Hund abgeben?
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Nja ein Sitter muss nicht viel kosten. Vielleicht ein/ Schüler/in der auch gerne einen Hund hätte und nicht darf (Kann ja schon älter sein) oder vielleicht kann dir jemand ausm Forum helfen.
Also wenn ich in der Nähe wohnen würde, dann würde ich dir sicher helfen.Ich denke du bist momentan massiv gestresst und so. Ich hatte nach der Geburt auch so eine Phase, aber zum Glück hat meine Mama das aufgefangen.
Unvorbereitet kommst du mir nicht vor.Solltest du sie allerdings abgeben würde ich von Besuchen und Co absehen und du solltest dir sicher sein. Den Hund nach 2 Wochen oder so wieder zu holen nur weil du doch net klar kommst wäre deiner motte gegenüber nicht fair...
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Hi,
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auf probe weggeben und wenns nicht passt den hund wieder zurück.
welche hin und her...und total unnötig.
entweder du willst den hund oder nicht.und vorbereiten indem man zig bücher liesst und sich wirklich auf den hund vorbreiten sind zwei paar schuhe.
wie du selbst schreibst du hast die zeit die man in einen hund, in seine erziehung usw., investiert unterschätzt und deshalb ist es für mich einfach eine schlechte vorbereitung.
wenn es immer wieder gründe gab wieso grad kein hund einziehen sollte, dann waren es augenscheinlich (wie man ja jetzt sieht) gute gründe und du hast dich von anderen eigentlich dazu belabern lassen (klingt jedenfalls dazu).setz dich hin und mach dir drüber gedanken ob du den hund wirklich noch willst und ob du dem hund gerecht werden kannst.
was helfen könnte ist z.b den hund für ein wochenende zum sitter zu geben und dann zu schauen wie man so ohne hund klar kommt und ob es das ist was man will.und bzgl. 3h beschäftigen, ist auch eine sache wie sinnvoll man einen hund beschäftigt. ich bin der meinung ( es sei denn der hund ist wirklich ein arbeitshund) ein normaler hund der als begleithund gehalten wird, der braucht keine 3h beschätigung am tag.
hat meine auch nicht, es gibt tage da bin ich viel mit ihr unterwegs, unter der woche ist es aber definitiv weniger.
und das ohne das hund durchdreht.
ich denke in deinem fall machst du dir da zuviele gedanken drum und das verursacht stress. -
[quote="Cafedelmar"]
Nun habe ich aber nicht gewußt wieviel Zeit man für einen Hund wirklich braucht. Ich habe einen Elo, dem es angeblich reicht 1,5 Std raus zu gehen. Im Laufe der Zeit habe ich aber erfahren, Hunde müssen auch geistig ausgelastet werden und so ist man ja automatisch locker 3 Stunden pro Tag dabei, inkl. Grundgehorsam.3 Stunden ist ganz schön heftig und erscheint mir etwas viel. Geistig ausgelastet wird meiner auch,
aber immer nur so 5 Minuten und das mehrfach am Tag, aber auch nicht jeden Tag.
Ich geh auch nicht jeden Tag mit ihm große Runden, es können auch mal nur 20 Minuten sein
und bisher hat er sich nicht beschwert, zerstört nichts, kann alleine bleiben etc.
Ich bin "alleinerziehen" und beruflich selbsständig. Ich hatte eigentlich vor, meinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Nun merke ich aber wie gestresst ich ständig bin, wenn sie dabei ist. Sie wäre in einem anderen Raum und ich wüßte nicht, ob es ihr dort gut ginge.
Ist der Raum denn weit weg? Meinst Du nicht sie würde es Dir zeigen, wenn es ihr da nicht gut geht?
Vielleicht machst Du Dir da zuviele Gedanken, nur eine Vermutung
Ich wohne aus beruflichen Gründen in der Stadt, dort ist nichts mit entspannten Spaziergängen, ständig muß ich aufpassen, dass sie nichts Giftiges frißt, ausserdem hatte ich gedacht, ich hätte mehr Kontakte zu anderen Hundehaltern für gemeinsame Spaziergänge, aber die haben auch alle keine Zeit und müssen arbeiten.
Hast Du schonmal hier im Forum nach Hundebegnungen gefragt? Gerade wenn Du in einer Stadt wohnst, sollten doch da nette Leute zu finden sein
Ich schaffe einfach nicht mehr das Pensum dass ich schaffen könnte, ohne Hund-und fühle mich immer öfter ausgebrannt. Da ich längere Zeit krank war und mich jetzt erst wieder beruflich aufgebaut habe, ist es aber wichtig für mich viel zu schaffen, um wieder auf die Beine zu kommen. Und deshalb weiß ich nicht, ob ich meiner Hündin dann noch gerecht werden würde.
