Ständiges, penetrantes Anspringen
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Hallo
Ich bin langsam echt genervt
Scarlett übertreibt es maßlos mit ihrem Anspringen. Zwischendurch kriegt sie ihre 5 Minuten (die auch gerne mal länger dauern) und dann hört sie nicht mehr auf mich (oder manchmal auch andere) anzuspringen, reagiert auf kein runter, wenn man sie wieder runter schubst springt sie einen direkt wieder an und das so lange, bis man weg geht. Und selbst wenn das 15 Minuten dauert, die hört nicht auf immer wieder an einem hoch zu springen.
Es wird nie darauf reagiert, wenn sie jemanden anspringt. Aber das ist ihr total egal. Es führt ja zu überhaupt nichts, sie bekommt auch gar keine Aufmerksamkeit mehr dafür. Wir drehen uns inzwischen alle einfach nur noch weg und gehen woanders hin. Scarlett ist ein Hund, der sehr viel fordert. Sie möchte immer im Mittelpunkt stehen und sie bekommt lieber Ärger als gar keine Aufmerksamkeit. Deswegen unterlasse ich in dieser Situation jedes Schimpfen und jedes festhalten (sobald man sie dann wieder los lässt hüpft sie sowieso wieder los).Einfach ignorieren bringt allerdings gar nichts.
Nun bin ich ja schon bei einer Hundetrainerin, die meinte es müsste eben etwas unangenehmes passieren, dass sie richtig blöd findet, sonst hört sie damit nicht auf. Ich hab' sie also an ihrem Vorderpfoten hochgehalten, wenn sie mich angesprungen hat. Das fand' sie auch blöd, sie hat angefangen an meinen Händen zu nagen und zu zappeln. Aber sie fand' es scheinbar nicht blöd genug. Sogar, wenn sie relativ lange hochgehalten wurde, hat sie danach direkt weiter gemacht mit dem Anspringen. Bauchkneifen und auf die Füße treten - hilft alles nichts. Das interessiert sie üüüüberhaupt nicht.
Die Trainerin meinte nun, dass wir beim nächsten mal eine Plastikflasche voll mit Steinchen nehmen werden und diese kräftig auf den Boden schmeißen. Sie meinte bei einigen Hunden macht man das 3-4 mal und dann hören die schon damit auf. Allerdings glaube ich nicht, dass das bei Scarlett so schnell funktionieren wird. Die ist mit soetwas nicht so leicht zu beeindrucken. Wenn sie sich nicht sogar einfach dran gewöhnt.
Es ist ja auch blöde dann immer so eine Flasche bei sich haben zu müssen. Scarlett fängt ja immer so plötzlich damit an. Ich wollte euch deswegen mal fragen, ob ihr vielleicht noch eine andere Idee hättet.Was kann ich noch machen?
Es nervt wirklich, dass sie es nicht einfach sein lässt. Vorallem, wenn wir dann grade draußen auf dem Feld sind und ich werde die ganze Zeit angesprungen.. danach seh ich aus als hät' ich mich im Schlamm gerollt
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11. Dezember 2011 um 23:49
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Ständiges, penetrantes Anspringen - Vor einem Moment
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Will sie dann ein Spielzeug haben oder springt sie euch aus anderem Grund an?
Das macht nämlich n Riesenunterschied.Wenn sie euch nämlich anrempelt (und es geht NICHT) uim ein Spielzeug, dann ist ignorieren hier völlig fehl am Platze. Im Gegenteil: wenn ihr nie reagiert, dann ist es doch kein Wunder, wenn sie euch weiterhin anrempelt.
Wer hat bloß den Wahn in die Welt gesetzt, man solle sich dann wegdrehen
NEIN!!!Zurückrempeln!!! (am besten an ihrer Schulter massiv wegschieben, knurr sie dabei meinetwegen auch an)nicht sanft wegschieben,
Mein es ernst! -
Hallo,
mensch ich habe genau das gleiche Problem mit meiner Junghündin momentan.
Hilfreiche Tipps wären echt super.
Meine macht es einfach so,ohne Spielzeug etc.
