffe auch so ab und an. Vor allem jetzt, die Tage wo ich so krank im Bett lag, wo sich ihr Gebälle wie eine Echo-mäßige Glocke in meinem Kopf angehört hat.
Als Kaya den kleinen Knopf geschnappt hat, da hatte ich das Verlangen ihr den Kopf rumzudrehen. Und letzte Woche tauchte plötzlich ein Jogger auf, den hat sie angesprungen, da hatte ich wieder das selbe Verlangen. Lippenbeissen - anleinen - leise vor sich hinfluchen und Hundi beschimpfen - knapp 10 Minuten, dann legt sich die Wut wieder.
Mein Filou schafft es wirklich selten, der guckt dann aber auch immer so beträufelt doof, wenn ich schimpfe, da kann ich wirklich nicht sauer sein. Allerdings, als er mir das Veilchen verpasst hat, da fielen viele Schimpfwörter und ich hab ihn ignoriert. Ich hatte 4 Tage später ein Vorstellungsgespräch, ich bin echt schier Amok gelaufen vor Wut.
Ich muss dazu sagen, seit ich auf Montage gehen muss, weiss ich was es wirklich heisst die Beherrschung zu wahren. Man trifft so viele verschiedene Menschen, es gibt so richtig wahre Arsc*****er, das ist der Wahnsinn. Besonders gerne mag ich es, wenn Beleidigungen fallen......ohhh, da muss man sich sowas von zusammenreissen. Denn wenn ich dann mal "ausraste", bekommt mein Chef n Anruf, was für ne Gestörte die da geschickt haben

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bei Lilly ist es zum Glück eher selten notwendig, böse zu werden.. im Haus macht sie kaum Blödsinn, sie frisst auch nichts an oder so..
draussen sieht die Sache schon manchmal etwas anders aus.. wenn sie nicht hört, reicht es bis jetzt immer, sie etwas schärfer und lauter anzureden, z.B. "Schluss" oder mit dem Fuß aufzustampfen und ihr dabei einen verärgerten Blick zuwerfen.. oder ein deutliches Nein, wenn man merkt, dass sie gerade ein paar Enten oder Krähen im Visier hat (was sie dennoch nicht immer vom jagen abhält)..
die Maus scheint da sehr sensibel zu sein und versucht, alles richtig zu machen (sie ist jetzt 14 Monate).. und ich kenne auch viele Hundehalter, deren Hunde viel mehr Blödsinn machen (Möbel anfressen, unterwegs alles mögliche aufnehmen.. ).. -
Zitat
Ich droh meinen beiden mit dem Tierheim
irgendwie nehmen die mich aber trotzdem nicht ernst 
Ohja, das mit dem Drohen.
"Wenn du jetzt nicht lieb bist und folgst, dann Eier ab!" -
Also mein Hund ist bei den meisten Dingen Musterhund. Die macht selten mal was, was mich aufregt. Maximal, dass sie beim Rufen nicht kommt, dass sie doch mal die Katze jagt oder ähnliches. Da setzt es dann auch mal ein Donnerwetter. Ob das bedeutet, dass ich sie schimpfe bzw. mal ordentlich losbrülle (beim Katze jagen) oder kommentarlos anleine und sie am Rückweg an der kurzen Leine komplett ignoriere und sie gleichzeitig verfluche, kommt auf meine Laune an.
Fini kapiert sehr gut, wenn ich wirklich wütend bin und dann mutiert sie erst recht zum Engel^^
Ich hab schnell gemerkt, dass ich bei ihr sehr vorsichtig sein muss. Vor allem anfangs war ich ab und zu zu aufbrausend und dann hat sie beschwichtigt ohne Ende. Das war nicht schön. Da hat es schon gereicht forsch auf sie zuzugehen.Allgemein bin ich aber was meine Tiere angeht eher ausgeglichen. Meine Katze treibt mich schneller zur Weißglut muss ich sagen, aber die verlangt auch viel penetranter nach ihren Wunscherfüllungen

Am schlimmsten war mein Pflegepferd. Die hat es genossen, wenn sie ich richtig wütend wurde und hätte sie können, ich schwöre, sie hätte mich ausgelacht!
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Ich war dieser Tage so dicht am Beherrschung-Verlieren wie nie zuvor mit diesem Hund: Weihnachtsessen für die komplette Sippe am Köcheln, Besuch noch eine knappe Stunde entfernt - und Herrchen kommt vom Hunde-Spaziergang und drückt mir mit den Worten "Dein Hund muß mal gewaschen werden!" einen - pardon! - lebenden Achtkilo -Menschendurchfall-Scheißhaufen in die Hand, flächendeckend und bis auf die Haut beidseitig gefärbt vom Bart bis zur Schwanzspitze. SO hat sich noch keiner unserer Hunde eingesaut, und das will echt was heißen.
