An alle Welpenbesitzer (oder ehemaligen)

  • unsere pfanni ist jetzt 8mon alt.
    positiv: immer gut drauf,nie agressiv anderen gegenüber.ich komm wieder an die frische luft und hab bewegung.

    negativ:mindestens 4 internetkabel kaputt,nichts kann man liegen lassen,essen vom tisch klauen,5mon bis sie sauber war,hundefutter schleppen,köttel aufsammeln,mein bett wird jetzt zu dritt geteilt(katze,hund und muddi)
    hundesteuer von 122€, und immer liegt einer im weg

  • Zitat

    Ganz ehrlich, mir ist es wurschtegal, was für eine Lernerfahrung dann dahinter steckt - wenn mein 14-Wochen alter Welpe stundenlang heult oder schreit, komme ich und gucke, was los ist, denn er könnte sich auch an etwas verschluckt haben, dringend raus müssen, ect. Außerdem bedeutet so ein Verhalten, dass er verdammt viel Schiss hat und der wird sicher nicht besser, wenn er es aussitzen muss.

    öhm man lässt auch keinen 14 Wochen alten Welpen stundenlang allein :???:
    Außer man steht drauf, später das "Geschäft" aufzuwischen. Und mit Dingen, die auch nur im entferntesten gefährlich werden können, würd ich ihn keine 3 Minuten alleine lassen.
    Solang Du ihm das allein-sein langsam und stetig angewöhnst, hat er auch keine Angst. Es weiß ja, dass Du wieder kommst.
    Wenn ich bis heute jeden Tag 24 Stunden beim Welpen war und von heut auf morgen mal 8 Stunden weg bin, dann kann ich mir für mein saudummes Verhalten eh nur selbst gratulieren. Dass der Hund dann nämlich ein kleines Trauma erleidet, liegt auf der Hand.
    Also langsam, Schritt für Schritt, dann kann auch gar nix schiefgehen. Mein Ding hatte das am zweiten Tag gelernt, kauert sich in seine Box und döst vor sich hin. Kein Fiepen, kein aus-Langeweile-was-ausfressen, einfach stressfrei allein bleiben.

  • Aber der Welpe wird doch 2h alleine sein, wenn er 14 Wochen alt ist und fängt er währenddessen an, irgendetwas Absonderliches zu tun, würde ich es zumindest gerne wissen.
    Es geht ja auch nicht darum, wieder zu kommen, wenn der Hund ein bisschen rummeckert, aber ab einer gewissen Intensität würde ich es nicht mehr ignorieren.
    Nicht jeder Hund lernt das Alleinsein so unproblematisch, auch, wenn die Technik stimmt.

    Und du ahnst nicht, was so ein kleiner Hund alles verschlucken kann. Meiner hat mal Tapete gerupft, während ich im Nebenzimmer war und sich dann an dem Knäuel verschluckt.

  • Dann würde ich zu einer Box raten - 3 mal so groß wie der Hund selbst. Für alle die sicherste Variante. Da drin kann nix passieren, sie is sicher, dient dem Kleinen auch bei Deiner Anwesenheit als Rückzugsort und Du kannst Dich gewissenhaft ausn Staub machen :gut:

  • ich würde immer wieder einen welpen nehmen. wenn ich zurückdenke, war die welpenzeit interessant, witzig und anstrengend. ;)
    beim nächsten welpen würde ich aber einiges anders machen, als beim stinker damals- den hatte ich zu viel durchgehen lassen. ansonsten konnte er sehr schnell alleine zu hause bleiben, hat wenig kaputt gemacht (abgesehen von einem loch, dass er mir in die hauswand fraß/ einen halben springerstiefel, der ihm zum opfer viel/ ein kabel und ecken, vier Bücher und diverse taschentücher) war alles in ordnung. stubenrein wurde er sehr schnell.

    er war ein kleiner piranha, der alles mit dem mäulchen untersuchte, die zähne in diverse körperteile schlug und der meine schubladen wie selbstverständlich aufmachte und sehr schnell lernte, wie man den klodeckel hochklappt und wie man türen öffnet. ein schlaues, kleines schlitzohr.

    ich hatte es mir damals schlimmer vorgestellt, nach den schreckens-erfahrungen, die man mir berichtete. im großen und ganzen war es nicht so arg.

