Mein Hundi liebt Radfahrer....

  • Da gibts nur son kleines Problem, das ich bisher zu erwähnen vergaß und das sich nun auch zeigte im Trainingsversuch: :ops:

    Sobald mein Hund an der Leine ist, interessieren ihn Radfahrer nicht die Bohne. :xface:

    Und dabei scheint es offensichtlich egal, wie lang die Leine ist - er weiß ja, dass er dran hängt, weil ich ihn anklinken muss und er zudem immer wieder die Leine auf seinem Rücken spürt bei Bewegungen. Habs mit SEHR langer Leine probiert und es war nicht anders als an der kurzen.

    Ich muss weder ziehen noch mahnen noch sonstwas tun - er geht unbeirrt dem nach, was ihn grad interessiert (meist schnüffeln *gg*) oder folgt mir ganz normal, wenn ich weitergehe und kümmert sich um keinen Radler, egal, in welchem Tempo dieser vorbei düst.

    Somit entfällt die Möglichkeit, ihn auf diesem Wege zu erziehen - bleibt noch die andere Lösung mit dem bestellten Radler, doch da müssten mir Bremer helfen, denn ich kenne hier niemanden, den ich fragen könnte, dieweil ich hier überhaupt niemanden kenne.... :???:

  • Kurzer Zwischenbericht: Es wird besser mit Bobs und den Radlern!

    Warum auch immer - allzu viel hab ich gar nicht gemacht. Nur ihn auf den gut einsehbaren Wegen sofort zu mir gerufen, angeleint und seine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt.

    Inzwischen ist er soweit, dass wir den Radler relativ nah heran kommen lassen können (bei Kindern gehe ich da jedoch das Wagnis NIE ein, das ist klar), zwinge Bobby jedoch schon ab dem Moment, ab dem ICH den Radfahrer sehe, MICH anzuschauen und sobald er ansetzt zum Sprint - man sieht ja die größere Körperspannung - , rufe ich ihn sofort zu mir - und es klappt!

    Zudem gibts einige Radler, mit denen ich absprechen kann, dass ich Bobby dann wieder von der Leine lassen darf, wenn sie weiterfahren, nachdem ich sie informiert habe über das mögliche Verhalten des Hundes - und auch da setzt Bobby nur noch ein, zwei Meter zur Verfolgung an, bellt ein paarmal - und kehrt dann auf mein Rufen plus Pfeifen um und kommt zu mir, um sich anleinen zu lassen.

    Bleibt der Radler stehen, interessiert er Bobby ohnehin nicht mehr bzw. macht der Hund sogar meist einen kleinen Bogen um das Rad. Erst in Bewegung wirds wieder interessanter, aber lange nicht mehr so intensiv wie noch vor einigen Wochen.

    Da war euer Tipp auch eine Hilfe (und gute "Maßregelung" :ops: ), ihn nicht im PARK von der Leine zu lassen. Denn der ist echt zu unübersichtlich und dort hätte ich keine Chance, schneller zu sein als mein Hund. Daher kommt er nun nur noch auf den Wegen von der Leine, auf denen ich rechtzeitig sehen kann, wenn ein Radler naht.

    Ich denke, wir sind auf gutem Weg, aber ich bin gern für weitere Kritik und Tipps offen! :gut:

  • Zitat

    Kurzer Zwischenbericht: Es wird besser mit Bobs und den Radlern!

    Warum auch immer - allzu viel hab ich gar nicht gemacht. Nur ihn auf den gut einsehbaren Wegen sofort zu mir gerufen, angeleint und seine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt.


    ja, manchmal ist es gar nicht so "viel", aber die "kleinen" Dinge sind halt entscheidend ;-)


    was man zusätzlich zum rechtzeitigen Abruf mal probieren könnte:
    Hast du Kumpels mit Fahrrad?
    Die mal mit Sprühflasche (Wasser) bewaffnen. die sollen mal an ihm so vorbeifahren, dass er wieder hinterherrennen will und ihn dann ansprühen.
    Am besten im Park trainieren, so dass er damit verknüpft, dass sich die Viecher auf den FAhrrädern wehren. Hunde lernen ja auch ortsgebunden.
    Vielleicht kannst du ihn dann ja dort dann auch in Zukunft wieder frei laufen lassen...

    Was machst du sonst an Spielen und an Jagdspielen mit ihm?

  • Zitat

    Zudem gibts einige Radler, mit denen ich absprechen kann, dass ich Bobby dann wieder von der Leine lassen darf, wenn sie weiterfahren, nachdem ich sie informiert habe über das mögliche Verhalten des Hundes - und auch da setzt Bobby nur noch ein, zwei Meter zur Verfolgung an, bellt ein paarmal - und kehrt dann auf mein Rufen plus Pfeifen um und kommt zu mir, um sich anleinen zu lassen.

    NEIN!!!

    Sein Verhalten unterbinden, BEVOR er wieder in dieses Muster fällt!! Nicht "nur noch" ein oder zwei Meter. GAR NICHT!!!! Halte den Hund bei dir, wenn der Radler losfährt!

  • Ihr seid jetzt einen großen schritt in die richtige Richtung gegangen. Das finde ich toll. :gut:

    Aber bitte sichere deinen Hund so das er gar nicht mehr hinter Radfahrern herlaufen kann, auch nicht nur kurz.
    Die Gefahr das er ins alte Muster zurück fällt ist sehr hoch, gerade dann wenn man glaubt das man das Problem unter Kontrolle hat und im Training etwas nachlässiger wird.

  • Zitat

    was man zusätzlich zum rechtzeitigen Abruf mal probieren könnte:
    Hast du Kumpels mit Fahrrad?
    Die mal mit Sprühflasche (Wasser) bewaffnen. die sollen mal an ihm so vorbeifahren, dass er wieder hinterherrennen will und ihn dann ansprühen.


    aber warum muss man immer mit Meideverhalten arbeiten, wenns auch so klappt?

    das Thema gabs übrigens auch schon öfter, es kann gut nach hinten los gehen, gerade bei einem Terrier, der sich dann provoziert fühlt und erst recht nach vorne schießt

    nur weil man es bei Martin Rütter sieht, ist es nicht automatisch gut

    würde davon dringend abraten

  • Meideverhaltenstraining wäre bei meiner Paniktüte echt auch fatal. Er hat fast 2 Jahre panische Angst vor Rädern gehabt, ich möchte echt nicht, dass sich DAS wiederholt!
    Dann lieber rechtzeitig anleinen und weiter mit der Ablenkung und Konzentration auf mich arbeiten.

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