Verliert ihr nie die Beherrschung?
-
junimond7 -
1. Januar 2012 um 23:14
-
-
ich habe zwei kinder gross gekriegt, da war ich nicht so vorsichtig
immer mit dem gedanken; ach, denen kannst du das alles erklären wenn sie gross sind, warum du sie manchmal angeschrien hast
einem hund kannst du das nie erklären, dass es nur zu seinem besten ist/ war - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Verliert ihr nie die Beherrschung?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich schrei auch nicht den lieben langen Tag auf meine Tiere ein.Halte das wie Asterix.
Muss dazu aber sagen das meine Tiere nicht so zimperlich sind wenn ich mal wirklich laut werde.Dann wissen die das jetzt wirklich Holland in Not ist und dan ist es auch wieder gut.
Im Seuselton meinen Hunden erklären was ich am liebsten mit denen anstellen möchte,hilft aber auch ungemein gerade bei der Lütte.
-
Wenn hier alle ganz ehrlich sind- ist doch normal, dass einem innerlich mal
die berühmte Hutschnur platzt!
Und nicht nur bei Jungspunden oder Welpen- meine sind 2 und 4, und manchmal, also ehrlich...

Ich hab mich aber insofern unter Kontrolle, dass ich mit Körpersprache und Stimme arbeite, das klappt inzwischen ganz gut.
Wir drohen hin und wieder auch mit TH- und dann gucken sie uns an und legen typisch den Kopf schief-und schon ist man besiegt...
lg und ein gutes neues Jahr mit all den wunderbaren Hunden,
Kathrin -
Eigentlich selten. Paule ist aber auch glücklicherweise eher ein Sensibelchen und spürt meistens, wann der Bogen nicht überspannt werden darf.
Ich bin auch ein ruhiger Mensch - bis ich die Beherschung verliere, braucht es schon einiges. Ich lauf dann eher mit Bauchweh rum, als das ich etwas tue, was ich hinterher bereue.
Natürlich rege ich mich auch mal auf - "warum macht er jetzt?... Das weiss er doch genau..." Ja, manchmal könnte man die Pfotentiere an die Wand klatschen. Ich schmoll dann immer ein bisschen
Wenn er blöd ist, stell ich mir immer vor er wäre gar nicht mein Hund - das hilft dann ein bisschen

-
Also "ausrasten" nicht grade.
Aber ich hatte innerlich schon gelegentlich mal die Vision ihm seine langen Dackel-Ohren noch länger zu ziehen, wenn er wieder mal meint sie seien nur zur Dekoration da.

Heut z.B.: ich rufe Herrn Hund, der grade irgendwo rumschnüffelt. NULL Reaktion. Nochmal, kann ja sein, dass er so beschäftigt war, dass er es tatsächlich überhört hat. Kurzer Blick in meine Richtung -- ich nochmal Sichtzeichen -- keine Reaktion.
Ich rufe grundsätzlich nicht mehr als zwei Mal. Also hin, angeleint, nach Hause und auf dem Heimweg schön geübt: bei Fuß, Sitz, halt.
Als ich ihn holen musste und dabei beinahe im Matsch gelandet wäre, habe ich innerlich schon leicht vor mich hingeköchelt. Bin aber ruhig geblieben, angeleint, und ruhig weggegangen.
Kurz angebrüllt habe ich ihn nur ein einziges Mal seit er hier ist (18 Monate). Das kam so richtig aus dem Bauch heraus, und hat seine Wirkung nicht verfehlt, eben deshalb weil er das gar nicht kennt und ich gewöhnlich sehr leise mit dem Hund spreche (er hat ja ein wesentlich besseres Gehör als ich, also warum sollte ich laut sprechen?). Das was er damals gemacht hat, hat er nie wieder gemacht.
Aber "ausrasten" -- abgesehen von dem einen Mal eher nicht. Mein Hund merkt durchaus, wenn sich meine Stimmung verdunkelt und ich langsam ungeschmeidig werde, da braucht es keine Worte, ein Räuspern mit zusammengekniffenen Augen meinerseits reicht gewöhnlich schon. Und das passiert immer dann, wenn er bestimmte Signale nicht sofort umsetzt. Nämlich die, die ich für wirklich wichtig halte: Komm, Halt, Warte, Weiter Aus. Aber das weiss er mittlerweile und fängt sich immer schnell. Man kanns ja mal probieren...... aber mit diesem Frauchen funktioniert das halt nicht so wie mit dem früheren Herrchen :)
Will das frühere (verstorbene) Herrchen aber nicht schlecht machen. Keineswegs! Timon ist super gut sozialisiert, irgendwas muss der ja richtig gemacht haben. Ist schon okay.
