Bissiger Hund, was nun?

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    Auch bei zwei Wohnungen darf KEIN EINZIGES MAL eine Tür offenbleiben..............habe ein derartiges Fiasko schon miterlebt. Es ist sehr sehr schwierig.
    Birgit

    Zumal Leascha Türen öffnet - es müsste alle Türen immer abgeschlossen sein!

    Ich will Leasha nicht abgeben. Ich kann Leasha nicht abgeben. Aber was soll ich tun? Die nächste Beißerei ist vorprogrammiert. Die 2 sind nie alleine. Nachts schlafen sie in getrennten Wohnungen und dennoch ist es wieder passiert.

    Es ist wirklich zum verzweifeln! Ein Maiulkorb für die nächsten 10 Jahre für Leasha - das kann man doch keinem Hund antun!

  • Türgriffe hochstellen, Kindergitter montieren. Türen abschließen... Ich persönlich sehe bei 2 Wohnungen ne Chance, wenn man wirklich will... Klar muß man aufpassen, klar muß man managen, klar muß man Kompromisse eingehen... aber es könnte ne Chance geben...

    Dazu könnte ich noch Mirjam Cordt empfehlen. Entweder gleich bei ihr vorsprechen. Ansonsten zumindest mal das Buch lesen "Hundereich"...

    Zumal die Hündinnen sich ja anscheinend nicht ohne Vorwarnung und ohne Grund aus dem "Nichts" heraus an die Kehle gehen...

    Seid Ihr dazu nicht bereit, dann muß wohl einer seinen Hund abgeben oder ne andere Wohnung in nem anderen Haus beziehen... Mehr Spielraum bleibt sonst wohl nicht...

  • Die 2 sind jetzt wieder in einer Wohnung, ich als Aufpasser, und es ist fast als wäre nie was gewesen. Sunny scheint nicht mal Angst vor Leasha zu haben und Leasha will Sunny nicht an die Gurgel. Die 2 haben in der Regel null Agressionen gegeneinander. Es ist echt immer nur wenn irgend ein Kram ins Spiel kommt. Dann geht aber alles Ratzfatz und ohne Vorwarnung!

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    Da frage ich mich auch, ob das Leben dann für Menschen und Hunde überhaupt noch entspannt und in dieser Form lebenswert ist. Man muss ja nur noch aufpassen und ständig auf der Hut sein. Ich weiß nicht ob ich das mir und meinen Hunden antun wollen würde. :/


    Das habe ich mir auch gedacht, nach dem ich das alles hier gelesen habe. Ich weis aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist die minimalen Signale, die futterneidische Hunde senden wahrzunehmen. Dazu kommt, dass man schlicht nicht immer 100% bei den Hunden sein kann. Vor allem nicht alltäglich und in jeder Situation. Wir sind nunmal Menschen und keine Maschienen. Und was macht ihr, wenn es das nächste mal der tolle Igelschiss am Wegrand ist, um den sie sich kloppne. Das kann völlig unerwartet passieren....
    Da sich die beiden allerdings schon mal so heftig gebissen haben, ist die Wahrscheinlichkeit leider sehr groß, dass sich das Ganze wiederholt, und dann vielleicht wirklich mit tödlichem Ausgang. Grade unter Hündinnen können solche Kämpfe wirklich mit Heftigkeit und Hartnäckigkeit ausgetragen werden, die ganz klar das endgültige Vertreiben oder Töten des Kontrahenten zur Folge haben können. Und bei deinen beiden ist zumindest schonmal Verletzungsabsicht gegeben.
    In jedem Fall würde ich einen kompetenten Trainer hinzu ziehen, wenn ich beide Hunde behalten wollte. Und bis dahin wär bei mir auch der Mauli drauf, wenn beide Hunde zusammen sind.
    Ansonsten wäre meine Wahl - so schwer es mir fallen würde - eine Hündin abzugeben....

  • Ich kann mich leider nur anschließen.
    Im Prinzip ist es eine tickende Zeitbombe.

    Und ich würde nicht für die Große ein neues Zuhause suchen, sondern für die Kleene, da sie scheinbar die Unkomplizierte von Beiden ist.
    Da werdet ihr eventuell schneller fündig.
    Für die Große wird es sicherlich wesentlich schwieriger, da sie ja nicht ganz ohne ist und auch entsprechend geführt werden sollte.
    Für mich persönlich gebe es nur den Weg, dass ein Hund gehen muss, damit wieder Ruhe einkehren kann, bevor es zum Tod des schwächeren Hundes kommt :sad2:

  • Ich persönlich könnte absolut nicht die kleine weggeben.
    Sie kann nichts für die Situation und sie dann abzugeben, weil die Große auf sie geht, nee, sowas könnt ich nicht und kann ich auch nicht gutheißen :/

  • Alter Schwede, verdammt knifflige Situation...
    Ich würde es allerdings mit zwei Wohnungen in einem Haus doch als machbar erachten. Natürlich muss man aufpassen und es darf einem kein noch so kleiner Fehler unterlaufen. Aber es muss doch möglich sein?

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    Als ob die Große daran Schuld hätte, Lisa. Hier kann es keine Schuldzuweisungen an die Hunde geben, denn beide haben sich in ihren Augen normal verhalten.


    So meinte ich das nicht und so habe ich es auch nicht geschrieben ;)

    Mir geht es nur darum, dass man einen völlig unauffälligen Hund nicht einfach abgeben kann, weil ein anderer Hund mit ihm Probleme hat.
    So eine Abgabe bedeutet für einen Hund eine extreme psychische Belastung.

    Für mich hat Leasha keine Schuld, aber deshalb darf man trotzdem nicht die kleine abgeben, wie ich finde!

  • Unabhängig davon ist es eh die Entscheidung der Besitzer. Was ich schwer finde ist hier, dass ein Paar zusammengezogen ist und jeder einen Hund mit in die Beziehung gebracht hat. Sollte es zur Abgabe kommen, finde ich das noch schwerer, als wenn beide Hunde von beiden Menschen zusammen angeschafft wurden. Aber Abgabe steht ja offenbar eh noch nicht ganz zur Debatte. :D

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