Ich war auch selbstständig und weiss, wie einen das aufressen kann, gerade, wenn es mal nicht gut läuft
und dann hast Du ja auch noch Kinder. Brich nichts übers Knie, warte erstmal wie dein Geschäft weiter läuft
und wenn Du dann immernoch unsicher bist, kannst Du Dich immer noch entscheiden.
Nur wenn Du sie dann abgibst lass sie auch bitte bei den Leuten -
Hast Du evtl. die Möglichkeit, daß die Familie, die die Schwester von Deinem Hund hat, Deinen Hund mal 1-2 Monate tagsüber als Sitterhund nimmt?
Dann könnten die austesten, wie das mit 2 Hunden ist, so vom Arbeitsaufwand her, und ob ihr Hund mit einem zweiten zusammen überhaupt glücklich wäre. Und Du hättest eine zeitlang tagsüber den Streß los, wüßtest, daß der Hund tagsüber gut untergebracht ist, kannst ihn abends heimholen. Und sie ist immer noch Dein Hund bei dieser Lösung.
Und wenn Du dann besser gestellt bist in Sachen Job, ist es doch einfacher, einen Hundesitter fest zu engagieren.
Klar ist es doof, wenn man tagsüber den Hund nicht sieht - aber einem selbst macht das sicher mehr aus als dem Hund, wenn der beim Sitter gut untergebracht ist. Und wenn Du dann möchtest, kannst am Wochenende irgendetwas zur Auslastung machen (Suchspiele, Hundeschule, Obedience, Agility o.ä.), aber unter der Woche mußt Du nicht volles Programm fahren. Die Hunde sind auch glücklich, wenn sie mit Dir zusammen sind, immerhin werden die Hunde beim Sitter miteinander genug machen, sodaß der Hund auch von dort her abends eher "platt" sein würde. Daher denke ich, einmal am Wochenende auslasten, reicht völlig, das würde ich eher wegen der Bindung machen, als daß es zwingend für die Auslastung nötig wäre.LG,
BieBoss -
Ich bin auch alleinerziehend mit 2 Hunden. Zwar lebe ich jetzt auf dem Land, aber bis vor ca. 1 1/2 Jahren in der Stadt. JA, es ist stressig! Aber es ist auch eine Frage der Einstellung. Der "Streß" kann auch sehr schön sein :-)
Wo wohnst Du denn? Vielleicht gibt's eine Hundetagesstätte in der Nähe oder nette Gassigänger, die Dich etwas entlasten könnten? Hast Du im Verein keine Kontakte knüpfen können?
Beschreibe mal genau, was Dich besonders streßt. Und beschreibe mal genau, wie Deine Hündin sich so verhält, was Dir das Gefühl gibt, sie sei vielleicht nicht zufrieden. Und löse Dich von der 3-Stunden-Regel! Es gibt Tage, da hat man mehr Zeit, und es gibt Tage, da ist es eben knapp. Hunde sind da sehr anpassungsfähig. -
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Zitat
. Den Hund nach 2 Wochen oder so wieder zu holen nur weil du doch net klar kommst wäre deiner motte gegenüber nicht fair...
Wenn sie den Hund für 2 Wochen in Urlaubsbetreuung gäbe, wäre das für den Hund auch nix anderes.
Das würde ich jetzt nicht so streng sehen, der Hund weiß ja nicht, dass es eine Abgabe auf Probe sein soll.... -
Zitat
Wenn sie den Hund für 2 Wochen in Urlaubsbetreuung gäbe, wäre das für den Hund auch nix anderes.
Das würde ich jetzt nicht so streng sehen, der Hund weiß ja nicht, dass es eine Abgabe auf Probe sein soll....Ja da hast du natürlich recht. Irgendwie hab ich da noch nen Nachsatz vergessen...
Wollte sagen das es nicht fair ist wenn es dann nicht klappt und sie sie doch wieder abgibt...
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Hallo Carola,
wie lange denkst Du schon an eine Abgabe von Motte? Schätzt Du es als Phase ein oder wird es eher "schlimmer"?
Ich denke, dass Motte und Du eine gute Bindung habt und sie ein für mich sehr einfacher Hund zu sein scheint ohne größere Baustellen. Im Prinzip ist Dir Hund im Moment generell zuviel und nicht speziell dieser Hund, oder?Was stresst Dich? Der Zeitaufwand oder das Gefühl der dauernden Verantwortung?
By the way: 3 Stunden am Tag braucht nicht mal mein Arbeitstier - Qualität vor Quantität. Ich habe bis zu seinem 9. Lebensjahr mitten in Eimsbüttel gewohnt, kann Dich also, was Spaziergänge angeht, verstehen. Aber mit entsprechender Kopf- und Nasenarbeit gepaart mit viel Impulskontrolle war dieser Arbeitsjunkie komplett ausgelastet.
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ZitatAlles anzeigen
Jetzt zu meinen Fragen an alle Hunde-Erfahrenen:
Ist so eine Regelung gut für einen Hund? Kann das ein Hund verkraften?
