Hund abgeben?
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Hallo Ihr Lieben.

Ich habe mich wirklich gut auf meine Hündin vorbereitet. Ich war mit Tierheimhunden Gassi, ich habe mit einer Freundin auf dem Land Hunde aus dem Ausland betreut-und ich habe ca. 30 Hundebücher gelesen, bevor ich meinen Hund genommen habe. Ich habe mir bevor ich einen Hund genommen habe, privat Leute organisiert, die mir versichert haben, sie würden meinen Hund nehmen,wenns mal eng wird. Diese Leute haben während der Welpenzeit mitbekommen, das ein Hund ja auch Arbeit macht und sind wieder abgesprungen. Da hatte ich meinen Hund aber schon. Bisher ist ja auch alles gut gegangen. Wir waren auch in der Hundeschule und danach im Hundesportverein.
Nun habe ich aber nicht gewußt wieviel Zeit man für einen Hund wirklich braucht. Ich habe einen Elo, dem es angeblich reicht 1,5 Std raus zu gehen. Im Laufe der Zeit habe ich aber erfahren, Hunde müssen auch geistig ausgelastet werden und so ist man ja automatisch locker 3 Stunden pro Tag dabei, inkl. Grundgehorsam. Ich bin
"alleinerziehen" und beruflich selbsständig. Ich hatte eigentlich vor, meinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Nun merke ich aber wie gestresst ich ständig bin, wenn sie dabei ist. Sie wäre in einem anderen Raum und ich wüßte nicht, ob es ihr dort gut ginge. Ich wohne aus beruflichen Gründen in der Stadt, dort ist nichts mit entspannten Spaziergängen, ständig muß ich aufpassen, dass sie nichts Giftiges frißt, ausserdem hatte ich gedacht, ich hätte mehr Kontakte zu anderen Hundehaltern für gemeinsame Spaziergänge, aber die haben auch alle keine Zeit und müssen arbeiten. der Stress entsthet also erstens durch die Sorge um meinen Hund. Zweitens wußte ich aber eben auch nicht, dass ein eigener Hund so ein Zeitfresser ist-es ist ja wirklich ein Fulltimejob! Ich schaffe einfach nicht mehr das Pensum dass ich schaffen könnte, ohne Hund-und fühle mich immer öfter ausgebrannt. Da ich längere Zeit krank war und mich jetzt erst wieder beruflich aufgebaut habe, ist es aber wichtig für mich viel zu schaffen, um wieder auf die Beine zu kommen. Und deshalb weiß ich nicht, ob ich meiner Hündin dann noch gerecht werden würde.Ich liebe meine Hündin sehr und es bricht mir das Herz daran zu denken, sie abzugeben, aber vielleicht wäre es besser. Ich kenne die Familie, die ihre Schwester hat. Motte und sie verstehen sich gut. Die beiden überlegen einen zeiten Elo zu nehmen. Ich habe überlegt dieser Familie Motte anzubieten. Ich würde Motte dann in den Ferien nehmen und sie ab und zu am Wochenende besuchen und natürlich weiter für sie bezahlen. Also sozusagen Pflegeeltern organisieren.
Jetzt zu meinen Fragen an alle Hunde-Erfahrenen:
Ist so eine Regelung gut für einen Hund? Kann das ein Hund verkraften?
Oder würde die Wunde jedesmal, wenn sie mich sieht aufreissen?
Würde sie jedesmal denken, ich hole sie ab?
Wäre es sinnvoller, wenn ich mich dazu entscheide sie abzugeben, irgendwo hinzugeben, wo sie mich nie wieder sieht?
Wie schnell verkraftet ein hund so eine Trennung überhaupt?
Oder macht Ihr die Trennung nichts aus und sie freut sich einfach nur, mich wiederzusehen?Was meint Ihr?
Ich danke Euch für Eure Antworten.
