Bissiger Hund, was nun?

  • Leasha ist , so ist mein empfinden, etwas Rüppelhaft. Beim spielen mit einander rämpelt sie Sunny schon mal an, oder ärgert sie. Ich weiß nicht ob man immer von Rangordnung sprechen soll, aber ich denke beide sehen sich in der etwas höheren Position, was dann in solchen Auseinandersetzungen mündet. Es kommt vor das Sunny versucht bei Leasha aufzureiten, oder das Leasha Sunny vom Trinknapf weg drückt. Die meiste Zeit gehen die 2 sich eigentlich aus dem Weg, bzw. schenken sich gegenseitig nicht viel Beachtung. Es ist auch nicht so das diese Auseinadersetzung täglich oder wöchentlich passieren. Es ist eher so das alle 3-4 Monate mal vorkommt (was ja auch schon viel zu häufig ist). Es sind halt 2 Hündinen, beide kastriert. Beim Gassi gehen spielen die 2 auch mal mit einander und rennen sich gegenseitig hinterher. Aber Sunny möchte das oft auch nicht und Leasha versucht mit ihr zu spielen (oder ärgert sie - das weiß ich nicht so genau), rennt vor sie, hüpft vor ihr rum, Arsch in der Luft Kopf auf dem Boden, manchmal klappts und Sunny spielt mit, manchmal reagiert Sunny auch ziemlich genervt und springt Leasha an den Hals (mit den Vorderpfoten) - ich denke um sie in die Schranken zu weißen. Jegliche Agressionen, knurren, etc. wird von uns sofort unterbunden. Gestern ging es allerdings zu schnell. Anderen, fremden, Hunden gegenüber ist Leasha sehr vorsichtig bis ängstlich, bei manchen Hunden aber auch direkt neugierig und spielfreudig. Sunny hat insgesammt kaum interesse an anderen Hunden.

  • Du wirst dich entscheiden müssen.
    Es sind zwei Hündinen die sich bis aufs Blut gebissen haben. Deine offensichtlich mit ernsthafter Beschädigungsabsicht. Da ist nix mit "aneinender gewöhnen" das wird nicht mehr möglich sein. Diese Feindschaft wird bleiben.

    Deine Hündin hat derart ernsthaft zugebissen das ICH ihr niemals wieder die Gelegenheit dazu geben würde...denk mal was der kleine Hund durchmacht wenn er wieder mit ihr zusammenleben muss. Er MUSS damit rechnen das sie wieder rangeht und ständig in Angst leben.

    Da kannst dur nur unter diesen Möglichkeiten auswählen:

    1. Die zwei werden grundsätzlich getrennt. Recht unpraktisch in der Ausführung.............und fast nicht möglich ausser ihr habt Haus und Zwinger, selbst dann nur mit eiserner Disziplin zu machen.

    2. Eine wird weggegeben

    3. Trainer wird geholt und ihr versucht es

    Allerdings riskiert ihr das Leben des kleinen Hundes bei nr. 3, denn der kleinste Fehler oder Mißverständniss eurerseits kann tödliche Folgen haben, darüber müsst ihr euch im klaren sein.

    Es ist bitter. Aber es kommt immer wieder vor das 2 Hündinen getrennt werden müssen. Ich sehe für euch keine andere Möglichkeit, so leid mir das tut. Eine muss gehen.

    Tut mir leid für euch............... :sad2:

    Birgit

    übrigens: Maulkorb den ganzen Tag kann nur kurzfristig 1-2 Tage gehen, alles andere ist undiskutabel.

  • Der Maulkorb soll keine Strafe sein, sondern Sicherheit für Sunny. Ich denke auch nicht das sich Leasha jetzt bestraft fühlt, zumal sie den heutigen Maulkorb nicht in Verbindung mit dem dem gestrigen Vorfall bringen kann.

    Kennt jemand einen wirklich kompetenten Hundetrainer in oder in der Nähe von Kalrsruhe?

    Ja wir haben ein Haus. Mit sogar 2 getrennten Wohnung, dennoch ist es wenig praktikabel die 2 wirklich strikt zu trennen. Ein Zwinger kommt nicht in Frage. Das hat keine von beiden verdient.

  • Zitat

    Allerdings ist es so extrem das sie Spielsachen als ihre Beute sieht und dementsprechend verteidig.


