Gruslige Begegnungen mit Hund?
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Also heute war das wirklich gruselig. Wir waren im Wald Gassi, und die Sonne ging schon unter. Wir starten eine kleinere Runde, das ist ein Trampelpfad und geht dann über den Forstweg zurück. Am Parkplatz kein einziges Auto, nur ich. Am Trampelpfad ist Chilly an der Flex und Bonnie läuft frei. Beide vor mir. Auf einmal fängt Bonnie ihr "da ist jemand" fiepen an, wird hektisch, will an mir vorbei (so macht sie das, wenn zb Leute mit Hund kommen), mir läuft aber komischerweise ein Schauer über den Rücken, ich packe Bonnie, leine sie an, dreh mich um - und da ist nichts. Niemand. Der Wald ist da nicht so dicht. Und Bonnie hat immer noch gefiept.
Ich bin dann etwas schneller geworden und war recht bald auf der Forststrasse, nirgendwo ein Mensch, kein Hundebesitzer, der noch Gassi ging. Wir sind zurück, ich hab mich die ganze Zeit nicht so sicher gefühlt, kamen aber ohne weiteres Gefiepe am Auto an.
Ich lade die Hunde ins Auto, setz mich selbst rein und verschließe von innen die Türe, und warte noch ein wenig, weil ich gehofft hatte, daß noch Abendrot kommt zum Foto machen. Ich schau in meinen Rückspiegel und sehe, wie Chilly im Auto sitzt und fixierend aus dem Rückfenster schaut. Ich starte das Auto und sehe noch weiter entfernt, vielleicht so 100 Meter, eine Person gehen, auf den Parkplatz zu. Als ich starte, dreht die Person um. Kann natürlich auch Zufall gewesen sein, daß sich jemand im Parkplatz irrt, aber ich fand das heut super unheimlich da.
Nix passiert, Hund hat perfekt angezeigt, also eigentlich alles mega, oder? :)
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Also heute war das wirklich gruselig. Wir waren im Wald Gassi, und die Sonne ging schon unter. Wir starten eine kleinere Runde, das ist ein Trampelpfad und geht dann über den Forstweg zurück. Am Parkplatz kein einziges Auto, nur ich. Am Trampelpfad ist Chilly an der Flex und Bonnie läuft frei. Beide vor mir. Auf einmal fängt Bonnie ihr "da ist jemand" fiepen an, wird hektisch, will an mir vorbei (so macht sie das, wenn zb Leute mit Hund kommen), mir läuft aber komischerweise ein Schauer über den Rücken, ich packe Bonnie, leine sie an, dreh mich um - und da ist nichts. Niemand. Der Wald ist da nicht so dicht. Und Bonnie hat immer noch gefiept.
Ich bin dann etwas schneller geworden und war recht bald auf der Forststrasse, nirgendwo ein Mensch, kein Hundebesitzer, der noch Gassi ging. Wir sind zurück, ich hab mich die ganze Zeit nicht so sicher gefühlt, kamen aber ohne weiteres Gefiepe am Auto an.
Ich lade die Hunde ins Auto, setz mich selbst rein und verschließe von innen die Türe, und warte noch ein wenig, weil ich gehofft hatte, daß noch Abendrot kommt zum Foto machen. Ich schau in meinen Rückspiegel und sehe, wie Chilly im Auto sitzt und fixierend aus dem Rückfenster schaut. Ich starte das Auto und sehe noch weiter entfernt, vielleicht so 100 Meter, eine Person gehen, auf den Parkplatz zu. Als ich starte, dreht die Person um. Kann natürlich auch Zufall gewesen sein, daß sich jemand im Parkplatz irrt, aber ich fand das heut super unheimlich da.
Nix passiert, Hund hat perfekt angezeigt, also eigentlich alles mega, oder? :)
Cis Mann und hetero?
Die betreffende Person hat sich massiv unwohl gefühlt. Ein blödes Bauchgefühl gehabt. Was vielleicht für Sicherheit gesorgt hat.
Wie ein Pferd, dass leicht panisch wird, wenn es einen Wolf riecht. Dann siehst du in einigen 100m als Reiter einen und weisst, das dein Pferd nicht rumspackt. Der Wolf sieht euch, dreht um, das mulmige Gefühl bleibt.
Möglich, dass der Wolf nur spazieren gegangen ist, satt war, kein Pferd frisst, soundso umdrehen wollte.
Aber es hätte auch ganz anders ausgehen können.
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Also heute war das wirklich gruselig. Wir waren im Wald Gassi, und die Sonne ging schon unter. Wir starten eine kleinere Runde, das ist ein Trampelpfad und geht dann über den Forstweg zurück. Am Parkplatz kein einziges Auto, nur ich. Am Trampelpfad ist Chilly an der Flex und Bonnie läuft frei. Beide vor mir. Auf einmal fängt Bonnie ihr "da ist jemand" fiepen an, wird hektisch, will an mir vorbei (so macht sie das, wenn zb Leute mit Hund kommen), mir läuft aber komischerweise ein Schauer über den Rücken, ich packe Bonnie, leine sie an, dreh mich um - und da ist nichts. Niemand. Der Wald ist da nicht so dicht. Und Bonnie hat immer noch gefiept.
