Mein Hundi liebt Radfahrer....
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WENN, dann wäre eher ICH rücksichtslos, einen kleinen Hund, der sich nichts Böses dabei denkt und das als nettes Spiel ansieht (denn er greift weder an noch rennt er ins Rad oder sonstwas - ein paar Meter Rennen und Bellen und gut ist), kann man wohl kaum als "rücksichtslos" bezeichnen...

Und ich bemühe mich, ihn an die Leine zu bekommen, sobald ich einen Radler erblicke, aber da sind halt eben DOCH auch diese rücksichtslosen Radfahrer, die zum einen auf Wegen fahren, auf denen Radfahrverbot herrscht, zum zweiten durch einen Park, in welchem sich viele Kinderspielplätze befinden und alte Menschen mit ihren Rollatoren spazieren gehen, in einem Affenzahn jagen um z.T. nicht rechtzeitig einsehbare Kruven (und schon so manchen Fußgänger dazu brachten, beiseite springen zu müssen

Und gegen die sind wir dann auch machtlos (wäre ich auch OHNE Hund dabei) - bei den anderen Normalradlern hab ich meinen Hund, da er nicht mehr SO krass auf diese Ansammlung von Radlern reagiert, mittlerweile im Griff und bekomme ihn rechtzeitig zurück gerufen.
Doch, das Verhalten deines Hundes IST rücksichtslos. Dass du das als nettes Spiel eines kleinen Hundes, der sich nichts dabei denkt einstufst, spricht schon für sich. Der Hund hat nicht hinterher zu rennen und zu kläffen, egal, ob sich der Radfahrer verbotenerweise dort aufhält oder nicht.
Ich bin sowohl als Radfahrer als auch auf Inlinern von solchen tut-nixen auch schon verfolgt worden und glaube mir, ich finde das nicht witzig, egal, wie klein der Hund ist. Und ja, danach getreten habe ich auch schon. Im Ernstfall habe ich nämlich keinen Bock auf ne zerrissene Hose und einen Biß ins Bein. Und dass das Köterchen nur spielen will steht ihm leider nicht auf der Stirn geschrieben.
Also, mein Rat an dich: Leine an den Hund, und zwar überall, wo nicht ausdrücklich Freilaufgelände ist, und gut is'.
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30. November 2011 um 11:12
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Hallo!
Ich denke mir mal, Du wirst bald eher ein anderes Problem haben!
ZitatWENN, dann wäre eher ICH rücksichtslos, einen kleinen Hund, der sich nichts Böses dabei denkt und das als nettes Spiel ansieht (denn er greift weder an noch rennt er ins Rad oder sonstwas - ein paar Meter Rennen und Bellen und gut ist), kann man wohl kaum als "rücksichtslos" bezeichnen...