Herrchen haute dann blitzschnell ab. Ich hab das Tomatenmark fürs Weihnachtsgulasch in Wasser aufgelöst (Tomatensaft soll ja geruchsbindend sein!) und Fräulein Terrier das erste Duschbad ihres zweijährigen Lebens verpaßt: Sechs Durchgänge mit Tomatenmark, sechs mit Welpenshampoo - und danach war der Köter rosa und roch immer noch wie ein altes Bahnhofsklo.
Während ich gerade krampfhaft versuchte, mich bei dem Höllengestank NICHT in die Duschwanne zu übergeben, machte mein Opfer einen entschlossenen Fluchtversuch und bespritzte mich und das Interieur gleichermaßen flächendeckend mit schaumiger Sch*** . An diesem Punkt hab ich dann die Fassung verloren, aber so richtig. Was folgte, war meine ebenso hysterisch schluchzende wie unpädagogisch laute Ankündigung, daß ich den verdammten Sch**köter an die Fliesen klatschen und die Reste ins Tierheim schaffen würde, wenn er jetzt nicht SOFORT stillhielte!!!!
Hund erstarrte dann zwar programmgemäß, fing aber vor Schreck über mein idiotisches Benehmen an zu hicksen und roch dabei aus dem Maul wie eine Güllegrube von unten - und das machte das Ganze nicht eben besser. Woraus wir mal wieder lernen, daß sich Beherrschung-Verlieren nur sehr selten pädagogisch auszahlt...
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Zitat
Wenn man als unerfahrenes Hundeliebhaberchen, einen Psychohund bekommst, ihn Jahre pflegst, mit im mehr Zeit verbringst wegen Training als mit dem Freund, es einfach nie besser wird... Ich glaube, da darf man schon behaupten man ist oft am Ende, schlägt aber nicht eine drein. Von sich auf andere zu schliessen, weils bei einem selber toll läuft... Klingt für mich als könntest du kaum glauben, das es Hunde gibt, die schwieriger sind o_O
Da hast du was falsch verstanden. Ich schließe nicht von mir auf andere. Aber es verwundert mich schon was für Probleme manche Menschen mit ihren Hunden haben. Meistens ist es hausgemacht und völlig unnötig. Unerfahrene Hundeliebhaber sollten sich eine vernünftige Hundeschule suchen. Dann klappts auch. Psychohunde gibt es nicht. Die werden gemacht. Wenn du mehr Zeit für Training etc verwendest als dir lieb ist, läuft definitiv was falsch. Wird es nie besser, sollte man grundsätzlich seine Trainingsmethode überdenken. Wenn ein Hund nach der dritten Trainingseinheit nicht ansatzweise das gewünschte Verhalten zeigt, ist die Methode nicht die richtige. Und ja, ich kann glauben das es Hunde gibt die schwieriger sind als andere. Aber wie ich schrieb es liegt an der Trainingsmethode. Dazu ein Beispiel. Meine kleine Hündin kam mit 9 Wochen zu uns ins Haus. Sie lief viel und gerne mit unserem erwachsenen Rüden. Dabei war ich Luft für sie. Sie hatte ja die Sicherheit des erwachsenen Hundes. Also mal überdenken wie man sie dazu bekommen kann das sie zurückkommt. Ich habe also den Rüden vorausgeschickt und dann ins Platz. Er war wirklich weit weg. Die Kleine rannte hinterher und fand alles spannend. Als sie bei dem Rüden war, rief ich ihn zurück und ging einfach weg. Es dauert 30 Sekunden bis die Kleine bei uns war. Sie hatte gelernt das man allein in der bösen Welt steht wenn man nicht hört. Das es aber sicher ist wenn man zurückzukommt. Seit dem Tag ist sie die erste die zurückkommt wenn ich rufe. Will damit sagen, ich hätte alles machen können, sie anbrüllen, an die Schleppe nehmen etc. Es hätte nie was verändert. So aber habe ich meine Methode überdacht und sie davon überzeugt bei mir ist es am sichersten.
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Zitat
Manchmal würde ich die Leine von Keaton auch dem nächsten Menschen der mir über den Weg läuft in die Hand drücken und gehen.

