Bissiger Hund, was nun?

  • Hallo,

    ich bin vor etwa 2 Jahren zu meiner Freunding gezogen. Sie hat eine Jack-Russel Hündin - sie ist mittlerweile 6 Jahre alt und ich hab meine Rottweilermischlingshündin 3Jahre mit gebracht. Die 2 verstehen sich eigentlich ganz gut. Eigentlich. Nun ist es so das Leasha (Rottweilermischling) sehr Futterneidisch ist. Wir müssen die 2 also getrennt füttern. Das an sich wäre nicht so schlimm. Allerdings ist es so extrem das sie Spielsachen als ihre Beute sieht und dementsprechend verteidig. Es ist jetzt zum wiederholten male zu einer Beisserei zwischen den beiden gekommen. So schlimm das Sunny (Jack-Russel) in der Tierklinik wieder zusammengeflickt werden musst und Glück gehabt hat das weder Nerven noch größere Blutbahnen erwischt wurden. Das war gestern. Nun haben wir Leasha (Rottweilermischling) einen Maulkorb angezogen. Den muss sie nun heute schon den ganzen Tag tragen. Das kann ich dem Tier nicht antun. Es tut mir in der Seele weh das zu sehen. Ich weiß aber leider auch nicht was ich dagegen tun kann. Was kann man da machen? Bleibt wirklich nur die Möglichkeit sich von einem der Hunde zu trennen? Ich bin Ratlos! :verzweifelt:

  • Zitat

    Den muss sie nun heute schon den ganzen Tag tragen. Das kann ich dem Tier nicht antun.

    Hi!

    Bevor der Zwerg zerlegt wird, sollte das durchaus gehen.

    Prinzipiell: Kein unbeaufsichtigtes Zusammensein der beiden, beim Zusammensein MK, Spielzeug etc. weg, fähigen Trainer suchen, der euch kompetent anleitet.
    Wo wohnt ihr denn?

    Viel Erfolg!

  • Natürlich würde es gehen das Spielzeug einfach weg zu räumen/ weg schmeißen.
    Ich befürchte nur das es das nächste mal ein einfacher Stock sein könnte der Auslößer ist. Die 2 sind nie unbeaufsichtigt alleine. Wäre dies der Fall gewesen, würde Sunny sicher heute nicht mehr leben. Ich musste die 2 trennen. Leasha hat sich richt gehend "fest" gebissen. Ich hab die Schnauze kaum noch auseinander bekommen. Bei dem "Kampf" selbst hab ich auch was abbekommen - von Sunny die in ihrer totesangst wild um sich gebissen hat.

    Es fällt uns natürlich, das wird jeder nachempfinden können der einen Hund hat, schwer sich von einem der beiden trennen zu müssen. Bei dem Gedanken daran kommen mir Tränen ins Auge geschossen. Aber ich will natürlich auch nicht das sowas nochmal passiert und das nächste mal sogar schlimmer ausfällt.

    Wir wohnen in Karlsruhe.

  • NEIN. Gebt bitte keinen Hund weg... ALSO, ich habe 2 Jahre mit meinem Rüden (Rotti-DSH-Mix) und dem Rotti Rüden meines Ex-Freundes zusammen gewohnt. Da hats auch manchmal gekracht. Aber da war das Größenverhältnis auch ausgewogener als bei euch :/ Aber es hat immer irgendwie geklappt. Am Anfang war`s schon schwierig, aber mit getrennt füttern und keine Spielzeuge ging`s. Haben halt immer beide gleich behandelt oder den einen dann nur gestreichelt, wenn der Andere grad nicht guckt. Zusammen in der Wohnung schmusen mit beiden ging jetzt nicht so toll. ABER irgendwann lief alles super. Keine Reibereien mehr. Die 2 müssen sich vielleicht erst an das Zusammenleben gewöhnen...
    Aber ich hätte z.B. nie einen Maulkorb angezogen. Hätte dann wahrscheinlich auch das Gefühl gehabt, dass derjenige mit Maulkorb sich bestraft fühlt (was es ja bei euch eigentlich ja auch ist) und dann den Anderen noch weniger abkann... (ja, ich denke manchmal etwas komisch ;) )
    Holt euch am besten wirklich einen Tiertrainer, aber gebt bitte keinen Hund weg !!!
    VIEL GLÜCK

  • Ein bisschen zu vermenschlicht für meinen Geschmack! Aber Konkurenzdenken wird es bei den Hunden schon geben. Deshalb sollten Ressourchen auf keinen FAll mehr frei zur Verfügung stehen. Außerdem würde ich, um etwas mehr Entspannung rein zu bringen feste Plätze zuordnen. Achtet irklich pinibel darauf, dass jede Zicke ihren eigen hat und der andere dort nichts verloren hat.
    Dann sucht euch einen guten Trainer, der euch zuhause besuchen kommt und das Verhältnis der beiden einschätzen kann.
    Und bitte gebt ihr Menschen dem Ganzen keinen Anlass euch darüber zu streiten. Das ist sehr häufig der Fall, wenn es darum geht, dass Hund nicht miteinander klar kommen und über die Abgabe eines Tieres gesprochen wird.

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