Ständiges, penetrantes Anspringen
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Zitat
Das Anspringen kann so viele verschiedene Gründe haben (Beschwichtigung, Stress, Pöbeln, Aufforderung..),
dass ich im Zweifelsfall mit Ruhe und Konsequenz reagieren würde.Das heißt auch und vor allem, dem Hund so gut es eben geht, die Möglichkeit zum Anspringen zu nehmen : Ruhe ausstrahlen, Leine dran, Fuß drauf, sitzen lassen, loben (wenn er unten ist).
NICHT laut werden, NUR dann zurückrempeln wenn es sehr klar ist, dass es sich bei seinem Anspringen wirklich um Maßregelung/Pöbeln dreht. Mit Gegengewalt zu reagieren ist die schlechteste Möglichkeitdie man wählen kann wenn der Hund aus Unsicherheit, Stress ect. springt.Meine Hündin gibt dafür noch immer, manchmal ein gutes Beispiel ab.
Ich reagiere darauf entsprechend, je nach Situation..Stimme dir zu.

Mit einfach zurückrempeln ist es nun wirklich nicht getan. Da muss man schon manchmal die Gründe des hochspringens berücksichtigen.

Ruhe reinbringen ist sinnvoll. Häufig hilft auch ein etablieren einess "Falsch-Kommandos" und eine Alternativhandlung anbieten.
Hudn springt. Ich bleibe ruhige gebe das Kommando "Falsch" und schicke den Hudn ins Sitz und kann belohnen.
Es sei eben denn es handelt sich wirklich um reines Pöbeln seiten des Hundes. -
12. Dezember 2011 um 10:19
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Ich denke auch, man muss erstmal herausfinden, warum der Hund das macht.
Ist er respektlos, will er spielen, ist er gestresst und will sich abreagieren?
Wenn er gestresst ist und du Flaschen wirfst, machst Du es nur noch schlimmer. Das würde ich vorsichtshalber als letztes versuchen.
Hätten wir in der Anspringphase unseres Hund nach ihm getreten oder ihn angerempelt, hätte er das so verstanden, dass wir jetzt endlich seine Spielaufforderung kapiert haben und mitmachen.
Hast Du mal versucht, ihm den Befehl "unten" beizubringen? Mit ausgestreckter Hand leicht nach vorne beugen (also eine Art Stopp-Zeichen) und ihn ruhigem und energischen Ton "unten" sagen. Natürlich nicht dann damit anfangen, wenn er schon völlig abgedreht ist.
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Zitat
Will sie dann ein Spielzeug haben oder springt sie euch aus anderem Grund an?
Das macht nämlich n Riesenunterschied.Wenn sie euch nämlich anrempelt (und es geht NICHT) uim ein Spielzeug, dann ist ignorieren hier völlig fehl am Platze. Im Gegenteil: wenn ihr nie reagiert, dann ist es doch kein Wunder, wenn sie euch weiterhin anrempelt.
Verstehe ich jetzt nicht - beim Leinenlaufen wird "stehenbleiben" als Mittel der Wahl angegeben weil der Hund dann merkt, dass es nicht weiter geht. Hier merkt der Hund doch auch irgendwann, dass er nicht zum Ziel kommt.Zitat
Wer hat bloß den Wahn in die Welt gesetzt, man solle sich dann wegdrehen
NEIN!!!Zurückrempeln!!! (am besten an ihrer Schulter massiv wegschieben, knurr sie dabei meinetwegen auch an)nicht sanft wegschieben,
Mein es ernst!Dazu schreibe ich mal nichts.
Olli -
das hat aber nix miteinander zu tun:
das Ignorieren greift nur, wenn er etwas HABEN will...wenn der Hund dich aus anderem Grund anspringt, nämlich, wenn er dich als HH maßregeln will, dann musste ihm halt Grenzen setzen!!!!

