An alle Welpenbesitzer (oder ehemaligen)
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Hi alle zusammen!
Vielleicht bekommen wir bald einen Welpen.
Leider bin ich warscheinlich (noch
) eine von denen, die alles durch die rosarote Brille sieht ( und noch nicht wirklich weiß, was alles auf sie zukommt!!!) .Also: Was war bei euch schwerer als erwartet oder womit hättet ihr vielleicht noch nicht mal gerechnet?
Gab es auch Dinge, die schöner oder leichter waren als erwartet?LG
Ich freue mich auf eure Antworten.

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo,
bei uns verlief die Welpenzeit so gut wie traumhaft.
Negativ:
- tödliche Krankheit geholt (weil sie aus einem See getrunken hat)
- konnte nie wirklich alleine bleiben
- hatte durch falsches Futter eine Fehlstellung (die aber wieder verwachsen ist)
- wurde nie zur Schwimmerin (was ich eig wollte
)Positiv:
- immer verträglich
- nachts durchgeschlafen
- nicht jede 2 Std raus (sie hat sich immer gemeldet, wenn ich zu lahm war)
- ist sehr anpassungsfähig ( immer relaxt, akzeptiert Situationen schnell)
- Stubenrein wurde sie "schnell"
- sie hat nix kaputt gemacht
- sie hat schnell gelernt
- das jagen hatten wir schnell im GriffDas ist jetzt das, was mir so spontan eingefallen ist

Liebe Grüße
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Postiv:
Nachts durchgeschlafen
Musste nie alle 2 Stunden raus
Konnte schon gut kurze Zeiten alleine bleiben (mit Übungen vorher)
War fast Stubenrein, bzw hat sich gemeldet wenn er mussteNegativ:
Fraß kaum
war sehr am jammern
große Beißwut, er war nur am Schnappen und Beißen besonders nach Händen -
Leichter als erwartet war es, den Zwerg stubenrein zu bekommen.
Und auch durchgeschlafen hat er schnell. Ihm das Alleinsein beizubringen, war auch ein Klacks, liegt aber zu sehr großen Teilen an seinem Charakter.Aufreibender als erwartet war das ständige Aufpassen - allerdings bin ich auch zur Glucke mutiert in der Zeit. War eben merkwürdig, so ein Hundebaby da zu haben, was alleine nur bedingt überlebensfähig ist. Bei jedem quersitzenden Furz bekam ich Panik, er hat sich in der Anfangszeit oft an irgendetwas verschluckt und dann wie am Spieß geschrien.
Allgemein haben Welpen nur Dummfug im Kopf.
Kaum war ich fünf Minuten im Bad, hatte er irgendeinen Mist angestellt, etwas zerfleddert, umgeräumt...
Und ihm draußen beizubringen, nichts vom Boden zu fressen und die Leine nicht zu zerbeißen, war auch kein Vergnügen.Ebenso gibt es Momente, in denen es zumindest mir sehr schwer fiel, besagten Dummfug zu ignorieren. Wenn man auf einer Leiter steht und Hundekind findet das so aufregend, dass es am liebsten zur Kompensation dein Hosenbein fressen will, werden hin und wieder die Humorreserven knapp.
So gesehen fand ich die Welpenzeit weniger anstrengend als die Pubertät - schließlich schlafen die Würmchen auch viel

