Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??

  • Da ich auch knurre und notfalls schnappe wenn mich jemand weckt kann ich mich damit gut identifizieren und das hinnehmen :D Er zieht sich übrigens auch zurück damit er seine Ruhe hat. Er liegt also nicht breit im Bett und knurrt den Rest kackdreist an, sondern er liegt im Abstellzimmer im hintersten Eck wenn er wirklich pennen will. Und da finde ich es nicht schlimm wenn er seinen Unmut äussert. Kommen tut er ja trotzdem und nachdem er sich gestreckt hat gehts dann auch wieder mit seiner Laune.

  • Ich muss mich nun auch mal äußern, wo ich doch so einen Knurr-Hund hier sitzen habe.

    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber ich habe mich bei manchen wirklich gefragt, wer oder was dem Menschen das Recht gibt, dem Hund ein wichtiges Kommunikationsmittel zu nehmen und vor allem ihm somit der Möglichkeit zu berauben, seinen Unmut kundzutun.
    Warum darf ein Hund das nicht? Warum muss ein Hund alles kommentarlos ertragen?

    Wir bekamen Rudi vor einem guten Jahr und damals kommentierte er einiges mit Knurren. Ich wusste nicht, dass dieser Hund das tun würde, im Tierheim war er immer freudnlich, nachdem er mich gut kannte und das erste Knurren im Korb ließ meine heile Welt zusammen brechen und führte mich hierher, wo ich einiges lernte. Das Übrige lernte ich dann von meiner Hundetrainerin und heute kommt es nur noch selten vor, dass wir angeknurrt werden.

    Insbesondere sein Futter ist Rudi heilig gewesen und allein die Tatsache, dass man an ihm vorbei wollte, führte zu einem Knurren. Ob er weitergehen würde, weiß ich nicht. Heute knurrt er nur, wenn wir ihm ganz offensichtlich das Futter wegnehmen wollen, da er das aber nur bei Futter tut, welches ich ihm ausdrücklich vorher zugewiesen habe und es somit auch wirklich seins ist, lebe ich damit. Er hat gelernt, dass niemand ihm etwas streitig machen möchte und heute kommen wir gut zurecht.

    Rudi knurrt auch, wenn er seine Ruhe haben will und es stört mich nicht. Ich respektiere das und gewähre ihm seine Ruhe. Er respektiert mich ja auch, wnen ich mal keine Lust habe, warum sollte er das also nicht dürfen?
    Bei Rudi ist egal, ob er auf dem Sofa liegt, im Bett, auf dem Boden, im Körbchen, sein Knurren ist unabhängig vom Ort. Heute knurrt er nur noch ganz selten, denn er hat gelernt, dass sein Knurren respektiert wird, dass wir ihn gar nicht stören wollen, sondern ihm seine Ruhe gönnen.

    Auch Fremde knurrt Rudi an, Erwachsene und auch Kinder, er darf das und wir sind froh, dass er normalerweise erst warnt und dann schnappt. So haben alle die Möglichkeit entsprechend zu reagieren und die Situation aufzulösen.

    Mit der Zeit wurde das Vertrauen zwischen uns natürlich besser und Rudi knurrt nur noch ganz selten. Er weiß, dass er es darf und dass wir es respektieren. Wir haben gelernt, damit umzugehen und vermeiden gewisse Situationen, indem wir sie schon vorher auflösen oder spätestens dann, wenn er knurrt.

    LG,
    Patricia

  • Zitat

    Das Knurren an sich verbeite ich ihm nicht. Ich will ja schließlich gewarnt sein wenn irgendwas nicht mit rechten Dingen zu geht, aber mich anknurren weil er was verteidigen will was er abgeben soll, ist für mich ein No-Go


    Und was machst du wenn er es doch tut?
    Mein erster Hund hat sowas auch nie gemacht aber unser extrem verfressener Neuzugang macht das leider auch zB. wenn ich ihm den leeren Kong weg nehmen will.
    Ich habe mir auch angewöhnt ein Tauschgeschäft mit ihm zu machen - aber wenn ich dann mal kein Leckerlie parat habe wird wieder geknurrt :-(

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