-
-
Es gibt schon Momente da würd ich ihn am liebsten einkartonieren und oneway nach Sibirien schicken. Aber ich versuch wirklich erstmal tief durchzuatmen (bzw den Ärger wegzuschnauben) und dann dementsprechend ihm streng und/oder körpersprachlich die Meinung zu geigen. Explodieren, ausrasten o.ä. bringt bei uns gar nix, ist ja auch schon mal passiert.
-
Ehrlich gesagt, nein
Auch wenn ich selbst nicht verstehe warum 
Ja, es gibt mal Momente, wo ich genervt war. Aber ich kann mich an kaum eine Situation erinnern, wo ich nicht das genervt sein noch mit Schmunzeln genommen habe. Und wenn ich nicht schmunzeln konnte dabei, lag das nicht am Hund, sondern, weil ich eh gerade keinen guten Tag hatte und eine Macke von ihm dazu kam. Da weiß ich dann aber, dass der Hund nix dafür kann, deswegen kriegt der das auch nicht ab, sondern ich nehme mich dann zurück oder umgehe von vorne rein Situationen, wo ich weiß, dass Hund und ich uns gegenseitig immer weiter stressen.
Ich könnte jeden verstehen, der bei Anjou täglich in die Luft geht
Der genervt ist und sonst was. Aber ich hab mich auf eine kleine Mistkröte eingestellt, auf jede Macke, die beim Aussie so kommen kann. Mich überrascht nix, mich schockiert nichts wirklich. Ich wollte eine Herausforderung, eine Aufgabe, einen Hund mit dem ich arbeiten muss, wo ich ausprobieren muss, der jeden Tag neu gestaltet und Überraschungen birgt. Und genau den habe ich gekriegt. Anjou ist mein Ausgleich zu allerlei persönlichem Mist. Und deswegen kann ich nie ernsthaft böse oder genervt sein. Alles was er macht, gibt mir unglaublich viel.Jeder, der mich schon öfter gelesen hat, weiß, dass ich tausend Fehler mache, also das soll nicht heißen, dass ich perfekte Hundehalterin bin, alles, nur das nicht. Aber diese eine Sache ist bei uns eben so. Ich hatte schon in der Arbeit mit Kindern unheimlich viel Geduld immer wurde mir nachgesagt. Ich muss als Hundehalterin viel an mir arbeiten, aber was das angeht kann ich von mir behaupten, dass ich noch nicht einmal überreagiert habe oder kurz davor war.
ABER: Anjou ist jetzt ein Jahr und einen Monat, die Pubertät steht gerade in den Kinderstiefeln.
Daher warten wir mal ab
-
Na aber logisch verliere ich auch mal die Beherrschung. Ich bin ein Mensch und warum soll ich mich verstellen. Von Typ her bin ich aber eh nicht der Ausflipper ... eigentlich bin ich eine sehr gechillte Person
und ich bin emotional sehr belastbar, so passiert nen Ausraster doch arg selten. Ich rede normalerweise betont leise mit meinen Hunden, am liebsten fast lautlos, teilweise nur mit Fingerzeig, ich sage auch bitte und danke :-) aber wenn mir dann die Hutschnurr mal platzt (was selten genug ist), dann donnere ich sie auch mal an und dann fliegt auch mal eine Leine.Meine Hunde sind doch auch nicht immer nur nett, warum sollte ich mich also verstellen, weil es heute "in Mode" ist Hunde mit Samthandschuhen anzufassen. Wenn ich meine Hunde untereinander beobachte, dann bin ich ganz entspannt ... sie sind definitiv fieser zueinander, wie ich es je sein könnte ;-) .
