Hund muss unbedingt Gehorsamkeit lernen
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Hallöle. Langer Text, ich wäre trotzdem dankbar wenn er gelesen wird und mir jemand helfen kann.
Wie ich in meinem Vorstellungspost (die werden nicht gelesen, ich weiß ^^) schon geschrieben habe beherberge ich zur Zeit unseren 4jährigen Beagle der bei meiner Mutter lebt, die ist allerdings gerade im Krankenhaus und muss dort wohl noch ne Weile bleiben weil sie vor ein paar Tagen einen Schlaganfall hatte. Sie ist geistig voll da, kann auch laufen usw. aber die Aussprache muss noch geübt werden, ansonsten passt alles. Der Hund ist auch irgendwie "mein" Hund, allerdings bin ich vor einem Jahr von zu Hause ausgezogen und sie ließ alles mit ihm durchgehen, "er ist halt einfach so". :/
Und nun zum Problem. Sie hat ihn zusammen mit ihrem Exmann vom Züchter geholt, ihr Ex wollte den Hund nur zum Angeben und als Sportgerät zum Abnehmen haben, in den letzten 3 Jahren ist er wenns hochkommt sagenhafte 10 Male mit ihm draußen gewesen, den Rest haben wir immer erledigt. Hundeschule gab es nicht, nach einer Stunde war Schluss weil er dachte das reicht, der Hund wurde eigentlich mehr angebrüllt als richtig erzogen.
Der zieht an der Leine wie ein Ochse, wenn man ihn von der Leine lässt ist es nur eine Frage der Zeit bis er abhaut (ich kann dem in der Sache nicht vertrauen so oft wie der schon weg war), er läuft ständig im Wechsel vor/hinter mir, macht was er will, usw... Zuhause geht es einigermaßen, aber sobald es nach draußen geht fängt der richtig an zu spinnen.
Mir geht es jetzt in erster Linie um meine Mutter wenn der Hund wieder zu ihr kann. Ich weiß nicht wann sie wieder nach Hause kann, das kann in einem Monat sein oder in einem halben Jahr, das weiß keiner. Ich muss ihm jetzt in der Zeit Gehorsamkeit beibringen, dass er auf NEIN hört (funktioniert nur ganz selten) und auf seinen Namen, Fuß gehen kann er auch nicht. Wenn ich das bis zu ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus mit dem Hund nicht geschafft habe wird er sie im körperlichen Sinne beim Gassigehen richtig fertig machen, da geht dann nämlich der Hund mit Frauchen Gassi und nicht andersrum wie es eigentlich sein sollte.
Hundeschule und Hundetrainer kann ich mir nicht leisten da ich in der Ausbildung bin, ich habe nur abends und am Wochenende Zeit für sowas... gibt es irgendwelche Möglichkeiten den Hund mit 4 Jahren noch "normal" werden zu lassen? Das ist unser erster Hund den wir von klein auf haben, ich bin ehrlichgesagt ziemlich ratlos wie man Hunden was beibringt damit die das auch verstehen. Das Wichtigste wäre erstmal, dass er draußen auf seinen Namen hört, dass er kommt wenn man ihn ruft und dass er bei NEIN! etwas aus der Schnauze fallen lässt oder generell mit irgendwas aufhört, der nimmt nämlich alles mit was er auf dem Boden findet

Mehr fällt mir dazu nicht ein, wenn jemand Fragen hat dann ruhig her damit, ich hoffe ihr könnt mir helfen
lg -
2. Dezember 2011 um 14:12
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Hund muss unbedingt Gehorsamkeit lernen - Vor einem Moment
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das sind natürlich die fragen, für die eigentlich hundeschulen gebaut wurden, und lehrbücher geschrieben wurden....
sehe ich das recht, und der hund ist den ganzen tag alleine (weil ausbildung?)
nun, dass sind sehr viele baustellen, die den normalen alltag ausmachen, und natürlich kann ein alter hund noch was lernen. aber dazu braucht es geduld, zeit, geduld, und zeit. und natürlich eine vage ahnung, wie man mit hunden umgeht.
dieses buch kann ich - gerade für anfänger - wirklich empfehlen.
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Eine Hundeschule wäre der Rat schlechthin, aber die kostet natürlich Geld. Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit zusammenzulegen??
