An alle Welpenbesitzer (oder ehemaligen)

  • Positives um erlich zu sein fällt mir spontan granichts ein außer das ein welpe eben total süß ist und noch so toll patschig.
    Aber vermissen tu ich die zeit meiner beiden kein stück.
    Für mich hat ein welpe zur zeit nur nachteile.
    Ständig raus bringen, immer hinter her rennen, weil er nicht hin machen soll, ständig am wischen, weil der hund wieder pipi oder nen haufen irgendwo hin gelegt hat.
    Permantentes FEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIN hast du das gemacht rufen.
    Kann nicht alleine bleiben, nagt alles an, beißt einen permanent mit seinen milch zähnen in die füße, hört nicht aaaach, ich könnte ewig weiter machen.

    Jetzt ist es doch wirklich seeeehr relaxt.
    Sie sind ruhiger, schneller zu frieden, können zur not auch mal 9 stunden aushalten, somit auch 9 stunden alleine bleiben 2 mal am tag raus gehen ist völlig ok wenn man schit wetter ist.

    Neeee neeee, ich würde nicht wieder einen welpen nehmen.
    Viel zu anstrengend

  • Ich steh dadrauf :D

    Wir bekommen auch einen Welpen und freu mich schon nachts im Schnee draussen zu stehen und Party zu machen weil der Kleine gestrullt hat :lol:

    Das gleiche Pech kannst du aber auch mit einem älteren Hund haben und es ist schön seinen Hund aufwachsen zu sehen und du selbst Schuld bist wenn du die Erziehung verbockt hast :p dann kann man nicht sagen:"Der war schon so als ich den aus dem TH bekommen habe,hat sich nie gelegt,wer weiß was der mitmachen mußte"

  • Pepper war ein absolut einfacher Welpe und ein sehr einfacher Hund (abgesehen von der Krankheit oder der Gesundheit generell).
    Und ja ich will wieder einen Welpen. Lee und Juri sind toll, aber ich habe keine Lust nochmal die Fehler von anderen auszubuegeln. Pepper ist mir definitiv gut gelungen, u.a. werde ich eines Tages wieder nen Welpen nehmen (aber erst in einigen Jahre ), auch wenn er es mir wohl nicht so leicht machen wird wie mein Floh.

  • Ich fand es toll, alle acht Male, und wir haben mit unseren Welpen auch immer Glück gehabt. Keine Riesenzerstörungen, auch sonst nichts Untragbares oder furchtbar Nervendes, so gut wie keine Käfighaltung (außer beim ganzen Wurf über Nacht) und die Zwerge haben sich schnell in den Alltag eingefügt. Nächtliches Aufstehen war immer die Ausnahme, und für die gelegentlich chaotische Pinkelei entschädigt - meines Erachtens - allemal das Vergnügen, einen so jungen Hund die Welt entdecken zu sehen.

    Es ist schließlich nur eine SO kurze Zeit! Mein letzter Welpe, der gerade eben noch im Einkaufskorb neben dem Schreibtisch pennte

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    ist inzwischen mit zwei Jahren schon wieder sooo erwachsen...

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    Auch das ist natürlich sehr schön und vor allem deutlich erholsamer, aber die erste Zeit finde ich schon besonders toll und habe jeden Tag bewußt genossen, auch wenn's mal anstrengend war. Wie oft im Leben bekommt man sowas denn schon?

  • hallo , ich habe eine frage bekomme nächsten donnerstag einen welpen und freue mich auch schon riesig nun meine frage: ich wohne im moment bei meinem freund zuhause doch ziehe in 2 wochen in mein eigenes heim, ist dass denn für den kleinen schlecht wenn er die ersten 2 wochen ein anderes zuhause hat ?
    wäre froh wenn ich schnellstmöglich antwort bekomme :)

  • Die Welpenzeit?
    Ja, das war eine schöne Zeit.
    Man hat viel zu lachen, über diese tollpatschigen, kleinen Hundebabys mit dem süßen Folgetrieb.
    Oh, Blödsinn hat der Eine viel gemacht, der Andere gar nicht.
    Und nie konnte ich so einem kleinen Wesen böse sein.
    All seine Ideen, was man so zernagen, fressen und anstellen kann, war eigentlich manchmal zum Haare raufen.
    "Eigentlich", denn wenn man es mit Humor nimmt, kostet es ein Lächeln.
    Gerne erinnere ich mich an die anstrengende, aber lustige Zeit zurück.
    Das Gute behält man in Erinnerung, das Unangenehme muss ich "ausgraben."

    Gruß
    Leo

  • Ich stecke gerade mitten drin. Klein Welpi ist jetzt 10 Wochen alt allerdings habe ich den großen ja dabei wo sie sich viel abschaut.

