Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??
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Ich finde man kann das genauso wenig pauschal sagen, wie man pauschal sagen kann »Knurren. Niemals. Nie. Hat ein Hund nicht zu machen.«
Ich finde Knurren und Warnen im angemessenen Rahmen durchaus ok und korrekt. Aber genau so wichtig finde ich es auch, dass ein Halter Stellung bezieht, wenn die Kommunikation unangemessen wird. Auch das gehört für mich zur Erziehung dazu.
Viele Grüße
FrankEben, Hund Kind vergleich is ja normal nicht so mein Dingen, aber würde meine Tochter kommen mit "Alte verpiss Dich vom Sofa ich will Kika schauen" würd ich ja auch nciht sagen: "Jut dat Kind kommuniziert eben"
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Hi,
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"Ich finde Knurren und Warnen im angemessenen Rahmen durchaus ok und korrekt. Aber genau so wichtig finde ich es auch, dass ein Halter Stellung bezieht, wenn die Kommunikation unangemessen wird. Auch das gehört für mich zur Erziehung dazu."
Genau so würde ich das auch sehen, und ich finde auch nur fair meinem Hund gegenüber, ihm auch in solchen Momenten sofort ein verständliches und angemessenes Feedback zu geben und ihn nicht im Ungewissen zu lassen, was bei mir noch als "kommunizieren" durchgeht und was nicht.
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Ich wuerd die 'niemals hat ein Hund mir zu drohen'-Menschen mal unglaublich gerne mit einer gewissen Art von Hund sehen. Ich faend es echt spannend zu sehen wie mit dem Echo des Hundes - nach nem Schnauzengriff/in den Nacken packen (falls die Herrschaften das ueberhaupt so schnell hinbekommen) - umgegangen wird, welches kein 'alles klar, ich geb auf' sein wird
das sind aber wahrscheinlich abnormale Hunde und sie sind gemeingefaehrlich 
Ich find es so schade, wie manche wohl mit ihren Hunden umgehen/was sie ihnen alles verbieten und ich frage mich ernsthaft, was diese Leute davon haben.
Nochmal: Wieso das knurren nehmen? Wieso nicht den Grund des knurrens?Ja meine Hunde muessen sich von mir alles wegnehmen lassen und das setze ich auch durch. Aber das verlange ich nicht nach 1 Woche und sie geben es nicht ab, weil sie Angst haben. Sie geben es mir, weil sie gelernt haben, es ist ok.
Das gleiche ist es beim untersuchen, Verletzungen versorgen, usw. -
Mein Hund darf mir jeder Zeit durch Knurren oder was auch immer seine Meinung mitteilen. Nur meine Reaktion fällt eben verschieden aus. Wenn ich z.b. meinen Terrier Nachts von meiner Decke runter schiebe und Lilly dann schläfrig knurrt/brummelt habe ich da gar nichts dagegen. Ich verstehe darunter "Man das finde ich doof das du mich jetzt geweckt hast". Würde sie rein hypothetisch mit kraus gezogener Schnauze knurrend auf dem Bett stehen wenn ich da rein will gäbe es ein ganz anderes Echo von mir. Da würde ich aber auch nicht das Knurren verbieten sondern den Grund abschalten warum der Hund knurrt!
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Eben, Hund Kind vergleich is ja normal nicht so mein Dingen, aber würde meine Tochter kommen mit "Alte verpiss Dich vom Sofa ich will Kika schauen" würd ich ja auch nciht sagen: "Jut dat Kind kommuniziert eben"
Im Gegensatz zum Hund, kann das Kind in dem Fall sprechen und ich entsprechend reagieren.
Der Hund kann aber eben nur auf diese Art seinen Missmut äußern, er beherrscht die menschl. Sprache nicht, wenn ein Hund meint, so reagieren zu müssen, sollte ich als Halter die Ursache suchen und mich nicht in dem Augenlick auf Hundeniveau begeben und zurückstänkern, taktisch ggf. sehr unklug, denn als Mensch könnte ich durchaus den Kürzeren ziehen.
Vielmehr sollte man m.E. mit dem Gegenteil reagieren:
Hund knurrt:
Mensch sollte umgehend signalisieren:
"Hey, ich habe verstanden!"
Ich würde die Distanz vergrößern, dann hinterfragen, was ich falsch gemacht habe > Ursache behandeln. -
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Bates,
"Da würde ich aber auch nicht das Knurren verbieten sondern den Grund abschalten warum der Hund knurrt!"