An sich keine allzu schlechte Idee. Klingt ja erstmal nicht schlecht.
ABER:
Das ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Was ist, wenn die Familie einen anderen Erziehungsstil hat, mit dem du nicht einverstanden bist? Was ist, wenn sie Futter verfüttern, das du nicht so gut findest? Wem gehört der Hund nun? Dir oder denen? Würde ich nämlich einen zweiten Hund wollen, dann will ich einen EIGENEN zweiten Hund, und der soll dann mir gehören. Mir und keinem anderen. Ich will eigenmächtig alle Entscheidungen treffen: Futter, Erziehung, Impfen, wann TA, welcher TA, etc. pp.
Oder würde die Wunde jedesmal, wenn sie mich sieht aufreissen?
In der ersten Zeit (mindestens die ersten 2-4 Monate - oftmals mehr, am besten die ersten 12 Monate), würde ich den Kontakt zum Hund KOMPLETT sein lassen. Der Hund braucht seine Zeit sich einzugewöhnen, und die Bindung zum neuen Besitzer muss gefestigt werden. Besuchst du sie zu schnell, kann das die Bindungsentstehung wieder zurückwerfen.
Würde sie jedesmal denken, ich hole sie ab?
Wenn du den Fehler machst und sie zu früh besuchst, mit Sicherheit. Lässt du ihr aber Zeit, empfindet sie es bestimmt nicht so. Wird das dann öfters praktiziert, dann gewöhnt sich der Hund auch dran.
Wäre es sinnvoller, wenn ich mich dazu entscheide sie abzugeben, irgendwo hinzugeben, wo sie mich nie wieder sieht?
Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach kommt Hundi mit beiden Situationen klar. Die Frage ist nur: Mit welcher Situation kommst du besser klar??
Wie schnell verkraftet ein hund so eine Trennung überhaupt?
Ist schwer zu sagen. Kommt wohl drauf an wie lange Hund bei dir war, ist sie eher eine ängstliche - und braucht länger eine Beziehung aufzubauen, oder ist sie forsch und wirft sich jedem "an den Hals"?
Meine erste Pflegehündin habe ich 4 Monate gehabt und habe sie dann nach 3 Monaten das erste Mal kurz wiedergesehen. Sie hat mich erkannt, freute sich, aber wusste trotzdem wer Herrchen und Frauchen ist. Gut, als ich gegangen bin, hat sie anscheinend noch längere Zeit mir nachgejammert. Aber bis ein Hund so WIRKLICH ankommt, kann es ca. 12 Monate dauern. Aber ist von Hund zu Hund verschieden. Und in dieser Zeit würde ich auch Besuche vermeiden.
Oder macht Ihr die Trennung nichts aus und sie freut sich einfach nur, mich wiederzusehen?
Wenn es eine klare Trennung gab und sie die Zeit hatte, sich voll und ganz auf ihr neues Frauchen/Herrchen einzustellen, wird sie keine großen Probleme damit haben. Vielleicht erkennt sie dich auch gar nicht groß wieder. Kommt auch vor. Hund ist halt Hund und kein Mensch. (Mein Schwiegervater hatte 10 Jahre lang einen DSH, und musste ihn leider abgeben. Besuchte ihn nach 1,5 JAhren wieder - Hund hat ihn nicht erkannt)Was meint Ihr?
Wenn du dir absolut klar bist, das du Hund nicht mehr haben willst - geb ihn ab. Punkt.Aber wenn du Hilfe brauchst, ich persönlich würde dir auch helfen. Zum einen mal zum sitten, oder mal gemütlich spazieren gehen. Wo wohnst du denn?
LG Lisa.
EDIT: Sehe grad, du wohnst in Hamburg.
Schau mal hier:
https://www.dogforum.de/regelmaszige-g…amburg#p9399897
Da treffen sich immer GassiGruppen in und um Hamburg. Wäre das nichts?? Vielleicht könnte man sich da auch kennenlernen und sich dann gegenseitig helfen, mit sitten, etc. -
Wie schon erwähnt, 3 Stunden sind zu viel. Sollte dein Hund das tatsächlich fordern hast du es falsch gemacht und ihr das anerzogen. Kein Hund, den ich kenne braucht soviel Programm und da sind einige Sporthunde dabei.
Wenn du zweimal auf den Hundeplatz gehst, jeden Tag ne Stunde oder anderthalb raus im Freilauf und ungefähr 10-20 Minuten was übst (Unterordnung, Clickern, Abruf, Dummy, was auch immer) reicht das völlig aus.
Wenn es also nur das ist, was dich an eine Abgabe denken lässt (wobei ich mir das nicht vorstellen kann, wer gibt denn bitte seinen geliebten Hund ab, nur weil in irgendwelchen Büchern steht, dass man das so oder so machen soll?) dann kann ich dich beruhigen. Ich habe nicht soviel Zeit für meinen Hund und der ist trotzdem glücklich. - Vor einem Moment
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