Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??
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Hunde sind keine Schafe..das ist klar,aber alles sollte eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.
Ich persönlich finde, dass es beim Futter gegenüber dem Menschen kein Knurren geben darf.
Futter teile ich zu und darf es also jederzeit auch wieder für mich beanspruchen. (Meine Meinung)
Futterneid gegenüber anderen Hunden ist wieder etwas anderes.Für mich ist es okay, wenn Hunde knurren um ihre Individualdistanz einzufordern.
Und es darf bei mir auch mal geknurrt werden, wenn beim bürsten etwas ziept oder ich an eine Stelle am Körper fassen muss wo es z.B.weh tut oder einfach unangenehm ist.
Das nehme ich dann auch dankend zur Kenntnis.
Mir ist es tausend mal lieber ein Hund warnt mich vor, als dass er plötzlich komplett "austickt". - Vor einem Moment
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Zitat
Hunde sind keine Schafe..das ist klar,aber alles sollte eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.
Ich persönlich finde, dass es beim Futter gegenüber dem Menschen kein Knurren geben darf.
Futter teile ich zu und darf es also jederzeit auch wieder für mich beanspruchen. (Meine Meinung)
Futterneid gegenüber anderen Hunden ist wieder etwas anderes.Das sehe ich z.B. ganz anders.
Erhaltenes Futter zu verteidigen ist Hunden in die Wiege gelegt, das darf der letzte "Waschlappen" und es wird akzeptiert.
Wieso sollte Hund das bei Menschen anders sehen?
Kein Hund, der von Welpe an hier lebt, knurrt wegen Futter, auch die Übernahmehunde lernen mit der zeit, dass Menschen keine Konkurrenz sind und man sie daher problemlos am Futter dulden kann. Sie wissen alle, dass man ihnen normalerweise nichts wegnimmt und wenn es doch mal sein muss, dann richtet es das Vertrauensverhältnis und der Gehorsam.
Aber Mensch teilt zu, Mensch darf auch nehmen, das versteht kein Hund.LG
das Schnauzermädel -
Mag ja sein, dass es zum natürlichen Verhalten eines Hundes gehört Futter auch gegen Menschen zu verteidigen.
Nur dulde ich das bei meinen nicht.
Ich hatte aber auch noch nie die Situation, dass es beim Futter Streit gab, weil ich zum Beispiel den Knochen weggenommen habe oder Ähnliches.
Nur wenn es dazu käme...würde ich es nicht darauf beruhen lassen, sondern daran arbeiten damit Hund lernt das Futter gegen Menschen nicht verteidigt wird. -
Das klingt doch schon ganz anders.
Natürlich muss Hund lernen Essbares nicht gegen Menschen zu verteidigen, aber es ist eben eine reine Lernsache.
Alles in Richtung ich Chef, ich teile zu, ich darf es auch nehmen, ist zum Scheitern verurteilt.LG
das Schnauzermädel -
Nein..ich dachte gar nicht an die "Ich bin Chef-du Nix" Theorie
Wenn Hunde wissen, dass man mit dem Menschen nicht um Futter konkurieren braucht, dann enstehen keine Missverständnisse oder vielleicht sogar heikle Situation und Probleme.
Das ist mein Gedanke dabei.
Und für mich selber gilt einfach was ich zuteile darf und werde ich jeder Zeit auch wieder ohne Bedenken wegnehmen können.
Nicht weil ich den Hund unterbuttern möchte, sondern weil es so für alle Beteiligten einfach sicherer ist.Eine Spielregel die ich aufgestellt habe und an die sich bei mir auch immer alle ganz toll halten (;
Nur unter den Hunden wird teilweise geknurrt oder kurz fixiert.
Und ich bin froh, dass sie sich so verständigen.
Meine Hündin war arg futterneidisch und reagierte vor einem Jahr noch sehr ungehalten, wenn es um "ihr" Fressen ging.
Durch meinen Rüden hat sie nach und nach gelernt sich zu entspannen und andere Wege gefunden sich zu verständigen.
Somit gibt es jetzt kaum noch Situationen in denen sie so wie damals reagiert. -
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Warum sollte ich dem Hund sein Fressen wegnehmen, was ich ihm kurz vorher gegeben habe? Muss er das verstehen?
Mein Rüde frisst immer in der Küche. Und da bleibt es nicht aus, dass er mal im Weg steht. Also schieb ich den Napf (und Hund) in eine ander Ecke. Oder nehm ihn hoch und stell ihn weiter weg wieder hin. Dabei gibt es nie Gebrummel, weil er genau weiß, er passiert nix mit seinem Fressen. Wird nur einen Meter weiter wieder abgestellt. Ich habe nie diese Spielchen mit Fressen wegnehmen gemacht. Warum auch.Wenn ich ihm wirklich mal den Napf aus gutem Grund wegnehmen müsste, könnte ich das ohne Probleme. Nur, das übe ich nicht. Ich nehme ihm nicht ständig den Napf weg. Das tue ich eigentlich nie. Ich weiß, wenn es sein müsste, dann könnte ich es. Das genügt mir.