    Positiv
    - man kann ihr nie böse sein
    - man kann herrlich über sie lachen
    - kann an der leine laufen
    - ist bisher stubenrein
    - hört auf rückruf (abgeschaut)
    - kann sitz zuverlässig (abgeschaut)
    - kommt mit jeder Situation klar (neue Umgebung, Stadt usw)
    - keinerlei Probleme beim Autofahren
    - freut sich über Fremde ist offen

    Negativ
    - verbellt andere Hunde
    - beissen ist ihr Hobby ( Hände, Kabel, Schuhe)
    - seeeehr selbstbewusst mit dem Dicken im Rücken

    Bisher eine tolle wenn auch anstregende Zeit und ich muss immer wieder mit einem Blick auf meinen Dicken sagen "toll das du so ein wohlerzogener Hund bist" :D

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  • Nervig war die Zeit, bis sie stubenrein war. So schlimm hatten wir uns das nicht vorgestellt. Und auch nächtlicher Durchfall war nicht wirklich schön.
    Auch die Zeit, als sie entdeckt hat, dass an manchen Stellen im Flur die Tapete nicht bombenfest ist hat zu neuen Gestaltungsideen im Haus geführt. Das Zurechtschneiden der insgesamt 3 neuen Fußabtreter war auch nicht schön. Aber ich glaube, da können wir uns nicht beklagen...Sie hat sich eigentlich auf Dinge beschränkt, die finanziell nicht groß ins Gewicht fielen, der geerbte antike Schrank hat sie nie interessiert.
    Alleine bleiben war nie ein Thema und sie hat alles neue gierig aufgesogen. Bis zur Pubertät war sie ein rundum zufriedener Hund, der jedem Menschen und jedem Tier in nahezu jeder Situation aufgeschlossen und angstfrei begegnete. Diese Zeiten wünsche ich mir manchmal zurück :wuah:

  • So, ich geb hier auch mal meinen Senf ab, hab das alles grad hinter mir ^^
    Und auch ich sage: einfach wirds nicht.
    Mein Monster is knapp fünf Monate alt. Mit 8 Wochen kam er ins Haus (Eigentum, 2. Stock) und ich sag Dir, ein Baby is nicht so anstrengend wie ein Welpe in den ersten Wochen. Das kackt nämlich einfach in die Windeln, pennt im Gitterbettchen und sofern es nicht dauernd plärrt, hat Mutti oder Papi eine Nacht, die vielleicht 2, 3 Mal gestört wird. Der Hundehalter aber muss erstmal die Körpersprache seines Hundekindes lernen.
    Grundsätzlich gilt: nach dem Spielen und nach dem Füttern --> raus. Das doofe is nur, der Welpe tut - wenn er wach is - fast nichts anderes als spielen. Auch ich hatte anfangs eine große Schachtel neben dem Bett, weil der Hund es unter allen Umständen vermeidet, in sein Schlafgemach zu machen. Das wäre also einfach. Nur, der kleine winselt aus Langeweile, aus Angst vorm Neuen, weil Mama und Geschwister weg sind, und er ganz plötzlich ohne körperliche Wärme anderer Rudelmitglieder schlafen muss. Um dem entgegenzuwirken, gibts Tips wie Wärmeflasche oder den eigenen Arm in die Schachtel hängen zu lassen. (Wer das mal versucht hat, gibt den Tip aber nicht weiter... weil nach nicht mal 10 Minuten der Arm ungemütlich kalt wird und man, wenn man in EINER Position schlafen MUSS, nicht schlafen KANN!!)
    Also ich, als Hundenarr (ich bin mit zwei Beauceron großgeworden) konnte mein neues Kind nicht einfach da in der Schachtel liegen lassen, ich nahms zu mir ins Bett. (steinigt mich nicht, wir haben uns das wieder abgewöhnt)
    Da nach der Bettkante ein groooooßer Abgrund lauerte, wollte klein-Hündchen nie runter. Er schlief 4 Stunden durch, wurde unruhig, wurde rausgetragen, verrichtete sein Geschäft und schlief wieder 4 Stunden weiter.
    Als er etwas mutiger wurde (also nach wenigen Tagen :lol: ) hab ich ihm mit Teppichrollen einen weichen Stufenförmigen Ab/aufgang zum Bett ermöglicht. Klein Welpe sollte ja das Springen vermeiden.
    Das hat wunderbar funktioniert. Weil er noch nicht einmal ins Haus gemacht hat, und das noch nicht kannte, setzte er sich eben vor die Tür und wartete, bis ich ihn runterschleppte.
    Ich wog mich also in Sicherheit, dass mein Kleiner jetzt rein wäre. Irrtum!! Mit 3 Monaten hat er gemerkt, dass man auch drinnen machen kann, wenn man muss. Das "Nein" kannte er schon, und so maulte ich ihn kurz an, trug ihn dann gleich runter und gut wars. Das passierte 2 mal die Woche und als ich schon dachte, das wird ein Heimscheißer, hats aufgehört. Mit 4 Monaten. Mittlerweile geht nur noch was daneben, wenn er sich freut, aber das lassen wir mal durchgehen :D
    So, was ich Dir noch raten möchte: jedesmal, wenn Dein Hündle draußen sein Häufchen verrichtet, beginnst Du, ein Wort dafür zu sagen. Zb "Haufi" oder "beeil Dich" oder "mach groß". Aber genau dann, wenn er grad macht. Nicht wenn er sucht, oder bereits fertig is. Sondern exakt beim Geschäft. Jedes mal, egal WO er grad macht, Du sagst immer in der gleichen Stimmlage das selbe Wort. Der Hund verknüpft das sehr bald, mit dem was er grad macht. Und später brauchst Du nur dieses Wort zu sagen, und Dein Hund wird sich lösen. Nicht, weils ein Kommando is, das er befolgen muss, sondern weil sein Körper darauf reagiert. Das is sehr praktisch, wenn Du zB. eine längere Autofahrt hast, und in der Pause oder vor der Abfahrt ein Häufchen wichtig is. Oder wenn Du im Stress bist und nur ne "kurze Runde" drin is. Bei uns klappt das jetzt schon perfekt. Und wenn er eben nicht muss, ich aber "Haufi" gesagt hab, dann quetscht er den letzten Rest Pipi auch noch raus *muha*
    Na jedenfalls, das wars zum Thema rein-werden.

