An alle Welpenbesitzer (oder ehemaligen)
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Joschi ist jetzt 10 Monate alt, er ist seit Welpenalter bei uns.
Was schwerer war als erwartet:
- Joschis Stubenreinheit hinzubekommen, haben uns vorher tatsächlich wenig Gedanken gemacht, hat aber dann doch prima geklappt (aber wenn man totmüde um 3 Uhr nachts auf der Wiese vor dem Haus steht und der Hund plötzlich doch nicht mehr muss und man wartet und wartet ... ist schon so eine Erfahrung für sich)
- das richtige Futter zu finden, Joschi ist ein futtersensibler, mäkeliger Labrador (ja, so etwas gibt es)
- die Pubertät (!!!) (geht jetzt aber wieder besser)
- eine gute Hundeschule zu finden, wenn man die Trainer und die Methoden als Hundeanfänger nicht wirklich einschätzen kann; nun haben wir aber eine gute Schule gefunden
Was leichter war als erwartet:
- Joschi kann gut allein bleiben und es ging ziemlich schnell, wir haben viel trainiert, mit wenigen Minuten begonnen
- mit einem Hund das Bett zu teilen und die kleine Wohnung (40 qm)
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Hi,
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Also, wir haben Titus nicht im Welpenalter bekommen, sondern als er knapp 5 Monate alt war (das ist nun gute zwei Monate her und heute ist er genau sieben Monate alt). Daher kann ich dir nur was zu seiner Junghundephase sagen:
Anstrengender als erwartet war es, ihm die Zwickerei abzugewöhnen (das ist bis heute noch ein Thema). Ich schätze mal, dass er es einerseits bei seinen Vorbesitzern nicht gelernt hat, andererseits habe ich anfangs unbewusst sein Verhalten noch bestärkt, schätze ich zumindest. Ich habe erstmal eine Weile gebraucht, um seine Körpersprache zu deuten und bewusster auf meine zu achten.
Als er zu uns kam, war er noch nicht stubenrein, das Thema haben wir aber mittlerweile (dank Freudentänzchen draußen für jedes Pipi) seit gut drei oder vier Wochen durch.
Titus ist ein absoluter Rabe und klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber wie Leo schon schrieb, wundert man sich immer wieder darüber, was für ein Hundekind so alles spannend sein kann
Anfangs hat er auch ziiiiiemlich lange gebraucht, um runterzukommen und sich mal entspannt irgendwo hinzulegen.Aaaaaaber, jetzt kommen all die positiven Dinge:
- Titus lernt schnell und gerne.
- Wir können ihn aus dem Freilauf zuverlässig abrufen, auch von anderen Hunden.
- Er ist mittlerweile viiiiel ruhiger und entspannter geworden, liegt gerne mit uns rum und kuschelt sich auch mal an.
- Wie ich schon schrieb, war die Stubenreinheit ziemlich schnell abgehakt (dafür, dass er anfangs ziemlich oft hier reingepinkelt hat).
- Er mag Kinder und geht besonders vorsichtig mit alten Leutchen um, von denen in unserer Nachbarschaft einige wohnen.
- Er hat das Busfahren auf einen Schlag gelernt, ohne zu Meckern oder sonstiges.
- Er spielt wirklich toll mit anderen Hunden und ist auch so bei Hundebegegnungen freundlich/vorsichtig.
- Er ist so ein süßes kleines Hundekind, dass man ihm nicht wirklich lange böse sein kann, wenn er mal Mist gebaut hat.Das Alleinebleiben üben wir noch, deshalb kann ich dir dazu nichts sagen.
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Huhu,
wir stecken gerade noch mitten im Welpenwahnsinn.
Lilly ist jetzt knapp 16 Wochen alt. Sie wohnt seit ihrer neunten Lebenswoche bei uns.Positiv war bisher:
- Sie fährt problemlos im Auto mit
- Bleibt ohne Murren mittlerweile 1,5 - 2 Std. alleine (haben wir vom 1. Tag an geübt)
- insgesamt ist nur 3 Mal Pippi in der Wohnung gelandet
- Sie lernt gerne und schnell
- Sie geht auf Mensch und Tier grundsätzlich positiv (wenn auch manchmal stürmisch) zu
- Sie hat unsere 4 Meerschweinchen schnell als "Familienmitglieder" akzeptiert, d.h. wenn sie zum Gehege geht, dann eher um ihnen Heu zu stibitzenNegativ:
- Sie denkt immernoch "wenn ich doch um 5 Uhr schon wach bin und spielen will, warum zum Teufel wollt Ihr nicht??!" D.h. sie besucht uns dann am Bett und ist recht penetrant
- Sie will zu allem und jedem hin - springt dann auch mal in die Leine
- Immernoch kleine Ausflipper, wo sie meint sie müsste minutenlang an meiner Hose rumzerren, mich anspringen, in die Leine beissen etc...
- sie verfolgt uns in der Wohnung auf Schritt und Tritt
- sie ist sooooo verfressen!! Für´s Fresschen würde die auch mit jedem Fremden mitgehen ;-)
- Phasenweise frisst sie alles von der Straße was nicht bei 3 auf den Bäumen ist
-auf dem Hundeplatz schreit sie alles zusammen, wenn sie nicht SOFORT zu den anderen spielen darfSo, das war es grob. Es macht wahnsinnig Spaß mit ihr - aber sicherlich sind wir auch manchmal ein bisschen hilflos. ;-) Ist wohl normal, und ich bin mir sicher, dass sich das alles legt.
Liebe Grüße,
Chrisi -
Mein Nero ist nun 1 Jahr alt, aber an die Welpenzeit erinnere ich mich noch ganz genau