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Rittho:
Mache ich genauso. Das Futter im Napf ist ihres, wenn ich's einmal hingestellt habe. Bei Leckerchen kann es schon mal sein, dass ich dran muss, z.B. wenn die Decke drumgewickelt ist, es quer im Hals hängt, wieder mal irgendwo gefressen wird statt auf dem Platz. Aber auch da gilt: Niemals ohne Ankündigung und langsam und berechnenbar. Nur draußen kann ich ganz schnell ganz fix werden. Dann kann ich aber beiden alles auch aus der Kehle nehmen - wenn ich denn schnell genug bin beim kleinen Straßenköterli und die Dicke bringt mir ihre gefundene Beute von selbst und "fragt" nach. Ich nehme es ihr dann ab, gucke es an und entweder bekommt sie es zurück (sehr sehr selten) oder sie bekommt Ersatz. Klappt alles ohne Probleme. Aber auch das trainieren wir nie. -
Es gibt aber Hunde aus zweiter Hand zum Beispiel ..die sehr stark Futter verteidigen (Mensch nicht mehr in die Küche lassen usw.), mit denen übt man solche Situation dann, damit der Hund lernt, dass er entspannen kann und Futter nicht verteidigt werden braucht.
Ist für alle Beteiligten stressfreier.Mit meinen eigenen Hunden trainiere ich nicht jeden Tag, indem ich ihnen Futternäpfe und Knochen klaue.
Aber es ist für mich entspannter wenn ich weiß, dass ich den beiden ohne Aufstand beides wegnehmen kann. -
Wegen Futter wurde ich auch noch nie angeknurrt.
Mein Hund ist sogar so heck, dass er am liebsten seine Kausachen so weit es geht in meiner Nähe verzehrt. Da scheint es am besten zu sein, wenn ich bei ihm auf dem Boden liege - dann wird sich ganz nah an meine Brust gekuschelt und wortwörtlich genau vor meiner Nase geknabbert.
Das hat mich lange gewundert und vorsichtig gemacht, mittlerweile freue ich mich einfach, dass er das so gelassen nimmt und mir soweit vertraut. Auch, wenn er zwischendurch mal etwas trinken gehen muss, bunkert er sein Zeug bei mir, da kommt schon nix weg
Wenn ich ihm wirklich mal etwas abnehmen muss (weil er z.B. damit spielt und dabei überdreht), tausche ich immer noch gegen etwas anderes Tolles, obwohl ich es nicht müsste.
Es hat sich oft genug gezeigt, dass ich im Zweifel auch ohne Tauschgeschäft alles einfordern kann, vom ganzen Fisch, bis zur Bratwurst, Chickenwings oder einer Brezel. -
Die HH, die das Knurren nicht dulden hatten meist auch noch keinen Hund der dies ausgiebigst tat, ev. sogar schnappte. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Ich kann in keinem Post lesen was ich gegen dieses Verhalten unternehmen kann, ausser Tauschgeschäfte beim Fressen wegnehmen. Meiner Meinung sowieso eine leichte Übung, die nichts mit wegnehmen zu tun hat. Der Hund muss seinen Fang öffnen um etwas anderes entgegen zu nehmen.
Eine Handlung zu unterbrechen, bzw. eine von mir begonnene Handlung durchzuführen obwohl der Hund knurrt ist eine ganz andere Geschichte.
Einen kleinen Hund kann ich mit Leichtigkeit von der Couch befördern, mit einem knurrenden Rottweiler schaut das schon wieder anders aus. Solche Probleme haben wir ja zum Glück nicht.
Schara z.B., akzeptiert alle Regeln, aber sobald sie das Gefühl hat man will sie körperlich einengen, ihr etwas antun, dreht sie durch. Da hat sie schon zu viel erlebt. Ich akzeptiere dieses Verhalten auch. Ich kann ihre Vergangenheit nicht zurück drehen und es liegt wohl auch an meinem Verhalten, dass sie immer noch an alte Geschichten erinnert wird.Halter von knurrenden, oder gar beissenden Hunden gehen anders mit der Problematik um und akzeptieren das Knurren ihres Hundes insofern, dass sie es als Kommunikation verstehen. Der Hund kann nur knurren, er kann nicht sagen "lass das, ich mag das nicht". Je nach Charactereigenschaft könnte er vielleicht noch jammern, machen manche bestimmt auch, liegt aber nicht jedem Hund.
Ich hatte früher auch Hunde, denen ich an den Futternapf gehen konnte. Die schauten mich dann nur doof an. Allerdings hätte ich gar keinen Sinn darin gesehen ihnen den Futternapf während dem Fressen von A nach B zu stellen. Ich möchte meinen Mann sehen, wenn ich ihm seinen gerade gefüllten Teller wieder entreisse.
Klar muss ich dem Hund draussen jederzeit etwas aus dem Maul nehmen können. Aber wenn ich meinem Hund Futter zuteile gehört es ihm/ihr. Auch das gehört für mich zum Vertrauen dazu. Vertrau mir, dass ich dir das Futter gebe und dafür sorge, dass du ungestört fressen kannst. Du musst jetzt nicht mehr angstvoll um dich blicken so wie du es früher als Strassenhund tun musstest.
Das ist ein Teil der Sicherheit und Geborgenheit, die ich meinem Hund gebe. - Vor einem Moment
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