Ja, ich auch ...nur ...dass das meinen gar nicht stören würde. Dieser undankbare Stinker würde freiwillig mit jedem mitgehen, ist erst vor 2 Tagen tatsächlich passiert
Selbst mehrmaliges rufen und mit unserem eigentlich gut funktionierendem Rückruf-Handzeichen wollte er sich partout nicht mehr von seiner gerade neu kennengelernten Menschen-Freundin trennen. Keine Ahnung warum, die hatte weder nen Hund dabei noch Leckerlis ...er ist ihr trotzdem hinterhergelaufen und wir waren out
Er ist einfach zuuuuuu freundlich zu allen Menschen und Hunden und genau das ist gerade mein Problem und bringt mich langsam auf die Palme. Der läuft dann auch keinen Meter mehr, der legt sich einfach hin und wartet darauf, dass er begrüßt wird oder begrüßen darf, egal, wie weit diejenigen weg sind und egal, dass er die gar nicht kennt. Ich koche dann auch oft innerlich, wünsche mir, dass dieser Winter endlich kälter wird, mindestens -15° wären optimal um dass ich nicht mehr so schnell ins schwitzen komme bei dem Versuch, meinen Hund endlich zum weiterlaufen zu bekommen
Erstaunlicherweise bleibe ich aber auch immer recht gelassen, trotz innerlicher "Wut" ...weil ich weiß, dass es nichts bringt, die Wut in Gegenwart des Hundes zu zeigen und weil ich nicht will, dass ich irgendwann mal irgend etwas bereuen werde.
Ich habe meinem vorigen Hund vor etlichen Jahren mal eine auf die Nase "gehauen", weil er nach mir geschnappt hatte. Es war nicht doll, nur mehr symbolisch, aber ich bereue es heute noch
Es war nicht seine Schuld, er war ein unkastrierter Rüde, 2 Grundstücke weiter war eine läufige Hündin. Er ist abgehauen und ich habe ihn zurück geholt. Ich hatte keine Leine dabei und so flutschte er mir immer wieder aus den Händen und rannte zurück zur Hündin. Ich habe ihn dann im Affekt am Fell festgehalten und er schnappte nach mir ...auch im Affekt. Es war mein Fehler, nicht seiner und ich habe mir damals schon direkt danach geschworen, dass mir sowas niiiieeee wieder passieren wird, weil es mir sooo sehr leid getan hat ....er war mein Seelenhund und ein ganz lieber und treuer ....nur dass die Natur in dem Moment einfach stärker war. Ich vermisse ihn sehr!!!
Wie gesagt, ich bereue es heute noch und wenn Lucky, unser Neuer, heute was anstellt, erinnere ich mich an mein Versprechen, welches ich mir damals selbst gegeben habe und alles, was gerade mal nicht so gut läuft ist nur noch halb so schlimm ... -
terriers4me:
Aber ganz ehrlich, da hätte die Hinfälligkeit meiner Beherrschung eher dem Männe als dem Hundetier gegolten.
Auf "Dein Hund muß mal gewaschen werden!" hätte ER postwendend mit dem Vierbeiner ins Bad marschieren dürfen, er hat ja auch nicht aufgepasst, daß das Terriertier im Originalzustand heimkommt.
LG von Julie -
Zitat
Ich war dieser Tage so dicht am Beherrschung-Verlieren wie nie zuvor mit diesem Hund: Weihnachtsessen für die komplette Sippe am Köcheln, Besuch noch eine knappe Stunde entfernt - und Herrchen kommt vom Hunde-Spaziergang und drückt mir mit den Worten "Dein Hund muß mal gewaschen werden!" einen - pardon! - lebenden Achtkilo -Menschendurchfall-Scheißhaufen in die Hand, flächendeckend und bis auf die Haut beidseitig gefärbt vom Bart bis zur Schwanzspitze. SO hat sich noch keiner unserer Hunde eingesaut, und das will echt was heißen.
Herrchen haute dann blitzschnell ab. Ich hab das Tomatenmark fürs Weihnachtsgulasch in Wasser aufgelöst (Tomatensaft soll ja geruchsbindend sein!) und Fräulein Terrier das erste Duschbad ihres zweijährigen Lebens verpaßt: Sechs Durchgänge mit Tomatenmark, sechs mit Welpenshampoo - und danach war der Köter rosa und roch immer noch wie ein altes Bahnhofsklo.
Während ich gerade krampfhaft versuchte, mich bei dem Höllengestank NICHT in die Duschwanne zu übergeben, machte mein Opfer einen entschlossenen Fluchtversuch und bespritzte mich und das Interieur gleichermaßen flächendeckend mit schaumiger Sch*** . An diesem Punkt hab ich dann die Fassung verloren, aber so richtig. Was folgte, war meine ebenso hysterisch schluchzende wie unpädagogisch laute Ankündigung, daß ich den verdammten Sch**köter an die Fliesen klatschen und die Reste ins Tierheim schaffen würde, wenn er jetzt nicht SOFORT stillhielte!!!!
Hund erstarrte dann zwar programmgemäß, fing aber vor Schreck über mein idiotisches Benehmen an zu hicksen und roch dabei aus dem Maul wie eine Güllegrube von unten - und das machte das Ganze nicht eben besser. Woraus wir mal wieder lernen, daß sich Beherrschung-Verlieren nur sehr selten pädagogisch auszahlt...
Hier stelle ich mir allerdings die Frage wieso der Hund der Böse war. Da hätte man eher das Herrchen für angiften müssen. Nicht aufgepasst auf den Hund.
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