Positives:
niedliches Aussehen
sehr gut sozialisiert
liebte alle Hunde und Menschen
konnte gut Auto fahren
Hatte mit Fressen keine Probleme
Konnte schon Grundgehorsam
sehr lernwillig und schlauNegatives:
Stubenreinheit hat länger gedauert bzw. hat sich nicht gemeldet (alle 2 Stunden raus)
konnte nicht alleine bleiben
alles angeknabbert
Blödsinn angestellt
an Erziehung & Leinenführigkeit wurde stark gearbeitetWenn ich so zurückdenke und schaue was ich heute neben mir habe, kann ich zwar sagen das die Welpenzeit auch schön war, aber ich in Zukunft eher zu den älteren tendiere.
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hallo,
ich habe seit 5 wochen meinen welpen, sie ist jetzt 13 wochen alt.
ich machs einfach mal wie die anderen:positiv:
- hat sich sehr schnell dran gewöhnt,vor zb geschäften zusammen mit mir auf meine eltern zu warten, die einkaufen waren (nach ca 3 mal war sie ganz ruhig)
- sehr gelehrig
- war nicht mal ansatzweise ängstlich oder scheu, lief uns ständig hinterher (immernoch^^ )
- vorsichtig aber neugierig bei fremden
- hört super gut
- macht toll in der welpenschule mit
- nur ca 1 woche ins haus gepinkelt,seit dem gar nicht mehrnegativ:
- kann noch nicht alleine bleiben, nur kurz im auto oder so (haben wir aber auch noch nicht so richtig geübt
)
- anfangs waren die nächte schlimm, mittlerwelie gar nicht mehr!
- wollte anfangs nicht richtig mit spazieren gehen, ist jetzt aber auch anders
- hat ihr körbchen zerbissen (und auch alles andere
)das wars eigentlich auch hscon.
insgesamt ist sie wirklich ein groooßer schatz und die erziehung ist in vielen punkten einfacher als ich es mir vorgestellt habe.
ich hab gefühlte tausende hundebücher vorher gelesen und hatte totale panik ob ich auch alles richtig mache,
aber ich kann dir garantieren, das wird sich auch bei dir einfach so ergeben.
klar muss man sich an die ein oder andere sache halten, aber im grßen und ganzen musst du dich einfach induviduell auf deinen hund einstellen, es gibt ja auch nicht DIE erziehung für babys/kinder
du machst das shcon und diese 'rosarote brille' hatte ich bis vor ca einer woche bevor wir sie bekamen auch
viel spaß jedenfalls, es ist super schön :)
liebe grüße, lena -
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Zitat
Wenn ich so zurückdenke und schaue was ich heute neben mir habe, kann ich zwar sagen das die Welpenzeit auch schön war, aber ich in Zukunft eher zu den älteren tendiere.schließ mich dem an