Ich bin dann etwas schneller geworden und war recht bald auf der Forststrasse, nirgendwo ein Mensch, kein Hundebesitzer, der noch Gassi ging. Wir sind zurück, ich hab mich die ganze Zeit nicht so sicher gefühlt, kamen aber ohne weiteres Gefiepe am Auto an.
Ich lade die Hunde ins Auto, setz mich selbst rein und verschließe von innen die Türe, und warte noch ein wenig, weil ich gehofft hatte, daß noch Abendrot kommt zum Foto machen. Ich schau in meinen Rückspiegel und sehe, wie Chilly im Auto sitzt und fixierend aus dem Rückfenster schaut. Ich starte das Auto und sehe noch weiter entfernt, vielleicht so 100 Meter, eine Person gehen, auf den Parkplatz zu. Als ich starte, dreht die Person um. Kann natürlich auch Zufall gewesen sein, daß sich jemand im Parkplatz irrt, aber ich fand das heut super unheimlich da.
Nix passiert, Hund hat perfekt angezeigt, also eigentlich alles mega, oder? :)
Solche Kommentare sind einfach mega unangenehm
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Das liest sich für mich wie aufmunternd/beruhigend nicht wie klein reden.
Und was tum Teufel hat das jetzt mit sexueller Orientierung zu tun?
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Meine Story ist bei weitem nicht so gruselig wie limettis (gut, dass dir nichts passiert ist!)
Ich war vor 2 Tagen im Wald. Im Nachhinein sicher nicht besonders schlau bei dem Sturm, irgendwie dachte ich, mitten im Wald wird schon nichts passieren, wenn dann am Rand..
Naja als ich umgedreht bin, ist keine 20 m hinter mir so eine riesengroße Kiefer (wie hoch sind die? 30m?) auf den Weg gekippt. Da hatte ich dann echt Herzklopfen und hab geschaut, dass ich ins Auto komme ..
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Nix passiert, Hund hat perfekt angezeigt, also eigentlich alles mega, oder? :)
Cis Mann und hetero?
Die betreffende Person hat sich massiv unwohl gefühlt. Ein blödes Bauchgefühl gehabt. Was vielleicht für Sicherheit gesorgt hat.
Wie ein Pferd, dass leicht panisch wird, wenn es einen Wolf riecht. Dann siehst du in einigen 100m als Reiter einen und weisst, das dein Pferd nicht rumspackt. Der Wolf sieht euch, dreht um, das mulmige Gefühl bleibt.
Möglich, dass der Wolf nur spazieren gegangen ist, satt war, kein Pferd frisst, soundso umdrehen wollte.
Aber es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Mein Post bezog sich ausschließlich auf das Verhalten des Hundes, der offensichtlich im Freilauf war, etwas - scheinbar korrekt - angezeigt hat, aber ohne zu der Person hinzugehen. Das hätte auch so ausgehen können, dass der Hund die nicht zu sehende Person angeht, oder die Person den Hund.
OT: Abwertende Bemerkungen zu Geschlecht oder sexueller Orientierung haben hier nichts verloren.
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Cis Mann und hetero?
Die betreffende Person hat sich massiv unwohl gefühlt. Ein blödes Bauchgefühl gehabt. Was vielleicht für Sicherheit gesorgt hat.
Wie ein Pferd, dass leicht panisch wird, wenn es einen Wolf riecht. Dann siehst du in einigen 100m als Reiter einen und weisst, das dein Pferd nicht rumspackt. Der Wolf sieht euch, dreht um, das mulmige Gefühl bleibt.
Möglich, dass der Wolf nur spazieren gegangen ist, satt war, kein Pferd frisst, soundso umdrehen wollte.
Aber es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Mein Post bezog sich ausschließlich auf das Verhalten des Hundes, der offensichtlich im Freilauf war, etwas - scheinbar korrekt - angezeigt hat, aber ohne zu der Person hinzugehen. Das hätte auch so ausgehen können, dass der Hund die nicht zu sehende Person angeht, oder die Person den Hund.
OT: Abwertende Bemerkungen zu Geschlecht oder sexueller Orientierung haben hier nichts verloren.
Ich habe das Gefühl, dass du dich da gerade rausreden willst.
Limetti hat ja beschrieben, dass sie ein schlechtes Gefühl hatte, weil sie da durchaus irgendwo jemanden vermutete. Ihre Sorge galt doch überhauptnicht dem Verhalten ihres Hundes, sondern ihrer eigenen Sicherheit.
Entweder hast du das nicht geblickt, nicht blicken wollen oder verdrehst gerade etwas, um Kritik auszuweichen.