    Zitat

    Danke für die vielen Tips. :smile:

    Wie lange habt ihr eure Welpen alleine gelassen und wie alt waren sie da?

    wenn du das alleine sein von anfang an übst und beim wiederkommen keine große sache draus machst, wird der junge hund relativ zügig lernen, alleine zu bleiben. man muß auch schauen, in wie weit bzw schnell der kleine stubenrein wird. ein hund, der noch nicht lange einhalten kann, den würde nicht lange alleine lassen (eher das ganze zeitlich an seinen pipi-Rhythmus anpassen). das hab ich jedenfalls damals so bei meinem stinktier so gemacht und es hat gut funktioniert.

    ich kam immer dann nach hause, bevor er musste.

    was auch ein vorteil ist: bevor man geht, eine größere runde mit dem kurzen drehen. er kann sich in aller ruhe lösen und die vielen eindrücke draußen machen müde. dann wartet man einen moment (bis welpe vom spaziergang "runter" gekommen ist) und geht. ohne verabschiedung- weggehen bzw wiederkommen- sollte sebstverständlich sein.

    was ich damals auch getan habe: ihn vorm weggehen auf dem flur gelassen, da er sonst mit der gesamten wohnung überfordert gewesen wäre.

  • Ich wollte ja wieder nen Welpen, aber ob das so gut ist? Pepper war so easy und der neue wird das bestimmt nicht.

    Stubenreinheit? Kein Thema. Die ersten paar Naechte hab ich den Wecker gestellt, den Welpen geweckt und rausgebracht. Fand Madame dumm, also kein naechtliches aufstehen mehr sondern durchschlafen von ~23 Uhr bis ~6 Uhr (das hab ich so beschlossen, sie haette wohl nich laenger gepennt).
    Allein bleiben war kein Thema.
    Kaputt gemacht hat sie nur 2x was (ein Pulli und ein Kabel)
    Was sonst? Fremde Menschen waren toll, weil das von mir so gewollt war. So Zeug wie S-Bahn war total entspannt, als wuerde sie das seit Jahren machen.

    Mir faellt wirklich nichts ein, was bei ihr negativ war aus der Welpenzeit. Und alles danach war entweder meine Schuld oder es konnte niemand was dafuer..
    Hach wie gerne haette ich diesen Hund zurueck *sfz*

  • Tarzan war ein anstrengender Welpe und Junghund. Stubenreinheit ging ganz fix, alleine bleiben über 2 Stunden klappte auch fix (wenns länger wurde war er immer bei Oma) Schwierig war er weil er keinen Folgetrieb hatte. Er war zwar total auf mich fixiert aber sein Motto lautete die Welt ist groß bunt und wunderschön und ich muss mir alles anschauen- Fraule kommt schon oder wartet...

    Andiamo das blanke Gegenteil, er war seit er 2 Wochen alt war einfach komplett mein Traumhund. Sein einziges Manko war seine Matrazentöterei im ersten Jahr.

    Vielleicht lags aber auch daran dass ich durch Tarzan soviel gelernt habe wie manch andere wahrscheinlich mit 5 Hunden nicht. Ich bin wesentlich gelassener geworden, weiß was ich will und wie man es einem Hund vermittelt.

    Ich freu mich auf Ende nächsten Jahren wenn noch ein Pudel hier einzieht.

  • Dusty (war ca. 3 Monate alt)

    positiv:
    - Wollte nachts nicht raus, hat lieber geschlafen und uns wie blöd da stehen lassen :roll:
    - konnte sehr schnell sehr gut alleine bleiben und hat gepennt
    - war innerhalb von 2 Wochen stubenrein (nur ab und an mal ne Pfütze)
    - war super sozial mit allen Hunden
    - war von klein auf überall dabei und war total easy

    negativ:
    - hat meine Pumps zerstört (immer nur einen Schuh :verzweifelt: )
    - hat meine Bücher markant gestylt
    - hat ihren Jagdtrieb von klein auf entdeckt
    - wollte das Trofu nicht fressen, musste dann hungern :fies:

    Bibo (ca. 6 Wochen alt)
    positiv:
    - orientierte sich von klein auf an Dusty
    - war somit auch ruck zuck stubenrein
    - musste nur ein paar Tage nachts raus
    - hat dann lieber bei Dusty im Körbchen geschlafen
    - hat nie was zerstört außer die Rattankörbchen :lachtot:
    - mochte alle Hunde

    negativ:
    - hat sich mehr an Dusty wie an mir orientiert :lol:

    Ich fand die Welpenzeit anstrengend und toll zu gleich.
    Eine unglaublich intensive Zeit, einfach genial, sehr lehrreich und im Nachhinein habe ich viele Fehler gemacht, die ich nicht mehr ändern kann.
    Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen, Dusty ist inzwischen hinter der RBB und Bibo auch schon 11,5 Jahre alt und ich wünschte, sie wären nochmal Welpen!!!

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