Selbst wenn Dein Hund "nichts tut", nur "fröhlich neben den Radlern her rennt", so braucht sich nur jemand über Dein Hund erschrecken.
Wenn dann deswegen jemand mal zu Fall kommen sollte, so könntest Du genau dafür belangt werden, auch wenn Dein Hund "nichts getan" hat.Das alleine wäre schon für mich ein Grund, meinen Hund abzusichern.
Egal, ob sich die Radfahrer richtig, oder falsch verhalten.
Ich sichere meinen Hund, so können sie mir nichts anhaben.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
ganz ehrlich?
ich hätte so manchen Hund auch schon gerne weg gekickt, wenn sie mir halb ins Rad rennen (nein, ich weiß nicht, ob er es wirklich tun würde)nimm deinen Hund an die Leine und arbeite an der Impulskontrolle und am Gehorsam
es ist wurscht, wie klein er ist oder wieso er deiner Meinung nach hinter Radfahrern her rennt
er hat sowas nicht zu tun bzw. du zu unterbinde -
Welcher alte Thread gemeint ist? Der da wahrscheinlich: https://www.dogforum.de/die-armen-radf…6.html#p9339889
Auch wenn dein Hund denen vielleicht wirklich nichts tut, er jagd ihnen nach. Und ehrlich: Ich als Radfahrer hab immer ein ungutes Gefühl, wenn mir ein Hund nachrennt. Ich weiß ja bitte nicht, dass der mir nix tun wird.
Vor allem wenn da Kinder involviert sind...
Braucht nur eines wegen deines Hundes zu Sturz kommen und schon hast du den Salat.
Wenn mein Hund es auf Radfahrer abgesehen hätte würde er, a.) schon lang nicht mehr frei laufen und b.) mit mir aber sowas von trainieren.
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Okay, ich nehms mir zu Herzen, finds gut, auch mal die Sicht von Radlern zu hören, die gleichzeitig Hundehalter sind (die anderen, die wirklich hier alles platt fahren, mal unabhängig jetzt von Hunden gesehen; ich bin auf einem Einkaufsweg ohne Hund dabei auch schon übergemangelt worden und lag da und das finde ich schon rücksichtslos..., diese anderen klammern wir grad mal aus, aber es gibt sie nunmal) und pack meinen Hund an die lange Leine und lasse ihn derzeit erstmal nur auf dem (ungenutzten und verwilderten) Sportplatz oder auf der Wiese hinterm Haus laufen.
Alles klar? Thanks für eure Ehrlichkeit.

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Vielleicht gibt es unter den zahlreichen Radlern ja auch ein paar Teenies, die Du als Hilfskräfte zum leinenlosen Üben engagieren könntest? Wenn die genauestens instruiert sind, wie sie sich verhalten sollen - nämlich anhalten, wenn Hund kommt, Spaß vorbei - kannst Du neben den angeleinten Spaziergängen doch in aller Ruhe weiterüben, damit irgendwann mal das Thema durch ist. Wichtig ist nur bis dahin, dass der Kerle wirklich gar keinen Radler-Jag-Erfolg hat, sonst verstärkt sich die Problematik eher noch.
Sowas erscheint einem am Anfang "unüberwindlich", aber nach einiger Zeit Üben klappt es dann doch irgendwann.
Durchhalten!LG, Chris
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Zitat
Okay, ich nehms mir zu Herzen, finds gut, auch mal die Sicht von Radlern zu hören, die gleichzeitig Hundehalter sind (die anderen, die wirklich hier alles platt fahren, mal unabhängig jetzt von Hunden gesehen; ich bin auf einem Einkaufsweg ohne Hund dabei auch schon übergemangelt worden und lag da und das finde ich schon rücksichtslos..., diese anderen klammern wir grad mal aus, aber es gibt sie nunmal) und pack meinen Hund an die lange Leine und lasse ihn derzeit erstmal nur auf dem (ungenutzten und verwilderten) Sportplatz oder auf der Wiese hinterm Haus laufen.
Alles klar? Thanks für eure Ehrlichkeit.

klingt doch schon mal nicht schlechtdann fehlt nun nur noch die gezielte Impulskontrolle :)
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Zitat
....und verfolgt sie bellend etliche Meter, um dann endlich nach einiger Zeit (er läuft nie soweit mit, dass er außer meiner Reichweite ist) fröhlich zurück zu kehren....
Es passiert nichts, er ist weder aggro noch gefährdet (hat viel von unserem Kater in Sachen Geschickleichkeit gelernt....), aber dennoch ist das ja keine Lösung, denn je nachdem haben die Radler entweder Angst oder ärgern sich (und treten nach dem Hund, erwischen ihn allerdings glüchlicherweise nicht)
Das Prob hat erst hier in Bremen richtig Formen angenommen, denn hier wimmelts nur so vor Radfahrern, die z.T. ihrerseits auch sehr rücksichtlslos sind....
Wie kann ich ihm dieses bellende Nachrennen abgewöhnen????