Dazu muss ich sagen bei uns macht sie es fast nicht mehr,aber bei allen anderen Leuten,Besuch ,draussen fremde Leute anspringen..............schlimm
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Ich habe das gleiche Problem mit der Hündin einer Bekannten, es ist echt ein Graus. Ich stoße sie wirklich schon SEHR grob weg, lasse sie ins hochgezogene Knie springen, sage dazu laut und bestimmt "Nein" - es hilft nix, sie ist in so einem Freudentaumel daß sie einfach nichts mehr registriert. Sie springt mir sogar von hinten in den Rücken wenn ich sie noch gar nicht bemerkt habe. Es ist bei ihr mit Sicherheit keine Form von Dominanz oder Frechheit, sondern pure Freude die sie irgendwie nicht steuern kann.
Einen kleinen Lichtblick habe ich jetzt, ich lasse sie jetzt wenn ichs rechtzeitig erwische mit Hilfe eines Leckerchens vor mir sitzen, oft klappt das und dann ziehe ich das Sitzen vorsichtig in die Länge so daß sie ein bißchen aus ihrem Wahn runterkommt. Die Endlösung ist das aber auch noch nicht, zumal sie eh nicht so sehr auf Leckerchen abfährt. Für weitere kreative Ideen wäre ich echt dankbar - ich vermute daß es wirklich nur die Lösung gibt, ein alternatives Begrüßungsritual einzuüben.
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Hallo,
ich mache das immer so das ich mein Knie anwinkel und Hund dann dagegen läuft. Dies ist nach meinen Erfahrungen die beste Möglichkeit um es dem Hund abzugewöhnen.
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Hallo!
Zitat
Scarlett übertreibt es maßlos mit ihrem Anspringen. Zwischendurch kriegt sie ihre 5 Minuten (die auch gerne mal länger dauern) und dann hört sie nicht mehr auf mich (oder manchmal auch andere) anzuspringen, reagiert auf kein runter, wenn man sie wieder runter schubst springt sie einen direkt wieder an und das so lange, bis man weg geht. Und selbst wenn das 15 Minuten dauert, die hört nicht auf immer wieder an einem hoch zu springen.Kennt sie denn das Wort "Runter"?
Zitat
Es wird nie darauf reagiert, wenn sie jemanden anspringt. Aber das ist ihr total egal. Es führt ja zu überhaupt nichts, sie bekommt auch gar keine Aufmerksamkeit mehr dafür. Wir drehen uns inzwischen alle einfach nur noch weg und gehen woanders hin.Scarlett ist ein Hund, der sehr viel fordert. Sie möchte immer im Mittelpunkt stehen und sie bekommt lieber Ärger als gar keine Aufmerksamkeit. Deswegen unterlasse ich in dieser Situation jedes Schimpfen und jedes festhalten (sobald man sie dann wieder los lässt hüpft sie sowieso wieder los).
Jetzt ist da eine Zwickmühle!
Situation A: Hund spring hoch, bekommt ein Wort an den Kopf geknallt, welches sie noch nicht kennt(?). Ist überfordert, und dreht erst recht auf, sprich, Hund springt weiter an.Situation B: Hund springt munter den Menschen an, und Mensch schubst den Hund weg. Ist ein tolles Spiel! Das wird natürlich weiter gespielt.
Situation C: Hund springt Menschen an, und die reagieren gar nicht. Ist es nun richtig, das Anspringen? Vielleicht. Also, wird es weiter gemacht, weil geduldet.
Situation D: Hund hat sich grad so richtig hochgeschaukelt mit ihrem ständigen Anspringen. Der Streßlevel ist enorm, und "will" wieder abgebaut werden. Das verleitet diesen Hund wohl dazu, weiter zu springen.
ZitatEinfach ignorieren bringt allerdings gar nichts.
Genau, da sagst Du was.
Und "Ärger bekommen" ist für den Hund auch "im Mittelpunkt" stehen
Denn schließlich hat sie doch Deine Aufmerksamkeit erreicht.Es ist jetzt etwas schwer, das zu erklären.
Es wird oft gesagt, daß man unerwünschtes Verhalten ignorieren sollte. Aber das ist nicht immer und schon gar nicht überall anwendbar.Hunde, die nicht so genau wissen, was sie tun sollen, kann man sehr leicht Alternativverhalten anbieten. Gerade Hunde, die nicht wissen, wie sie von ihrem Streßpegel sonst wieder runterkommen können. Da ist der Mensch gefragt.