Das "Rempeln" tut den Wuffeln nich weh.. ist aber ein körperliches Signal, das Grenzen setzt.
Viele HH sind da zu zögerlich: dann wird das vom Hund auch noch als Spiel empfunden und hat eher den gegenteiligen Effekt.Einfach den Hund konsequent mit der flachen Hand gegen die Schulter drücken, so dass dich nicht anspringen kann, also am bestten RECHTZEITIG. Man muss da schon schnell sein.
Selbstverständlich darf man es dabei nicht bewenden lassen:
Da muss n Trainer am besten vor Ort mal drauf schauen, wo denn im Alltag und zuhause die kleinen aber feinen Stellschrauben im Umgang verdreht sind. -
EDIT:
Sorry, hab ich den Eingangspost vll. falsch und zu oberflächlich gelesen?
Ich hatte es so verstanden als SEI der Beweggrund geklärt... ..
wahrscheinlich zu viel hineininterpretiert..
DAS wär in der Tat wichtig zu wissen, WAR'UM dieses Verhalten geschieht. -
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Zitat
Ein Hund, der aus Frust in eine Stresshandlung fällt, diese einfach zu verbieten, wird nicht funktionieren.
Wann springt sie eigentlich hoch? In welchen Situationen tritt das auf? Was war vorher?
Viele Grüße
CorinnaKann ich so aus meiner Erfahrung mit unserem Hund absolut bestätigen. In DIESER Situation hilft weder anbrüllen, noch anrempeln, noch Kommandos, noch festhalten! Das müsste alles dermassen heftig geschehen dass es weder etwas bringt, noch für den Hund verständlich wäre.
Das WANN und das VORHER war bei uns der Knackpunkt. Mit der Zeit wusste ich genau wann er hochzuspringen gedachte, ich sah es seinem Blick an, ich wusste dass er jetzt gleich eine Übersprugshandlung zeigen wird.
Was habe ich gemacht, Alternative angeboten, in diesem Fall ein simples SITZ im richtigen Moment, kurz sitzen lassen, nicht belohnt weil nicht hochpuschen das Ziel war, und dann das Kommando ruhig aufgelöst. Und ich habe ihm was ins Maul gestopft das er tragen durfte. (findet natürlich nicht jeder Hund toll, aber ich denke da findet sich schon was, was man anbieten könnte). -
Ich stimme Corinna und Kathrin absolut zu. Ich kenne einen jungen Hund, der aus Frust und Stress genau dieses Anspringverhalten zeigt.
Natürlich haben bereits Menschen und Hunde versucht, ihn dafür zu maßregeln, allerdings änderte er nichtmal sein Verhalten als er ernsthaft gebissen wurde.
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Da die Menschen dieses Verhalten meist quittieren, mit hektischem, lauten Reaktionen und mindestens drei bis fünf verschieden aufeinanderfolgenden Kommandos, sind sie für den Hund sehr missverständlich. Der Hund versteht es bestenfalls als Bestätigung.
Nur wenn der Mensch es schafft ruhig und richtungsweisend beim Hund anzukommen, kann er dieses Verhalten ändern.
Am günstigsten wäre es, dem Hund von vorn herein die Möglichkeit des Anspringens nicht zu lassen, sondern ihm zu zeigen was man in den 'speziellen Situationen' von ihm erwartet.
ÜBEN... mit Ruhe, Geduld und Spucke.
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Hallo.
Ich danke schonmal für die ganzen Antworten.
Zitiere jetzt mal nur SheltiePowers Post, der beinhaltet ja auch die ganzen anderen Fragen.ZitatKennt sie denn das Wort "Runter"?
Ja, das kennt sie.
Sie springt mich ja nicht immer so penetrant an. Manchmal springt sie mich ganz ruhig an, weil sie gestreichelt werden möchte oder so. Wenn ich dann runter sage funktioniert das perfekt.ZitatDarf man fragen, wann und vor allen in welchen Situationen die Scarlett die Menschen anspringt?
Meistens, wenn grade einfach nichts passiert.
zB letztens beim Hundetraining, als ich mich länger einfach nur mit der Trainerin unterhalten habe.
Oder an der Bushaltestelle, als ich mit einem Freund auf den Bus gewartet habe.
Scarlett hasst es zu warten, sie fängt dann auch immer an zu fiepen. In so einer Situation fordert sie ja dann Aufmerksamkeit, sie möchte, dass etwas passiert. Deswegen war in solchen Situationen bisher ignorieren das, was ich für sinnvoll gehalten habe. Jedoch interessiert es sie ja überhaupt nicht, ob ich sie ignoriere oder nicht. Sie springt ja trotzdem weiter.
Manchmal passiert es aber wirklich plötzlich und in völlig unterschiedlichen Situationen. Da kann ich keine bestimmte Situation fest machen. Meistens ist es allerdings, wenn wir auf irgendwas warten bzw sie grade einfach nicht im Mittelpunkt steht. Das möchte sie nämlich gerne 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag.ZitatDarf ich fragen, wie alt sie ist?
2 JahreZitatMöglich, daß Du zu lange mit ihr unterwegs warst?
Möglich, daß Du zu lange mit ihr gespielt hast, und sie deswegen so extrem hochgepuscht ist?
Nein. Da weiß ich inzwischen schon sehr gut wo Scarlett's Grenze ist und wann es zu viel wird.Ich hoffe ich hab' damit erstmal alles wichtige beantwortet.
Ansonsten bitte nochmal fragen, dann hab' ich was vergessen
Liebe Grüße :)
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Zitat
Scarlett hasst es zu warten, sie fängt dann auch immer an zu fiepen. In so einer Situation fordert sie ja dann Aufmerksamkeit, sie möchte, dass etwas passiert. Deswegen war in solchen Situationen bisher ignorieren das, was ich für sinnvoll gehalten habe. Jedoch interessiert es sie ja überhaupt nicht, ob ich sie ignoriere oder nicht. Sie springt ja trotzdem weiter.
Also genau das, was ich vermutet habe... :/
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