Tja, ist halt der Jagdtrieb-Hetzen..... Dagegen hilft schneller sein (den Hund stoppen, wenn Du den Radfahrer siehst, und zwar VOR ihm - sprich, aufpassen.). Ansonsten Leine, und den Freigang dann irgendwo im Grünen aufm Feld, wo´s keine Radler gibt (ok, dann kommen die Mountainbiker..... Bei uns gibt´s welche, die fahren im Wald ganz schmale Pfade selbst bei Nieselregen mit nem irrwitzigen Tempo, bei dem ich schon bei Zugucken Angst kriege, daß es die auf die Fr...e haut.....Aber die sind die Ausnahme.).
Alternativ: Alternativverhalten aufbauen. Sprich: ein Radler kommt in Sicht, Hundi geht an den Straßenrand und setzt sich. Wenn das (zunächst geführt und mit Leine abgesichert!!) funktioniert, darf er anschließend einen geworfenen Ball apportieren o.ä., ich denke, das dürfte ein adäquater Ersatzs fürs entgangene Radler-Hetzen sein, aber am ungefährlichen Objekt.
Und zu dem hier: "erwischen ihn allerdings glüchlicherweise nicht" - kann ich nur sagen, wenn einer ihn schonmal erwischt hätte, würd er´s vielleicht nimmer machen.... *hust.....
Wenn das mein Hund wäre, und die liebevolle Tour mit Alternativverhalten nicht wirkt (was ich mir nicht vorstellen kann), würd ich das ebenfalls mit extra bestellten Radlern üben und sie anweisen, wenn er sie verfolgt, daß sie ihm irgendwas vor die Füße werfen. So daß eben nichts passieren kann (Verletzungen), aber er so erschrickt, daß er sich das beim nächsten Mal überlegt. Da erschrickt ein Radler mal fürchterlich (am besten ein 80jähriger - jawoll, die fahren hier bei uns auf dem Land noch mit m Radl...), und beim nächsten Mal ist es nicht nur die Ente, die überfahren wird nach einem erschrockenen Schlenkerer, sondern der Hund, oder der 80jährige liegt im Straßengraben - und dann viel Spaß..... Insofern - gut, daß Du daran arbeiten möchtest...
LG,
BieBoss -
Zitat
Sorry - aber da haben nicht nur Radler, sondern auch freilaufende Hunde nichts zu suchen, wenn die nicht aufs Wort hören.... Selbst wenn´s erlaubt ist....
LG,
BieBossEDIT: hab grad erst gelesen, daß Dus schon eingesehen hast - prima.... ;-) Und glaub mir, Du wirst es schaffen. Ich weiß das: ich hab nen Jagdhund, und selbst der verfolgt keine Radler oder Jogger. Da wirst Du das doch hinkriegen.... ;-)
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Ich verstehe schon, was du mit "rücksichtslose Radfahrer" meinst.
Auf unserer Gassirunde gibt es zwei Wege. Einen Sandweg und einen asphaltierten. Obwohl eigentlich beide Fußwege und auf dem einen Radfahrer nur "erlaubt" sind (ist kein ausgeschriebener Radweg) fahren fast alle auf dem Sandweg und das teilweise in einer Art und einem Tempo, dass ich nicht selten Lust habe, ihnen Stöcker in die Speichen zu schieben oder es darauf ankommen zu lassen, dass sie mich umkarren, damit sie sich richtig deftig hinpacken
Zumal der "Radweg" kaum 3m neben dem Sandweg liegt.Aber nur, weil sich andere wie die Axt im Walde verhalten, relativiert das mein eigenes Fehlverhalten nicht

Was du ja auch eingesehen hast.Investiere jetzt die Arbeit, dann bist du das Problem auf lange Sicht los und hast weniger Stress.
Die Blöden kann man nicht alle aus der Welt schaffen, aber man kann lernen, entspannt drumherum zu leben
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