Ich finde es einfach so bezeichnend, dass eine Frau von einem unangenehmen Erlebnis erzählt, wo auch klar ersichtlich ist, dass es richtig schief hätte laufen können und dann kommt ein Mann daher und redet die Gefühle der Frau klein. "Da ist doch nichts passiert." Ja wow.
Du hast da aus so einem Blickwinkel der Selbstverständlichkeit und Sicherheit geurteilt - alleine schon, dass du dir rausgenommen hast, zu beurteilen, ob da was passiert ist oder nicht, empfinde ich als übergriffig.
Und da spielen sexuelle Orientierung und Geschlecht eine Rolle. Ist einfach so.
Ist nichts gegen dich. Ich kann da aber auch nicht nichts zu sagen, nur weil ich deine meisten anderen Beiträge sehr sympathisch finde.
Männer müssen mit Frauen endlich auf Augenhöhe kommunizieren und Frauen müssen sich trauen, das einzufordern. Frauen brauchen keine Überprüfung ihrer Wahrnehmungen durch Männer.
Klar, Walkman, kommt dir jetzt vor, als wäre es gegen dich. Machen aber sooooo viele Männer ständig und es nervt einfach. Das muss endlich aufhören.
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Long story short: Mein Leben ist geprägt durch einen leinenpöbeligen HSH-Mix, der mir als Labbi verkauft wurde und der mir mein komplettes Leben auf links gedreht hat. Aus diesem Blickwinkel betrachte ich hier die meisten Posts. Wenn du dir mal meine sonstigen Beiträge speziell hier in diesem Thread durchliest, wirst du feststellen, dass ich der letzte bin, der Situationen wie die beschriebene als harmlos für den Menschen einschätzt. Mein Post war tatsächlich, wie Javik vermutete, aufmunternd gemeint, allerdings nicht bezogen auf die Gefühlslage hinsichtlich eigener Sicherheit, sondern bezogen auf das Verhalten des Hundes.
Das kannst du mir glauben, oder auch nicht, oder meine anderen Posts hier im Thread überprüfen.
Aber stelle dir bitte einmal vor, dass das, was ich da gerade geschrieben habe, wahr ist und der Beitrag entsprechend gemeint war: Würdest du es dann nicht als ziemlich verletzend bzw. unangemessen empfinden, wenn dir jemand als Antwort darauf zuerst dein vermutetes Geschlecht und deine vermutete sexuelle Orientierung um die Ohren haut? Genau das ist eben nicht Augenhöhe, sondern das ist genau das Verhalten, das du Männern vorwirfst.
Ich persönlich bin dankbar für jedes Feedback, weil das bei der Reflexion der eigenen Wahrnehmung hilft, und zwar unabhängig vom Geschlecht von Sender und Empfänger. Worauf es mir aber ankommt ist, dass ein Feedback dazu dienen sollte, den Empfänger weiterzuentwickeln und nicht als Verletzung gedacht ist.
Ich sehe ein, dass mein Post missverständlich war und das tut mir leid, ich würde mir aber wünschen, dass du deine Reaktion darauf ebenfalls kritisch reflektierst.
(Wir können das gerne auch per PN weiter diskutieren, damit das nicht zu weit vom eigentlich Thread-Thema abgleitet.)
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In vielen Fällen ist "nichts passiert" und man hat als Frau trotzdem das Gefühl, gerade noch einmal davon gekommen zu sein (gerade dieser Faden ist voll von solchen Erlebnissen).
Ich versuche das auch meinem Mann und Sohn begreiflich zu machen, dass viele Frauen nicht mit diesem selbstverständlichen Wissen der eigenen Unverwundbarkeit durchs Leben gehen, sondern gerade das Gegenteil: frau ist sich ständig bewusst, wie verletzlich und angreifbar sie ist und sichert sich sehr oft so gut es geht ab (Pfefferspray, Freundin anrufen, Notfall app etc).
Das sind einfach zwei völlig unterschiedliche Welten. Persönliche Erfahrungen, ererbte Traumata (Epigenetik) und anderes kommen noch dazu.
Ich würde mir manchmal wünschen, unangenehme Erlebnisse, wo nichts passiert ist, so schnell abstreifen zu können wie mein Mann, der die Situation vielleicht gar nicht mal als unangenehm empfunden hat. Ein Mann, der im Wald hinter ihm herläuft, ist für ihn keine Bedrohung, sondern ein Spaziergänger. Aber wir Frauen können da auch nicht aus unserer Haut und ich würde mir Verständnis wünschen dafür.
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Ja, meiner ist auch von der Sorte: "Mach dir keinen Kopf."
Der hat gut reden..! 
walkmans Worte hab ich als aufmunternd freundlich empfunden, aber so ganz generell betrachtet nervt mich auch, dass Männer die Angst oft (sogar herablassend) runterspielen und ich versuche, mein männliches Umfeld diesbezüglich zu sensibilisieren. Und sei es nur, damit sie nicht selbst im Dunklen einer allein gehenden Frau auf dem selben Bürgersteig dicht hinterherlaufen.
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