Heißt das, du würdest im Badezimmer übernachten...........? *ggg*
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Im Gegensatz zum Hund, kann das Kind in dem Fall sprechen und ich entsprechend reagieren.
Der Hund kann aber eben nur auf diese Art seinen Missmut äußern, er beherrscht die menschl. Sprache nicht, wenn ein Hund meint, so reagieren zu müssen, sollte ich als Halter die Ursache suchen und mich nicht in dem Augenlick auf Hundeniveau begeben und zurückstänkern, taktisch ggf. sehr unklug, denn als Mensch könnte ich durchaus den Kürzeren ziehen.
Vielmehr sollte man m.E. mit dem Gegenteil reagieren:
Hund knurrt:
Mensch sollte umgehend signalisieren:
"Hey, ich habe verstanden!"
Ich würde die Distanz vergrößern, dann hinterfragen, was ich falsch gemacht habe > Ursache behandeln.Hab ich ja schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, bei meinen Hunden
die kann ich entsprechend lesen und kenne die Herrschaften und kann genau da ansetzen ( sie "reden" eben mit mir)
Wenn mein Rüde z.B. meint mich von "seiner" läufigen Dame vertreiben zu wollen setzt es nen Brüller, da brauch ich eben nicht lange analysieren da weiss ich der hat die Mucken dicke weil er juckelig ist
Bei nem "Fremden" Hund... Siehe Flutschflossen
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Im Gegensatz zum Hund, kann das Kind in dem Fall sprechen und ich entsprechend reagieren.
Der Hund kann aber eben nur auf diese Art seinen Missmut äußern, er beherrscht die menschl. Sprache nicht, wenn ein Hund meint, so reagieren zu müssen, sollte ich als Halter die Ursache suchen und mich nicht in dem Augenlick auf Hundeniveau begeben und zurückstänkern, taktisch ggf. sehr unklug, denn als Mensch könnte ich durchaus den Kürzeren ziehen.
Vielmehr sollte man m.E. mit dem Gegenteil reagieren:
Hund knurrt:
Mensch sollte umgehend signalisieren:
"Hey, ich habe verstanden!"
Ich würde die Distanz vergrößern, dann hinterfragen, was ich falsch gemacht habe > Ursache behandeln.Genau so würd ich auch agieren!
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Nochmal: Wieso das knurren nehmen? Wieso nicht den Grund des knurrens?
Ich glaube, dass allen, die hier wenig freundlich und recht unkooperativ auf überzogene Kommunikation ihres Hundes reagieren würden, es nicht darum geht das Knurren abzustellen. Ich halte jedes Mitglied dieses Forums für vernünftig genug, um zu erkennen, dass mehr hinter dem Knurren liegt.
Dennoch kann ich manches Verhalten nicht übergehen. Manches Verhalten erfordert eine unmittelbare Antwort, wenn ich keine Lust dazu habe, mir einen kleinen Terroristen groß zu ziehen, der sich zwar frei entfalten darf, aber nicht weiß, wo das Ende der Fahnenstange in einem sozialen Miteinander erreicht ist.
Viele Grüße
FrankPS: Und damit ist nicht gemeint, dass ich meinem Hund beim Fressen auf die Nerven falle und ihm ständig den Futternapf wegreiße, weil ein toller Rudelführer das nunmal machen darf.
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Genau so würd ich auch agieren!
Jut nehmen wir mal meinen Opa seines Zeichens ja mit HSH-Genen gesegnet
Wenn der, in jungen Jahren drohte, dann tat er das aus einem Grund: Weil er es kann
Da gabs kein "Auf die Mütze" aber ein "Knurr doch wat Du willst ich steh hier gut"
Wäre ich ausgewichen, im Leben hät ich es mich nciht mehr trauen können das durchzusetzen
Er war einfach n Rotzdreister Kerl der seinen Willen gefälligst durchsetzen wollte ... Gibbet nichtWäre er n ängstlicher Typ gewesen, hätte ich auch den Rückzug angetreten und am Problem gearbeitet
Aber auhc beim knurren gillt für mcih: Je nach Hund reagiert man und nicht "ich zieh mich immer zurück" oder "ich geb immer auffe Mütze"
Soweit sollte man seine eigenen Hunde eigentlich kennen das man weiss wie man agieren kann und wie man es eben nicht sollte - Vor einem Moment
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