LG Cafedelmar
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Hi,
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such deinem hund eine tolle familie aber gebe ihn nicht im TH ab...
klar am anfang wird er dich vermissen aber bevor der hund unterfordert ist wäre es echt besser wenn er neue leute bekommen könnte -
Da deine Frage nicht lautet, wie du es evtl doch hinbekommen könntest, (Was in meinen Augen sicher möglich wäre, meine Hunde werden auch nicht drei Stunden beschäftigt
) sage ich: ja es ist möglich und meiner Meinung nach auch okay für den Hund. Sie wird sich schnell umgewöhnen und weiß dann auch wo sie hingehört. Egal ob du sie besuchst oder nicht. -
Hi,
die Familie hört sich doch perfekt an. Aber sie dort regelmässig zu sehen halte ich nicht für gut.
Entweder oder.......
Wie alt ist deine Hündin jetzt?
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Meine Frage: Willst du den Hund wirklich abgeben? Ich denke, du machst dir viel zu viel Stress und lastest den Hund falsch aus. 3h am Tag find ich schon recht hoch gegriffen.
Zur eigentlichen Frage:
Ich glaube, dass es dem HUnd leichter fallen wird als dir. Auch wenn wir das nicht so gern wahr haben wollen, so sind Hunde doch Opportunisten und passen sich gut an und sie leben im Hier und jetzt und nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.
Wenn sie sich am neuen Platz wohlfühlt, wird sie dich glaube ich nicht vermissen. (Würde aber gerade anfangs dennoch nicht hingehen, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern) -
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wenn dein entschluss fest steht den hund abzugeben, dann gib ihn ab und lass das mit den beuschen usw.
weil das nur mehr stress für den hund bedeutet immer zwischen zwei familien hin und her gerissen zu werden.ansonsten hast du dich scheinbar doch nicht so toll auf den hund vorbereitet bzw. vieles mit der rosa-roten brille gesehen wie es mir scheint.
es gibt ja noch die option sich einen gaissgänder zu suchen, der während du arbeiten gehst sic 1-2 std. am tag um den hund kümmert.
evtl. auch mal ein wochenende sittet oder für den urlaub.einen hund weggeben ist immer sehr entgültig und was ist wenn dir der hund nach 2 wochen fehlt?!
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Hallo Tromba.
Doch ich habe mich gut vorbereitet. es war sogar so, dass ich immer gesagt habe: Ich brauche noch ein bischen, ich möchte noch dieses und jenes über den Hund wissen, bevor ich einen nehme...und alle, auch eine Freundin mit Hund (die bare leider nicht in meiner Stadt wohnt) sagten sie würden keinen Menschen kennen, der sich so gut mit Hunden auskennen würde wie ich-und der eintscheidende Satz war der dass es immer einen Grund gäbe, keinen Hund zu nehmen. Und dann nahm ich einen, weil ich dachte, die Leute haben Recht und man lernt ja auch miteinander. der Hund von mir und ich vom Hund. und so war es dann auch. und von "Falco" hier auch aktiv (Trainer im THS) sagte sofort als ich das erste Mal dabei war, dass sie mich eher als "Fortgeschrittene" sieh, weil ich schon so ein tolles Team mit meinem Hund bin, was andere erstmal werden müssen.Deshalb ist es ja auch so schwer für mich sie bazugeben, wir sind ein Team.
Ich würde sie auch erstmal auf Probe abgeben, wenn sie mir dann zu sehr fehlt, dass ich sie zurücknehmen kann. das würde das Ehepaar auch machen, da bin ich mir sicher!
@all: Es steht ja noch überhaupt nicht fest, ob ich sie weggebe. Warscheinlich bringe ich es nicht übers Herz. ber ich wollte mich schonmal informieren. Im Moment gibt es da ja sehr unterschiedliche Meinungen dazu: Besuchen ja, kein Problem, besuchen erst später, auf keinen Fall besuchen. Ach ja: Sie ist drei Jahre alt.