ZitatDas Wichtigste wäre erstmal, dass er draußen auf seinen Namen hört, dass er kommt wenn man ihn ruft und dass er bei NEIN! etwas aus der Schnauze fallen lässt oder generell mit irgendwas aufhört, der nimmt nämlich alles mit was er auf dem Boden findet
Viel wichtiger empfinde ich die Leinenführigkeit, wenn er zieht wie ein Ochse. Kuck mal hier:
https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.htmlDer Beagle scheint viele Baustellen zu haben. Du solltest dich erstmal auf das wirklich wichtige konzentrieren, nämlich die Leinenführigkeit. In der Zwischenzeit könntest du dir ein paar Hundebücher besorgen und dich einlesen. Wenn er keinen Rückruf beherrscht, sollte er gar nicht von der Leine. Höchstens an der Schleppleine. Und all seine weiteren Baustellen sind nicht innerhalb von 3 Tagen zu beheben, vor allem nicht, wenn man keine Ahnung hat.
Ich würde dir ganz dringend empfehlen mit deiner Familie zu sprechen und in eine Hundeschule zu gehen. Und Bücher über Hundeerziehung schaden auch nicht.
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Klar kann ein Hund mit 4 Jahren noch etwas (bzw. sogar viel ^^) lernen!
Ich hab keine eigene Erfahrung mit einem Beagle aber ich glaube gerade bei der Rasse ist das mit dem Abruf generell sehr schwierig. Also stell dich auf eine Geduldsprobe ein

Kommt er denn im Haus wenn man seinen Namen ruft? Wenn nicht, würde ich einfach da anfangen. Nimm dir Leckerchen oder Trofu in die Hand und versuche irgendwie seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn er auf dem Weg zu dir ist rufst du "*Name* hier" in freundlichem Ton und wenn er dann bei dir ist bekommt er sofort das Leckerchen.
Und dann am besten mit einer Schleppleine das ganze nach außen verlegen. Erst auf neutralem Gelände wenn gerade gar nichts spannendes los ist und dann eben immer weiter steigern."Nein" habe ich meinen so beigebracht, dass ich ihnen Futter vor die Nase gelegt habe und wenn sie es nehmen wollten habe ich "Nein" gesagt. Haben sie dann abgelassen und sich ruhig hingesetzt oder stellt haben sie es bekommen. Das aber auch erst mal in Ruhe daheim üben. Außen wird es natürlich um einiges schwieriger, vor allem da der Hund die Sachen sicherlich vor dir findet.. Aber da kannst du ja auch Situationen provozieren. Irgendwas auf den Boden legen und wenn er es nehmen will "Nein" sagen - lässt er es bekommt er ein Leckerchen von dir.
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Hasdt Du vielleicht die MÖglichkeit, einem Hundeverein beizutreten? Dort gibt es ja neben Hundesport auch Ausbildungsgruppen. Der Monatsbeitrag ist wesentlich günstiger als würdest Du eine Hundeschule besuchen
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Hallo erstmal im Forum :)
uff da scheint es ja an den Grundlagen gewaltig zu hängen.
Ich fasse das mal ganz kurz zusammen
- er kann kein nein
- er haut ab
-er hört nicht auf seinen Namen
- er zieht an der Leine
- er ist draußen nicht ansprechbar?Zum "Nein" wie habt ihr ihm das beigebracht?
Grundsätzlich würde ich bei ihm von Null anfangen. D.H. erstmal würde ich grundlegende Sachen in der Wohnung trainieren, wie Nein und seinen Namen.
Sprich du rufst ihn (seinen Namen) und er bekommt ein leckerchen. Beagles sind doch sehr verfressen. Da wirst du wahrscheinlich am besten mit Futter arbeiten können. Manche Hunde mögen aber auch Spielzeug...dass ist je nach Hund unterschiedlich.
Draußen würde ich nur mit Schleppleine arbeiten. Solange er nicht sicher zurück kommt und stiften geht, würde ich ihm den Freiraum nicht geben. Außerdem scheint mir das (so wie du es geschrieben hast) auch zu gefährlich aufgrund von Autos etc.
Wie lastet ihr den jungen Mann den aus?
Ich würde auch ein "Schau" Signal mit ihm einüben, denn die meisten Beagles die ich kenne kleben mit ihrer Nase nur am Boden und der Besitzer ist erstmal schnurz... durch ein gut konditioniertes "Schau" kannst du immer wieder den Kontakt zu ihm aufnehmen.