-
DANKE - dass das jemand mal laut ausspricht! Dachte mir schon, dass ich die einzige bin die regelmäßig auf die Palme klettert!Also das mit dem AUS und davonlaufen kenn ich ganz gut von meinem Kleinen, da weiß er aber auch schon, dass ich schnell wütend werde wenn er mir davonläuft, weil ich einfach auch ein bisschen n Schisshase bin, wenn ich nicht weiß wo er is und was genau er macht
Er ist erst seit einigen Monaten richtig stubenrein. Sein allerliebstes Pullerziel: der Teppich. Wahlweise auch mal das Bett wenn ich nicht da war (wobei er auch wusste dass er da überhaupt nicht rauf darf..). Wenn ich dann nach Hause kam und mich vor lauter Freude auf ein wenig Ruhe ins Bett geschmissen hab, hätte ich jedes Mal so deeeermaßen ausrasten können. Aber nachdem man da nicht wirklich was machen kann wenn das Maleur schon passiert is gabs immer ein lautes "AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH" und die Sache war gegessen.Wenn er mich ärgert werde ich zwar wütend, zeig ihm das aber eher mit Körpersprache als dass ich ihn beschimpfe oder anschreie - er versteht mich ja sowieso nicht.
-
Ich habe das Glück (manchmal auch Pech), dass ich zwei sehr sensible Hunde habe, die sehr gut auf ernste (trotzdem leise - ich kann es nicht leiden, wenn Leute mit ihren Hunden herumschreien) Ansprache reagieren.
Fortuna hatte in der Pubertät eine Phase, wo sie trotzdem ein paar mal getestet hat, wie (ernst) ich gewisse Dinge meine - ich gestehe, da habe ich ihr das auch deutlich gezeigt (einmal die Leine geschmissen, einmal am Fell gezuppelt, einmal festgehalten und mit den Augen fixiert) - seitdem brauche ich mich nur noch zu räuspern und sie unterlässt, was auch immer.
Ansonsten bin ich oft selbst Schuld, wenn irgendwas schief läuft - häufig irgendwas nicht schnell genug gesehen oder nicht rechtzeitig reagiert - dann atme ich tief durch und sage mir, dass sie das ja nicht macht, um mich zu ärgern, sondern weil sie es in diesem Moment nicht besser wusste, bzw. keinen (rechtzeitigen) eindeutigen Hinweis von mir bekommen hat - und schon geht's wieder.
Auch gestehe ich ihr zu, ab und an mal abgelenkt oder in ihrer eigenen (Geruchs-)welt versunken zu sein - ein Hund ist nunmal keine Maschine - dann sprech' ich sie halt notfalls auch drei Mal an - beim nächsten Mal funktioniert es wieder beim ersten Mal...
Ich habe aber auch nie so Situationen gehabt, wo sie irgendwas nicht "aus"gegeben oder vor mir weggerannt oder ausgewichen wär.
Wenn irgendwas nicht geklappt hat, hab ich mich einfach nur gefragt "hab ich ihr das wirklich schon richtig beigebracht" und "muss sie das schon können oder wissen, was ich will?".
Oft hat sich dann gezeigt, dass einfach nur etwas noch nicht richtig "saß" und es ein Missverständnis war.
Also wieder das: das macht sie nicht aus Absicht - dann kann man eigentlich schon gar nicht mehr böse sein - finde ich.Mit Sam braucht man überhaupt kein hartes Wort oder irgendeine Maßnahme, er ist so sensibel und will so sehr gefallen, dass es manchmal schon lästig ist, so sehr hängt er einem an den Lippen und Augen.
Bei ihm würde man viel kaputt machen durch Ungeduld oder Härte - nichts fänd' ich schlimmer, als wenn ich das Gefühl hätte, meine Hunde hätten Angst vor mir.Respekt okay - aber bitte keine Angst.
Überhaupt bin ich - die Ungeduld in Person - mit den Hunden sehr viel geduldiger und ruhiger geworden, als ich mir jemals vorstellen konnte.
Also - Beherrschung so richtig nur innerlich verloren, äußerlich versuche (drei Ausnahmen s.o.) ich mich zu beherrschen und wenn nötig zwar streng (mit Stimme und leichtem Körpereinsatz), aber ohne ungerechtfertigte Härte einzuschreiten.
Und: für mich ganz wichtig - nach einer Maßregelung dem Hund zeigen, wie er es eigentlich machen soll oder irgendeine Aufgabe stellen, die er richtig machen kann und für die man ihn dann wieder loben und sich "versöhnen" kann.
Nicht nachtragend sein.... - das finde ich wichtig und dann kann man auch mal streng und ernst den "Erzieher" spielen... - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!