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Um nochmal auf das alleine bleiben zurück zu kommen.......
Findet ihr es OK, wenn der Welpe 2 Stunden alleine bleiben muss, nachdem er 6 Wochen bei mir war?
Ich würde in den 6 Wochen natürlich viel üben.
Und noch eine Frage:
Wie bringt man den Kleinen bei, dass Hände nicht zum herumkauen da sind? -
Zum Einen wurden Hände bei uns schlagartig schlaff und öde, wenn zu doll darauf gekaut wurde, zum Anderen gab es dann eine Alternative (Ochsenziemer oder so) - Hände waren "Nein", Knabberzeug war "Fein"

Fand das eigentlich sehr einfach, allerdings darf mein Hund mir beim Spielen nach Aufforderung auch in die Hände gehen, so haben wir locker und spielerisch die Beißhemmung gelernt.Theoretisch finde ich zwei Stunden durchaus verkraftbar, aaaaber du solltest dir einen Plan B zurecht legen, falls er es dann eben noch nicht kann. Auch in deinem Interesse, denn versaust du das Alleinseintraining beim ersten Mal, wird es später schwieriger.
Und ich würde den Nachbarn einen Zettel mit meiner Handynummer geben, damit sie mich anrufen können, sollte der Zwerg bellen, jaulen, fiepen oder rumschreien. -
Zitat
Theoretisch finde ich zwei Stunden durchaus verkraftbar, aaaaber du solltest dir einen Plan B zurecht legen, falls er es dann eben noch nicht kann. Auch in deinem Interesse, denn versaust du das Alleinseintraining beim ersten Mal, wird es später schwieriger.
Und ich würde den Nachbarn einen Zettel mit meiner Handynummer geben, damit sie mich anrufen können, sollte der Zwerg bellen, jaulen, fiepen oder rumschreien.Das würd ich SO absolut nicht machen. Wenn Frauli zurückkommt, weil klein-Welpchen weint, hast Du früher oder später einen Hund, der 2 Stunden durchjault. Kommt Frauli dann irgendwann, glaubt der Hund "okay, sie kam jetzt doch wieder zurück, weil ich geweint hab".
Grundsätzlich gilt: NIE das Zimmer betreten, wärend der Welpe weint. Das bestätigt ihm in seinen Verhalten.
Sobald der kleine still is, kannst Du wieder rein gehn. Das lernt er sehr schnell. Weinen = sinnlos. Leise sein = Frauli kommt wieder.
Fang mit kurzen Einheiten an. Erst 5min. Warten, bis das Kleini leise is - und wieder rein kommen. Dann 10min., dann 15., ect. ect. Der Hund muss wissen, dass Du sowieso wieder kommst. Mach das deshalb so oft wie möglich. Und gaaanz wichtig: zelebrier das Kommen und gehen nicht. Keine großartige Verabschiedung und kein überschwängliches Begrüßen. Das machts allein bleiben noch schwieriger.Alles Gute

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Ganz ehrlich, mir ist es wurschtegal, was für eine Lernerfahrung dann dahinter steckt - wenn mein 14-Wochen alter Welpe stundenlang heult oder schreit, komme ich und gucke, was los ist, denn er könnte sich auch an etwas verschluckt haben, dringend raus müssen, ect. Außerdem bedeutet so ein Verhalten, dass er verdammt viel Schiss hat und der wird sicher nicht besser, wenn er es aussitzen muss.
Übrigens habe ich es immer so gehalten, dass ich das Zimmer/die Wohnung betrete, wenn ich Lust dazu habe. Genauso gehe ich mit meinem Hund raus, wenn ich Lust dazu habe oder weiter, wenn ich will - da warte ich doch nicht ewig, bis Herrn Hund irgendwann die Jammerpuste ausgeht

Denn auch ein "ich jaule, halte kurz die Klappe und dann kommt die schon" kann ein Hund, der clever genug ist, ganz schnell raushaben.Einfach kommen und gehen, ohne TamTam und völlig ungeachtet dessen, was Hundi gerade tut.
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