Mir hat es aber auch gezeigt, dass bei mir nur noch ein Hund einzieht, der 3 Jahre und älter ist.Liebe Grüße
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Positiv:
- war schon fast stubenrein
- hat nichts kaputt gemacht
- sehr schnell die Grundkommandos gelernt
- fuhr problemlos Auto
- bleibt problemlos allein
- jammert eigentlich nie
- schlief schon mit 15 Wochen durch
- liebt KinderNegativ:
- hatte Angst vor allen Fremden, inzwischen nur noch vor Männern und knurrt dann
- hat Angst vor den meisten anderen Hunden
- ist meistens etwas zu dünn, trotz hoher Futtermenge und keinen Würmern -
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Zitat
Hallo,
bei uns verlief die Welpenzeit so gut wie traumhaft.
Negativ:
- tödliche Krankheit geholt (weil sie aus einem See getrunken hat)War der See vielleicht verschmutzt?Bzw was für eine Krankheit wurde denn diagnostiziert wenn ich fragen darf?
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Es war alles einfacher als gedacht :liebhab: Alle Probleme (oder eher Problemchen) die es spaeter gab, waren von mir hausgemacht.
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Ich muss gestehen, ich fand die Welpenzeit zeitweise ziemlich furchtbar
Was aber bestimmt mit daran lag, dass ich bis dato so gut wie keine Erfahrung mit Welpen, nur mit älteren Hunden hatte und mir auch von meinen Mitmenschen (die auch keine Ahnung hatten
) immer wieder gesagt wurde, wie gestört mein Welpe ist.Im Konkreten war das "schlimme"
-die Stubenreinheit hat relativ lang gedauert, erst mit so 6 Monaten war er einigermaßen zuverlässig sauber. Das war schon ok, hab zum Glück dann auch hier gehört dass es so lange dauern kann. Aber Anfangs bin ich manchmal schier verzweifelt wenn dann innerhalb einer Stunde drei mal gepischert wurde. Zudem hatte Milou bis er 1 Jahr war öfters mal Verdauungsprobleme... nein die nächtlichen Durchfall-aus-den-Parkettritzen-kratzen-Aktionen vermiss ich nicht.
- die Schnappattacken
hab bestimmt auch einiges zu seiner Aufgedrehtheit beigetragen. Die Wohnsituatuion war acuh bescheiden, ein riesen Zimmer so dass dir Welpi immer schön am Bein hängen kann, rausschmeissen für ne kurze Auszeit war nicht. Also stand ich dann auch gern mal im Schlafanzug im Hausflur
Naja, und dann eben dass alle meinten der Hund wäre gestört weil er so ein Schnappi ist und agressiv und was weiß ich. Mittlerweile denk ich mir, dass Milou ein ganz normaler lebhafter Welpe war, dessen Halterin ihm einfach nicht so gut grenzen setzen konnte 
Aber es gab auch tolle Sachen: zum Beispiel konnte er von Anfang an super alleine bleiben. Mittlerweile würde ichs anders machen, aber damals musste er von heut auf morgen bis zu 4 Stunden alleine bleiben. Hatte solche Sorgen und was macht er - schläft tief und entspannt. Das war echt klasse.
Oder dass er von Anfang an so ein Schaf war und alles - Mensch wie Tier - mochte, dabei aber auch nicht zu aufdringlich war. Er konnte auch ziemlich schnell U-Bahn fahren, nach 2 Monaten war selbst die Streik-Phase als nur noch eine Linie fuhr und deswegen alles mega-überfüllt war kein Problem mehr. Genau, und kaputt gemacht hat er mir eigentlich auch kaum was, obwohl ich das schon fest erwartet hatte. -
Zitat
War der See vielleicht verschmutzt?Bzw was für eine Krankheit wurde denn diagnostiziert wenn ich fragen darf?
Sie hatte Durchfall und musste jede 20min Pipi machen... ich hab kaum schlaf bekommen und wir sind um ich glaub halb 4 Uhr nachts zum TA... Diagnose... naja... verdacht auf Pavo, weil es dunkel war, wusste ich nicht, ob sie Blut im Durchfall hatte. War aber nicht so.
Sie wäre mir aber die Nacht weggetrocknet, also hat sie eine Infusion bekommen und zuhause Elektrolyten (?) mit einer Spritze ins Maul, weil sie nicht trinken wollte...
Einen Tag später mussten wir wieder zum TA und die nächsten -ich glaube- 3 Tage auch und dann wars wieder, ausser, dass sie draussen nicht aus Pfützen ect trinken durfte.Ob der See verschmutzt war... hmm.. dass weiss ich nicht, war halt ein normaler Badesee mit Hundeerlaubnis :) Ich wollte ihr das schwimmen beibringen... somit hat sie drin gestanden und daraus getrunken... aber wurde nie zur schwimmerin...
Liebe Grüße
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Ich glaube ich hatte einen Traumwelpen

Positiv:
- schnell stubenrein (sie hat sich gemeldet)
- hat von Anfang an durchgeschlafen (nachts musste ich nicht raus)
- hat nie etwas kaputt gemacht
- konnte ohne Probleme alleine bleiben
- hatte u. hat keine Probleme beim Autofahren
- keine welpentypischen Beißattacken
- hat die Grundkommandos sehr schnell gelernt
- hat nie gejammertanstrengend fand ich dennoch:
- ständig aufpassen, ob Welpi mal muss und ständiges Rennen nach draußen (wir haben keinen Garten)
- sie wollte draußen immer zu jedem Menschen, zu jedem Hund und auch zu jedem anderen Tier hinIch würde immer wieder einen Welpen nehmen, obwohl ich heute froh bin, dass sie jetzt groß ist und man sich um viele Dinge keinen Gedanken mehr machen muss. Wenn der Grundgehorsam sitzt werden die alltäglichen Dinge eben alle total entspannt.
Das ist im Welpen- u. Junghundalter ja doch oft recht anstrengend. - Vor einem Moment
- Neu
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