Zur Leinenführigkeit gibts hier schon 1000 Thrads, benutze einfach mal die Suchfunktion, da wirst du sicherlich viele hilfreiche Tipps bekommen.
Grundsätzlich habe ich jedoch Bauchschmerzen, da ich raus lese, dass er bei deiner Mum genauso wenig hört. Wenn du jetzt mit ihm trainierst, hört er zwar auf dich, dass bedeutet aber nicht automatisch er hört dann genauso gut auf deine Mutter.
Wenn sie wieder Gesund ist, solltet ihr sehr viel gemeinsam trainieren. So lernt deine Mum dann auch Deine Trainingsansätze. denn jeder Mensch trainiert eigentlich anders mit seinem Hund, bzw. jeder Hund ist ja auch individuell und benötigt ein anderes Training.
Habt ihr euch schon einmal überlegt zu einem einfach Junghundekurs zu gehen? Er scheint ja keine schwerwiegenden Probleme zu haben, so das er Einzeltraining (=teuer) benötigt. Eine Junghundegruppe die die Grundlagen legt (und wesentlich günstiger ist) kann da denke ich schon sehr gute Hilfestellungen geben.Nunja ich weiß ich habe sehr allgemein geantwortet und konnte dir wahrscheinlich nicht besonders weiterhelfen. Aber wenn du die Probleme/ Erlebnisse mit ihm etwas näher schilderst ist das vllt. auch möglich.

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Wenn ihr das 4 Jahre lang habt schleifen lassen,wirst du ihm das jetzt nicht alles in einem Crashkurs
beibringen können.
Es klingt ja auch ein bißchen so,als hättest du nicht den blassesten Schimmer,wie man einem Hund generell
die Grundlagen des Alltags vermittelt,und insofern würde ich sagen:
Ohne professionellen Beistand wirst du das nicht hinkriegen. -
laß das futter über die spaziergänge erarbeiten.. d.h. nix mehr aus einem napf...
leih dir gute bücher aus:
das andere ende der leine z. b.,
und die dvd`s von anton fichtlmeyer.
dann hast du ein paar grundlagennur, was ich nicht versteh.. wieso meinst du, wenn der hund dann bei dir funzt, würde der auch bei deiner mutter funzen?? anderer mensch, andere regeln... jeder muß sich den respekt eines hundes selbst erarbeiten...
als kleiner trost: ich kenn keinen beagle, der draußen nicht sein eigenes ding macht... sind nasenhunde, da is nix mehr mit hören... und das ist nicht mal ein witz.
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tja... wenn's nur nicht ein beagle wäre

Im Ernst, Beagle sind hartnäckig, einem Beagle das stromern abzugewöhnen ist echt schwer, v.a. wenn er's ja wohl jahrelang so kannte und noch dazu wohl nicht grad viel Zeit zum trainieren ist. Gerade deshalb würde ich einen guten Trainer zu rate ziehen, ansonsten seh ich da irgendwie schwarz für..
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Ich kann dir nur zu einer guten Hundeschule raten, die dir hilft die Komandos richtig aufzubauen. Ich habe selbst einen Beagle und kann dir aus meiner Erfahrung nur dazu raten gaaaaaanz viel mir positiver Verstärkung und Vermeidung von Situationen in denen ein Hund einen Fehler macht zu arbeiten.
Wenn ein Hund so lange keine konsequente Erziehung hatte wird es nicht so leicht sein ihn jetzt zu erziehen. Eine kleine Hilfe kann sein, daß du für die Befehle die du jetzt in Zukunft richtig und Konsequent bei ihm aufbaust andere Komandos benutzt als bisher. Wenn du bisher z.B "Nein" gesagt hast wenn er etwas nicht tun, bzw mit etwas aufhören sollte wähle nun ein anderes Wort wie z.B "Schluß" dafür wenn du mit dem richtigen und konsequenten Training beginnst. Denn es ist einfacher für ihn zu begreifen, daß du das Komnando Schluß erst meinst als zu verstehen, daß er nun aber plötzlich auf Nein hören soll. Nehme dir nicht zuviel auf einmal vor, sondern über erst einmal ein oder zwei maximal drei Komandos zu gleichen Zeit, die aber Konsequent. Wenn du rat brauchst wie ein Komando aufgebaut wird schicke mir eine PN dann will ich gerne versuchen dir zu helfen.LG FRanziska mit Till
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