Für einen Sitter habe ich kein Geld. Das ist es ja, ich baue mich erst gerade wieder beruflich auf, da ist kein Sitter drin.
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Oftmals haben die Hunde mit diesem Wechsel weniger Probleme als wir Menschen. Die Situation mit der Familie von Motte's Schwester ist ein echter Glücksfall und ich würde Dir empfehlen, ihnen Motte zu geben, und zwar dauerhaft als ihren eigenen Hund. Du kannst dann ja Deinerseits Unterstützung anbieten für Ferien o.ä. Dann gibst Du die Hilfestellung, die Du leider trotz Zusagen nicht erhalten hattest.
Was ich nicht empfehle, ist das hier
Zitat: "Ich würde sie auch erstmal auf Probe abgeben, wenn sie mir dann zu sehr fehlt, dass ich sie zurücknehmen kann. das würde das Ehepaar auch machen, da bin ich mir sicher!"
Der Hund muss wissen wo er hingehört. In der ersten zeit nach der Abgabe solltest Du sie gar nicht besuchen, aber später als Pensionshund wird das sicher gehen. -
Dieses schlechte Gewissen gegenüber seinen Haustieren, der damit verbundene Stress usw., das kenn ich und viele andere hier.
Wenn man sich der Verantwortung, die man übernommen hat, bewusst ist (was ja an sich gut ist), zweifelt man ganz natürlich an sich selbst.Ein Hund braucht keine drei Stunden Beschäftigung am Tag!
Natürlich ist auch ein Elo (ich hab übrigens auch einen :) ) ein Hund und hat dementsprechend Bedürfnisse, aber die Rasse ist wirklich mit weniger zufrieden als ein richtiger Arbeitshund.Es wäre schön für euch, wenn ihr doch noch mal die Kurve kratzt und das hinbekommt. Wenn du realistischere Anforderungen an dich selbst stellen würdest (gerade Kopfarbeit ist zB eher eine Sache von Minuten, viel mehr geht oft gar nicht) und zu einem Vertrauen findest, dass es deinem Hund gut geht. Zum Beispiel ist es ganz normal, dass dein Hund viel schläft und dich aber nebenbei beobachtet und freudig ist, wenn du was mit ihm machst - oft wird da was missgedeutet ("Hund schaut den ganzen Tag erwartungsvoll/traurig/vorwurfsvoll").
Wenn du aber nicht glücklich mit der Situation bist, klingt es, als hättest du da eine prima Lösung bei der Hand.
Ich kenn viele Elos in Rudeln oder zu zweit, die sehr glücklich damit sind (m.E. tendenziell glücklicher als allein). Wenn sie sich mit ihrer Schwester so gut versteht, wird sie sich freuen.Ich glaub, für die meisten Hund ist es nicht schlimmer, aus zu ziehen, als für eine Zeit zur Urlaubsbetreuung zu kommen.
Für meine Kiwi ist da der erste Tag schlimm und dann auch schon nicht mehr viel. Sie wird sich schnell umgewöhnen.Besuchen würd ich sie erst eine Zeit nicht, dann wie du magst!
An deiner Stelle würd ich nicht von vornherein alle Kosten übernehmen!
Ich seh dazu vor allem keinen Grund (außer vllt dass du nicht loslassen willst, aber das solltest du), wenn du einen neuen tollen Besitzer findest, wie den ihrer Schwester, der sie eh "ganz" haben will.Liebe Grüße und alles Gute, euch beiden!
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Manche Leute bereuen auch umsonst. zB Leute, die einen eigenen Hund wollen und erstmal ausprobieren möchten, wie das so mit Hunden ist. Oder andere tauschen, also sie passen auf deinen Hund auf und du auf ihren, wenn's mal sein muss. Wieder andere verlangen nur ein kleines Taschengeld.
Ich würde mich da erstmal umhören, vielleicht findest du ja jemanden.
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