    Dann laßt solche Sachen einfach nicht rumliegen! Wenn um Spielzeug so erbittert gekämpft wird, dann gibt es einfach kein Spielzeug zur freien Verfügung. Und draußen werden die Hunde ebenfalls getrennt, wenn es um Spielzeug geht.

    Wo nichts ist, gibt es auch keinen Grund zum Streiten. Vorausgesetzt bei beiden Mädels ist sonst alles in Ordnung.

    Zitat

    Ich befürchte nur das es das nächste mal ein einfacher Stock sein könnte der Auslößer ist

    Augen auf und sobald Hund sich für einen Stock interessiert folgt ein "NEIN"

    Wenn nur Spielzeug das Problem ist, dann kann man das durch ein bißchen Management gut in den Griff bekommen.

    Zitat

    Jegliche Agressionen, knurren, etc. wird von uns sofort unterbunden

    Das halte ich persönlich für einen Fehler, weil wenn die Hunde nicht mehr miteinander kommunizieren dürfen, gehen sie irgendwann direkt dazu über, sich ohne Vorwarnung an die Gurgel zu gehen. Lieber die Hunde knurren lassen, damit der andere Bescheid was und die Hunde bereits vor dem ersten Knurren trennen. Das heißt also die Hunde abrufen und/oder anderweitig beschäftigen. Ein Stück Fuß laufen lassen, oder etwas ähnliches.

    Zitat

    Aber Sunny möchte das oft auch nicht und Leasha versucht mit ihr zu spielen (oder ärgert sie - das weiß ich nicht so genau), rennt vor sie, hüpft vor ihr rum, Arsch in der Luft Kopf auf dem Boden, manchmal klappts und Sunny spielt mit, manchmal reagiert Sunny auch ziemlich genervt und springt Leasha an den Hals (mit den Vorderpfoten)

    Unterbinde das Verhalten von Leasha. Wenn Sunny nicht spielen will und Leasha kein Einsehen hat, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: die unterbrichst das Verhalten und sorgst für Ruhe oder aber die Situation könnte eskalieren und dann gibt es wieder eine Beißerei

  • Zitat

    übrigens: Maulkorb den ganzen Tag kann nur kurzfristig 1-2 Tage gehen, alles andere ist undiskutabel.

    Mir ist schon unwohl dabei das sie ihn bisher schon den halben Tag anhaben musste.

  • Zitat

    Ja wir haben ein Haus. Mit sogar 2 getrennten Wohnung, dennoch ist es wenig praktikabel die 2 wirklich strikt zu trennen.

    Das verstehe ich nicht... wieso ist das nicht praktikabel? Besser gehts doch gar nicht...

  • Zitat


    Die 2 sind nie unbeaufsichtigt alleine. Wäre dies der Fall gewesen, würde Sunny sicher heute nicht mehr leben. Ich musste die 2 trennen. Leasha hat sich richt gehend "fest" gebissen. Ich hab die Schnauze kaum noch auseinander bekommen. Bei dem "Kampf" selbst hab ich auch was abbekommen - von Sunny die in ihrer totesangst wild um sich gebissen hat.

    Ich möchter nochmal auf das obere hinweisen. Besonders das fett markierte. Hier sehe ich ziemlich Gefahr das eine Wiederholung tödlich enden kann, besonders wenn der Größenunterschied bedacht wird.

    Ich glaube nicht das management hier ausreicht..........da reicht ein kleiner Blick den die Menschen gar nicht sehen und schon knallt es wieder. Wenn schon so böse zur Sache gegangen wurde .... braucht es in Zukunft nicht mal mehr irgendeinen greifbaren Auslöser wie Spielzeug, da reicht das bloße Vorhandensein des Gegners.

    Auch bei zwei Wohnungen darf KEIN EINZIGES MAL eine Tür offenbleiben..............habe ein derartiges Fiasko schon miterlebt. Es ist sehr sehr schwierig.


    Birgit

  • Da frage ich mich auch, ob das Leben dann für Menschen und Hunde überhaupt noch entspannt und in dieser Form lebenswert ist. Man muss ja nur noch aufpassen und ständig auf der Hut sein. Ich weiß nicht ob ich das mir und meinen Hunden antun wollen würde. :/

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