Dem Hund nur zu zeigen, daß es "blöde" sein kann, wenn er etwas macht, was dem Menschen nicht so gefällt, ist auch nicht immer diese Art von "Hilfe", die der Hund braucht. Denn, dann weiß er ja immer noch nicht, was er statt dessen machen könnte.
Und es kann sogar nach hinten losgehen, wenn man sich nur bemüht, es dem Hund so "blöde" wie möglich zu machen. Schließlich können Hunde dann erst recht dabei aufdrehen, und im hohen Streßlevel ist kein vernünftiges Lernen mehr möglich.Darf man fragen, wann und vor allen in welchen Situationen die Scarlett die Menschen anspringt?
Zitat
Scarlett fängt ja immer so plötzlich damit an. Ich wollte euch deswegen mal fragen, ob ihr vielleicht noch eine andere Idee hättet.Ich möchte Dich jetzt nicht ärgern, aber es fällt mir schon schwer zu glauben, daß es so "plötzlich" geschieht.
Zitat
Was kann ich noch machen?
Es nervt wirklich, dass sie es nicht einfach sein lässt. Vorallem, wenn wir dann grade draußen auf dem Feld sind und ich werde die ganze Zeit angesprungen.. danach seh ich aus als hät' ich mich im Schlamm gerollt
Kann ich verstehen!
Darf ich fragen, wie alt sie ist?
Ein wenig klingt dies doch nach Übersprungshandlung.
Möglich, daß Du zu lange mit ihr unterwegs warst?
Möglich, daß Du zu lange mit ihr gespielt hast, und sie deswegen so extrem hochgepuscht ist?In solchen Fällen würde es reichen, kürzer zu laufen, und vielleicht mal für eine Weile das Spielen sein lassen. Dann lieber den Hund unterwegs zwischendurch loben, daß alle vier Pfoten auf dem Boden geblieben sind..
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Das mit dem Knie haben wir auch schon durch,wie gesagt bei uns macht sie es fast gar nicht mehr,abr bei fremden Leute...................sie läuft momentan nur noch mit Schleppleine..................das ist ja auch keine Lösung

Bei ihr ist es auch pure Freude..................das kann Minuten andauern............ -
Zitat
Hallo,
ich mache das immer so das ich mein Knie anwinkel und Hund dann dagegen läuft. Dies ist nach meinen Erfahrungen die beste Möglichkeit um es dem Hund abzugewöhnen.
Also Bruno noch ein kleines Welpi war, hat er meine Nachbarin EINMAL angesprungen.
Die hatte im richtigen moment das Knie an der richtigen stelle - die zähne ham richtig geklappert - und seitdem Bruno ist jetzt über ein Jahr ist er NIEwieder gesprungen.
selbst hätt ichs nicht gekonnt. -
Das Anspringen kann so viele verschiedene Gründe haben (Beschwichtigung, Stress, Pöbeln, Aufforderung..),
dass ich im Zweifelsfall mit Ruhe und Konsequenz reagieren würde.Das heißt auch und vor allem, dem Hund so gut es eben geht, die Möglichkeit zum Anspringen zu nehmen : Ruhe ausstrahlen, Leine dran, Fuß drauf, sitzen lassen, loben (wenn er unten ist).
NICHT laut werden, NUR dann zurückrempeln wenn es sehr klar ist, dass es sich bei seinem Anspringen wirklich um Maßregelung/Pöbeln dreht. Mit Gegengewalt zu reagieren ist die schlechteste Möglichkeitdie man wählen kann wenn der Hund aus Unsicherheit, Stress ect. springt.Meine Hündin gibt dafür noch immer, manchmal ein gutes Beispiel ab.
Ich reagiere darauf entsprechend, je nach Situation.. -
Hört sich für mich nach einer Übersprungshandlung an, weil die Frustrationstoleranz des Hundes überschritten ist. Ich würde in so einem Fall wohl eher dazu tendieren eine Alternativhandlung zu üben, die am besten noch mit Ruhe zu tun hat. Ein Hund, der aus Frust in eine Stresshandlung fällt, diese einfach zu verbieten, wird nicht funktionieren.
Wann springt sie eigentlich hoch? In welchen Situationen tritt das auf? Was war vorher?
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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