    Ich hatte das "Glück", zur Welpenanfangsphase arbeitslos zu sein. Das heißt, ich hab mich rund um die Uhr um den Kleinen kümmern können. Das war auch nötig. Es gibt nichts, was für einen Welpen nicht interessant genug wäre, es zu kosten. Kabel, Teppiche, Stoffis, rumliegende Sachen, Vorhänge, Möbel, aaaaalles toll. Also wenn Du ihn allein lassen solltest, schau unbedingt, dass da nichts ist, was Du nicht auch annagen würdest. Wenn er an was rumlutscht, das so gefährlich wie ein Kabel is, wirk ruhig monströs-wirkend auf ihn ein (verbal versteht sich). Setz ihn energisch da weg und jedes mal, wenn er wieder in Versuchung kommt, ein lautes NEIN. Befolgt er es - Leckerlie. Und wenn Du meinst, er rührts nicht mehr an (weil ers ja in Deiner Anwesenheit auch nicht tut) lass ihn trotzdem mit dem spanndenden Ding nicht allein.
    Da man kaum eine Wohnung welpensicher gestalten kann, empfielt sich fürs Allein-bleiben eine Box. 5 mal so groß wie der Hund selbst.
    Ob ich hier für die Box verflucht werde, weil ich nicht, ich erklärs trotzdem. Klein Welpe muss die Box erstmal mit was Positiven in Verbindung bringen. Ich hab ihn zB. den Futternapf reingestellt. Oder wenn er mal nicht in der Nähe war, Leckerlies drin verstreut und die Türe offen gelassen. Bis dahin hab ich ihn noch nie drin eingesperrt. Irgendwann fand er die Box so nett, dass er sich freiwillig zum schlafen rein gelegt hat. Meine Familie hatte den Auftrag, wenn Wekpe in der Box ist, wird er nicht gestört. Das is seine Ruhezone und seine Rückzugsmöglichkeit. Ich hab dann begonnen, ihn stundenweise da drin festzunageln. Das war nie ein Problem. Sobald ich die Wohnung verlass und den kleinen nicht mitnehmen kann, wird er in die Box gelockt und Tür zu. Da pennt er dann mucksmäuschen still und sobald er in der Wohnung wieder Freigang hat, legt er sich zum Schlafen wieder in seine Box. Sehr empfehlenswert! Ich könnte anders keine 10 Minuten draußen sein, weil ich einfach Angst hätte, was Welpchen möglicherweise in seiner Langeweile ausfrisst.

    So, Thema allein sein is auch durch :D

    was is sonst wichtig...
    Füttern vielleicht. Mehr das WIE als das WAS. Die Magendrehung is ein gefährlicher Totbringer, wenn man nicht schnell genug is bzw. sie früh genug erkannt. Von allen Hundehaltern gefürchtet. Ich weiß nicht, ob Du Dich damit befasst hast, wenn nicht, kurz die Erklärung: Frisst oder trinkt ein Hund viel und bewegt sich danach recht, kann es passieren, dass sich der Magen mit dem Brocken an Inhalt irgendwie verwuselt, unter andere Organe gelangt und sich so selbts abklemmt (is das so ungefähr richtig?). Wür Welpen gilt daher öfter und kleinere Portionen füttern und das rumtollen für mindestens eine Stunde so gut wie möglich unterbinden. Die Fütterung kannst Du später auf 2 mal reduzieren, aber 3 bis 5 mal is am Anfang wichtig.

    Jetzt fallen mir dann auch nurmehr Kleinigkeiten ein :roll:

    Aaaaber: mach Dich auf was gefasst :D

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